Beiträge von Hartmut

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren worin bei einem alkoholkranken Menschen der Unterschied zwischen „Trocken sein“ und „Trocken leben“ bedeutet. Sei es in den Gedanken oder Handeln. Gibt es da einen Unterschied?

    Wie versteht das der Einzelne.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ernest,

    danke für deine kritische Bemerkung jedoch geht es da um dein persönliches Empfinden. Das ist nicht bei jedem so.
    Ich bin über 10 Jahre im Forum und es gab immer wieder Aussagen das, dass eine zu weich, dass andere zu hart wäre., selbst dazwischen gehen die Ansichten weit auseinander.

    Was für den einen ein Vorwurf ist, empfindet ein anderer als Hinweis. Ich habe mir angewöhnt erst auf das inhaltliche zu schauen, dann kann mich auch keiner persönlich treffen. Es geht eben wie du auch sagst um die Sache.

    Zitat

    Also quasi ein Versagen an den Kopf werfen.

    Ist das dein Empfinden nicht trocken zu sein ein Versagen ist? Es handelt sich um eine Krankheit da gibt es kein Versagen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ernest,

    wie du das siehst ist deine Sache. Es geht hier nicht um einen Kaffeeklatsch, sondern um eine tödlich verlaufende Krankheit, wenn sie nicht gestoppt wird. Wenn jemand als Alkoholiker alkoholfreies Bier trinkt, überall nach einem Jahr noch Alkohol sieht und sich im alkoholfreien Umfeld aufhält, dann ist jemand für mich im Kopf noch nicht trocken. Das steht auch explicit dabei.

    Zitat

    Zumindest im Kopf scheinst du noch voll mit nassen Gedanken zu sein.

    und

    Zitat

    Ich weiß das es provozierten Fragen sind,

    Hast das bewusst überlesen um eine Abwärtstrend auszumachen?

    Nach deiner Meinung reicht es also aus, keinen Rausch mehr zu haben, um Trocken zu sein? Wo fängt es bei dir an und wo hört es bei dir auf?

    Gruß Hartmut

    Hallo Sven,

    schade das du es nicht geschafft hast trocken zu werden. Zumindest im Kopf scheinst du noch voll mit nassen Gedanken zu sein. Trauerst den Menschen nach die offensichtlich nur 2 bis 3 Biere trinken können, obwohl du ja nicht mal weißt was sie davor oder danach noch wegschütten. Trinkst auch alkoholfreies Bier und bist anscheinen immer noch im nassen Umfeld unterwegs. Da frage ich mich was nun anders ist als früher? Du hast die Flasche weggestellt und mehr nicht. Jedenfalls würde ich es aus deiner Post so schließen.
    Nun mal eine Frage zu meiner Interpretation. Wie nahe stehst du wieder am Glas und wann kommt das erste Bier wieder auf dem Tisch? Deine Leberwerte sind ja in Ordnung.

    Ich weiß das es provozierten Fragen sind, jedoch nach meiner Erfahrung stehst du mit einem Bein schon mitten drin im Rückfall

    Pass auf dich auf.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ernest,

    es hat nie einer behauptet das es nur den einen Weg gibt. Das spielt sich meist nur in den Köpfen ab, die einen anderen Weg gehen wollen als den wir hier seit Jahren propagieren. Jedoch ist mir einmal mehr ein angeblicher erhobener Zeigefinger lieber, als wenn ein Neuer wieder rückfällig wird, weil er doch den immer wiederkehrenden Weg der Individualität sucht.

    Es gibt andere Wege, es gibt auch Einzelne die im Biergarten trocken geworden sind aber es sind nun mal Wenigsten. Ich halte es auch für fragwürdig, wenn jemand zu einem individuellen Weg animiert, ohne über seinen Weg zu berichten. Es geht ja um Erfahrungen, die weitergegeben werden sollten und nicht um einen Wettbewerb der Eitelkeiten „Was nun der bessere Weg sei“

    Da hättest ja etwas zu bereichten wie es zu deinem ersten Jahr geschafft hast. :) Dazu meine Gratulation!

    Gruß Hartmut

    Hallo Missnoalk,

    dann hast du ja schon einiges getan.

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    da wo es schwer fällt passiert oft das meiste oder wichtigste.

    Da wo es weht tut oder schwer fällt, etwas für sich umzusetzen, da ist der Weg sagte mir mal jemand und es stimmte. Alles was jahrelang nur mit der Sucht verbunden war muss ja erstmals aus dem Hirn.

    Der gesunde Menschenverstand will umsetzen, das krankhafte Verhalten steuert dagegen. Gib dir die Zeit die du benötigst. Den größten Schritt hast du ja schon getan nun geht es in Trippelschritten weiter. Ich hatte im ersten Jahr erstmal wider eigener nassen Gedanken so wie du erstmal ein alkoholfreies Umfeld geschaffen, Freunde gemieden die mit mir gesoffen hatten ,Veranstaltungen Festivitäten gemieden die Saufen im Vordergrund hatten und dafür gesorgt das ich eine „Notfall Nummer“ dabei hatte falls mich der Saufdruck übermannt.

