Beiträge von Hartmut

    Hallo Sven,

    natürlich habe ich auch im nahen Umfeld Menschen die trinken. Im ersten Jahr habe ich alles gemieden und auch den Kontakt soweit runter reduziert . Mit den Jahren haben sich dann die Saufkumpanen verabschiedet, weil sie mit mir ja nichts mehr anfangen konnten und umgekehrt. Jedoch habe ich die Kontakte nicht abgebrochen , nehme nur nicht an Sauffeste teil.

    Die Spreu trennt sich vom Weizen da die Interessen sich auch verändern. Selbst heute noch nach 10 Jahren gibt es ein Phänomen, wenn ich von meinem nüchternen Leben erzähle. Für die einen ist es normal und andere erklären mir immer noch ihr Trinkverhalten . Daran kann ich schon merken wer ein Problem und wer kein Problem mit dem Alkohol hat.

    Gruß Hartmut

    Hallo Sven,

    Zitat

    ich hoffe es ist nicht so schlimm in einem Fremden Thread zu schreiben.

    Nein dafür ist das Forum ja da. Der Austausch ist eine Grundvoraussetzung und da ist es gerade am Anfang besser sich die Finger wund zu schreiben, um für sich das zu Erfahren was eventuell verkehrt läuft.

    Wichtig war für mich auch ein eigener Thread. Den habe ich immer dazu benutzt um meine Gedankengänge, alles was die Sucht und auch den Alltag betraf niedergeschrieben . Das nicht wegen einer Selbstdarstellung sondern das die Erfahrenen auch eventuelle Stolpersteine erkennen und es mir mitteilen. Natürlich kam oder kommt da auch mal Mist raus der dann mal diskutiert wird.

    Ich schreibe ja für mich an Euch .

    Diejenigen die nur hin und weider etwas schreiben haben es da auch schwerer da keiner Gedanken lesen kann. Ich hatte mich ja auch aus einem gewissen Leidensdruck hier angemeldet und wie soll ich Diesen durch ein Nicht-Miteilen verbessern? Das Forum ist ja meine SHG. Da kann ich mich ja auch mal bemerkbar machen :) Es geht ja auch keiner in eine reale SHG und stellt sich hinter den Vorhang.

    Sven , ich bin nun 11 Jahre dabei und teile mich immer noch mit. Das immer noch aus den zwei Gründe warum ich mich hier angemeldet hatte. Um Trocken zu werden und zu bleiben.

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario

    noch was zu Ergänzung. Es gibt ja auch Alkoholiker die nicht nur durch die Sucht, sondern auch schon davor an psychischen Erkrankungen leiden.

    Deswegen kann ich auch nicht von mir auf andere schließen, inwieweit eine Therapie notwendig ist. Für mich kam das nicht in Frage. Bevor nun , wie immer mal wieder gerne, eine Grundsatz oder Endlosdiskussion über die Notwendigkeiten von Therapeuten oder Therapien enstehen.

    Wie sieht es denn bei dir aus? Ziehst du das für dich in Erwägung?

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,

    war eventuell missverständlich.

    Zitat

    Dieses "Kainsmal " ist für mich eine Hintertür egal wie du das benennst. Ist mir bekannt aus dem Buch Allens Carr "Endlich ohne Alkohol"

    Kainsmal war ja auf den Sekt bezogen, soweit ich das verstanden habe. Allen Carr hat ähnliche Methoden beschrieben und ich wollte ganz am Anfang nach diesem Buch trocken werden. Das war bevor ich hier im dem Forum aufschlug. Scheiterte weil es auf Konfrontation ging. Deswegen sind Alkoholika für mich im nahen Umfeld eine Hintertür. Ich halte von Diesem und ähnlichen Bücher nichts. Carr war kein Alkoholiker und sowas halte ich eben für gefährlich.

    Es gibt Therapeuten die selbst Alkoholiker waren und zu denen würde ich (wenn überhaupt) gehen, da sie aus einer Erfahrung heraus therapieren könnten. Aus eigener Erfahrung bin ich etwas gespalten was Therapeuten betrifft aber das muss jeder für sich selbst ausmachen. Ich spreche ja hier nur für mich.

    Ich kann deswegen deinen Umkehrschluss auch nicht nachvollziehen da ich ja nichts abspreche. Raten kann ich nur , alles dafür zu tun, um die Krankheit zu stoppen. Wie , das muss der Einzelne für sich selbst entscheiden. Ich wurde es durch die Grundbausteine.

