Beiträge von Hartmut

    Hallo Eniba,

    nun bin ich froh keine Gruppen besuchen zu müssen, beidem jemand besoffen oder mit Fahne stinkend , neben mir sitzt. . Da wäre ich aufgestanden und gegangen . Da kann ich auch in eine Kneipe gehen . Für mich war wichtig , das ich Trocken werde und nicht andere zum Trocken werde animiere.

    Gerade am Anfang war ich sehr schwankend was die Gedanken betrafen . Und da wundert es mich nicht , das dann Gedanken "es nochmal krachen zu lassen " aufkamen .

    Als ich diese Gedanken hatte, war ich noch weit weg von einem abstinenten Leben . Ich kenne das mit dem Abschiedsritual vom Alkohol . Es war jedoch nur ein Beginn eines langen Verzichtes und endete wieder beim Saufen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    ob nun Quartalstrinker, es schwieriger haben oder nicht , ist wurscht . Das Ende ist das Selbe . Es ist höchstens, ein behutsamen, kontrolliertes verecken . Ich halte es sogar für eine Rechtfertigung , wieder Saufen zu können . Aber was rede ich von mir.

    Es geht ja um dich und nicht um meine hypothetische Annahmen .


    Zitat

    Ich habe mal gehört, das grösste LEID fügt sich der Mensch selbst zu.
    Das trifft definitiv auf mich zu.

    Wenn du dich darin wohl fühlst , dann wird es auch so sein . Natürlich ist es eine Sucht aber wenn ich immer wieder eine Chance bekomme ,dann ist mir die Aufmerksamkeit sicher.

    Nun hilft dir deine Frau ? (hattest du nicht mal eine Freundin die es auch versucht hatte? Kann mich täuschen) SHG wie gehabt und das Forum als Sicherheit wieder einmal alles gemacht zu haben . Frank , ich würde erst wieder trocken werden wollen, wenn ich alleine dazu bereit bin .

    Zitat

    Ich will an mir arbeiten, für MICH. Deswegen bin ich hier. Punkt.

    Tun muss man tun und das ist besser als " getan " zu werden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    täglich grüßt das Murmeltier und zum x mal kommst du hier an und erzählst haargenau den selben Mist. Was war denn nun der Grund das du deine Trinkpause beendet hattest ? Wer hat dich denn nun wieder dazu gebracht aufzuhören? Frau , Schwangerschaft oder aus einer Laune heraus.

    Ich weiß das es verdammt nicht leicht ist trocken zu werden . Aber du willst es ja nicht. Nun mag das hart klingen aber ich kenne dich ja schon Jahre .

    Du musst nur deine alten Threads rauskramen , da steht alles drinnen was du benötigst, um deine immer wieder kommende Verhaltensweisen zu analysieren.

    Weißt du Frank, es ist eine Krankheit und es gibt auch die Drehtürpatienten . Ich weiß auch nicht mehr was ich raten sagen oder dir mit auf den Weg geben könnte.

    Außer eines! Du bist nun Dran

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    nun hatte ich mich auch dem Modewort Trigger hin und wieder bedient, was sich einerseits ganz toll anhört, anderseits wertlos ist. Wenn ich dann noch in Stufen unterteile, geht das in Richtung "austesten" Das für mich der erste Schritt zum Rückfall sein kann.

    Es gibt nicht den Trigger ,denn alles um mich herum, kann in meinem Hirn etwas auslösen, was ich nie begreifen kann . Das ist nun mal krank und reiht sich nicht in "gewollte" Stufen ein .

    Risikominimierung ist sehr wichtig aber auch nur ein Baustein . Wenn ich die Risikominimierung trotz bessern Wissens außer Acht lasse, nehme ich nicht nur das Vermeidbare in Kauf ,sondern mein Suchtgedächtnis freut sich darüber. Es hat ja nun wieder zwei Chancen etwas auszulösen . Den Sauf- Suchtdruck. Wenn ich gehe und wenn ich fern bleibe. Denn der Gedanke alleine, dann nicht hinzugehen, kann einen Verzicht auszulösen .


    Meine Chance ist , wie Mathias schon schreibt . Gegensteuern beim Aufflammen solcher Gedanken .


    Gruß Hartmut

    Hallo Dr.Gerner,

    es ist nicht für wichtig was für andere Alkoholiker ungefährlich erscheint. Es ist wichtig was es mit mir macht. Wenn irgendwo was in Beipackzettel steht und ich habe ein schlechtes Gefühl, dann lasse ich es weg.

