Beiträge von Hartmut

    Hallo zusammen,

    Fragen an den Alkoholiker hat viel dazu beigetragen die Handlungsweisen zumindest ansatzweisen zu verstehen.

    Nun denke ich das es auch Fragen an den CO gibt . Dazu lade ich alle Alkoholiker dazu ein sich hier dran zu beteiligen .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    danke für die Antworten,

    es ist ja nicht so das ich gleich am Anfang alles im Sinne der Grundbausteine oder mit den Erfahrungen der LZT alles „Richtig“ gemacht hatte. Es gibt kein Richtig oder Falsch . Es gibt nur Nass oder Trocken für mich. Entweder am Glas oder im Kopf. Und das ausschließlich nur für mich.

    Kam auch mit nassen Umfeld zusammen, war der Gruppendynamik unterworfen oder kam auf Meetings mit dem üblichen Sektempfang in Verbindung. Musste im Gegensatz zu anderen Erfahrungen, jedoch danach leiden. Sei es mit anfänglichen Saufdruck, der sich nach Tagen einstellte und mit der Erkenntnis das dieser Tanz auf dem Drahtseil mich wieder näher ans Saufen brachte. Die Grundbausteine zu gehen war am Anfang ein Nachahmen. Die Überzeug und das Verinnerlichen mit dem Verstehen kam erst mit der Zeit dazu.

    Wie Penta schreibt, konnte ich (wenn überhaupt ) nur im Rahmen meines damaligen Denkens mich selbst einschätzen. Das dann aus den resultierenden Erfahrungen ein Überschätzen war. Ich bewundere die Alkoholiker die sagen „Es macht mir nichts aus“ . Das kann ich heute auch nach den Jahren immer noch nicht behaupten. Ich musste erst lernen das die eigene Wünsche (Urlaube, Partys, sonstige Aktivitäten) nie ein Aufweichen meines alkoholfreien Umfeld beinhalten darf. Kompromisse sind da immer ein Schritt zurück.

    Meine damalige Außendarstellung/Wirkung war mir wichtiger als meine innere Bestätigung. Das wiederum nur meinem EGO diente, jedoch nie meiner Selbsthilfe.

    Was ist eigentlich Selbsthilfe ? Sicherlich nicht eine Bestätigung bei Anderen zu finden das der eigene Weg der Richtige ist , sondern vielmehr das der eigene Weg eventuell noch Lücken enthält. Wenn ich Kritik an anderen Wege ausübe hat sie nur wert , wenn ich bereit bin auch selbstkritisch mit mir umzugehen. Trocken werde /sein ist kein Wettbewerb , es ist das eigene Überleben

    Gruß Hartmut

    Hallo Tom

    ich mache mal mein Küchenpsychologie Fenster auf.

    Ich denk das es auch schwer zu akzeptieren ist, wenn ein wahrheitsliebender Mensch die Kontrolle darüber verloren hat und sich selbst anlügen muss. Das es ein Bestandteil der Krankheit ist, akzeptiert er nicht, da es ein Widerspruch zu seinen Naturell ist.

    Nun schafft er dem Suff zu entkommen findet zur Wahrheit zurück und alle Lügen der Vergangenheit liegen vor ihm. Kommt hier ins Forum. Was passiert ? Er findet sich in den Geschichten die aus der nassen Zeit erzählt werden oder Geschichten die nach seinem Verständnis wieder dahin führen, wieder. Ist nichts anderes als in den Spiegel zu schauen . Da kann es schon zu heftigen Reaktionen kommen.

    Nun verrate ich dir mal was. Mir ging es so :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Tom,

    nun ist es sicherlich nicht die Funktion als Moderator alles erklären zu müssen. Das muss man aber braucht es nicht hinzunehmen. Diskussionen darüber machen genauso wenig Sinn wie der Versuch den Moderator aus der Reserve zu locken um einen Schlagabtausch zu führen. Der am Ende immer sinnlos ist.

