Beiträge von Hartmut

    Hallo

    Thomas
    wenn ich 8 bis 10 Mal in einer Post „man“ lese (man macht das und man macht dieses) und einmal „wir“ (Alkoholiker) Kann ich wohl davon ausgehen das du dich selbst damit meinst. Auf mich trifft jedenfalls vieles nicht zu.

    Ich bin froh das ich mein Leben so gestalten kann ohne mich in die „man“ und „wir“ Kiste pressen zu lassen. Das gestehe ich auch jedem Einzelne zu. Ich unterstelle sogar das es verschiedenen Menschen mit verschiedenen Prägungen gibt und Diese auch ihr Leben meistern können.

    Nun ist das auch ein Alkoholiker Forum warum sich jemand anmeldet. Claudia hat über 10 Jahren es mit diesem Forum geschafft trocken zu werden und zu bleiben . Trotz deiner kurzen oberflächlichen Erkenntnis, das in diesen Forum negative Grundstimmung herrscht. Was ich verneine. Schaffen das eben nicht alle.

    Wenn dann Empfehlungen nach Afghanistan oder Allepo zu gehen kommen, neige ich dazu, das dieses nicht zu einer positiven Grundstimmung beiträgt.
    Da du Thomas auch zum Forum dazu gehörst, wünsche ich dir schon mal eine gute Reise. Oder siehst du dich nicht als eine Teil des Forums?

    Alles andere dann in meinem Thread , damit CLaudiA hier nicht im Off Topic läuft.

    Gruß Hartmut

    Hallo Aliengirl

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    und was alles so passiert ohne Alkohol. Das Leben nimmt wieder Fahrt auf....wow.....

    Ja , wer in der Sucht gefangen ist, verpasst das wahre Leben mit allen seinen Facetten.

    Gruß Hartmut

    Hallo ClaudiA,

    ich kenne ja( fast )deine Lebensgeschichte und deine Krankheiten. Nun versteh ich das auch mit dem Hoffen. Dann hoffe ich mal für dich, das dein Verstand und die Hoffnung weiter im Einklang stehen um immer das Richtige zu tun.

    Gruß Hartmut

    Hallo Lena,

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    So bleibe ich am Thema, und ich denke es ist wichtig, das jeder für sich etwas findet, damit man am Thema dran bleibt, was das ist, bleibt jedem selbst überlassen, weil nicht jedem dasselbe hilft.

    So siehts aus. Ich muss ja bei den vielen unterschiedlichen Erfahrungen immer wieder zurück zu mir kommen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Claudia,

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    Ich folge Dir weiterhin.... :lol: ....

    Ach, du bist es :)

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    Und - ICH hoffe UND versuche daran zu arbeiten... das mit dem Inneren. Ist mitunter nämlich ganz schön herausfordernd. Und manchmal ist Hoffnung das Einzige, was bleibt.

    Die geistige Loslösung vom Alkohol ? Hoffen und versuchen sind nicht unbedingt Worte die mit mir im Einklang stehen :( Oder verwechsel ich da was ? Darf ich, bin ein Mann :lol:

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

    Es ist nicht eine bestimmte Menge an Alkohol notwendig um einen Rückfall auszulösen. Wenn ich bewusst, in welcher Form auch immer Alkohol zu mir nehme , gehe ich immer ein Risiko ein das das Suchtgedächtnis mein logisches Denken übernimmt.

    Es kann Geschmack, Geruch oder andere Sinneseindrücke Rückfälle auslösen. Da muss ich nicht mal Alkohol zu mir nehmen , das spielt im Unterbewusstsein ab. Macht mir keine Angst aber den notwendigen Respekt nicht mit meiner Krankheit Kompromisse zu schließen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

    Für mich ist der Rückfall eine Nebenwirkung der Krankheit. Ich denke nicht an einen Rückfall vergesse ihn aber auch nicht. Deswegen mache ich Rückfallprophylaxe. Wenn mich die Nebenwirkung Rückfall erwischt dann wird es ein Bestandteil der Krankheit. Nur was bringt mir es wenn ich versuche Rückfall mit noch so schönen Worten zu umschreiben ? Bleibe doch sowieso ein Leben lang Alkoholiker. Deswegen kümmer ich mich um den Trocken Teil und das es so bleibt.


    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen

    nach Rückfrage mit Penta öffne ich diesen Thread. Da im Moment auch sehr viel über Rückfall diskutiert wird.

