Beiträge von Hartmut

    Hallo ClaudiA,

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    Frage an die anderen alten Hasen - wie fühlt Ihr Euch mit diesem Thema?!

    Entspannt.

    Ich versetze mich nicht in einen Rückfall rein. ich weiß was für mich bedeutet und wo er endet. Vielleicht kannst du dich noch gaaaaaanz dunkel darin erinnern :lol: das ich alles was noch so abwegig war mit meiner Krankheit hier in unendlichen Threads hinterfragt und die Ergebnisse in meinen Weg eingebaut hatte. Ich glaube das kommt mir heute zu gute. Geistige Loslösung beginnt wie ein Rückfall im Kopf.

    Ich hatte im letztes Jahr Situationen, da dachte ich an Alkohol, nicht im Sinne des Trinknes , Saufdruck oder das er eine Lösung wäre. Das hatte ich ja vorher nicht. Warnzeichen an. Beim Forum geklingelt und mir wurde die Tür aufgemacht.

    Zitat

    Ich hoffe jedenfalls, daß mein Inneres auch so weiter fühlt in der Zukunft!

    ich hoffe nicht ich arbeite daran.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

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    aber die Frage ist ja, wie man denn dauerhaft abstinent bleibt.

    Wer man ist habe ich des öfteren bei dir gelesen. Es ist wichtig das du es für dich herausfindest und es ist auch nicht verkehrt alle Risiken im Vorfeld zu beleuchten. Seinen Weg zu finden, ihn zu gehen und den Rest wird die Zeit dir zeigen.

    Ich kann eine dauerhafte Abstinenz nur rückwirkend beantworten was jedoch für die Zukunft hoffen lässt. Nur schaue ich nicht zu sehr in die Zukunft sowie ich auch nicht in der Vergangenheit rum wühle. Ich finde morgen wird ein guter Tag . Bei uns ist Sonne angesagt, das sieht schon mal Trocken aus.

    Gruß Hartmut

    Hallo Carl

    Zitat

    mmmh ... keinerlei Verlangen nach Alkohol während der ersten Trockenphase? Daraus könnte man schliessen, dass Du gar nicht alkoholkrank, -abhängig warst. Wie siehst Du das, Hartmut?

    Ich hatte welche.

    Nun hat ja Thomas gesagt das er Alkoholiker ist. Warum soll ich das denn in Frage stellen? Die Frage die ich gestellt hatte ob er es als Krankheit ansieht.

    Andererseits ist das in der ersten Zeit auch nicht ungewöhnlich, zudem Thomas ja „erst“ 2 Monate ohne Alkohol ist. Ich hatte Glück.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    Nun ist der Rückfall ein Bestandteil der Krankheit ohne das er für Jeden dazu gehört. Das Forum steht bekanntlich für die Grundbausteine die eine höchstmögliche Risikominimierung aus Erfahrungswerte vorgibt.

    Das scheint einige User irgendwie zu hemmen das zu schreiben was zu jedem Alkoholiker dazu gehört.

    Ängste sich vor einem Rückfall zu melden.
    Ängste den abweichenden Weg mitzuteilen.
    Scham sich nach einen Rückfall zurück zu melden obwohl ein neuer Abstinenz Versuch im Vordergrund steht.

    Oder sind es gar nicht die Vorgaben sondern schon das bewusste Verhalten sich nicht mitzuteilen, damit ja keiner etwas sagen kann und nicht mit Ratschlägen die fern seines Denkens überhäuft wird.
    ( Verheimlichen, beschönigen, sich in Ruhe auf den Rückfall vorbereiten)

    Ich möchte in diesem Thread auch keine Grundsatzdiskussionen des Einzelnen entfachen . Oder das jeder Kommentar zerpflückt wird. Einfach mal was unkommentiert stehen lassen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Aliengirl,

    meine Erfahrungen dazu.

