Beiträge von Hartmut

    Hallo Nys

    Zitat

    Ok
    gebe mich geschlagen. Trotzdem geht es mir besser, wenn ich jahrelang mit diesen Menschen zu tun habe und bereits zu Beginn dieser unschönen Karriere Tacheles geredet hab.

    Ist das deine Erkenntnis aus diesem Thread ?

    Irgendwie passt das ., (Nicht übel nehmen ) Auch Antworten von Frozen sind in diese Richtung .

    Es wird diskutiert, es werden Erfahrungen mitgeteilt . Trotzdem bleibt alles beim Alten . Das lese ich auch viel bei den CO die am Anfang stehen . Es werden weiter Möglichkeiten gesucht um sein Denken zu untermauern anstatt mal darüber nach zu denken warum das eigene Denken mich so lange im Kreis drehen lässt.

    Schöne Pfingsten wünsche ich :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Nys,

    alle herangezogen Beispiele sind hypothetisch und einem Wunschdenken unterworfen die sich zwar nett anhören aber einfach nicht der Realität entsprechen.. Hilfe zur Selbsthilfe gibt es überall aber ein Trockenlegung oder ein Verändern der Gesellschaft funktioniert nun mal nicht.

    Mir ist auch noch kein Alkoholiker begegnet der sich seiner Sinne oder Verantwortung nicht bewusst war oder sich keine Gedanken macht. Spütestens als ich versucht hatte kontrollert zu trinken spätestens da war mir bewusst das was nicht stimmt.

    Zitat

    Ich meinte mit meinem Wunsch, daß die Konfrontation von außen bereits dort beginnen könnte, wo der Süchtige noch glaubt unerkannt trinken zu können

    . Es ist immer nett geschrieben das von außen eingewirkt werden kann . Aber wer bestimmt denn ab wann ein Trinkverhalten nicht mehr normal ist ? Wenn ein Alkoholiker seine Flaschen versteckt, dann doch nur aus dem Grund, das keiner meckert und er in Ruhe Saufen kann. Er ist doch seines Verhaltens bewusst .

    Gruß Hartmut

    Hallo Frozen

    Zitat

    Natürlich ist er selber verantwortlich. Aber das Paradoxe ist es doch, dass jemand, der süchtig ist, doch gar keine Verantwortung übernehmen 'kann'.

    Das stimmt so nicht . Süchtige können wohl Verantwortung übernehmen . Den Grad wie weit der Süchtige Verantwortung übernimmt bestimmt, der Süchtige selbst. Das es etwas anderes aussehe kann wie es sich der "CO" wünscht ist verständlich. Jeder der trocken geworden ist hat schließlich Verantwortung übernommen Die Voraussetzung dazu ist das der Süchtige es einsieht und nicht der CO für Ihn.

    ich lese auch seit Jahren im CO Bereich und sehe das sehr oft das materielle im Vordergrund steht manchmal sogar mehr als der Süchtige selbst. Solange der Alkoholiker aber funktioniert wird es toleriert.

    Hallo Nys,

    Wünsche sind in der Sucht fehl am Platze :wink: Ich gehe auch soweit das Wünsche nur an der CO Abhängigkeit festhalten . Da kein Handeln erfolgt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frozen

    Zitat

    Doch wo sind die Grenzen?

    wenn es der Alkoholiker nicht möchte oder nicht bereit dazu ist. Er ist für sich und sein Handeln verantwortlich . Wenn de Familie davon materiell betroffen ist muss sie die Konsequenzen ziehen.

    Das dieses nicht einfach ist und jahrelang nach Lösungen gesucht wird lesen wir täglich hier.

    Gruß Hartmut

    Hallo Aurinko,

    das du es nicht akzeptieren kannst zeigt sich n deiner Post.

    Zitat

    Ich habe mich bereits im Vorstellungsbereich vorgestellt und um es hier nochmals kurz zu halten einige Worte zu mir:
    Ich bin seit Oktober letzten Jahres trocken, allerdings mit einem 1-wöchigen Unterbruch über Weihnachten

    du bist nicht seit Oktober trocken oder nüchtern lebend sondern erst nach deinem einwöchigen "Unterbrechen" denn das gibt es nicht . Entweder Saufen oder nicht.

    Das sind nur Beschönigungen die nur eines zum Zweck haben sich etwas vormachen. Als ich aufgehört habe mir etwas vor zumachen es zu beschönigen, abzuschmälern, begann der Prozess des Akzeptieren.