    Damit würde ich mal vorschlagen das wir das so belassen.

    Jetzt mal in der Funktion als Hartmut den Alkoholiker. In der Art der Schreibweise können schon Anhaltspunkte geben ob einer wieder sauft oder seinen Weg noch trocken geht. Das sind Erfahrungen die ich hier in den Jahren erlernt habe. Nun will ich nicht behaupten das du wieder saufst, dazu kenne ich dich zu wenig. Was mir jedoch auffällt sind deine emotional geführten Diskussionen. Am Anfang als du hier rein gekommen bist , da war es schon etwas heftiger , dann eine Phase sachlicher Diskussionen und heute bist irgendwie wieder aufgewühlt.

    Ist alles soweit OK bei dir oder kann ich das als deine Art abbuchen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Aliengirl,

    ist das dein erster Versuch aufzuhören oder hattest dun immer zwischen drin mal Trinkpausen gemacht, das sie dich nicht ernst nehmen oder die Krankheit nicht ernst nehmen können, weil sie in dann in den Spiegel schauen müssen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Ernest,

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    Es kommt darauf an, WO der Alkoholkranke früher gesoffen hat.

    Nein, das ist egal. Ist ja kein anderer Alkohol in einen anderen Umfeld.
    Ich sitze da auch nur eine Handbreit weg. Die Sinneseindrücke mögen da mit eine Rolle spielen aber bei aufkommenden Saufdruck ist das wurscht.

    Es handelt sich nach wie vor um eine Sucht-Krankheit die nur auf Eis liegt. Hat ja seine Gründe warum man als Alkoholiker in der Nassen zeit es nicht kontrollieren konnte.

    Zitat

    Hartmut, ich empfinde es als keinerlei Verlust von Lebensqualität, dass ich nicht mehr mit den Jungs beim Fußball einen heben kann. Weder heute noch morgen noch in 10 Jahren wird mir das fehlen.

    Der erste Teil glaube ich dir der zweite ist reines Wunschdenken. Ich weiß heute auch nicht was ich in einem Jahr mache aber ich weiß, das ich heute alles dafür tun werde, das mein jetziger Zustand morgen bleibt.


    Gruß Hartmut

    Hallo Mario

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    Tun muss man eben auch tun.

    wenn du es dann noch tun kannst. Es geht einmal gut , zweimal, dreimal und dann? Hat es für dich nur was mit Willen zu tun?

    Meine Bewunderung hast du, nicht wegen dem nassen Umfeld, sondern das du es hier schreibst. Danke.

    Zitat

    Habe ich noch am Samstag gemacht. Ich war (bewusst) in einem trinkendem Umfeld,

    Wussten die das du Alkoholiker bist und gerade ganz am Anfang?
    Ich würde mich fragen. Wer zwingt mich denn dahin zu gehen? Doch nur ich selbst. Was will ich dort wenn ich weiß das es eine Gefahr für mich ist? Mich beweisen? Noch dazu zu gehören? Habe ich keine Alternativen ?

    Bin auf weitere Meldungen gespannt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Tom

    Zitat

    Ich finde Deine Frage interessant, aber den Kontext auch irgendwie blödsinnig, denn meiner Meinung nach kann keiner, egal wie lange trocken, 100% garantieren, dass er in einem solchen Umfeld trocken bleibt

    habe nichts davon geschrieben das es Langzeit Trockene es können.

    oder beziehst du deine Interpretation auf das?

    Zitat

    Ich konnte es zumindest ganz am Anfang in der sensiblen Phase nicht.


    Wenn , ja ?

    In der nassen Zeit war es normal mich mit Trinkenden Menschen zusammentun. Mir wurde es ja nicht gleich mit dem Wegstellen des Glases bewusst das dieses Gefahren waren.
    Ich wusste nur das ich nichts mehr Saufen wollte.

