Beiträge von Hartmut

    Hallo zusammen,

    da nun einige Neue dazu gekommen sind krame ich meinen alten Thread mal wieder nach oben.

    Zwischen Eigenempfinden des Co und seinen Suchtstoff Alkoholiker gibt es wenig Spielraum. Alkoholismus und die Co Krankheit hat jedoch etwas gemeinsam. Jeder kann sich da nur selbst helfen. Wenn er bereit ist Hilfe anzunehmen und nicht jede Hilfestellung wegdiskutiert.

    Vielleicht kommen ja noch Fragen die der CO einem Alkoholiker stellen möchte . Vieles steht hier ja auch schon drin.

    Hallo ,

    bei aller Liebe und deren philosophischen Bedeutung. Der Süchtige kennt im nassen Zustand nur eine Liebe. Das ist die Sucht und die hat er sich mit dem Trocken werden erstmal selbst genommen.

    Wir sind knapp 1 Jahr zusammen. Er war in den letzten Jahren mehrmals im Entzug und hat eine LZT hinter sich

    Sowas nennt man einen Drehtürpatient. Warum sollte es bei dir nun anders sein? Bist erst relativ kurz in sein Leben eingetaucht. Es gibt auch nicht viele Alkoholiker, die ein Leben trocken bleiben. Die Rückfallquote liegt schätzungsweise um die 90%. Das sollte man schon, zwischen seiner Loyalität und Liebesempfinden mit einrechnen.

    Entschuldige mal die klaren Worte. Jedoch ist Alkoholismus eine knallharte Krankheit.

    Hallo Xlausi

    Wenn ich das richtig verstanden habe, missbrauchen ja viele betroffene den Alkohol als "Medikament

    Natürlich begünstigen gewisse Umstände, das jemand zum Alkoholiker wird aber es ist nicht ein einzelner Umstand dafür verantwortlich.

    Alkoholiker wird man eben weil man den Absprung nicht schafft . So wie du untern geschrieben hast.

    Also sie werden ja nicht Alkoholiker, weil es cool ist

    Es wird auch keiner von heute auf morgen Alkoholiker. Es weiß auch keiner, wann der Übergang von Missbrauch zum Alkoholiker ist.

    Wie will man dann bei einem jahrelanges Saufen den Umstand herausfiltern? Es ist ist genauso schleichend wie die die Wesens Veränderung, was ein Hauptmerkmal eines Alkoholiker ist. . Nass in die Eine, trocken in die andere Richtung, ist dabei nichts ungewöhnliches.

    Hallo Sensual

    du schreibst von einem verloren gegangenen "WIR" Gefühl.

    Ist er von sich aus in die Entgiftung oder war es ein gemeinsamer Entschluss? Sah er sich selbst schon als Alkoholiker?

    Und wie lange warst du/bist du mit ihm zusammen?

    Aufgrund der Depressionen fällt es ihm schwer mir wirklich sagen zu können, was in ihm vorgeht.

    du schreibst in der Eingangspost.

    Er fühlt sich leer, sagt selbst, er ist momentan nicht er.

    Er hat es doch beantwortet.

    Eventuell auch mal aus einer anderer Sicht betrachten. Vielleicht ist die Liebe gar nicht das Problem, vielleicht braucht er nur die Zeit um mit sich selbst wieder klar zu werden?


    Deine Post liest sich jedoch für mich, das du mehr oder weniger schon für Dich mit ihm abgeschlossen hast. Diese Interpretation beruht sich auf meine eigene Erfahrungen aus der nassen Zeit.

    Hallo Sensual,

    ich frage mich gerade.

    Warum soll denn nach dem lösen des Alkohol Problem alles in Ordnung sein? Was eventuell schon längerer Zeit nicht in Ordnung war? Die Flasche weg stellen, löst doch keine Partnerschaftsprobleme. Klammert sich da der CO nicht an etwas, was im Vorfeld schon im Argen lag?

    Nun bricht für ein Alkoholiker nach der Entgiftung und Therapie erstmal eine Welt zusammen . Da braucht es Zeit alles neu zu justieren . Angefangen mit einem ehrliche Umgang mit sich selbst und seinem Umfeld. Da kommt alles auf dem Prüfstand. Wo hat der Alkoholiker dem Partner was vorgemacht, um eventuell in Ruhe wieder saufen zu können, wo war es ernst gemeint.

