Beiträge von Hartmut

    Hallo Paco

    Zitat

    Ich denke ein wichtiger Unterschied ist, ob man Alkoholiker ist, oder über längere Zeit Alkohol missbraucht hat.

    Das ist richtig . Hier melden sich aber bekennende Alkoholiker an .

    Solange ich mich noch mit der Trinkmenge befasse bin ich weit weg vom Trocken werden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Wookie

    willkommen hier im Forum,

    was unterscheidet denn nun dein Weg gegenüber den Trinkpausen ? Hast du irgendwelche Änderungen vorgenommen ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Paco

    ohne eine stabile Trockenheit fällt alles.

    Die konnte ich erst erreichen, als ich mich um das Gefühlschaos , was sich in der nassen Zeit angesammelt hat , nach hinten an stellte. Das hatte Monate, Jahre Zeit , lief ja nicht weg .

    Ich war mir am wichtigsten und tat alles dafür um stabil zu werden . Dazu gehörten weitreichende Änderungen dazu . Ich ging den Weg der Grundbausteine und baute mir ein neues Leben auf .

    Erst dann konnte ich die Altlasten angehen .

    Gruß Hartmut

    Hallo saufnix

    Zitat

    Ich habe mich gestern angemeldet... noch nicht fix aber zumindest findet ein Gespräch statt und dann kann ich mich entscheiden.

    Klasse, alles andere folgt daraus. Einfach offen und ehrlich und ohne Beschönigungen mit dem Arzt reden . Dann passt das.

    Zitat

    Er selber hat Angst und es ist ihm peinlich und dadurch sagt er mir
    heute er wisse nicht genau ob er mich noch liebt... Traurig Bravo!

    Es ist für Partner des Öfteren schwer zu verstehen, wenn der andere Partner Suchtkranker ist. Es handelt sich aber um eine Krankheit und da muss nichts peinlich sein . Wenn die Liebe bei einer Krankheit endet würde ich mir überlegen ob es die ganze Zeit wirkliche Liebe war.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    finde es gut das dich meldest . Finde es nichts so gut das es so große Abstände sind . Da dann ein verfälschter Zustand aufkommen kann

    wenn ich deine Post lese mache ich mir schon wieder etwas Sorgen das du einen eventuellen Rückfall schon wieder im Kopf hast. Du scheinst zu kämpfen und Altagasituationen immer noch mit dem Alkohol in Verbindung zu bringen .

    Sind es Durchhalteparolen oder interpretiere ich es falsch ?

    Gruß Hartmut

    Hallo saufnix,

    Zitat

    Nur ich weiss es klingt bescheuert, denke ich manchmal, dass ich für einen klinischen Entzug zuwenig Alkoholikerin bin. Oder wenn ich Hilfe suche, dass die mich auslachen oder so

    lass das ein Arzt entscheiden und du bist auf der sicheren Seite . Was spricht denn da dagegen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Saufnix

    mich würde mal interessieren warum das für dich so wichtig ist ?

    Alkoholiker wird man nicht durch die Menge sondern durch Abhängigkeit.
    Willst du dich noch herantasten ? Siehst dich doch nicht nicht als Alkoholiker ?

    Gruß Hartmut

    Hallo saufnix

    wenn er Teufel den Kreis gemacht hat , musst du dich ja nicht drinnen bewegen .

    Zitat

    Ich weisses nicht...
    irgendwie denkt das Hirn schneller an Alkohol als an Hilfe!

    Irgendwie willst du noch nicht aufhören . Denn dazu gibt es Möglichkeiten . Arzt ,Entgiftung und den Weg aus der Sucht .

    Das ist der Anfang . Bist du schon soweit ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Paco

    Zitat

    Ich habe alleine hier in meiner eigenen Whg. unter der Woche gesoffen, bin nicht weg gegangen....An den WE war ich bis zu meiner entgültigen Trennung bei meiner EX und den Kindern, d.h. da habe ich mich zurück gehalten, z.b. überhaupt keinen Alkohol konsumiert.
    Beim Weg gehen 2 Bier zum Essen.....ABER, Sonntags Nachmittag als ich dann wieder in meine Whg. gefahren bin, habe ich das "verpasste" schnell wieder nach geholt.! War immer ein kleiner Trennungsschmerz und somit hatte ich doch einen echten Grund zum trinken.

