Beiträge von Hartmut

    Hallo Mario,

    einem gut gehen als Selbständiger ist in der Corona zeit schwer zu beurteilen. :D Aber ich habe alles soweit im Griff. 1000 Tage ist schon eine Hausnummer. Mal ein Tipp von mir. Bleibe am Ball, tausch dich hin und wieder aus oder befasse dich zumindest immer wieder zeitnah mit dem Thema.

    Gruß Hartmut

    Hallo Carl Friedrich,

    Zitat

    Ich werde weiterhin ab- und an hier kommentieren

    Das finde ich gut. Wenn es um die Sache geht finde es immer bereichernd.

    Es gibt leider aber auch Menschen die konträre Erfahrungen als persönlichen Angriff ansehen . Obwohl mein Opportunismus sicherlich nicht ausgeprägt ist, hatte ich bei dir nie das Gefühl, das du es persönlich nahmst oder wurdest.

    Gruß Hartmut

    Hallo Hansjuergen

    das ist ja auch nicht nötig, aber eventuell mal ein paar Umrisse.

    Ich bin nicht durch Fachliteratur oder mit Therapeuten trocken geworden. Ich hatte keinen reale SHG . Das einzigste was ich hatte war eine überwachte Entgiftung und die hier im Forum aus Erfahrung von Langzeit-Trocknen aufgestellte Grundbausteine. Kennst du die schon ?


    mich interessiert nicht das Detail, aber ich möchte schon hin und wieder wissen wie ich jemand einordnen kann.

    Gruß Hartmut

    Sevus Atze,

    natürlich kann man das auch so sehn.

    Zitat

    Solche Aussagen können Leute hier oder in realen Gruppen schnell vertreiben und damit wervolle Kraft rauben die gerade frisch-Abstinente brauchen

    Was ist aber mit den User die länger trocken sind ,es jedoch durch ihre Routine nicht merken, das irgendwas nicht stimmt?

    Mich hat ein „trocken streicheln“ also mit netten verständnisvollen Worten nie geholfen. Da ist mir eine direkte auf den Punkt gebrachte Ansprache, die mich wachrüttelt, die mich auch mal erschreckt wesentlich lieber. Und mal ehrlich zu sich selbst. Waren in der nassen Zeit, die eigen gewählte Worte auch immer in Samthandschuhe verpackt?

    Ich glaube wenn man seine eigene Erfahrungen, wie man selbst trocken werden durfte, weiter gibt, anstatt sich berufen zu fühlen hinter die Köppe zu schauen, dann ist für jeden genau das da, was er zu seinem Weg braucht.

    Gruß Hartmut

    Hallo Cadda

    Zitat

    aber wieder aus dem Forum zu gehen...“

    Gibt es die Allroundlösung, es allen Recht zu machen? Gibt es so ein Forum überhaupt? Ich war, bevor ich hier aufgeschlagen bin, in einem anderen Forum. Aber nicht lange, da es für mich nicht zielführend war. Die haben es mir auch nicht recht gemacht :lol:

    Aber das ist Atze Thread.

    Gruß Hartmut

    Hallo Cadda,

    diese Diskussion hatte ich doch schon mehrmals mit dir. Ich habe doch deine Ansicht akzeptiert. Was willst du jetzt lesen ?

    Zitat

    . Ehrlich gesagt hab ich von Dir noch nie gelesen, dass Du jemandem (zumindest teilweise) Recht gibst.

    Kommt drauf an wo und was du von mir liest. Und vor allem wie du es für dich interpretierst. Ich bin mir sicher du wirst alles finden. Alles andere steht schon da.

    Gruß Hartmut

    Hallo Atze,

    meinst du mit straucheln, dass dann einer das zum Anlass nimmt wieder zu saufen? Wäre das nicht zu einfach? Habe ich da nicht schon im Vorfeld nur halbherzig meinen Wunsch, trocken zu werden, vorgenommen?

    Ich weiß noch genau wie sensibel ich ganz am Anfang war. Da wurde Mut und Rüge in abwechselnder Weise zugesprochen. Ich war hin und wieder auch angepisst was ich da lesen musste, obwohl ich aus meiner damaligen (nassen) Sicht doch alles richtig machte. Machte ich jedoch nicht, sonst hätten ja die sogenannten „alten Hasen" die es wissen mussten, in welcher unangenehmen Form auch immer, nicht angesprochen.

    So habe ich es auch übernommen und sicherlich auch da und da, mit meiner deutlichen Ansprache übertrieben. Vielleicht auch für den einen oder anderen seine persönlichen Grenzen überschritten. Aber ich darf ja nie vergessen warum ich hier bin.

