hallo katrin
ja er ist dein vater, aber verhält er sich auch so wie ein vater es tun sollte? anscheinend nicht. nur jetzt mal so als überlegung.
ich kann verstehen, dass du ihm helfen willst, meine mutter hat auch getrunken, ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst. aber du musst in erster linie an dich denken, denn nur an dir kannst du etwas verändern, kannst mit oder ohne hilfe dafür sorgen, dass es dir besser geht, bei deinem vater kannst du das nicht.
hm... was kannst du tun? eigentlich wenig bis gar nix. solange dein vater keine hilfe möchte, kannst du nix machen. und solange du ihn noch bei seiner trinkerei unterstützt und das tust du (wenn auch unbewußt), indem du seine wohnung aufräumst usw. warum soll er denn da aufhören? er hat ja alles was er braucht, denn du machst das ja für ihn. klingt jetzt hart, ist aber so.
es gibt noch die möglichkeit ihn entmündigen zu lassen, aber einfach ist das nicht. das geht dann übers gesundheitsamt, müsstest dich am besten da erkundigen und/oder mal mit dem hausarzt über die ganze situation sprechen. genaues weiß ich auch nicht.
was mich aber viel mehr interessieren würde ist, wie is dir geht? du leidest doch schon jahrelang unter dieser situation, hast deine mutter deswegen verloren. hast du für dich schon mal hilfe gesucht bei nem therapeuten, suchtberatung oder selbsthilfegruppe?
liebe grüße