    Was jedoch ganz wichtig war. Die Zeiten, an denen ich gesoffen hatte mit sinnvollen Dingen ersetzte. Mit Neuen Hobbys belegen damit das Hirn langsam umgeschrieben werden konnte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Missnotalk,

    du musst dich nicht rechtfertigen wo du deine Prioritäten für dein Geld setzt. Ich finde es auch gut wenn du was finden solltest wo du denkst das es dir auch hilft . Es ist alles Deins. Das es viele andere Möglichkeiten gibt weiß jeder und damit sollten wir es belassen.

    Nun wollte ich mal zu deinem Thema was fragen.

    Zitat

    Für die vielen hilfreichen Themen und Erfahrungsberichte hier bin ich sehr dankbar. Die haben mich gedanklich ein gutes stück weiter gebracht und ich möchte das nicht missen.

    nun ist gedanklich ja nicht schlecht verliert jedoch den Wert wenn ich es nicht für mich umsetze. Was hast du da schon für dich bewältigt? Ich meine zum Beispiel ein Alkoholfreies Umfeld, ein Alkoholfreies zu Hause und vieles mehr

    Kennst du unsere Grundbausteine schon?

    Gruß Hartmut

    Hallo Carl Friedrich,

    Zitat

    Hartmut : Zumindest aus meiner Sicht: Alles ok zwischen uns



    für mich war es immer ok. Mit meiner direkten, ungeschönten Art zu diskutieren kann es natürlich vorkommen das der Gegenüber manchmal angepisst ist. Gerade am Anfang, wenn ein „Neuer“ noch mit „nassen Gedankengut" unterwegs ist wird das auch manchmal persönlich genommen. Was es natürlich nicht ist. Mit der Zeit des Trockenseins ändert sich das meist, weil dann erst ein Blick zurück Einiges bewahrheitet, was diskutiert wurde.

    Alles Gute dir.

    Gruß Hartmut

    Hallo Missnoalk,

    nun kann ich alles verstehen das es schwierig sein kann ein Forum zu nutzen was Geld kostet. Viele haben sich arm gesoffen und da bleibt auch nicht viel Über. Es sind wie ich es schon oben in der Einleitung geschrieben hatte ca 30 bis 40 Cent den Tag. Umgerechnet auf den Monat von ca 10-12 Euro.

    Ich hatte in meinem Glanzzeiten des Saufens jeden Tag wesentlichen mehr versoffen. Es ist auch jeden seine Entscheidung aber was wir hier in diesem Forum nicht machen sind Empfehlungen rein zu holen um in ein anderes Forum zu gehen. Das müsstest du dir selbst raussuchen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Karamasow,

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    Ich denke aber, ich bin mittlerweile stabil genug bzw. kann mit der (Risiko)Situation umgehen.

    Mich hatte es deswegen angesprungen, weil ich in einem ähnlichen Denken/Situation wie du war. Meine geklaubte Stabilität schmolz aber dahin. Sicherheit und Stabilität ist im Biergarten eben nicht gegeben. Das unabhängig von dem was in den nassen Jahren gesoffen wurde. Die Eindrücke, der Geruch und eine Handbreit am Glas kann da sehr schnell zu Saufdruck führen.

    Bei dir lag der Fall jedoch anders, du hättest ja als Schutz noch deine Familie dabei.

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,

    war eine Zeit mal wieder verhindert, deswegen erstmal Glückwunsch zu deiner trocken Zeit hier. Gehst ja stark auf das erste Jahr zu. Was sich da alles verändert hat, zu den Anfängen hier, geschweige denn zu den nassen Jahren, ist schon bemerkenswert. Weiter so!

    Gruß Hartmut

    Hallo kamarasow,

    Schon 2 Jahre? Gut gemacht. Weiter so. 😊

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    Ursprünglich wollten wir es als Familie am Nachmittag etwas feiern, indem wir uns bei diesem schönen Wetter in einen Biergarten oder zum Italiener setzen

    Nun ist es sicherlich ein Grund zu feiern was für normale trinkende Menschen gar kein Grund ist. Aber wenn ich es aus dem Standpunkt 2 Jahre selbstbestimmt sehe dann schon :). Leider bleiben wir ja immer im Krankheit Modus. Entweder nass oder trocken.

    Das Suchtgedächtnis schläft ja nie ein es ruht nur. Deswegen würde mich mal interessieren warum du deinen „Trocken Geburtstag“ in einem Biergarten feiern wolltest.

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,

    Zitat

    Nun bin ich fast 12 Jahre hier und es war bisher noch nie bemängelt worden da es immer wieder mal zu der Sprache kam oder dazu Hinweise kamen. Aber wir werden es mal in der Fortleitung diskutieren.