    Zitat

    Obwohl ich irgendwie natürlich wieder in direkten Kontkt mit alkoholiseierten Menschen gekommen bin....habe auch kurz daran gedacht wie es wäre jetzt auch beschwippst an dem Umzug teilzunehmen, habe dann aber den Gedanken zu ende gedacht.....da will ich nie wieder hin! Der Gedanke war sofort verflogen...

    In einem Alkohol durchtränkten Umfeld, was anderes ist der Rosenmontagszug nicht, sich solche Gedanken zu machen ist schon gewagt. Ich meide heute noch bewusste Konfrontationen mit Alkohol.

    Nun komme ich ja aus einer Faschingsgegend und weiß wie schnell da jemand bewusst, unbewusst ein Glas in die Hand drückt . Da wird der Gedanke „da will ich nie wieder hin“ von Suchtgedanken „ein Schluck macht ja nichts aus “abgelöst.


    Gruß Hartmut

    Hallo Mario

    Zitat

    Die Gefühlsachterbahn rattert, ähnlich wie die letzten Tage, aber leider immer noch hinunter ins Tal, wäre schon wenn sie demnächst ,wenigstens temporär, die Talsohle mal überschreiten würde.

    Hat das mit dem Verzicht mit Alkohol zu tun oder deine allgemeine Lage ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Lena

    Gratulation zum deinem einjährigen Nichtrauchens. Bei mir wird es Morgen auch schon 1 Tag ;)

    Zitat

    Doch weder meine Trockenheit, noch mein Nichtrauchen sind Selbstläufer...beides bedarf immer wieder meiner Aufmerksamkeit, meiner Achtsamkeit und meiner Zuwendung

    Es hört nie auf. Ich kann dazu zweierlei Einstellung haben. Ich freu mich jeden Tag darüber mir etwas Gutes zu tun oder es nervt weil ich suchtkrank bin.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas

    Zitat

    a lebt seit 31 Jahren abstinent, ist aber deshalb totunglücklich und verbittert und ein böser Misanthrop, aber TROCKEN!
    Er leidet aber wie ein Hund.

    Hat nichts mit mir zu tun. Soll er wieder saufen wenn er sich quält und unglücklich darüber ist.

    Zitat

    Ist es nur wichtig, trocken zu sein oder aber ist es wichtig, trocken UND glücklich zu sein?

    Rhetorische Frage ? Ich kann nur aus meiner Sicht sagen das ich zufrieden mit meinen Weg und der Abstinenz bin. Heißt nicht das ich immer mit allen Lebensumstände zufrieden bin.Ich werfe das nicht in einen Topf.

    Gruß Hartmut

    Hallo Paul

    hast du an Flo adressiert

    Zitat

    Du bist auf einem guten Weg, geh weiter und sei standhaft.

    Ist das aus deiner Erfahrung heraus oder soll es Mut machen? Ich sehe es etwas differenzierter. Da der Weg den Flo ging schon sehr holprig war.

    Zu deinen 2 Monate meine Gratulation.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

    nun kann ich Muster erkennen aber es nutzt dem Einzeln recht wenig wenn er mit Allen zusammen in eine Kiste gepresst wird. Es geht ja um Den und nicht um Die Alkoholiker.

    Was ich auch immer wieder lese sind „Verhaltensmuster" Mein Verhaltensmuster vor der Abhängigkeit hat , wenn überhaupt, es begünstigt das ich zum Säufer wurde. Die Sucht hat dann mein Verhaltensmuster für sich angepasst. Beim Trocken werden hatte ich mein Verhaltensmuster der Risikominimierung angepasst.

    Nun mag es sein das es in Therapien Ansätze gibt die jeden Stein den ich mal umgedreht hatte, Auswirkungen auf meine Sucht hatten. Diese Verhaltensmuster haben andere aber zu keinem Alkoholiker werden lassen. Für mich, eventuelle auch eine rühmliche Ausnahme, ist es nicht von Interesse zu ergründen was war sondern das was ist zu erhalten ist. Dazu muss ich natürlich auch ein Wissen über Wege haben und das von Menschen die es vormachten und nicht die es gerne so vormachen wollen.

