Hallo Mario
es liest sich nach wie vor verbittert an das du nichts mehr trinken kannst. Zudem ist da auch auch eine große Portion Selbstmitleid raus zu lesen oder interpretiere ich das falsch?
Ich war froh das ich nichts mehr trinken musste. Die Grundbausteine sah ich auch nicht als ein Hindernis an was mich in die Isolierung trieb, sie eröffneten mir Möglichkeiten ein anderes Leben fern des Alkohols aufzubauen. Siehst du da denn Keine?
Wenn ich mich am Anfang mit „Genusstrinker“ getroffen hatte, wussten die Bescheid das es mir zumindest gefährlich werden kann. Die meisten hatten das auch verstanden und ihnen machte es nichts aus neben mir nichts zu trinken. („Offenheit und Ehrlichkeit“ und „ Unterstützung durch Umfeld“)
Natürlich kam auch am Anfang das Gefühl hin und wieder auf, nicht mehr dazu zu gehören, nicht mehr alles machen zu können oder die Verbitterung das es mich erwischt hat, nicht mehr mit Alkohol umgehen zu können. Aber nur aus den Gründen des nassen Denkens und ich das ich das andere Leben fern des Alkohols nicht kannte.
Im Forum haben sich in den Jahren die ich dabei bin auch Freund , Partnerschaften gebildet. Sogar Eheschließungen gab es. Selbst da gab es Möglichkeiten ein neues Umfeld aufzubauen.
Ich halte es für gefährlich wenn jemand seine Trockenheit in einer gefühlten Isolierung aussitzen will. Das funktioniert nicht.
Gruß Hartmut