    Gruß Hartmut

    Hallo Sven

    die Sucht ist nicht individuell ,der Weg draus kann schon individuell sein. Jeder der einen erfolgreichen Weg gegangen ist , verteidigt Diesen natürlich.

    Jedoch bin ich auch die sogenannte „einfache Wege“ gegangen und daran fast verreckt, weil er eben zu viele Risiken beinhalten, was die Grundbausteine im Vorfeld ausschließt. Klar war auch in mir der Wunsch im vorbeilaufen ohne viel Änderungen trocken zu werden aber das funktionierte eben nicht. Übrigens sind das auch Einzelfälle die Mehrzahl der LZT gingen den Weg der Grundbausteine. Dafür steht das Forum auch.

    Es ist auch egal ob jemand 5 Flaschen Bier und der andere 5 Flaschen Schnaps gesoffen hat. Wenn es in die Abhängigkeit führte, dann bleibt er nass wie trocken abhängig. Also wenn nicht gestoppt geht Alkoholismus unwillkürlich in den Tod. Auch das sollte ich mit betrachten welchen Weg ich gehe. Die wenigsten schaffen es .

    Es geht auch nicht um Meinungen sondern es zählen nur Erfahrungen. „Ich war der Meinung es hätte klappen können, wollte ich nicht auf meinem Grabstein stehen sehen“

    Noch ein Tipp Sven

    Zitat

    Letzendlich sitzen wir zwar alle im selben Boot aber manch einer muß ganz schön rudern und manch anderer umsegelt elegant alle Klippen.

    es gibt kein WIR im Trocken werden. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich kann nicht für dich oder jemand anderes trocken werden.
    Nur für mich. Um bei deiner Metapher zu bleiben . Wir sitzen wenn schon auf einem Forums Schiff auf verschiedenen Decks. Leider sitzen viele noch im Rettungsboot und sind gerade am untergehen .

    Nur mal soviel.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thalia,

    da bist du ja :lol: ich bin gerade wieder zurück im Forum( auch im erweiterten Bereich) und wollte für mich einige wichtige Weggefährten nachschauen und schwups , habe ich dich nicht mehr gefunden. :shock: Was mir immer bei dir gefallen hat , das wir trotz manchmal verschiedene Ansichten uns immer auf Augenhöhe begegnet sind und es kein Nachtragen von verletzen Eitelkeiten gab. :)

    Ich wünsche dir auf diesem Wege auch ein abenteuerliches Gesundes und vor allem ein Jahr, das du dir nicht nur erträumst, sondern es mit deinem Tun gestalten kannst.

    Gruß Hartmut

    Hallo Tom,

    willkommen hier im Forum. Glückwunsch zu deiner Erkenntnis Alkoholiker zu sein. Das ist eine Grundvoraussetzung um überhaupt eine Möglichkeit zu haben
    um ein trockenes Leben zu erlernen. Das ein Kalter Entzug nicht gerade prall ist wirst du sicherlich bemerkt haben .Hast Glück gehabt, bei vielen bleiben irreparabel Schäden und Einige sind daran sogar verstorben.

    Nun Gut der Anfang ist gemacht und ich stelle dir mal einen Link ein das dir schon mal einen Einblick gibt die größtmögliche Chance zu haben ( zufrieden)trocken zu bleiben .

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,

    Zitat

    Da fällt mir auf, hat es seinen Grund dass Literatur über Alkoholprobleme nicht in den Grundbausteinen steht?

    Weil Literatur mich nicht trocken werden lassen und nur zur meiner Information dienen. Es sind die Erfahrungen von Langzeit-Trockene die mich trocken werden ließ. Musste es ja nur nachahmen.

    Ich halte von Literatur die von Nichtalkoholiker geschrieben wurden auch nicht zielführend. Genauso wenig von Therapeuten die sich es angelesen haben. Erfahrungen sind für mich durch nichts zu ersetzen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Paul,

    Klasse das du hier im Thread bist. Grundbausteine haben ja ihren Grund. Sie wurden ja nicht von einem "hören sagen" sondern von vielen Langzeit Trockenen zusammengetragen.

    Zitat

    Lange war ich unsicher, ob ich überhaupt alkoholkrank bin.
    Nachdem ich hier Lebensgeschichten gelesen und verstanden habe, war für mich die Gewißheit da: Ja, ich bin Alkoholiker

    Naja, ob es eine Unsicherheit bei mir war oder ein nicht wahrhaben wollen, stelle ich mal dahin. Der Anstoß krank zu sein kann ja von außen kommen ( Lebens -Geschichten, von Ärzte, Internet ,Alkoholtests Bücher, Angehörige und vieles mehr) aber die Feststellung Alkoholkrank zu sein muss aus eigener Regie erfolgen. Sonst würde ich (man) immer Zweifel mit sich herum tragen und damit Tür und Tor offen halten, immer wieder zu Saufen.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    lange war ich nicht hier und es hat sich gegenüber meiner Anfangszeit auch nicht viel von meinem damaligen Denken verändert.

