Hallo Lia
mal in meinen Worten ![]()
irgendwo habe ich gelesen das du dir gar nicht sicher bist ob du ein Leben lang trocken sein möchtest? Heißt im Umkehrschluss für mich, es ist egal was ich mache, ich habe ja eh wieder vor zu Saufen. Desweiteren habe die Sucht noch nicht für mich akzeptiert. Ich bin nicht krank. Solange diese Einsicht und das Ausmaß einer tödlich verlaufenden Krankheit fehlt ist es ein Trinkpause. Nicht mehr und nicht weniger.
Zitatch habs ja schon mal geschrieben und ich bleibe auch dabei (war ja auch schon mal 2 Jahre trocken vor kurzem), mich triggert es null, wenn ich sehe, dass irgendwo getrunken wird. Ich trinke nicht und fertig.
Nein du warst nicht trocken. Es war eine Trinkpause. Nun sitzt du immer mit einer Handbreit bei Glas in einem nassen Umfeld. Was ist eigentlich triggern für dich? (rhetorische Frage). Triggern ist nicht linear, es ist ein wechselnder Zustand. Heut macht es mir nichts, morgen nervt es und übermorgen ist es mir egal. Prost.
Sucht ist auch keine Empfindung Sache Es ist eine chronisch verlaufende Krankheit. Im Vorbeilaufen und sich etwas aussuchen was gerade passt ist der falsche Ansatz.
Frage dich mal genau ob du dich als Alkoholiker siehst und für wen du trocken sein willst. Wenn du deine Trocken- Geh- Versuche an Erwartungen anderer heftest oder für deinen eingeschlagen Weg nur Bestätigung suchst, dann wird es sehr bedenklich. Ich wünsche es dir das du den Weg findest.
ps, ich war lange außer Gefecht gesetzt und habe auch noch nicht alles von dir gelesen. Entschuldige wenn ich etwas Wichtiges überlesen habe. Aber ich schaue, wenn du es auch möchtest, hin und wieder bei dir rein. Und bei Allem. Es geht hier nicht um Recht oder Unrecht. Richtig oder falsch, es geht um dein Leben.
Gruß Hartmut