    Um mal bei deine Metaphern zu bleiben.Ich kann nicht von anderen die Schuhe anziehen auch wenn sie passen. Ich könnt mir da auch Fußpilz holen.

    Gruß Hartmut

    Hallo,

    passt hier auch in meinen Thread. Da es gerade um Dissertationen, Bücher , wissenschaftliche Erkenntnisse geht.

    Nun kann ich viele Gedanken Gänge die Alkoholiker bei einer Befragung, wissenschaftliche Dissertationen oder bei therapeutische fundierten Umfragen nachvollziehen. Viele sind mir nicht fremd. Aber es sind nun mal nicht meine Gedanken. Ich könnte da unterstellen das die Befragten es beschönigten. Oder „ihre“ Wahrheiten sehr gestreckt hatten. Bringt mir das was? Für mich nicht..

    Wichtig war/ ist, für mich der Moment, was ich im jetzigen Ist Zustand denke. Das kann ja keiner nachvollziehen .

    Diese Gedanken musste ich jemanden stellen, der ähnliche Erfahrungen gemacht hatte oder sich auch gerade in diesen Gedankengänge befindet. Wollte l ja schnell zu einem positiven Ergebnis kommen. Ich musste erst mal meine Gedanken in „gefährlich oder ungefährliche“ einstufen. Ich wusste ja davon nichts. Ich glaubte es zu wissen aber durch das jahrelange Saufen konnte ich mir ja nicht mehr vertrauen.

    Das kann ich zwar sicherlich auch irgendwo in einem Buch oder sonst wo nachlesen aber im direkten Austausch mit den „Alkoholiker – Trocken- Profis“ war /ist mir das allemal lieber.

    Aus heutiger Sicht kann ich Vieles was ich lese bestätigen und Vieles mit eigenen Erfahrungen wider legen. Die Wahrheit meines Weges kenne nur ich selbst. Denn darum geht es, um Mich.

    Gruß Hartmut

    Hallo Rattenschwanz,

    schön dich wieder mal zu lesen.

    Was ich für mich als Wahrheit in der Anfangszeit angesehen hatte, veränderte sich immer wieder, da ich mich mit der Zeit des Trocken werden auch veränderte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

    von deinen ersten Teil, zu meinen Erfahrungen

    nun habe ich mich nicht so ausführlich mit dem Alkoholrückfall selbst, eher nur mit der Rückfallprophylaxe beschäftigt.. Ich weiß das Rückfälle verschiedene Vorzeichen haben die gedanklich , körperlich Anzeichen aufweisen und zudem äußere Einflüsse Emotionen hervorrufen können die zu einem Rückfall genutzt werden . Aber auch da können Vorzeichen fehlinterpretiert werden und eigentlich nichts mit der Sucht zu tun haben .Mal kurzen Abriss auf den Punkt gebracht.

    Zitat

    dass ich den ersten RF unbedingt verhindern muss, da dann der zweite Versuch, trocken zu bleiben, schwerer wird als der erste, da ich ja den "Sack" des ersten Scheiterns mit mir rumtrage.

    Wann ist es ein Rückfall ? Ich hatte ja in den Jahren immer wieder Pausen eingelegt und griff dann wieder zum Glas . Ich hatte dann einen ernsteren Versuch hier gestartet, jedoch ohne jegliche Änderungen , sei es im Kopf oder im Umfeld. Eigentlich wurscht wie ich das nenne, Endergebnis war das Saufen . Also ist es schon mal schwierig was als ersten Versuch gilt.

    Zitat

    dass eine echte, stärkere Abstinenzzuversicht Rückfälle unwahrscheinlicher macht.