    Es gibt nun mal kein zurück und deswegen ist es besser die Energie im jetzt und hier zu verwenden . Dein jetziges Handeln und Denken bestimmt deinen Weg . Hier im Forum findest du bestimmt Unterstützung

    Gruß Hartmut

    Hallo Lito

    mal kurz mit Grazia

    Zitat

    Meine Erfahrung ist die, daß auf der einen Seite Spiritualität in gewisser Weise ein (ich meine das positiv) Aufgeben des eigenen Ichs ist --- und das Trockenbleiben, auf der anderen Seite, eine Wiedergewinnung des eigenen, nun aber trockenen Ichs ist. Und das ist jetzt dran.

    Was hat denn eine Sucht Erkrankung mit Spiritualität zu tun ? Es grenzt schon an dem was Lito( da bin ich seiner Meinung) mit abdriften in andere Spähren schreibt . Ich habe es bewusst unterlassen Sucht mit anderem zu setzen, denn bei diesen folgenden Satz gehen auch bei mir die Alarmlocken auf

    Zitat

    Allerdings, wenigstens einmal am Tag Meditation, meine 20 Minuten Minimum, das brauch ich inzwischen - und ich brauchs gern.

    wie ich früher meine 20 Bier :wink:

    Nun Lito ich schließe mich mal Karstens Frage an

    Zitat

    Was verstehst du denn darunter, dass deine Trockenheitsarbeit immer bleiben wird?

    Gruß Hartmut

    Hallo Markus

    Zitat

    Frage an alle. Wie habt ihr das erlebt, man kennt es ja das in nassen Zeiten man unsicher ist. Wird es wirklich mit der Zeit immer weniger, und man bekommt Selbstbewusstsein? Erfahrungen?

    für mich war es scheinbar so aber nur weil ich nass dachte. Heute bringe ich ein mangelte es, gesundes , gut oder schlechtes Selbstbewusstsein / Selbstwertgefühl nicht mehr mit Alkohol in Verbindung . So entferne ich mich auch geistig davon das Alkohol irgendwelchen Stellenwert hat, außer das er mich umbringt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Chiemgauer,

    ja es ist auf einmal sehr viel Zeit über, die das Saufen ausgefüllt hatte. Die gilt es sinnvoll zu besetzen . Aus-sitzen ist das die schlechteste Möglichkeit, da dann unweigerlich das alte Verhalten zum Vorschein kommt und Saufdruck auslösen kann.

    Das Hirn braucht eine Umschreibung und das am besten mit Dingen die Spass machen . Ich hatte am Anfang alles mal probiert was mich beim Saufen ankotzt oder ich als spießig befunden hatte :wink:

    Gut das du "Stand" gehalten hast.

    Gruß Hartmut

    Hallo Alex,

    ich halte nichts von Craving Medikamenten und auch keine Allround- Aussagen was dem Einen oder dem Anderen geholfen hat. Das ist immer mit dem Arzt abzusprechen . Ich hatte mich auch damals bewusst dagegen entschieden um nicht die Flasche mit einem Medikament einzutauschen.

    Viel wichtiger würde mich interessieren woher der Suchtdruck kommt und warum du meinst das er schlimmer wird? Wo bewege ich mich, in welchen Umfeld bin ich und was mache ich für meinen trocken Weg . Bin ich überhaupt gerne Trocken oder ist da noch ein Gedanke . Ich könnte es ja mal wieder probieren ob ich doch noch nicht soweit bin.

    Gruß Hartmut

    Hallo Undomiel.

    ich werde dir nun keine Auflistung geben was, wo und welche Betriebskosten das Forum hat . Deswegen bist du ja nicht hier :wink: Was mich nervt ist das Geiz ist Geil Prinzip . Wohin das führt sieht man mit Pferdefleisch in der Lasagne. Das Forum ist doch für jeden da und wer kann und mag kann das Angebot für den erweiterten Bereich nutzen und wer es sich aus irgendwelchen Gründen nicht leisten kann, darf ja den offen Bereich nutzen .

    Nun zum Thema zurück deines Anmeldens :) Meine Freunde wissen auch Bescheid und gerade im ersten Jahr, sind da eine Menge angebliche "Freunde" weggebrochen da viele selber Nass waren und mit mir nichts mehr anfangen konnten.