    Es ist egal wo oder wie du gesoffen hast. Wie viel ,wie wenig. Zurückhaltend oder mit zurechtgelegte Gründe . Die Sucht will ja unabhängig vom allen Befriedigt werden .

    Wichtig war es für mich erstmal einen größtmögliche Sicherheit aufzubauen und ein leben fern des Alkohols zu erlernen. Das Aufarbeiten "warum und wieso" hat Zeit . Das nimmt dir ja keiner .

    Ich kenne keinen Alkoholiker der bewusst in die Sucht gerannt ist . Auch keinen der es nicht gewusst hat, das er in die Abhängigkeit rutschen kann. Viele suchen Gründe . Das halte ich für gefährlich . Denn es bleiben immer Gründe und somit eine Hintertür um wieder zu saufen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Paco,

    ich habe dein Thread mal überflogen und lese nicht heraus was du zum Trocken werden oder um nüchtern bleiben gemacht hast . Ich meine nicht emotional oder das Entgiften die SHG oder die ganzen Begleiterscheinungen eines Säufers.

    Wie Andreas schon erwähnt . Wie sieht es mit dem alkoholfreien Zuhause /Umfeld aus, was ist mit Entsorgen von Saufkumpanen . Das Weglassen von Alkoholgewohnheiten wie Orten meiden wo gesoffen wird ?

    Kennst du unsere Grundbausteine schon ?
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    sind einen gute Orientierungshilfe

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha,

    Zitat

    das klingt ja nach einer wahren Odyssee :( und ich hoffe, dass sich nach jeder Deiner Behandlungen auch eine Besserung eingestellt hat, wenn die vermutlich auch nur immer kurzfristig ist, da Du mehrmals im Jahr ranrauschen musst.

    Ich bin aus therapiert und habe es akzeptiert . Das hat den Vorteil das ich es als "überwachten " Urlaub ansehe . Nun sind es auch keine typische Krankenhäuser, sondern Kurkliniken . In einigen war ich ja schon des Öfteren und es ist wie ein bisschen heim kommen . Ein weitere Vorteil ist, das ich durch meine Erfahrungen meinen Therapieplan selbst schreiben kann.

    Stell dir mal vor, da käme einer und will mir etwas erzählen, was mir gegen meine Erfahrungen geht . Das würde , gelinde gesagt, zu einer Hartmutischen Diskussion führen :)

    Frohe Ostern

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha

    Zitat

    Peinlicherweise sehe ich durch die Lichttherapie nach 1,5 Wochen Krankenhausaufenthalt aus, als wäre ich gerade aus dem Urlaub gekommen

    Nun kenne ich ja deine Krankheitsgeschichte nicht aber eine Lichttherapie kenne ich durch meine Hautkrankheit zu genüge .

    Ich bin ja ca im Jahr 2 bis 3 mal eine längere Zeit in einer Klinik und kenne deswegen auch die Strapazen von solchen Behandlungen . Die Bräune ist nach der Abheilung die Belohnung :) Seit 1995 habe ich ca 52 Krankenhausaufenthalte /Rehas hinter mir .Der kürzeste Aufenthalt war 17 Tage . Der längste 7 Wochen . Vom Toten Meer ,quer durch Deutschland , bis zur Nord und Ostsee war alles dabei.

    Das nahm ich in der nassen Zeit natürlich zum Anlass Saufen zu müssen . Das Müssen war ja richtig, nur der Anlass nicht . Der Anlass war die Sucht .

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha

    mal eine Frage . Was soll denn nun das ? Ein bisschen nachtreten ? Etwas aus dem Kontext nehmen und eine bisschen Stimmung machen ?

    Zitat

    dann habe ich mich anscheinend dahingehend weiter entwickelt, dass ich meine persönlichen Erfahrungen sachlich verpacken kann.

    Das hattest du doch geschrieben oder nicht ?