    Wieso fragst du ihn nicht was in ihm vorgeht?

    dass ich manchmal einfach echt überfordert bin und nicht die richtigen Worte finde.

    Kann ich nachvollziehen. Ich hatte ja sehr viele Änderungen, bei mir, in meinem Umfeld bei meinen Freunden vorgenommen. Ein alkoholfreies Zuhause geschaffen , Feste gemieden und vieles mehr. Wie sieht es denn bei dir aus? Hast du schon was verändert?

    Das gefährlichste ist im alten Verhalten zu verharren und nichts zu ändern. Es reicht nicht aus nur darüber nachzudenken und immer wieder dagegen anzukämpfen, nichts Trinken zu müssen. Bleibe am Ball

    Hallo

    AufderSuche , ich habe mal die Links herausgenommen, da dieses Forum hauptsächlich von Erfahrungsaustausch lebt und der Vorstellungsbereich nur für die ersten Schritte vorgesehen ist. Erst nach der Freischaltung, machen wir hier und da und nach überprüfen der Urheberrechte ein paar Ausnahmen. Ich bitte um dein Verständnis.

    Das ist eine gute frage... ich glaube schon,

    Dann bin ich mal gespannt über deinen Arztbesuch.

    Das wird vermutlich einer der schwierigsten termine meines lebens

    Willkommen hier in unserer online SHG,

    als erstes mal bin ich positiv überrascht wie du die Sache angehst. Hat man nicht so oft. Da ziehe ich den Hut. Natürlich hat man da auch Bammel zum Arzt zu gehen jedoch kommen da tagtäglich Menschen mit ihren Alkoholproblem. Inwieweit siehst du dich denn schon abhängig? Siehst du dich als Alkoholiker?

    Hallo zusammen,

    Alkoholiker zu sein ist kein Zustand, es ist ein Krankheitsbegriff.

    Da ist es wurscht, ob ich nun wieder saufe oder nicht. Natürlich ist es noch in weiten Teilen der Bevölkerung stigmatisiert Alkoholiker zu sein. Aber es ist nicht meine Aufgabe, für eine Krankheit zu rechtfertigen, was andere nicht verstehen können oder wollen. Wie ich es für mich nach außen hin verwende, ist egal.

    Sollte nur unterscheiden, ob ich es für mich oder für andere schönrede.

    Wenn ich es für mich verharmlose, schönrede oder abwerte, bin ich auf den besten Weg Richtung Rückfall.

    Hallo Blume52,

    Meinungen sind Ok und da sind wir dankbar. Ich habe es auch nicht für schlimm empfunden. Jedoch verlassen wir uns lieber auf Erfahrungen .

    Was meinst du was wir hier in den letzten 17 Jahre an Erkenntnisse sammeln konnten, was eventuell ein neuer User, der das erste Mal hier aufschlägt, gar nicht erfassen kann? Einfach mal emotionslos darüber nachdenken.

    Aber ist es nicht auch ein CO- Indiz dich für andere einzusetzen, obwohl du selbst Hilfe benötigst? Schaut ein CO lieber woanders hin als auf sich selbst?

    Ich bin kein CO und das sind ernst gemeinte Fragen.

    Hallo Funky,

    willkommen im in unserer Online SHG und danke für deine ausführliche Vorstellung

    Ich finde es toll das du Entschluss gefasst hast ein Leben ohne Alkohol zu führen . Das dir nun zig Fragen durch den Kopf gehen ist verständlich. Die wirst du auch hier beantwortet bekommen. Jedoch fängt es nun mal mit den ersten Schritt an.

    Dazu möchte ich gerne noch wissen ob du dich als Alkoholiker siehst?

    Dann wäre dein nächster Gang zu einem Arzt , mit dem du offen und ehrlich über deine Krankheit sprichst. Frage ihn gleich wie deine Entgiftung auszusehen hat. Denn das plötzliche absetzen von Alkohol kann zu schwerwiegende Entzugserscheinungen kommen, die auch bis zum Tod enden können. Selbst wenn es in der Vergangenheit gut gegangen ist bist du so auf der sicheren Seite.