    Ich finde es jedoch auch großartig, dass „alte Foren User“ noch sehr aufmerksam nachschauen,was und wie etwas geschrieben wird. Provokation muss zwar nicht immer sein, aber es bringt zumindest ein Dialog.

    Gruß Hartmut

    Hallo Atze

    ich hätte eine Frage zu einer Post von dir im anderen Thread.

    Zitat

    Hallo,

    Ich finde diesen Satz einfach nur übergriffig.Kenne viele Langzeittrockene die nicht so abgehoben agieren.
    atze

    Nun habe ich da ein anderes Verständnis.

    Es mag zwar arrogant oder über griffig erscheinen, aber hat es nicht die Wirkung die Einem selbst zum nachdenken auffordert?
    Ich hätte mich zwar als längerer Trockene gefragt, wie da jemand, den ich nicht kenne und er meinen Weg nicht kennt, ich seinen Weg nicht kenne, aus einer Post heraus auf sowas kommt.

    Was meinst du mit übergriffig. Die Ansage oder das er die Person und den Weg der Person nicht kennt.

    Gruß Hartmut

    Hallo hansjürgen,

    schön das du hier bist. Wäre nett wenn du mal deinen Weg beschreiben würdest.


    Dann lese ich hier 2 mal in Textbaustein Manier (nicht despektierlich)

    Zitat

    Außerdem rate ich stets zu Fachliteratur aus Therapeuten- und Patientensicht. Diese Literatur, gepaart mit SHGs hat bei mir, wie bei einer Maschine, wie ein Rad ins andere gegriffen.

    Ein erfahrener Therapeut sagte stets zu mir:“Man steht kurz vor einem Rückfall, wenn man sich nicht mehr mit der Krankheit beschäftigt“

    Ausversehen oder auf Promotion Tour?

    Gruß Hartmut

    Hallo Lia,

    klar habe ich dich verwechselt . Cadda hat Recht. Ich habe es auch gefunden bei wem es war. Off topic "Tja, wer Namen verwechselt sollte zu Hause aufpassen wie er sein Partner anspricht . :lol:

    Gruß Hartmut

    Hall Lia

    Zitat

    Ich glaube, ich habe aus reiner Selbsüberschätzung getrunken, einfach nur bescheuert .

    das passt auch gut zu diesem Thread. Hattest 2 Jahre lang sauber durchgehalten und dann wieder es "versucht". Nun kann man auch draus seine Schlüsse ziehen. Ich würde mich fragen. War ich mir da schon sicher Alkoholiker zu sein? War da schon der Wille für eine lebenslange Abstinenz vorhanden. Und wie kam ich denn an den Suff , habe ich den gekauft oder war er griffbereit im Schrank.

    Hallo Carmen,

    Zitat

    Ich kam zum Beispiel vor einigen Tagen in
    eine alkoholische Situation, die nicht vorhersehbar war.

    Das passiert mir auch. Kann ich auch nicht immer ausschließen. Aber es macht für mich einen Unterschied ob, wie in diesem Fall, der Alkohol auf mich zu läuft oder ich auf den Alkohol zu laufe. Gerade in der Anfangszeit, wenn ich mir noch nicht ganz trauen kann (Suchtgedächnis muss ja erstmal überschrieben werden) muss ich vermeiden was ich vermeiden kann und draus lernen was nicht vermeidbar ist. Deswegen schreiben wir ja auch in den Grundbausteinen wie wichtig es gerade im ersten Jahr ist drauf zu achten.

    und zum Ton und Musik. Es ist hier im Forum schon wesentlich ruhiger geworden. :D Ich kann mir aber auch darüber Gedanken machen, warum so vehement geantwortet wurde. Hat ja einen Grund. Ich hatte einfach den Ton ausgeschaltet und mich mit dem inhaltlichen der Post beschäftigt. (meist hin und wieder auch zurück gemault ;)

    Gruß Hartmut

    Hallo Lia

    Zitat

    wie kommst du denn darauf, dass ich mir nicht vorstellen kann, für immer trocken zu bleiben ?


    Ich dachte in einem Thread es gelesen zu haben. Wenn das so nicht ist, dann passt es ja. Zudem ich meine Behauptung auch mit einem Fragezeichen versehn hatte :wink:

    Zitat

    2 Jahre nicht Trinken ist für mich ein guter Schritt, an den ich weiter ansetzen will,

    Warum hast du da denn wieder getrunken wenn es ein guter Schritt war. An was lag es?

    Wieso findest du das du einstecken musst ? Es geht hier um einen Austausch und nicht um persönliche Angriffe.