    Was habe ich denn als Moderator davon wenn du dich im Austausch weiterentwickelst ? Ich dachte du bist wegen deiner Sucht hier und nicht die Form des Austausches ? Vielleicht überschätzt du auch den Aufgabenbereich eines Moderators. Denke mal darüber nach das ich auch Betroffener bin .

    Wenn ich deinen Satz als User mal über interpretiere, kann ich den Eindruck gewinnen , das du dich dadurch abheben möchtest und im Gegenzug andre, die sich nicht so gut austauschen können ( nach deiner Vorstellung ) abwertest . Das fände ich befremdlich . Das wäre mir aber auch dann als User und Moderator wurscht . Ich denke das Dieses jedoch nicht dein Anliegen ist .

    Nun schlage ich mal vor das wir es ruhen lassen . Ich denke nicht das wir da eine gemeinsame Linie finden. Ich schätze dich trotzdem :)

    Nun wünsche ich einen guten Heilungsprozess.

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha

    hast du das gelesen ?

    Zitat

    Hallo Katha,
    entschuldige bin gleich weg .

    Ich habe nur deinen Thread benutzt um zu antworten. Mehr nicht . Hatte nichts mit dir zu tun.

    Wie du dich im Austausch weiterentwickelt hast ist mir auch wurscht (Bezug auf den anderen Thread) Genau wie du es verpackst oder wie du dich siehst. Für mich sieht es eben anders aus. Es geht hier um Selbsthilfe und da habe ich eben eine andere Vorstellung davon.

    Musst ja nicht gleich abheben :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha,

    entschuldige bin gleich weg .

    nun ist es wieder das alte Thema Psychotherapie?

    Ich habe ähnliche Erfahrungen wie Karsten gemacht . Zwar außerhalb der Sucht . Aber es hat mir ausgereicht um es sehr, sehr kritisch zu sehen .

    Für mich waren 2 Therapeuten manipulativ unterwegs, um Ihr Erlerntes übertragen zu können , unabhängig von dem was mich belastete . Nun kommt mir keiner "man" muss sich auch darauf einlassen . Wenn ich mich weiter darauf eingelassen hätte , wäre ich heute noch ein Patient. Es mag auch sein das ich nicht den richtigen Therapeut hatte. Nur wer Zweimal sich an eine heiße Herdplatte verbrennt , der über legt sich das ein Drittes mal.

    Nun mag es für den einen oder anderen auch hilfreich sein . Ich finde es auch gut das sich in allen Formen Hilfe genommen wird. Leider ist aber auch da mein Eindruck , wie vieles andere auch , es einfach inflationär eingesetzt wird.

    Gruß Hartmut

    Hallo Katha

    Zitat

    Hartmut: Wie kommst Du auf das schmale Brett, dass ich Jedem helfen, ihn mitnehmen oder gar retten möchte?

    Anhand deiner Schreibweise wie etwas gemacht werden sollte und nicht wie du es erlebt hast . Du kommst mir rüber wie eine Therapeutin und nicht wie ein Betroffener .

    Zitat

    Alkoholismus ist eine Familienkrankheit und betrifft alle hier vertretenen Gruppen

    gilt das auch für Alleinstehende ? ;) (man beachte das Zwingern Smilie)

    Gruß Hartmut

    Hallo estadox,

    das Forum ist ja keine Unterhaltungsplattform wie was sein könnte .

    Zitat

    Es ist nicht jede Sucht und jeder Fall genau gleich

    die Sucht ist gleich nur der eigene Umgang damit ist verschieden .

    Hier werden Erfahrungen mitgeteilt und es liegt an dir wie weit du von deiner Selbsthilfe Gebrauch machst. Alkoholismus ist nun mal eine schwere Krankheit die wir hier auch nicht auf die leichte Schulter nehmen .

    Nochmals hier die Grundbausteine die aus jahrelange Erfahrungen zusammengetragen geworden sind .

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Estadox, ich kann dich sehr gut verstehen und dein Gedankengänge sind mir nicht fremd. Ich hatte diese am Anfang auch. Es sind die typischen nassen Gedanken . Es braucht Zeit und auch einen Vertrauensvorschuss um Erfahrungen anzunehmen die einem (erstmal) gegen den Strich gehen .

    Gruß Hartmut