Beiträge von Hartmut

    Hallo Sarah 0507 ,

    Ich kopiere deine andere Post hier rein damit du erstmal nur einen Thread hast, sonst wird es unübersichtlich.


    Traurig 1

    Dann ist mir noch aufgefallen, dass ich 39 Jahre lang Co-Abhängig von meinem Gatten war. Dieser Ausdruck war mir bisher auch fremd.

    Es hatte mich auch nie gestört, dass er viel Bier getrunken hatte. War ja nur Bier. :roll: Wir tranken auch nie tagsüber, erst nach dem Abendessen, haben nie die Arbeit vernachlässigt und wurden auch nie aggressiv - im Gegenteil - wir waren immer lustig und gut drauf. Erst als er aufhörte täglich Bier zu trinken, längere Pausen einlegte um danach dreifach loszusaufen, wurde er aggressiv und unausstehlich.

    Co abhängig ist nicht jeder der mit einem Alkoholiker zusammen lebt.

    Schaue mal hier haben wir einen Artikel verfasst

    Erste Schritte aus der Co-Abhängigkeit - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Irreparablen Schaden durch einen kalten Entzug ist unter anderen ein behaltener Tremor. Es kann zu bleibende Sprach -Seh und Empfindungsstörungen kommen. Suchtgedächtnis ist der Teil des Hirns, was dir signalisiert Saufen zu können, obwohl du es nicht mehr kannst. Das nur mal die Kurzform.

    Hallo Hoffnung,

    je offener man mit der Krankheit umgeht, desto sicherer ist auch der Weg. Heißt nicht das ein Schild umgehängt werden muss aber im engeren Kreis sollte das bekannt sein.

    Ich hatte sogar im ersten Jahr meines Weges von meinen Gästen erwartet nicht in meinem Beisein Alkohol zu trinken. Die kein Problem damit hatten, war es egal. Die ein Problem damit hatten, kamen mit der Zeit nicht mehr. So trennt sich auch die Spreu vom Weizen.

    Die weiss natürlich nix von meinem Problem. Habe mich dann auf Medikamente rausgeredet, die sich nicht mit Alkohol vertragen.

    Hallo Hoffnung,

    Warum hast nicht gesagt das du alkoholkrank bist? Dann brauchst du keine Ausreden mehr.

    Möchtest du dich weiter hier aktiv austauschen? Dann schalte ich dich für den offenen Bereich frei. Es sei denn du trinkst wieder.

    Hallo Rock-Oma,

    willkommen hier im Vorstellungsbereich in unserem Forum und danke für deine Vorstellung. Da du schon eine lange Zeit trocken bist, kannst du dich für den weiteren Austausch im offenen Bereich bewerben. Ich schalte dich dann frei.

    Wenn du deine Vorstellung -Thread auch in den zuständigen Bereich verschoben haben möchtest, sage mir kurz Bescheid.

    Hier der Link Bewerbung

    Bewerbung - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Da ich noch keine körperliche Abhängigkeit verspüre..merkt man das? denke ich, dass ich psychisch schon abhängig bin.

    Hallo Sannibiene,

    ich sag es mal in meinen Worten. Das ist wurscht welche Abhängigkeit. Es gibt die psychische und physische Abhängigkeit. Und deine Erkenntnis ist doch schon mal der erste Schritt vernünftig etwas für deine Abhängigkeit zu tun.

    Ich schalte dich demnächst für den offenen Bereich frei. Mir war nur nicht klar, ob überhaupt eine Abhängigkeit besteht. Ich verschiebe, wenn du magst, auch deinen Vorstellung-Thread in den dazugehörigen Bereich damit du auch den Austausch findest, der dir hilft. Ist das OK?

    Hallo Sannibiene,

    in Bezug deiner Bewerbung für den offenen Bereich. Hier tauchen sich nur bekennende Alkoholiker aus die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Nun schlage ich dir erstmal vor, dich hier ein wenig einzulesen, dich selbst genau zu beobachten, ob es schon Alkoholismus oder doch "nur" Alkoholmissbrauch ist. Solange kannst du auch hier im Vorstellungsbereich schreiben.

    Wie lange geht es denn schon der unweigerliche Drang dich an gewissen Zeiten abzuschießen? Seid wann hast du diese Bedürfnisse.?

    Ich schrieb es mal direkt in meinen Worten.

    ich weiß das er ein Alkoholproblem hat er eigentlich auch, ab und an gesteht er es sich auch ein, da er aber meint es „im Griff“ zu haben ist er gar nicht gewillt etwas zu ändern.

    Natürlich hat er ein Problem, jemand der kein Problem mit Alkohol hat rennt nicht in die Garage und haut sich die Birne voll. Soviel zum "er habe es im Griff "

    Wer frei ist vom schuld werfe den ersten Stein! Ich will gar nicht wissen wie furchtbar ich in meinen Saufexzessen war und kann nur beten das meine Tochter klein genug ist das nicht mitbekommen zu haben!

    Krankheit und Schuldgefühle laufen meist Hand in Hand. Das gehört auch aufgearbeitet. Aber, ob das Kind etwas mitbekommen hat, ist erstmal sekundär. Primär, wenn du es nicht schaffst, trocken zu bleiben bekommt es eben nun mit der Zeit mit.

    ich habe das Gefühl er versteht einfach nichts egal wie direkt ich bin.

    Ich hatte in einer ähnlichen damaligen Beziehung alles verstanden, was mir so an den Kopf geschmissen worden ist. Aber warum sollte ich etwas ändern? Kann ja meckern die Frau. Solange sie keine Konsequenzen zieht, dann passt ja alles.

    Hallo Harley,

    nun empfehlen wir am Anfang des Weges (mindestens 1 Jahr) ein alkoholfreies Umfeld zu schaffen. Das heißt die Bude zu Hause alkoholfrei machen, trinkendes Umfeld meiden und auf Festivitäten wo hauptsächlich gesoffen wird zu verzichten. Du bist sonst immer eine Handbreit am Glas.

    Es nutzt ja nichts, wenn gerade die sehr sensible Nüchternheit am Anfang durch gewollte Sinnesreize auf das Spiel gesetzt wird.

    Wenn dein Mann zu Hause oder in deinem Beisein sauft, würd ich ihn mal fragen, warum er das tut und ob er nicht weiß, dass er damit dich wieder in Gefahr bringt. Wenn er kein Suchtproblem hat, dann hat er auch kein Problem darauf zu verzichten.