    Gruß Hartmut

    Hallo Carmen

    I

    Zitat

    ch denke, dass ich momentan nur eine Sache wirklich richtig einschätzen kann und zwar, dass ich noch auf extrem wackeligen Beinen stehe

    Schwächen am Anfang zu erkennen ist ein gutes Zeichen. Mach es zu deiner Triebfeder für weitere Schritte.

    Ich bin ja sehr pedantisch bei meiner Trockenheit vorgegangen und habe auch auf dass was ich sagte und machte immer geachtet. Im Kopf fängt ja bekanntlich alles an.

    Zitat

    und jedem möglichen Risiko aus dem Weg gehen sollte, soweit das möglich ist.

    Wieso sollte und nicht soll ? Wieso die Einschränkung, soweit das möglich ist? Wo sind denn die Fallstricke ?

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    danke für den Empfang. Es freut mich!

    Ich gehe mal soweit das es gar kein richtiges Einschätzen in der Anfangszeit gibt. Es gibt nur ein Überschätzen.

    Kann jemand behaupten ob er nach dem Wegstellen des Glases gleich klar in der Birne war ? Und mit einem Pitsche, Patsches nasses Denken hat es ja in der nassen Zeit schon nicht geklappt, warum soll dann die Einschätzung ohne Alkohol klappen? Alleine Glas wegstellen reicht eben nicht aus.

    Deswegen komme ich nicht drum rum sowas wie einen Wegweiser zu nehmen. Nun weiß ich nicht wie viel oder oft jeder Alkoholiker in seiner Vorgeschichte Selbstversuche unternommen hat um trocken zu werden. Es muss ja dafür eine Begründung geben warum es nicht geklappt hat. Mein Wegweiser waren zum Schluss die Grundbausteine. Wieso soll ich mich mit weniger begnügen, wenn ich etwas gefunden habe, was die beste Aussicht auf Erfolg hat? Nicht zu verwechseln mit Garantie aber zumindest eine Gewährleistung.

    Gruß Hartmut

    Hallo Carmen,

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    Woran liegt es Deines Erachtens, dass es manchen ( frisch) trockenen Alkoholikern nichts ausmacht von trinkenden Menschen umgeben zu sein und anderen wiederum schon

    Ich frage mich das nicht, warum es bei dem einen klappt,die Wahrheit sagt oder nicht. Das hat ja nichts mit mit meinen Empfindungen und meinen Weg zu tun. Wenn ich auf meine Erfahrungen oder Selbstversuche als noch "starker Held" zurückblicke,war es mir auch nicht möglich. Wenn ich das mit den Erfahrungen der Langjährigen trocken Alkoholiker vergleiche auch nicht.

    Ich erzähle dir mal mein vorletzten Versuch bevor ich den Weg der Grundbausteine gegangen bin. Nun war ich ganz am Anfang sehr sensibel und alle Sinne waren auf Alkohol ausgerichtet. Ich wollte auch nicht als Looser bei den Anderen gelten. Ich wollte es offensiv verheimlichen, da es ein Stigma für mich war. Warum sollte andere sich nach mir richten, war meine "Allround- Ausrede". Da war schon hier angemeldet .Ich suchte mir auch diejenigen aus, die eine ohne Änderungen Weg gingen. Ich ahmte nach und fühlte mich bestätigt. Nach 12 Wochen war von mir nicht mehr viel übrig. Rückfall vom Feinsten der fast mein Tod bedeutete. Da war mir klar Es geht nicht mit Willen allein .

    Zitat

    Woran merkt man das oder ist der Weg in die Trockenheit genauso schleichend wie der Weg in die Alkoholsucht?

    Gute Frage. Nun da scheiden sich die Geister. Ich muss ja erstmal die Grundvoraussetzungen schaffen.

    1.Erkenntnis Alkoholiker 2.Kapitulation vom Alkohol 3. Lebenslange Abstinenz anstreben. Alles andere sind für mich erstmal Trinkpausen.


    Gruß Hartmut

    Hallo Carl Friedrich,

    nachträglichen Glückwunsch zu deinen 5 Jahren :D

    Zitat

    Ich bin als erwachsener Mensch, der seine Sinne zumindest halbwegs beisammen hat, in der Lage, die Risiken einer Tröpfeninfektion intellektuell zu erfassen und mich entsprechend distanziert und hygienisch einwandfrei zu verhalten, um die Risiken auf ein für mich erträgliches Maß zu reduzieren.

    Du ja, andere nicht, deswegen ist es so schwierig die richtige Entscheidung zu treffen. Besonders bei den Kneipen sehe ich es problematisch. Saufen entfernt alle Sinne und man verhält sich eben nicht nach den Regeln.

    Gruß Hartmut