    Wie wird denn eine Abstinenzzuversicht gemessen ? Wo fängt schwach an ,wo ist mittel, wo stark? Welche Skala nehme ich da zum Anhaltspunkt für mich?

    Ich glaube das bei vielen das Wunschdenken mit Zuversicht verwechselt wird.

    Gruß Hartmut

    Hallo condiciosinequanon,

    ja deswegen hatte ich es ja oben mit Datum eingefügt. Es muss ja vor einem Jahr was passiert sein das du rückfällig geworden bist. Es muss ja auch Gründe gegeben haben das du es nicht gestoppt oder keine Hilfe geholt hattest.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Zitat

    BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 19:43
    Erwartungsgemäß bin ich letztes Jahr falsch abgebogen. Habe genauso viel getrunken wie die Jahre davor. Nun habe ich wieder sieben Tage ohne Suff hinter mir und ich fühle mich gut.

    Nun bin ich mal gespannt was du mit Erwartungsgemäß gemeint hast . Hört sich ja so an als du wieder Saufen wolltest.

    Gruß Hartmut

    Hallo karmarasow,

    Zitat

    Ja, der Mensch ist aber auch mit Unvernunft, Gier und dem Drang sich seinen Schädel zu vernebeln ausgestattet.

    Nicht der Mensch sondern nur jemand der einen Mangel empfindet. Das ist das Produkt „ Immer weiter , höher und die Suche nach dem absoluten Kick" Ich hatte alles versoffen was ich hatte, war körperlich am Ende und wusste nicht mehr ein und aus. Das war der Kick nicht wert.

    Zitat

    Wenn es in der Realität so wäre wie du schreibst, dann würden Drogen keine Rolle spielen. Das tun sie aber nicht.

    bei mir spielen sie keine Rolle mehr. Es interessiert mich auch wenig ob es eine Rolle bei anderen spielt. Das ist wie beim Alkohol „Nasses Denken“ es gibt nur für den konsumierten Gründe.

    Schönen Sparziergang

    Gruß Hartmut

    Hallo Maria,

    nur kurz

    Zitat

    Ich hoffe Maria sieht es mir nach, dass ich kurz ihren Thread gekapert habe..

    Wenn nicht , dann kann sie sich an mich wenden, werde zwar nichts ändern, aber sie soll schon wissen, das ich mich darum kümmern könnte

    Gruß Hartmut

    Hallo Aliengirl,

    egal wie hart du das nun empfindest aber eines kannst du damit mitnehmen was existentiell wichtig ist. Keiner um dich herum ist für dich und dein Alkoholkrankheit verantwortlich , niemand kannst du für dich mit ins Boot ziehen. Niemand außer du selbst kannst dich schützen.

    Mit der Zeit, so war es bei mir, spielt sich sowas ein.

    Zitat

    Und all die Jahre davor nie hinterfragt wurde, warum zuviel getrunken wurde und ob man ein Problem hat. Finde ich irgendwie schäbig...

    Hast du in der nassen Zeit irgendjemandem hinterfragt warum er /sie soviel trank? Sowas wird doch einem erst bewusst wenn man selbst in der Scheiße steckt. Du steckst darin, andere sind auf dem Weg dahin.

    Was mich aber interessiert. Du schreibst du versuchst alles richtig zu machen Wenn du das Gefühl hast es nicht zu tun, saufst du dann wieder? Ist das noch eine Option für dich ? Sind rhetorische Fragen die du für dich mal selbst ergründen kannst.


    Gruß Hartmut

    Hallo

    da fange ich doch gleich mal damit an.

    mich würde interessieren.

    Mein Saufen war so offensichtlich das es jedem aufgefallen ist.

    Welche Gedanken gehen da dem CO durch den Kopf , seinem Partner trotz der Offensichtlichkeit, seinen Alkoholismus gegenüber anderen zu verteidigen ?

    Gruß Hartmut