    Der Thread wurde wegen Diskussionen fern des Themas damals geschlossen.
    Deswegen bitte ich, damit dieser Thread nicht wieder ins Off-Topic lauft, darauf zu achten das Persönliches nichts in diesem Thread zu suchen hat. Es hat fast jeder einen eigenen Thread, da kann dann das abweichende Thema besprochen werden .

    Gruß Hartmut

    Hallo Rattenschwanz,

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    Ich hab dann sofort mit meiner Frau geredet, ihr das erzählt und gleichzeitig versucht ihr die Angst davor zu nehmen, dass das passiert.
    Mit mir selbst habe ich schon geraume Zeit - also nun keine Wochen aber doch schon - Vergleiche angestellt was bringt es Positives, was Negatives.

    Ich halte es für sehr wichtig sich immer wieder auszustauchen. Egal,wo oder mit wem. Ganz dringend wenn nasse Gedanken aufkommen.

    Nun sind ja die ersten Schritte für mich auch nicht einfach gewesen und ich brauchte auch eine Zeit bis sich im Kopf, Kampf in Verständnis umgewandelt hatte. Es dauerte auch eine Zeit überhaupt zu erfassen was eigentlich Kapitulation vom Alkohol bedeutet. Eine geistige Loslösung vom Alkohol ohne Gesund werden zu können überhaupt zu verstehen.

    Aus den Erfahrungen meiner Trinkpausen war es mir eben nicht möglich einen Weg zu gehen der eine Abweichung von den Gundbausteine beinhaltet. Diesen Eigenschutz musst ich mir selbst auferlegen. Aus den Erfahrungen vieler Alkoholiker die versuchen im Vorbei Laufen trocken zu werden oder seinen Weg an sein Umfeld anpassen, ist des öfteren auch nach langer Zeit noch von Kampf zu lesen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Carl Friedrich,

    danke für deine Post. Da ich ein Verfechter der Grundbausteine bin und ich an diesen Weg festhalte, dürfte mittlerweile auch dir bekannt sein . Deswegen sind mir auch andere Wege die für mich Risiken aufzeigen fremd und schreibe deswegen auch immer meine mahnenden Worte.

    Ich wurde jedoch auch schon des Besseren belehrt, das es auch anders gehen kann. Bei dir sehe ich das bisher. In meiner ungestümen Art, hatte ich hier im Forum auch schon jemand einen schnellen Rückfall prognostiziert, der heute über 6 Jahre trocken ist.

    Wenn du dein Weg gefunden hast und er dich zufrieden trocken hält finde ich das bemerkenswert. Auch wenn deine Frau in deinem Beisein hin und wieder ein Glas Wein trinkt, ist es eben dein Weg.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    Danke damit kann ich was anfangen.

    Wie geht es aber mit einem CO weiter? Ich ging davon aus das es auch eine chronische Krankheit ist die in einem, ähnlich wie beim Alkoholiker, nur gestoppt ist.

    Ich möchte da auch keine Vergleich ziehen aber kann es da nicht auch zu einem "Verhaltensrückfall" kommen, der dann schleichend in die Co Abhängigkeit wieder übergeht?

    Es gibt ja auch CO, die leben mit dem gleichen Alkoholiker ( früher nass und heute trocken ) noch zusammen. Also irgendwie mit dem Suchtmittel. Ich stelle mir als trockener Alkoholiker auch kein Alkohol zu Hause in den Schrank.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

    viel von dir geschrieben und reflektiert. Mit sowas kann ich viel anfangen.


    Zitat

    Umgekehrt gibt es hier Leute, bei denen Freitag die Hose brennt ohne Ende und bei denen dann von selber, so wie es morgens hell und abends dunkel wird, plötzlich wieder alles in Ordnung und supidupi ist...

    und

    Zitat

    Wieder andere haben von Anfang an ohne erkennbares Zutun 24/7 supidupi und sind mega klasse drauf...

    und

    Zitat

    Ach so, hätte ich fast vergessen: Heute war ja wieder Dienstagsrunde. Der Pfefferminzvernichter, bei dem alles total klasse war und der keine wie auch immer gearteten Probleme hatte, ist uns leider abhanden gekommen, sprich war heute nicht da und kommt auch nicht mehr, da RF.

    Das mag sein aber was hat das mit dir zu tun? Höchstens es regt dich auf. Kannte ich von mir. Mit der Zeit hatte ich bei solchen Situationen auf mich geschaut, warum es mich aufregt. Ich bin nicht verantwortlich, wie sie ihr Problem lösen. Ich nannte/ nenne es Eigentherapie. Mich wurmt das nicht mehr. Habe den Vorhang vom Spiegel entfernt .

