Hallo
ob und wie es andere machen und dabei zufrieden sind kann ich nicht beurteilen. Wer wen davon in Kenntnis setzt ist für mich auch nur am Rande von Bedeutung. Der Sinn ist ja nicht mich zur Schau zu stellen oder was Andere davon denken.
Es geht um Eigenschutz und gehört zu einem alkoholfreien Umfeld dazu. Im alltäglichen Leben komme ich gewollt, ungewollt, durch mich, durch Andere in Berührung mit Alkohol. Wenn der Gegenüber nicht weiß, das ich Alkoholiker bin dann wird es immer wieder zu Situationen kommen mir Alkohol anzubieten. Sei es beim Essen, essen gehen, im Essen, in Gesellschaft , in der Arbeit, beim Arzt, im Sportverein.
Das (vorgeschobene) Argument „Ich erzähle ja auch nicht von anderen schweren Krankheiten" ist für mich ein Eingestehen das Alkoholiker etwas anrüchiges , stigmatisierendes oder etwas mit Schwäche zu tun hat. Und ich selbst es nicht als Krankheit anerkenne.
Zudem ich sehr viele Menschen kenne, die schwere Krankheiten haben und es bewusst mitteilen. Gerade Menschen die Krankheiten haben und sich durch äußere Stoffe (Allergien, Lebensmittel, Laktose, Asthma ) gefährden.
Gruß Hartmut