    Die ganzen fehlgesteuerten und sucht orientierten Abläufe des geschädigten Hirn konnte ich ja nicht ermessen. Am Anfang bist du näher am Glas. Je länger du trocken bist stellt sich, auch wenn nur gefühlt, eine gewisse Stabilität ein. Da kannst du es besser einschätzen.

    Zitat

    die Situation zu bagatellisieren und dann eben das eine Bier zu trinken.

    wenn du dich immer weiter mit deiner Krankheit beschäftigst, sie am Leben erhälst ohne sie zu leben, ist zwar Bagatellisierenmögli ch aber weitaus geringer als bei einem Frisch Trockenen. Es stellt sich auch in den Jahren eine ganz andere Lebensweise ein, die dich sicher schon im Vorfeld davon abhalten an solche Besäufnisse teil zu nehmen.

    Vielleicht hast ja auch was anderes gemeint.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    wenn ich lese das gerade frisch Trocken werdende, Risiken in einem trinkenden Umfeld einschätzen können, ist das wohl der Naivität der Krankheit gegenüber oder einem Wunsch überall dabei sein zu können, geschuldet. Bezieht sich jetzt nicht nur auf Florians Thread, das lese ich überall .

    Deswegen bitte ich Euch auch keine Diskussionen hier in diesem Thread über irgendwelche Personen (außer meiner Person ) zu führen

    Ich kann nur vorab die Risiken einschätzen, damit ich nicht vor Ort die Einschätzung vornehmen muss. Wer will denn in einem trinkenden Umfeld dann aufstehen und gehen ? Da herrscht Gruppendynamik, da spielt der Scham eine Rolle und vieles mehr.

    Sprüche wie

    Zitat

    „Wenn es zu viel wird kann ich ja gehen“ „Wenn die anfangen zu Saufen haue ich ab“ „Dort wird nur ganz wenig getrunken“ „Mir macht das nichts aus“ Mich triggert so was nicht „ Trinken ja nur begrenzt Wein , Bier und das macht doch nichts“

    kann doch nur jemand behaupten der kein Problem mit Alkohol hat aber doch kein Alkoholiker. Ich konnte es zumindest ganz am Anfang in der sensiblen Phase nicht.

    Würde mich freuen, wie es die „Frischen“ begründen und was da an Erfahrungen dagegen stehen.

    Gruß Hartmut

    Hallo karamasow,

    interessante Fragen . Danke dir.

    Zitat

    Nachteil für mich: Kein normaler Umgang mit Alkohol mehr möglich. Der Alkohol wurde ja nicht getrunken, weil er so schön riecht, sondern weil man sich (sofern man es im Griff hätte) kontrolliert und mit Absicht in einen Rausch versetzen kann.

    Halte ich für sehr gefährlich, wenn dich solche Gedanken noch umtreiben. Ziel ist ja ein loslösen vom Alkohol. Anfänglich physisch dann psychisch. Diese Verzichts Gedanken kenne ich nur von Alkoholiker nicht von Menschen die mit Alkohol überhaupt kein Problem haben.

    Für mich ist es ein Vorteil, keinen Alkohol mehr trinken zu müssen, um mich in einen kurzfristigen Zustand fern der Realität zu versetzen. Mit der Auswirkung mehr zu zerstören als ein Nutzen zu erreichen. Sich weg zu beamen verändert ja nur kurzzeitig eine Situation die mir nicht passt aber ändert sie nicht.

    Zitat

    Versetzt ihr euch als Langzeittrockene in einen Rausch (per Droge jeglicher Coleur) oder ist das ein NoGo?

    Ich sehe keinen Sinn darin mich in einen Rausch zu versetzen. Glücklich sein , kurzzeitige Hochstimmungen und Zufriedenheit kann ich auch durch aktivieren gehirneigener Opioide wie Endorphine erreichen. Sei es durch Sport, durch Feste, Zusammengehörigkeit, Liebe , Urlaube, Partnerschaft , Sex, gutes Essen , Sonnenunter oder aufgänge, Musik, andere helfen. Diese Liste sollte mal jeder für sich erstellen, da gibt es sehr viel zu entdecken.