    Bevor ich nur noch purer Sachen gesoffen hatte,mischte ich mir ja immer Drinks. Wodka- Bitter - Lemon soff ich da sehr oft. In meiner trocken Zeit probierte ich nur mal Lemon und alle Hirn Rezeptoren schlugen Alarm. Also lasse ich es weg, obwohl da kein Alkohol drinnen ist.

    Warum sollte ich mich wissentlich an Sachen heranwagen, die mir Gedanken machen aber ungefährlich tituliert sind? Da kann ich mir auch die Mühe sparen und gleich wieder Saufen

    Gruß Hartmut

    Hallo Maria,

    es tut mir leid das ich übereilt den Thread geschlossen hatte. Ich ging davon aus das es Jürgen sein Thread war. Leider habe ich mich von seinen Provokationen blenden lassen.

    Meine Post an Jürgen habe ich auch gelöscht , da es keinen Sinn macht, sich über sowas auszulassen .

    Gruß Hartmut

    es kann also weitergehen

    Hallo Joschi,

    danke das du vom Tagesablauf berichtest.

    Zitat

    was aber nicht darüber hinweg täuschen soll,das Meister Alkohol mir weiterhin auf der Schulter sitzt und nur auf Gelegenheiten wartet.

    solange ich noch so gedacht hatte befand ich mich noch im Kampf mit dem Alkohol. Dabei macht er ja nichts. Er lauft nicht auf mich zu , er schüttet sich nicht in mich herein oder schleicht sich in meine Wohnung. Also kann ich ihm auch weitgehendst aus dem Weg gehen.

    Den Kampf aufgeben und kapitulieren war da die Lösung. Ich musste mich "nur", mit der Sucht auseinandersetzen und meinem trocken Leben anpassen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias

    nochmal zurückzukommen. :)

    Die Partnerin vor Wahl stellen hört sich ja erstmal knackig an.

    Nur sollte man auch nicht vergessen, das es eine meist jahrelange Vorgeschichte gibt, die die Partnerin mit dem Alkoholiker verbracht hatte. Es muss ja nach dem Trocken werden nichts "Abruptes"sein , kann sogar eine Erleichterung, für den Partner sein. Vorausgesetzt er hat selbst kein Problem mit dem Alkohol. Stellt der Partner sein Feierabend Bier nicht in Frage, stelle ich die Partnerschaft in Frage .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Andreas . Hast du eine Glaskugel :) oder warum meinst du zu wissen was ich mache ? Lass das einfach Jürgen entscheiden und gut ist. Dann sehen wir weiter.

    @all

    ich finde es nicht gut das hier nochmalig über Manni diskutiert wird. Er kann hier nicht mehr antworten . Das ist nicht fair.

    Ich muss mir einfach auch mal ankreiden lassen , das ich bei Freischaltungen nicht mehr so drauf achtete, ob User sich mit unseren Grundbausteine anfreunden können. Dann hätten wir nicht immer wieder die leidige Diskussionen darüber.
    Ich gelobe Besserung :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias,

    dann will ich mal zu meiner Erfahrung beitragen :)
    ich hatte meiner Partnerin die Wahl gelassen, weiter ein Gässchen zu trinken und mich zu verlassen oder den Weg gemeinsam zu gehen . Sie hat seit dem ich trocken lebe, keinen Tropfen mehr neben mir getrunken. Sie hatte ja auch nie ein Problem mit Alkohol, außer mit meiner Sauferei ;)
    Die Wohnung ist seit her Alkoholfrei.

    Ich glaube das größte Problem vieler Alkoholiker ist nicht, das Eingestehen selbst einer zu sein, sondern der Partnerin gegenüber, es klar zu machen,das daraus auch Konsequenzen folgen.

    juergenbausf

    liest du eigentlich noch was du schreibst ? Springst von Thread zu Thread hängst den Großen raus und meckerst und kritisierst an einer Tour. Wunderst dich,das etwas editiert wird und maulst rum, warum es nicht mit dir diskutiert wird. Sprichst von Narzißmus , bewegst dich selbst in mehren Foren und realen SHG herum, um deine abgelesene Küchenpsychologie zum Besten zu geben . Das kannst du auch aber hör endlich mal auf etwas verändern zu wollen, was wir nicht verändern werden.

    Mensch Jürgen , komm mal wieder runter. Du bist nicht alleine hier.