    Als ich hier aufschlug wusste ich erstmal alles Besser und dachte das ich mit meinem Weg trocken werden konnte. Das war aber schon der erste nasse Gedanke der mich wieder zur Flasche führte. Ich konnte ja gar nicht trocken Denken. Wie denn auch?
    30 Jahre Suff haben mein Hirn drauf trainiert immer wieder, auch mit Umwegen, mich zurück an die Flasche zu führen. Und jedesmal war es schlimmer als zuvor. Also stimmte was in meinem Hirn nicht, es wurde anscheinend auf krank programmiert.

    Dieses Programm musste also , auch wider Willen, umgeschrieben werden um überhaupt eine Chance zu haben trocken werden zu dürfen. Das darf nicht jeder . Viel verecken daran.
    Wenn also mein damaliges Denken in der Anfangszeit falsch war, konnte ich ja nie zufrieden trocken werden oder zu bleiben. Musste also Alternativen her . Denn ein Leben lang mit der Faust in der Tasche herumzulaufen , darauf hatte ich keinen Bock. Trocken sein soll ja zufrieden damit Leben und keine Qual sein.

    Mit der Zeit verstand ich auch das zwar meinen Weg finden muss aber es nicht mein eigener Weg ist. Wege aus der Sucht sind vorgegeben und ich musste sie nur übernehmen. Das ich ein Verfechter der Grundbausteine bin und diesen Weg auch als Einzigen für mich ansehe, muss ich wohl, für die alt Eingesessenen nicht mehr betonen. Für die neu dazu gekommen wohl schon. :lol: Und zwar am Anfang komplett die Grundbausteine und nicht da und da etwas rausgesucht weil es einfach war.

    Ich würde mich über Post von den neu dazu gekommenen (alte natürlich auch :lol: ) freuen.
    Die gerade versuchen Ihren Weg nach Ihrem Denken zusammenzuschustern. Unangenehme Veränderungen aussortieren und das auch noch verteidigen mit "

    Zitat

    " Das geht nicht, ich kann das Andere nicht zumuten, ich muss auch Rücksicht nehmen weil ich zuviel Schaden verursacht habe, Habe genug gelitten . usw...

    "


    Gruß Hartmut

    Hallo Paul,

    Tun muss man tun ist ja mein Leitspruch. Deswegen hat mir auch dein Thread Titel gleich gefallen. :lol: Zudem finde ich auch gut das du die Grundbausteine ernst nimmst.

    Zitat

    8. Unterstützung durch Familie und Umfeld

    Zitat

    Wird hoffentlich werden. Hier erhalte ich erstaunlich wenig Feedback oder Interesse. Keine Nachfragen.
    Vielleicht nehmen die mich nicht ernst???

    Kommt ja drauf an was du erwartest oder wie es sich kristallisiert. Unterstützen sie dich denn nicht oder bekommst du wenig Antworten?

    Bei mir waren Einige erstmal zurückhalten, da ich ja in der nassen Zeit des öfteren aufgehört hatte zu saufen aber immer wieder anfing.
    Andere wiederum sehen ja Alkoholiker (ob nass oder trocken) als Stigma an und sowas darf es eigentlich im näheren Umfeld gar nicht geben.;-)
    Dann sind ja die da, die immer mit gesoffen haben und die verlieren nun jemanden aus ihren Boot. Wohl möglich haben einige auch ihr Problem mit Ihrem Trinkverhalten und wollen da nicht genauer hinschauen.

    Lass dir und den Anderen etwas Zeit um überhaupt erstmal mit der "Trocken werdenden Situation" umgehen zu können.