    Nun kommt es sicherlich auch auf die Grundeinstellung an.
    Siehst du dich mehr als Pessimist oder Optimist ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Tom,

    wenn du das Gefühl hast das jemand abhanden oder rückfällig geworden ist frage doch in seinen Thread nach. Das erspart uns das Glaskugel lesen.

    Abgesehen davon kommen viele die hier oder woanders in Gruppen aufschlagen zwar mit einen großen Leidensdruck und einer Menge Motivation rein, um etwas für sich zu tun. Hoffen, wollen ,glauben , das dann eine Trocknung in wenigen Minuten, Stunden, Tagen sich einstellt.

    Deswegen, schreibe ich des Öfteren. Der Weg ist kein Sprint sondern ein Marathon. Lebensumstände zu verändern die sich in den nassen Jahren manifestiert hatten sind ja nicht von jetzt auf Nachher verschwunden. Da muss ich schon was tun.

    Ich finde es verkehrt, mir nur Informationen zu holen, ohne meinem Weg offen zu legen. Da könnte ich mir auch ein Buch kaufen. Was für mich banal erscheint und ich es deswegen nicht schreibe, sind für viele wichtige Informationen um Fallstricke aufzuzeigen . Ich muss im Vorfeld dafür Sorge tragen nicht rückfällig zu werden und nicht im Nachhinein ankommen und davon berichten.

    Gruß Hartmut

    Hallo aboa,

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    Danke für Deinen Post, bin leider sehr in Zeitnot habe momentan viel um die Ohren und komme weder zum lesen oder schreiben.

    Was macht denn der Stress mit dir?

    Nun finde ich immer eine Lücke etwas für mich zu tun. Das mache ich mit dem Austauschen. Ich kann das für eine Stabilisierung nur empfehlen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Penta,

    Zitat

    Wie habt ihr diese Erkenntnis für euch wahrgenommen?
    Gab es überhaupt so einen „Knackpunkt“ oder war es ein fließender Übergang?

    in der nassen Zeit wusste ich auch das ich durch meinen Konsum Alkoholiker werden konnte. Aber solange die Sucht mein nasses Denken steuerte, war das Wissen darüber, zu der Zeit, für mich unbegründet. Deshalb gab es auch keine Erkenntnis. Ich musste erst einen Tiefpunkt erreichen um eine Entscheidung treffen zu können. Oder besser gesagt, hat mir der Tiefpunkt die Entscheidung abgenommen Alkoholiker zu sein.

    Nur war das erst der Anfang . Denn der Kampf im Kopf, zwischen nicht oder es doch zu akzeptieren, dauerte noch eine Weile an.

    Gruß Hartmut

    Hallo Tom

    solange ich mir Gründe erschaffe oder irgendwelche in meinen Lebensumstände noch sehe die mich rückfällig werden lassen könnten, bin ich schon auf dem besten Weg dahin. Für meinen Teil gibt es nur einen Grund . Ich will wieder Saufen. Das verursacht von der Sucht und von nichts Anderem. Tiefpunkte sind individuell, jedoch nicht jeder Tiefpunkt ist ein absoluter.

    Wenn ich jemanden helfe mit der Alkoholkrankheit umzugehen, dann helfe ich grundsätzlich erstmal mir. Es freut mich wenn es jemand dadurch schafft aber es macht mich nun auch nicht fertig, sollte es nicht klappen. Die Erwartungen die ich an mir selbst stelle sind nicht übertagbar.

    Gruß Hartmut

    Hallo Carl Friedrich,

    Zitat

    "trocken" und "nass".

    Wie das einer sieht ist im Endeffekt wurscht. Wörter halten mich ja nicht trocken. In der Alkoholiker Sprache sind es Begriffe die ohne viel Worte den Zustand , ähnlich wie bei einem Kind , auf den Punkt bringen. Ich bringe die Abstinenz nicht unbedingt mit der Sucht in Verbindung. Ich kann mich auch in anderen Bereichen in Abstinenz üben.