    Gruß Hartmut

    Hallo ,

    @Hull

    Zitat

    Mir persönlich ist das Forum - und auch jedes andere Forum - egal, ich habe keine Pflichtgefühle, verspüre keine Verantwortung und "genieße" meinen Forenaufenthalt sogar deshalb, weil ich merke, dass es mir eigentlich nichts bringt, und genau dies ist nun eine Art Freiheit.

    Naja deine Sache und wahrscheinlich auf eine mangelnde, krankhafte bedingte Empathie Schwäche zurückzuführen. Oder doch nur Charakterschwäche? Emotion Schwäche? Egal? ;) Bringt ja nichts.

    @Forum
    Ich halte von Menschen wenig, die sich auf Kosten anderer bereichern und sagen „Danke" ich habe nun alles was ich brauche, alles andere ist mir egal. Ich brauche das sowieso nicht, macht was ihr wollt, ich bin für nichts verpflichtend. Oder ich unterstelle diesen Menschen zumindest einen fragwürdigen Charakter.

    Nun gehöre ich sicherlich auch nicht zu dem Menschenschlag der immer seine Emotionen im Griff haben (Gott sei Dank :-)) und manchmal was raushauen, was mal raus muss aber im Nachbetrachten nur ein Ventil gebraucht hatte. Wenn ich jedes Wort was geschrieben wird auf die Goldwaage legen würde, da wäre ich sicherlich reich an Diskussionen aber fern von einem zufriedenen Leben.

    Natürlich, das sehe ich auch das es immer das sich immer weniger ausgetauscht wird, das natürlich auch mangels an Neuen. Sollte das jedoch der Grund sein, warum ich mich nicht mehr austausche, dann ist das ein für Jeden der das Forum für wichtig hält ein Bumerang. Die Neuen schauen ja erstmal was hier los ist, bevor sie loslegen. Denn die haben ein Problem und wollen es schnellsten in den Griff bekommen.
    Wie, da lehne ich mich mal aus dem Fenster, jeder der hier aufgeschlagen ist und Hilfe bekommen hat.

    Gruß Hartmut

    Hallo Yvonne,

    dann ist ja alles in Ordnung wie oben geschrieben.

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    Und bevor du in den unnötigen "Rechfertigungsmodus" kommst lasse ich noch ein Empfehlung hier. Lese dir mal deinen ganzen Thread durch, lass es mal wirken, blende deine eigenes Denken mal aus und wenn dann immer noch nichts für dich erkennen kannst dann ist alles in Ordnung.

    Gruß Hartmut

    Hallo Yvonne

    nun wirkst du irgendwie angepisst wenn etwas nicht nach deinem Denken geschieht. Es liegt mir nichts daran das du dich rechtfertigen müsstest. Es ist hier ein Austausch im Forum. Du hast dich ja hier angemeldet um etwas zu erfahren das dir hilft. Oder nicht ?

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    Hartmut....wieso kannst du meine Worte nicht als das nehmen was sie sagen?

    Das habe ich und deswegen ist es von mir eine Frage gewesen. Siehe Fragezeichen

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    Also warst du in der Opferrolle und bist erst nach der Trennung zu dieser Erkenntnis gekommen?

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    nd ja, ich habe eine Blitzheilung durchgemacht, denn manchmal bedarf es nur dem richtigen Input um klar zu sehen. Und: es ist auch charakterabhängig, wie lange der Genesungsprozess dauert.

    Dann hast du nichts von der CO Krankheit verstanden.

    Und bevor du in den unötigen "Rechfertigungsmodus" kommst lasse ich noch ein Empfehlung hier. Lese dir mal deinen ganzen Thread durch, lass es mal wirken, blende deine eigenes Denken mal aus und wenn dann immer noch nichts für dich erkennen kannst dann ist alles in Ordnung. Dann bist eben nicht CO sondern nur enttäuscht von deinem Ex und der Trennung.

    Schönen Sonntag noch.

    Gruß Hartmut

    Hallo Yvonne,

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    Wer hat dir eigentlich geflüstert, daß ich in einer Opferrolle stecke? I

    Die Erfahrung die ich sammeln konnte mit den immer wieder kehrenden Post hier im Co Bereich.

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    ch fühle mich nicht als Opfer...auch wenn er viel von dem zerstört hat, was ich aufgebaut habe.

    Was du aufgebaut hast hat er zerstört? :shock:. Also warst du in der Opferrolle und bist erst nach der Trennung zu dieser Erkenntnis gekommen?

    Zitat

    Ich bin kein Co mehr. Ich habe einen Entzug durchgemacht,

    Glückwunsch für diese Blitzheilung. Wenn Co eine Abhängigkeit ist wie die eines Alkoholikers dann ist es mit einem Entzug nicht gemacht. Jahrelange krankhafte Strukturen lassen sich nicht durch ein Verstehen ablegen.

    Gruß Hartmut