    Meist auch wenn ich Ihnen sagte das sie auch neben mir auf Alkohol trinken verzichten sollen bis ich eine Stabilität erreicht hatte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias,

    ja das sehe ich ja auch so und ich diskutiere es auch immer wieder mal um eventuell mit der Zeit neue Erkenntnisse zu erhalten. Ich gehe ja auch am Anfang noch von einem überwiegend durch Alkohol erkrankten Hirn aus. Mit der zeit und einem für sich zufriedenen gefundenen Weg ändert sich auch die Denkweise.

    Aber nun denken wir mal nicht an einen blauen Elefanten :wink: und konzentrieren uns auf das alkoholfreies Leben :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Undomiel,

    Zitat

    Wie mein nüchternes Leben aussieht, steht hier im Forum.
    Nachlesen könnte da eventuell helfen :wink:

    gerade weil ich nachgelesen hatte fragte ich nach . Wie sieht denn dein alkoholfreies Umfeld aus? Wohnung ,Freunde usw.. Was hast du geändert gegenüber deinen ersten Versuchen trocken zu werden ?

    Zitat

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass es hier nicht gern gesehen wird wenn man sich ausschließlich im offenen Forum bewegt weil ich für meinen Teil es absolut nicht einsehe, für Selbsthilfe zu zahlen. Kann das sein

    wie kommst du aus so eine Eindruck? Das ist sicherlich nicht so. Es tauchen sich jahrelang schon User hier im offenen Bereich aus.

    Jedoch zahle ich gerne für meine Selbsthilfe . Ich hatte ja auch jahrelang zig Tausende in den Alkohol gesteckt und machte mir da auch keine Sorgen,wegen nicht mal 12 Euro im Monat . Zudem es zum Erhalt des Forums beiträgt . Das kostet nun mal Geld.


    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias

    Zitat

    Bruce hat Folgendes geschrieben:
    „Alkohol ist überall, man kann ihm nicht aus dem Weg gehen.“ ist in vielen Mini-Threads in diesem Forum immer und immer wieder zu lesen.

    wenn ich zurückdenke hatte ich es nicht als Ausrede gebraucht , sondern ich sah auch überall den Alkohol. Mein Hirn war ja 30 Jahre darauf trainiert in allen Ecken den Alkohol zu sehen.

    Es bedarf eben dann eine gewisse Zeit sein Leben auf Trocken umzustellen . Ich muss es nur tun und nicht denken das nach ein paar Monate sich das alles ändert. Wenn ich lese das es viele nach ein paar Monate Nüchternheit von Stabilität sprechen ist schon sehr gewagt.

    Zum Umstezten gehört eben das was du schreibst.

    Zitat

    für mich macht s n riiiiiiiesen unterschied ob ich m alk "aus m weg geh" oder ob ich ihm regelrech "hinterherlauf"

    Gruß Hartmut

    Hallo katja,

    willkommen hier im Forum .

    Zitat

    Zum Suchtdruck aka Fiesling: eventuell habe ich das zu stark ausgedrückt.

    Ich beschönige keinen Suchtdruck oder teile ihn in Schwierigkeitsstufen ab. Entweder ich habe welchen, dann schaue ich hin woher oder ich habe keinen .

    du hast schon mehrere Entgiftungen und bist gerade wieder unterwegs ein nüchternes Leben aufzubauen. Wie sieht das denn aus ?

    Ich wurde mit der Risikominimierung trocken und das nach den Grundbausteine. Das beinhaltet ein Alkoholfreies Umfeld schaffen (außen wie innen) Orte , Feste und Menschen meiden wo gesoffen wird. Und das für mindestens ein Jahr. In diesem Jahr sein Leben neu strukturieren.

    Gruß Hartmut

    Hallo Nys

    Parallelen kann und will ich nicht zwischen CO und Alkoholiker ziehen. Beides haben nur oberflächlich gesehen etwas gemeinsam . Viellicht kannst du ja mal einen Thread eröffnen im Co Bereich, der dir die Antworten gibt?

    Der Thread handelt auch nicht ob ich willentlich etwas dagegen tun, sondern wie aus den Erfahrungen heraus ein Rückfall vorbereitet wurde.

    Alles was du als CO empfindest und als machbar ansiehst, verschwindet bei einem nassen Alkoholiker in der Sucht .

    Gruß Hartmut

    Hallo Maik,

    es sind Situationen im Suchtverlauf die nicht erklärbar, nur akzeptieren sind. Bei Suchtdruck auf Zeit mit den üblichen "Notfallhilfen" setzen, dagegen halten und danach sich freuen, das nur du es in der Hand hast, nicht saufen zu müssen.

    Gruß Hartmut