Beiträge von Hartmut

    Hallo Pünktchen

    welche Antwort wäre für dich die Richtige ? Alles schießt du in den Wind und argumentierst dagegen.

    Die Träume sind doch da oder nicht ? Ich würde die Partys mal sein lassen , die Bude alkoholfrei machen und mich mal wieder auf das erlernte, grundlegende konzentrieren . Was ich bei dir raus lese kenne ich von einigen Alkoholiker die längere Zeit trocken waren . Vernachlässigungen der Grundprinzipien mit einem täuschenden Selbstbild alles im Griff zu haben.

    Zwei davon haben nun die Flasche wieder fest im Griff . Ein Moderator hat es mal hier auf dem Punkt gebracht . Es hört nie auf

    Gruß Hartmut

    Hallo Silvester,

    du kannst die Antworten für Linde im Vorstellungsbereich in deinem Thread geben, wenn du wieder soweit bist um ein nüchternes Leben zu erlernen . Es lohnt sich ein neuer Anfang zu starten .Im offenen Bereich tauschen sich nur trockene Alkoholiker aus.

    Gruß Hartmut

    Hallo Coolman,

    natürlich ist es dein Weg .

    Ich kannte meinen Weg jedoch nicht als hier ankam .
    Diese Hilfe holte ich mir von den Langzeitrockenen . Denn mein eigenes Denken vom Weg hat mich ja jahrelang Nass gehalten . Warum sollte dann diese Denken mich trocken werden lassen ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Coolman,

    Zitat

    Da ich zur Zeit bei meinem Freund bin und die Familie da ist wird halt Alkohol konsumiert,Alle von seiner Familie wissen, das auch er Alkoholiker ist. Sein Schwager trinkt jeden Abend seine 3 bis 5 Flaschen Bier und nimmt keine Rücksicht auf uns

    nun bin ich erst mal für mich trocken . Du auch für dich ? Wenn bei deinem Freund gesoffen wird musst du dich ja nicht im nassen Umfeld aufhalten . Nach 2 Monaten darauf hoffen das andere mich durch die Trockenheit tragen werden, ist für mich ein falscher Ansatz.

    ich würde mir überlegen was ich anstatt machen kann .

    Gruß Hartmut

    Hallo Rattenschwanz

    Zitat

    Selbstverständlich ist die Einstellung wichtig. Meine Einstellung ist eben ni vor den Gefahren weg zu rennen. Das geht – meiner Meinung nach - eh ni ewig, irgendwann stehst du vor der Gefahr und dann? Dann hast du ni gelernt damit umzugehen oder zumindest nur theoretisch, ni umsonst gibt’s überall auch praktische Prüfungen.

    ich halte nichts von der Konfrontation Therapie. Meinungen und Thesen haue ich in die Tonne, da jegliche Erfahrung fehlt. Ich kenne diese Methode von Carr und die hat mich fast mein Leben gekostet.

    Ich weiß auch nicht wo du Verbissenheit raus liest .

    Was du machst ist ja auch deine Sache . Aber ich frage mich nur, wieso du dich auf dein Denken verlässt, wie etwas zu funktionieren hat, wenn du schon mal gescheitert bist . Warum du süchtig wurdest, wenn nur die Einstellung stimmen sollte. Du befindest dich im Kampf gegen den Alkohol und das ist nun mal nicht unser Weg .Wir hier vertreten hier die Grundbausteine .

    Gruß Hartmut

    Hallo Xsa,

    ich brauchte meinen Tiefpunkt um trocken werden zu können . Dazu reichte mein Verstand aber nicht aus um es zu schaffen, da die Sucht den Verstand steuerte . Also musste ich es einfach mal anderes machen . Hier im Forum bin ich dann auf die Grundbausteine gestoßen , was mir die erste Zeit zur Seite stand und mit der Zeit in Fleisch und Blut überging. Kennst sie schon?

    Gut finde ich das du eine alkoholfreies Umfeld geschaffen hast und dein Mann zum Einkaufen schickst.

    Zitat

    Fakt ist, ich habe ein Problem zufrieden Abstinent zu leben.

    Was verstehst unter zufriedene Abstinenz?

    Die Zufriedenheit stellte sich bei mir auch erst mit der Zeit ein . Da in der nassen Zeit , der Alkohol den ganzen Tag beanspruchte , musste ich den Tagesverlauf erst mal neu gestalten . Mit dem Besorgen, das Verstecken oder die Fahne zu übertünchen, mit dem folgenden Saufen usw. war ja der Tag ausgefüllt.

    Diese Zeit musste als nüchtern Lebender erst mal sinnvoll besetzt werden .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    danke euch Beiden .

    Vielleicht kommt ja noch etwas mehr von den anderen User ?

    Nun war bei mir nach dem Aufhören auch das kurzfristige Denken im Vordergrund. Mein nasses Leben wurde ja durch jahrelange Sauf -Rituale mit geprägt . So hatte ich auch mein Umfeld ausgerichtet .

    Im Nachhinein gesehen, war gerade das Saufen die Vereinsamung, da ja ab einen gewissen Level keiner mehr was von mir wollte und umgekehrt .