    Zitat

    Bevor hier ein paar "Schlauberger" auf die Idee kommen: Nein, mir fehlt es nicht an der nötigen Einsicht, alkoholkrank zu sein. Das weiß ich genau.

    Hätte ich jetzt nicht in Verbindung gebracht.

    Ich wünsche dir weiter eine stabile und vor allem eine dauerhafte Abstinenz.

    Gruß Hartmut

    Hallo MieLa,

    im anderen Thread hast du gefragt.

    Zitat

    wie definiert man den Begriff "trocken"?


    Hier im Forum gibt es schon einige Threads die Themen behandeln. Da kannst du dich gerne beteiligen oder einen Eigenen Thread eröffnen. Hin und wieder brennt ja eine Frage die ich gerne für mich beantwortet haben möchte und du nicht lange suchen willst.,

    Schaue mal das habe ich für dich gefunden.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic34658.html

    Gruß Hartmut

    Hallo Carl

    ich bin zwar kein Freund von Statistiken aber diese zeigt ganz deutlich auf das irgendetwas im Verlauf des Weges passiert sein muss.

    Je länger ich trocken bin, umso sicherer fühle ich mich und da neigt der eine oder andere dazu, die Ernsthaftigkeit der Krankheit außen vor zu lassen und geht Kompromisse ein, die er früher nicht gemacht hätte. Oder passieren Schicksalhafte äußere Einflüsse die das „eingeschlafene Suchtgedächtnis“ wieder zum Leben erweckt. Viel Rückfällige sagten mir das sie das Gefühl hatten wieder geheilt zu sein. Sie fielen in alte Verhaltensweisen zurück.

    Fast alle der länger Trockenen, die rückfällig wurden, haben auch im Verlauf keinen Austausch mehr gebraucht. Ich nehme an, ich weiß es nicht, das ein immer wiederkehrendes beschäftigen der Krankheit ,eine größere Chance hat Trocken zu bleiben.

    Gruß Hartmut

    Hallo Tom

    Zitat

    Klar sind das alle kranke Menschen, aber die Notwendigkeit einer wie auch immer gearteten Veränderung der Tehrapie ergibt sich aus der miesen Quote.

    Die Krankheit bestimmt die Quote, nicht die Therapie.

    Zitat

    Die Krankheit? Klar ist es eine Krankheit, keine Frage... Aber wir sind doch an dem Punkt, wo diese nach Schema xyz behandelt wird und trotz der unzähligen Facetten der Krankheit jeder die selben Medikamente bekommt mit dem sensationell guten Ergebnis, dass 90% sterben....

    Nun handelt es sich ja um eine psychische Erkrankung. Psyche ist nun mal nicht greifbar. Bei einen Beinbruch kannst du die Knochen richten und wenn es gut geht, läufst auch wieder gerade.

    Nun leide ich auch noch an einer anderen chronische Krankheit (keine Psyche , nicht lebensbedrohlich) die zwar gelindert aber nicht geheilt werden kann. Nun ist das auch ein Rückfall in die Krankheit. Da reicht auch mein Wille nicht aus sie zu stoppen. Auch wenn es für dich „noch“ unverständlich erscheint, reicht der Wille alleine eben auch beim Alkoholiker nicht aus. Sonst bräuchtest ja kein Schutz Zaun um dich herum.

    Dein Frust oder Unverständnis gegenüber die Sinnlosigkeit der Behandlungsmöglichkeiten bringt dich immer weiter von dir selbst weg.

    Ist auch normal am Anfang. Das nenne ich „Weltrettsyndrom eines frisch Trockenen". Da gibt es auch ein Medikament (Spässle) Ist sehr oft zu beobachten. Oder hattest du schon immer diese Aktivität, etwas zu ändern was dir sinnlos erschien?

    Gruß Hartmut