    Wenn du dazu was meckern hast, kannst du es gerne bei mir im Thread machen . Hier im offenen Bereich wird es kommentarlos gelöscht.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    Manfred kann nicht mehr antworten und deswegen wird der Thread geschlossen . Es reicht ! Wir sind keine Sekte und wer das Forum damit in Verbindung bringt kann gehen . Alle anderen Veränderungs- Diskussionen für das Forum haben wir zur Kenntnis genommen

    Danke Hartmut

    Hallo Matthias

    ich kann es nachvollziehen wie du es meinst und sehe es auch so.

    Ich halte nicht mehr viel von Wortklauberei und dem Hinterfragen jedes Buchstaben im Wort und dessen Bedeutung . Das hatte ich ich zwar mal gemacht . War aber mehr hinderlich und lenkte von der "Einfachheit" des Trocken werden ab.

    Ich hatte eine Zeit lang, eben keinen freien Willen, sonst wäre ich ja nie Alkoholiker geworden . Ich maße mir auch nicht an, Ferndiagnosen zu stellen, weil ich anders denke . Ich war auch als Säufer schon Alkoholiker und bin froh das Leid ,bei mir kein Selbstmitleid auslöst. Und wenn, ist Selbstmitleid ein Gefühl, das auch zu mir gehört.

    Ich muss mich auch nicht um die Säufer kümmern die nie Alkoholiker werden . Die sind ja nicht krank . :)


    Gruß Hartmut

    Hallo Ihr Zwei und Danke für die ausführlichen Erfahrungen

    Katha, Lattenrost ins Gesicht :shock: Sowas macht man aber nicht :)

    Zitat

    Ich bin und bleibe Alkoholikerin, weil Alkoholismus nicht heilbar ist. Klingt furchtbar

    ich bin ja ein sehr positiver Mensch (auch wenn es hin und wieder nicht so rüberkommt ) Aus Trockener Sicht , finde es gut das es nicht heilbar ist . Wieder zurück, zu einem "geheilten" Saufen, ist für mich nicht denkbar.

    iNun sehe ich sehe es auch ähnlich . Nur aus einer anderen Sichtweise :) Einmal die Eigen und dann die Fremd- Sicht "Was ist ein Alkoholiker überhaupt"


    Gruß Hartmut

    Hallo,

    Eine Frage Katha und Jürgen . Wart Ihr erst zu dem Zeitpunkt Alkoholiker als ihr das erkannt hattet ? Oder ist das Erkennen erst der Weg gewesen etwas zu ändern ?

    Ob andere Menschen suchtkrank sind oder nicht liegt ja nicht in meiner Beurteilung . Ich kann aber an Hand der Symptome eine mögliche Alkoholkrankheit erkennen . Viele Alkoholiker suchen ja zu meist erst eine Bestätigung keiner zu sein . Jeder der sich hier anmeldet hat ja ein "Problem" erkannt.

    Ich kenne aber auch den umgekehrten Fall . Da outen sich Menschen, aus welchen Gründen auch immer, als Alkoholiker und sind es gar nicht . Da sie auf einmal wieder damit umgehen könnten.

    Auch jahrelange trocken Alkoholiker die rückfällig werden , machen sich ja erstmal vor , es wieder zu können . Sind die dann keine Alkoholiker mehr ?

    Nur, alles was ich da geschrieben habe , ist für meinem Alkoholismus unwichtig. Bringt mir ja nichts ob ich davor, danach oder irgendwann es wurde.

    Gruß Hartmut

    Hallo Andreas

    Zitat

    Nicht umsonst wird man hier im Vorstellungsbereich gefragt, ob man sich selbst denn überhaupt als Alkoholiker sieht

    In diesem Forum tauschen sich ja nur Alkoholiker (Co, EKA Angehörige) aus , deswegen wird nachgefragt. Da geht es ja noch nicht um die tiefsinnige eigene Bedeutung.

    Natürlich ist es auch nur möglich, etwas zu ändern, wenn ich etwas erkannt habe. Das hast du ja ähnlich geschrieben .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    ich war schon Alkoholiker, bevor ich es erkannt hatte, durfte mich jedoch erst nach dem Erkennen, offiziell Alkoholiker nennen . Durch mein ständiges Saufen war das Erkennen krankheitsbedingt getrübt .

    Auch andere konnten mein Krankheitsbild " Alkoholiker " beurteilen . Sie hatten schon vorher Recht bevor ich es erkannt hatte.

    Wollte es nur mal noch komplizierter machen :)

    Kaufe ich mir nun die Henne oder das Ei ? mhhhh

    Gruß Hartmut