    Also war ich auch froh nicht mehr trinken zu müssen . Alles hinter mir zu lassen was mich wirklich einsam machte. Heute hat sich mein Freundeskreis wie die Aktivitäten an mein neues Leben angepasst. Nichts ist schlimmer für mich irgendwo dabei sein zu wollen wo ich nicht mehr dazu gehöre. Das bedurfte aber sehr viel Geduld mit mir um etwas anderes aufzubauen.

    Mein Motto "Tun muss man Tun "stand da im Vordergrund

    Gruß Hartmut

    Hallo Atze,

    Die Zeit die man zum Saufen verbracht hatte ich ja nun frei und gehört natürlich auch mit anderen sinnvollen Tätigkeiten besetzt . Obwohl diese Tage einem lang vorkommen, sind sich auch nicht länger wie die normalen Tage . :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Seidenraupe,

    die Erziehung und Moral hat mich nicht abgehalten Alkoholiker zu werden . Den enizigsten Menschen den ich verletzen kann, bin ich selbst. Jeder Freund , jedes Familienmitglied und jedem der mir wohlgesonnen ist, hat Verständnis für meine Lage. Und auf Egoisten, die auf Kosten anderen sich profilieren wollen, kann ich getrost verzichten.

    Zitat

    Vielleicht sehe und lebe ich in einem Jahr anders.

    das ist ein Verhalten das mich nass gehalten hat " Morgen, übermorgen irgendwann " immer wieder hatte ich dann das Glas in der Hand.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias,

    bei jedem User der neu hier aufschlägt und seinen Weg beschreibt, hat erst mal eine große Hürde überwunden . Dann hat er auch ein Anrecht drauf, geantwortet zu bekommen . Wenn es für uns dann die 1000 Wiederholung ist, ist sie für Ihn neu.

    Ich muss mich auch jeden Tag aufs neue wiederholen, auch wenn es zur Routine geworden ist , ist es Trockenarbeit.

    Natürlich sind die Grundbausteine nur Richtlinien . Wer sich da jedoch von Anfang an nur die Rosinen aussucht, ist weit weg von eigenen Veränderungen . Der planscht weiter im nassen Gewässer.

    Gruß Hartmut

    Hallo Heike,

    Zitat

    a, wenn ich jetzt die 13 monate ohne alk von mai 2012 bis juni 2013 so nachspüre,

    war da auch schon der Wunsch, für eine lebenslange Abstinenz mit Hilfe ? Denn da besteht der Unterschied. Danach hast ja wieder getrunken :wink:

    Sich in einem nassen Umfeld aufhalten , wo ich mich nicht wohlfühle und mich noch in eine Gefahr bringt . Dazu ich das Gefühl der Spassbremse zu haben, frage ich mal ganz offen, Warum tu ich mir das an ? Da treibt mich ja bewusst oder unbewusst die Sucht hin . Da gibt es was zu Saufen ;)

    Oder mich zwingt jemand , wegen seiner Erwartungen, daran teil zu nehmen . Es gibt natürlich auch noch weitere ( Beschönigung) Gründe irgendetwas zu machen, was mich in einen Rückfall führen kann. Aber sicherlich nicht der Vereinsamung . Denn da habe ich ja die Möglichkeit etwas alternatives zu machen . Das was mir Spaß macht .

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen ,

    da die Vereinsamung oder das Gefühl als Trauerklos zu enden angesprochen wurde ,will ich das Thema mal zur Diskussion stellen

    Mich würde mal die schon etwas längere Trockenen lesen, wie die Erfahrungen dazu waren und heute sind.

    Natürlich bestehen da auch berechtigte Ängste, von den neu trocken werdende Alkoholiker.

    Gruß Hartmut

    Hallo rattenschwanz

    Zitat

    Ja ja, werden jetzt viele denken, kein Wunder, dass der immer mal wieder rückfällig geworden ist. Dass ich rückfällig wurde, hat aber nichts damit zu tun, dass ich wei-terhin zu Feiern gehe oder ums Schnapsregal im Supermarkt keinen Bogen mache.

    Was andere denken ist doch wurscht, ich bin für mich Trocken .
    Aber woher weißt du das deine Rückfälle nicht davon kommen , wenn du es noch nie anders gemacht hast ? Einstellung dazu ist wichtig, jedoch zeigen die Mehrzahl der Rückfälligen immer das selbe Verhalten auf . Der Kopf alleine genügt nicht , wenn sonst nichts verändert wird.

    Wenn du dabei trocken bleibst ist es schön.

    Zudem erkenne ich keine negative Grundstimmung hier . Kann es sein das es dir nur so vorkommt, weil du einen anderen Weg gehst?

    Gruß Hartmut

    Hallo Heike,

    Zitat

    als trauerkloß möchte ich aber auch nicht durchs leben gehen,

    woher hast du die Erfahrung das es so passieren wird? Warst du schon mal Trocken und hast es so erlebt oder denkst du das nur ?

    Mir sind die Gedanken nicht fremd aber mit der Zeit unbegründet. In den nassen Jahren kannte ich ja kein Fest ,Feierlichkeit oder sonst was, wo ich nicht gesoffen habe. Deswegen musste sich mein Denken auch verändern . Im ersten Jahr habe ich (fast)komplett auf alles verzichtet . Je länger ich das machte und mir Alternativen suchte, um so unsinniger kamen mir die (Sauf) Feierlichkeiten vor .

    Ich habe dabei mehr an Leben gewonnen als es durch einen eventuellen Rückfall zu verlieren .

    Gruß Hartmut