Hallo Katrin,
das ist so wie du selber erkannt hast. Bei manchen ist die Therapie rum und alles ist gut. Bie mir ist jemand der bezeichnet sich als geheilt.
Es geht nach der Therapie erst los, die Arbeit an sich selber im täglichen Leben umzusetzen und seine Trockenheit erhalten, und dabei zufrieden für sich sein.
Und da hilft Erfahrungsgemäß der Austausch mit anderen Alkoholikern.
Es hat auch was mit dem öffnen zutun, zu sich und anderen, das wirst du ja in deiner Therapie gehört haben.
Tausch dich weiter aus.
LG
Jürgen
Beiträge von Jürgen
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Hallo brit,
das freut mich . Und dieses Gegrübel, und diese Gedanken sind oft genug der Auslöser für so manche Dinge.
Oft genung bringen wir uns dadurch selber aus dem Lot.
Irgendwie haben wir dies ja schon immer fertig gebracht, um einen Grund zum Saufen zu haben. So kenn ich es von mir.
Gut genacht, eins nach dem anderen und wenn es ein tag ist.
Jeder Tag ist wieder ein neuer Tag, und der alte ist rum.Immer wieder einen neue Chance und trocken.
LG
Jürgen -
Hallo ollic,
das ist es: Die Nüchternheit an erster Stelle, das ist verdammt wichtig für dich, und was so alles da dranhängt.
Und dieses sich nicht wohlfühlen unter trinkenden Menschen geht mir genauso wie Andreas, ich hatte das reatliv früh, erst als Schutz und heute ist es für mich selbstverständlich geworden, und es geht von selber.
Und immer wieder abgrenzen von Dingen die deineTrockenheit gefährden und schlußendlich auch dich.
Alles Gute
LG
Jürgen -
Hallo Katharina,
knüpf an deine Erfahrungen aus der LZT an, du weißt was dir da geholfen hat. Gibt bestimmt noch mehr Dinge die duda mitgenohmen hast. Ich denk auch
oft noch an meine, sehr hilfreich.
LG
Jürgen -
Hallo ollic,
das wichtigste hast du gemacht, du hast mit deiner Frau geredet. Woher soll deine Frau es wissen?. Wenn dein Partner, sowie bei mir kein Alkoholproblem hat, kann er niemals wissen was wir an Gedanken so haben. Du kannst nicht davon ausgehen, es werden noch mehr solch Situationen kommen, immer wieder reden, reden, reden.
Aber paß dabei auf das du dich nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellst. Da hab ich dazu geneigt, am Anfang wo ich Trocken geworden bin.
Aber wenn dein Partner hinter dir steht und du ein gutes Gefühl hast, sei dankbar dafür. Es gibt ganz andere Fälle. Und die Erfahrung zeigt, das der Weg gemeinsam gegangen werden kann, nur darf auch einer nicht so schnell laufen, der andere sollte schon hinterher kommen, und irgendwann ist man auf Augenhöhe. So sollte es in einer Partnerschaft ja auch sein. Und beim Trockenwerden lernt man sich und auch seinen Partner neu kennen. Freu dich drauf.
LG
Jürgen -
Hallo Brit,
laß Ruhe in dich einkehren und schau nach vorne, die Vergangenheit kann schon ganz schön zermürbend sein, ich kenn das. Manchmal hilft nur ein Tag nach dem anderen.
LG
Jürgen -
Hallo Roberto,
du machst dir doch Gedanken um die Gründe mit deinem S.ohn und wie alles so gekommen ist. Es geht doch voran, und wenn du irgendwo ein schlechtes Gefühl hast, dann kommt das nicht von ungefähr.
Mach nur langsam weiter, nichts überstürzen.
LG
Jürgen -
Hallo Live,
das ist der schöne Prozeß am Trockenwerden, sich zu entdecken, was will ich eigentlich, bin ich eigentlich so wie mir es immer eingetrichtert wurde?
Ganz langsam weiter gehen, Stück für Stück.
Und du wirst für dich trocken, denn es geht um dich, und umsonst keinen.
Eine wichtige Erkenntnis.
LG
Jürgen -
Hallo Ollic,
da bist du ja hier an der richtigen Stelle, hier gehn Alkoholiker mit ihrer Krankheit um. Ich seit 17 Monaten, nur frag mal ein wenig detallierter bitte.
Die Frage wie wir mit der Krankheit umgehen ist schon sehr umfangreich.