    Es ist ja hier Erfahrungsaustausch und ich bin froh das jeder seine Erfahrungen niederschreibt. Wenn ich hier etwas schreibe möchte ich ja auch keine Ratschläge übergestülpt bekommen ,weil es jemand so sieht, sondern suche mir aus den Erfahrungen, die der Einzelne aus seinem selbst gegangenen Weg beschreibt , selbst die Erkenntnisse raus. Es ist ja nicht meine Aufgabe jemand trocken zu legen.

    Ich teile höchstens meine Bedenken mit. Ich überlasse auch jedem seine Art und versuche einen respektvollen Umgang, wenn auch mal mit "Harten", jedoch nicht mit persönlichen Worten, zu pflegen. Es sei denn ich werde um einen Rat-SCHLAG gefragt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

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    Tja, wenn zwei das Gleiche tun, ist es zumindest hier im Forum noch lange nicht das Selbe...

    Nun wird auch nie jemand das Gleiche tun. Zumindest sind die Erkenntnisse daraus unterschiedlich.

    Vielleicht zum Verständnis. ClaudiA weiß wahrscheinlich was ich damit gemeint habe.

    Ich hatte in der ersten Zeit nicht immer sofort alles verstanden, was in meinen Thread von den LZT Trockenen geschrieben wurde. Das habe ich mit Eröffnung vieler Threads in den zugehörigen Bereichen hinterfragt, ohne etwas (erstmal) für mich in Frage zu stellen. Ich war ja mit meinem Latein am Ende, deswegen suchte ich mir ja Hilfe. Das Meiste lernte ich aus einer Unvoreingenommenheit.

    Das war aber ein langer Prozess. Da ich mich selbst in der nassen Zeit als "Macher" angesehen hatte, der für alles eine Lösung parat hat. Aber da fiel ich mächtig auf die Schnauze. Dieses übertriebene Selbstbild hatte nur solange Bestand, solange ich gesoffen hatte. Das musst auch erst aus meinen nassen Hirn. Aber da kommen wir vom Thema hier ab.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    nun bin ich erstmal froh das mein Suchtmittel greifbar ist. Co Abhängigkeit ist irgendwie immer eine Gratwanderung zwischen normal und krank. Ich kann es nicht einordnen da es keine Skala für Selbstbewusstsein, Hilfsbereitschaft oder ein krankhaftes Verhalten gibt.

    Wo fängt denn Co sein an ? Wenn mein Kind etwas angestellt hatte ,hatte ich auch eine schützende Hand darüber. Wenn ein Teil der Familie sich daneben benommen hat, würde ich es auch verharmlosen. Wenn der Partner dem Alkohol verfallen ist dann ist das doch eine normale Reaktion sich davor zu stellen. Oder?

    Ist es denn Co, wenn er nicht mehr erkennt ob es aussichtslos ist ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario

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    Na ja, ist dann wohl auch Jammern auf hohem Niveau und irgendwann wird meine Achterbahn ja im Tal ankommen damit es wieder ein wenig bergauf gehen kann.

    Das empfinde ich nicht. Es ist ja nicht so das alles im Vorbeilaufen geschieht. Es beinhaltet ja massive gedankliche Veränderungen sowie auch ein Umstellen seiner bisherigen Lebensweise.

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    aber dieses Thema hängt mir mittlerweile zum Hals heraus, weil ich es schon oft genug um die Ohren habe wenn ich alleine, beim Arzt, beim Coach etc bin.

    Das kann ich nachvollziehen und hatte auch eine Phase bei der ich mich fragte ob das alles Sinn macht weil es eben nicht vorwärts ging. Aber es ging.

    Es liegt an jedem Einzelnen wann und wie er seinen Selbsthilfe in Anspruch nimmt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas

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    Dies kann mir hier aber keiner ernsthaft unterstellen, denn ich bin bei der Sache nah am MANN!

    Ich unterstelle es mal. Warum. Weil es eben ein Verhaltensmuster von sehr vielen Alkoholiker ist, die die ersten Schritte gehen. Es hat einen Grund warum es fast alle längere Trocken ansprechen .

    Ein Tipp.Lass es mal einfach so stehen und lese dir es in paar Wochen, Monate, paar Jahre nochmal durch. Kannst natürlich nochmal darüber diskutieren wenn du magst, aber dann sind wir wieder da

    Zitat

    Manchmal dreht sich die Diskussion hier leider im Kreis.

    So, andere gehen heute zum offiziell, erlaubten , tolerierten Zwangs Saufen und ich mache mir ein paar schöne Stunden und geh zum Kunden :lol:

    Gruß Hartmut