Beiträge von Hartmut

    Ich finde nicht, daß der Wunsch nach sozialen Kontakten automatisch "nasses Verhalten" ist, nein

    Da hast du recht. Nicht der Wunsch nach sozialen Kontakten ist nasses Verhalten. Das mein ich damit nicht. Der Wunsch an nasse Veranstaltungen teilzunehmen und sich etwas im Vorfeld vorzumachen "Es macht mir nichts aus, Ich bin gewappnet. Ich habe mir Gedanken gemacht" ist nasses Denken."

    Ich freue mich, dass so viel anspringen, obwohl es nur meine Gedanken sind. Warum ist das so? Löst der Text Betroffenheit aus?

    Muss sich doch keiner rechtfertigen. Jeder geht seinen Weg, den er für sich verantworten kann.

    Ich würde nicht sagen, dass es sich immer um nasse Gedanken handelt oder man seine Krankheit nicht ernst nimmt

    Nun spreche ich ja aus meiner Sicht. Wenn jemand nur das Glas wegstellt und nahtlos übergeht und weiterhin an seinem alten nassen ("sozialen") Leben übergeht ist es für mich schon nasses Denken.

    Ich verstehe manchmal nicht warum das "Nasse Denken"schlecht aufgenommen wird. Ich vergleiche es mit einer offenen Wunde, die geschlossen werden sollte.

    , daß neu hinzugekommene Freunde durch klare Worte Angst bekommen, weil diese harsch formuliert werden. Natürlich sind klare Worte wichtig.

    Wo ist die Linie, wo ist die Grenze? Nun kann ich ja immer nur aus meiner Sicht sprechen und da war mir Angst vor einem neuen Weg fremd. Der Respekt vor einem neuerlichen Rückfall und der Krankheit war größer.

    daß ich Gestik und Mimik der Freunde nicht wahrnehmen kann.

    Das ist das größte Problem. Das sehe ich auch so. Ich denke das es mit der Weiterentwicklung der Digitalisierung irgendwann auch Face to Face online Gruppen geben wird. Ist jedoch Zukunft Musik.

    Für mich ist es wichtig, egal wie harsch ich selbst die Worte empfinde, ob der Gegenüber es aus seiner Ich Sicht formuliert oder eine klare Ansage macht.

    Hallo zusammen,

    Immer wieder mal lese ich von "Neuen" oder auch von immer wieder rückfälligen, dass Strategien für eine bewusste Konfrontation mit Alkohol entwickelt wird um an nassen Festivitäten, Meetings, Sauf Veranstaltungen teilzunehmen. Dann auch noch verkrampft versucht wird, sich nicht als Alkoholiker in Gefahrensituationen zu „Outen".

    Was für mich nichts anderes ist, wie das Verhalten in der nassen Zeit. Verheimlichen, Vertuschen und im Kampf stehen. Nichts anderes ist es, wenn ich mich bewusst darauf vorbereite. Da hatte ich auch im Vorfeld geglaubt nur ein Glas trinken zu können.

    Nun war die Kapitulation gegenüber dem Alkohol mein Grundpfeiler für eine zufriedene Trockenheit. Was nichts anderes hieß, nicht mehr im Kampf stehen zu müssen. Nicht mehr saufen zu müssen. Ein ertragbares Leben zu führen.

    Ich bereitete mich am Anfang auf ein trockenes Leben vor und nicht wie ich mein nasses Leben weiter führen konnte. Was zwar auch Strategien beinhaltete, wenn ich mal unbewusst oder unvermeidbar kurzfristig auf Alkohol stieß. Aber nicht bewusst und gezielt in den Kampf begab, den ich mit Eintritt der Krankheit schon verlor. Sonst hätte ich mir das Trockne werden auch ersparen können und mich in den Tod saufen.

    Wenn dann Argumente am Anfang des Weges kommen "Ich kann mich ja nicht einschließen, nicht allem aus dem Weg gehen, möchte ja am sozialen Leben teilnehmen" hat es noch nicht verstanden, dass es nasse Argumente sind. Zudem für sich wegschiebt oder auch akzeptiert, dass Alkoholismus ungestoppt in den Tod geht.

    Wenn ich den Alkoholismus nicht ernst nehme, kann es für mich mehrere Gründe haben. Entweder ist mir das Ausmaß der Krankheit nicht bewusst, ich hatte meinen Tiefpunkt da noch nicht erreicht oder mir ist das nasse Umfeld mehr wert als mein eigens-Leben.

    Hallo TriggerEX,

    nun habe ich mal deine Post quer gelesen auch die Antworten in anderen Thread, wegen "Schuld". Bist du mit dir im Reinen oder hast du das Gefühl, du wurdest zum Alkoholiker gemacht?

    Nun kommen sehr viele Alkoholiker aus eine Suchtfamilie und setzten die "Tradition" fort. Jedoch sind andere Familienangehörige davon nicht betroffen.

    Hallo NIKA76

    willkommen hier im Forum. Nun werde ich nicht ganz klar für wen du genau Hilfe suchst.

    Du selbst hast kein Problem mit Alkohol und suchst einen Austausch, wegen deinem alkoholkranken Partner oder wie kann ich das verstehen? Oder brauchst du für dich Hilfe wegen dem Alkohol?

    Wir sind hier im Vorstellungsbereich und am Sondieren wie wir dich unterstützen können. Der Austausch kommt dann.

    Hallo Bluefire 7

    willkommen hier im Forum. Das ist der Vorstellungsbereich, was du ja gemacht hast. Der Austausch findet jedoch in andern Bereichen statt. Möchtest du dich weiter austauschen? Dann schalte ich dich frei, und verschiebe deinen Thread dahin.

    Dazu hier nochmal für den offenen Bereich bewerben.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Gut das meine CO noch funktionieren und die Namen richtig stellen ;) ( S C H E R Z )

    Ich hoffe, mein Geschreibsel kommt bei den anderen Usern (die auch schon lange hier aktiv sind) nicht komisch an

    Dafür gibt es ein wunderbares Wort "Selbsthilfe"

    Ich weiß nicht wie viel tausende Beiträge ich schon gelesen oder beantwortet habe. Aber jeder, der hier sich die Zeit nimmt und schreibt, sich mit dem Gegenüber auseinandersetzt, spiegelt immer seine Erfahrungen wieder. Hilft dabei sich selbst und den Anderen.

    Ein ehemaliger Mod hatte mal eine Signatur.

    Ich schreib an mich für Euch.