LG
Jürgen -
Hallo live,
du bist trocken und das ist gut für dich. Es geht jetzt in erster Linie um dich. Und warum dein Sohn ausgezogen ist, das wisst nur ihr beide. Und es gibt nicht immer nur einen Grund. Es ist vielschichtiger wie unsere Krankheit, da gibt es auch nicht einen Grund.
Und wenn dich was nervös macht, dann laß es und find zu dir, aber vergiß nicht dich zu melden wie es dir geht.Wir helfen gerne.
LG
Jürgen -
Hallo Roberto,
Tiefenforschung, gutes Thema. Ich war 3 Monate LZT, in einer suchtnahen Psyschosomatik, mit Tiefenpsyschologie. Wie das Wort schon sagt, es geht in die Tiefe.In welche Tiefe. In die Tiefe deiner Seele, da gehts es hin.Das ist im Schnellgang mit ein paar Sitzungen meiner Erfahrung nach nicht getan. Das geht nichts so nebenbei. Und es ist nicht so ohne, egal wie lang man schon trocken ist. Bei mir waren auch welche die kein Alkoholproblem hatten, auch die waren froh das es rundum Betreung gab, und evt. ein Gespräch danach.
Man muss bedenken, egal nach welchem Gespräch mit einem Psyschologen, das Gespräch ist rum, und der nächste Termin ist in einer Woche. Was ist in dieser Zeit? Es können auch Dinge hochkommen Tage später.
Nur du weißt was du so seelisch mit dir rumschleppst.
Ich will dir keine Angst machen, nur eine gewisse Vorsicht, ist auch bei einer ambulanten Therapie geboten, das schadet nie. Aber pack es nur an auch wenn es noch 2 Monate dauert, irgendwann willst du ja auch von den Antidepressivas runter, und das geht besser mit Psyschologischem Beistand. Aber laß es auf dich zukommen . Ich war 10 Monate trocken bevor ich in der Therapie war, für mich war es der richtige Zeitpunkt. Es schadet bestimmt nichts wenn man länger trocken ist, weil sich die Sichtweisen hoffentlich ändern, wenn du weiter an dir arbeitest.
Und je mehr du tust, hier oder Therapie, oder sonstwo für dich und deine Trockenheit, es kommt dir zugute und deinem Umfeld, das überträgt sich, und da schließt sich der Kreis zu deinem Sohn.
Frag nur weiter.
LG
Jürgen -
Hallo brit,
xxx
Schuldgefühle kenn ich auch zur genüge, auch die kosten Kraft und können einen ganz schön nach unten ziehen.
Was war das war, und es ist nicht mehr zu ändern. Nach vorne blicken, deinem Kind deine Lebensweise vorleben, und Geduld was nicht einfach ist. Geduld mit sich selber haben, das wünsch ich Dir.
LG
Jürgenedit summerdream: bitte keine zitate einfügen - thx
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Hallo,
Ehrlichkeit und Offenheit ist das A und O, und wie es jeder empfunden hat, so soll er es auch rüberbringen.
Und außerdem hilft Ehrlichkeit und Offenheit nicht nur beim Trockenwerden.
Bin jetzt ca. 17 Monate trocken und ob er steinig war kann ich nicht sagen, sehr ungewohnt, Neuland und eine Entdeckungsreise zu mir selber, die immer weiter geht.
Mit vielen positiven Erfahrungen, aber auch mit negativen Erfahrungen, so wie das Leben nun mal ist.
Und das ist es ja, das Leben ohne Alkohol ist unverfälscht, das ist schön, aber auch schwierig beim trocken werden, dies zu erkennen. Und auf alle Fälle eine Herausforderung wie J. schreibt. Und immer wieder aufs neue, jeden Tag, dessen sollte man sich bewußt sein.Aber das Bewußtsein fängt ja an,wenn man keinen Alkohol oder sonstige Bewußtseins veränderten Dinge zu sich nihmt.
Und das ist das schöne am Trocken werden und am trocken bleiben, das Leben zu leben, und am Leben wieder teil zu haben, und da kann der Weg sein wie er will.
LG
Jürgen -
Hallo Elke,
schön das dir gut geht. Und mit deinem Mann ist ja noch ein wenig hin. Und es ist schon interessant wie feinfühlig Kinder sind und wie sie Dinge wahrnehmen.
Alles Gute weiterhin
LG
Jürgen -
Hallo Oliver,
laß dich nicht verunsichern von solchen Berichten, vielleicht wird der Bericht ja von einer Wodkafirma gesponsert.
Man muss sich auch von dem Gedanken verabschieden für uns gäbe es eine Heilung.
Wir sind Alkoholiker und bleiben es, nur bin ich trockener Alkoholiker und dementsprechend handele und lebe ich.