    Und nun ein Wort was ich heute noch hasse. Geduld

    Gruß Hartmut

    Hallo Sven,

    Zitat

    Hallo Hartmut Hallo Mario
    Hat sich der Rückfall damals angekündigt oder war er eher schleichend so wie bei mir das ich naiver weise glaubte kontroliert Trinken zu können was auch ein paar Jahre funktioniert hat.Wie lange hat es bis zur nächsten Abstinenz bei Dir gedauert?Ich habe meinen Alkohol( Bier und Schnaps) ja bereits aus der Garage entsorgt bis auf Sekt und Wein( habe ich nicht getrunken) meiner Frau.Konnte mich leider nicht durchsetzen die Reste auch noch zu entsorgen..Steht allerdings in der tiefsten Ecke der Garage.Weiß leider nicht ob das so richtig ist.
    LG Sven

    ich komme mal in deinem Thread. Nun schrieb ich ja das es eher eine Trinkpause , wie die Unzähligen vorher auch waren. Ich hatte mich im Februar 2007 hier angemeldet und dachte wie so viele hier, das ich das alleine durch Informationen trocken werden konnte. Kannte zwar die Grundbausteine aber habe sie alle in den Wind geschossen. Wollte nebenbei trocken werden und war der Meinung das die Langzeit Trockene hier spinnen. Ende April , Anfang Mai kam dann der Rückfall. Schleichend kann ich nicht sagen. Es war eher spontan. Der Druck hatte sich immer weiter erhöht und ich soff in dieser Woche alles was ich zur Hand bekam. Da waren auch Alkoholika dabei die ich davor nie angerührt hatte. Seid dem 7.5 2007 bin ich trocken.


    Du warst ja nach deinen Angaben gar nicht trocken, sondern hast dein Saufen herunter reduziert. Kontrolliertes Trinken funktioniert eben nicht. Die einen versuchen es noch, die anderen sind Tot. Wenn du weißt das in der Garage Sekt steht ist die Ecke shit egal. Schmeiße es weg und gut ist. Wenn deine Frau keine Alkoholikerin ist dann dürfte es ihr auch nichts ausmachen . Oder ? Wenn sie hin und wieder was trinken möchte kann sie ja das dir zu Liebe auch auswärts tun.

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,

    finde es schon mal gut das du die Grundbausteine nicht im Vorfeld ausschließt. Und Teile schon übernommen hast. Jedoch haben sie aber nur in Ihrer Komplexität Ihren Sinn .

    Für mich waren die Grundbausteine auch mal ein Selbstbedienungsladen und was mir nicht so in den Kram passte hatte ich eben nicht übernommen . Bis zu dem Tag als ich einen massiven Rückfall hatte ( aus heutiger Sicht war es eher eine Beendigung der Trinkpause). Hatte auch wie du noch Alkohol im Hause , weil ich der Annahme war willentlich dagegen zu steuern falls Sucht druck aufkommen würde. Die Annahme war aber nichts anderes als nasses Denken. Seit dem Zeitpunkt halte ich nichts mehr von Konfrontationstherapie.

    Eigentlich hätte ich es auch wissen müssen . Die Jahre zuvor ,die unzählige Versuche aufzuhören haben eben immer das gleiche Schema gehabt . Alkohol griffbereit zu haben.

    Dieses "Kainsmal " ist für mich eine Hintertür egal wie du das benennst. Ist mir bekannt aus dem Buch Allens Carr "Endlich ohne Alkohol". Sucht sucht sich im Hirn eben andere Wege als Normaldenkende. Nicht Alkoholiker stellen sich ja auch kein Suff aus irgendwelchen Gründen in den Schrank.

    Schmeiße die Scheiße weg und gut ist ;)

    Dann halte mal weiter durch bis es kein Durchhalten mehr benötigst.


    Gruß Hartmut

    Hallo Sven

    dein Thread Titel

    Zitat

    Forum zweiter Klasse

    was ist denn ein Forum 1. Klasse ? :shock:

    für mich war das Forum am Anfang, bis es zu meiner Online SHG wurde, ein Hilfsmittel für meine Trockenheit zu erreichen. Wenn ich mal was zu bemäkeln hatte, kam das meist aus meiner eigenen Unzufriedenheit heraus, weil die Antworten eben nicht meinem nassen Denken entsprachen.

    Natürlich ist es schön mehr Antworten zu bekommen aber es hilft mir ja nicht, mich trocken werden zu lassen oder zu bleiben . Das muss ich selbst tun. Für meine Selbsthilfe kann ich mich auch den Reichtum von unzähligen Forenbeiträge bedienen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,

    das sich die nasse Alkoholiker Karieren ähneln ist ein Produkt der Krankheit. Mir ging es auch so.

    Wenn ich an meine Anfänge zurückdenke war es verdammt schwer die negativen Gefühle, die der „kranken“ Sucht dienten, zu differenzieren, was der gesunde Menschen Verstand vorgibt. Was mir geholfen hatte war eine Struktur reinzubringen . Auch wider den Gedanken oder aufkommenden Gefühlen durch zuziehen . Mit der Zeit relativierte sich vieles und ich begann zu leben.