Alles andere ist Augenwischerei.
Aber solche Therapien bei Alkohol und Drogen halte ich für unverantwortlich und sehr gefährlich.
Und oft hilft eine Nacht drüber geschlafen und es sieht am nächsten Tag ganz anders aus.
LG
Jürgen -
Hallo Roberto,
ich wünsch dir alles gute beim Neurologen. Und mit deinem Sohnschreibst du selber, die Antwort:
Das mag er auch nicht mehr seit meinem letzten Rückfall.
Das nihmt er nicht so einfach hin, und weiter gehts wie du vielleicht.
Das tut weh, das glaub ich dir, aber bedenke wieviel Vetrauen da zerstört worden ist. Es ist ein langer Prozeß, du kannst ihm jetzt vorleben, das du keinen Alkohol mehr trinkst, und Stück für Stück, die Mauer die er dir gegenüber aufgebaut, langsam abzubauen.
Ich bin verheiratet, und habe Kinder, auch da hat es gedauert, bis wieder Vertrauen aufgebaut wurde.
Das tut weh , verdamt weh, es gehört dazu, diese Gefühle, es kann nicht anders sein.
Aber bedenke, jetzt hast du es selber in der Hand, ohne Alkohol, daraus was zu machen. Du bist sein Vater und wirst es bleiben. Nur hab Geduld, mehr ist zur Zeit nicht drin.
Es ist auch schon ein Fortschritt, wenn das weiter Auseinnanderdriften, mal zum Stillstand kommt. Auch wenn es nicht so aussieht.
Gebt euch beiden die Zeit, euch an die Situation zu gewöhnen.
LG
Jürgern -
Hallo Ery,
es ist auch oft so, das wie nach dem Samstag,manches auch erst später hochkommt. Hast was draus gelernt, bist wieder aus deinem Tiefvraus, das nist doch gut.Es sind auch die Gedanken, die man so hat, die anderen feiern und sind lustig, uind ztrinken. Aber ich bin auch ohne alkohol lustig und humorvoll, und ICH bin ich selbst, sowie ich bin, und das ist gut so.
Den mit jedem Glas Alkohol, entfernt man sich von sich weg, das ist Fakt. Und wenn jemand nur mit Alkohol lustig sein kann, dann ist da was faul.
Und es dauert bis man in einer SHG ankommt, wie alles im Leben, braucht es auch da Geduld. Sovile verschiedenen Menschen, zwar mit einem Ziel, aber doch so unterschiedlich.
Bleib am Ball, wie hier auch, ich kanns bestätigen, es tut gut, trocken zu leben, und ist auf keinen Fall humorlos.
Und du kannst auch lachen und feiern, es geht auch ohne Alkohol.
LG
Jürgen -
Hallo Mario,
freut mich das du eine andere Wohnung gefunden hast.
Ein Anfang ist gemacht. Ich war auch in LZT, 3 Monate, es ist nicht so einfach sich wieder zurechtzufinden. Aber bleib auf deinem Weg, Stück für Stück.
LG
Jürgen -
Hallo Elke,
hab grad deinen Thread ganz gelesen, und sprech dir mein Beileid aus. Mein Bruder ist vor 20 Jahren gestorben und auch er ist noch in meinem Herzen. Ich wünsch dir viel Kraft für die Zukunft, und denk an dich und deine Trockenheit, was da so alles dranhängt.
Es gibt immerwieder andere Wege, du hast dich ja schon erkundigt über Plätze mit Kindern z.B. Es ist sovieles noch möglich ohne Alkohol, bleib bei dir, denk an dich und achte auf dich, und für dich wirst du trocken und trocken bleiben.
Und Trauer kommt von trauen, trau dich zu trauern, es ist wichtig und wenn du es für nötig hälst, laß es raus.
LG
Jürgen -
Hallo Ery,
ein herzliches Wilkommen hier, und bin mal gespannt auf deinen Bericht deiner ersten Therapiestunde.
Bei deiner Auflistung was du hast ohne Alkohol ist mir eins besonders aufgefallen:
Du kannst wieder fühlen. Das ist wunderbar, nur bedenke das zu den Gefühlen auch negative gehören, und was jetzt so alles hochkommt.
Ich hab übrigens im Sommer letzten Jahres mit einer ambulanten angefangen die dann im Januar in eine stationäre umgewandelt wurde.
Mir hat es gutgetan.Mach nur langsam mit allem weiter, geh morgen erstmal hin,und öffne dich wo und wem du willst. Wenn es in SHG eben nicht klappt, dann ist das so.
Bis morgen
LG
Jürgen