    Mein Werkzeug waren die Grundbausteine ohne wenn und aber umzusetzen .

    Wie sieht es bei dir aus ? Du schreibst 77 Tage . Hört sich für mich mehr nach "Durchhalteparolen " als ein System an . Wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus ? Kennst du die Grundbausteine ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Oma,

    du machst das schon richtig. Enkelkinder machen keine Vergleiche, sie lieben .

    Martin ,

    Zitat

    sobald der neue Flughafen fertig ist bin ich unterwegs

    bis der eröffnet wird sind wahrscheinlich alle Fluglinien pleite :lol:

    Gruß Hartmut

    Hallo Calida,

    lange nichts mehr geschrieben bei dir :lol:

    Zitat

    Es ist nicht alles gut, aber ich bin trocken, und das zählt gerade.

    Mal etwas überspitzt gefragt. Machst du denn das von deiner Trockenheit abhängig? Oder warum bringst du " gut und schlecht" mit dem Trocken sein in Verbindung? Drückt da etwas das Sucht Gedächtbnis?

    Gruß Hartmut

    ps, Ein gutes Neues noch :D

    Hallo Martina

    Zitat

    Ich würde bei mir den Beginn eines Rückalls darin sehen, wenn ich Gedanken an Alkohol hätte, vor allem in einer "geschönten" Form.

    So sehe ich es auch . Ein Rückfall fangt im Kopf an. Was auch nicht zu unterschätzen ist ein Verhaltensrückfall. Also "nasses" Verhalten wieder aufleben zu lassen . (Altes Umfeld, alte Kneipen , nasse Freunde, Sauffeste aller Art)

    Zitat

    Ich bin (unter anderem) Lebensmittelallergikerin und finde es ist einfacher auf den nicht enthaltenen Alkohol,als auf bestimmte Allergene zu schauen.

    Dann bist du ja schon "vorbelastet" und weißt was zu tun ist . Hast eben eine "Alkoholallergie" dazu bekommen. Da aktiver Alkoholismus tödlich endet ist es sicherlich eine weitere Triebfeder genauer hinzuschauen .

    Zitat

    Ja. Erstmal geht es um sich selbst, was nicht bedeutet, das andere egal sind.

    Klar, aber in der Sucht bleibst du immer Alleine. Ich kann zwar anderen durch meine Erfahrungen helfen ihren Weg zu finden aber nicht trocken halten.


    Zitat

    Umgekehrt ist das schon eher der Fall, wenn ich anderen (bis zur Selbstaufgabe) " geholfen" hätte oder einfach ausgenutzt wurde und seh'n darf, wie ich mich selbst wieder aufrichte.

    Wenn ich meine Erwartungshaltung für mein "Helfen" nicht in Verbindung einer Gegenhilfe sehe, dann erspare ich mir schon im Vorfeld den Frust, wenn es mir mal dreckig geht.

    Gruß Hartmut

    Hallo Martina,

    theoretisch ist noch keiner rückfällig geworden aber beim austesten. Natürlich ist es gerade am Anfang des Weges wichtig sich über alles auszutauschen was mir hilft nicht rückfällig zu werden. Solange ich nicht bei dem Austausch eine Lücke finden möchte etwas auszutesten. Leider ist die Sucht so gestrickt Möglichkeiten zu finden.

    Zitat

    Bei den anderen Sachen gehts darum inwieweit die Triggern können. Bzw find ich den alkoholischen Geruch in mancher Naturkosmetik seit meiner Abstinenz gelegentlich unangenehm.

    Was bei mir triggern könnte macht dir eventuell gar nichts aus oder umgekehrt .

    Ich hatte mich mal mit jemanden unterhalten der eine Lebensmittelallergie hat und er achtet sehr penibel darauf die Stoffe, die ihn in Gefahr bringen können, wegzulassen. Komischerweise ist das bei vielen Alkoholiker nicht so, obwohl der Ausgang bei jedem tödlich enden kann. Für mich ist das eine Zeichen das die Sucht eben irreparablen Schäden im Hirn hinterlassen hat, das gewisse Gefahren versucht auszublenden.

    Was mich mal interessieren würde. Ab wann würdest du dich rückfällig sehen? Nach eine Rotwein soße . Einer Praline, nach dem ersten Glas ? Wo ziehst du für dich die Grenzen ? Denn es geht hier ja nur um Dich. Und für jeden anderen Alkoholiker nur für Sich.

    Gruß Hartmut