Hallo Farnk
als ich angefangen hatte mich tagtäglich zu analysieren warum und wieso ich mich nun so fühle wurde ich verkrampft, weil es da "eigentlich" nichts zu analysieren gab . Es ist normal sich mal so oder so zu fühlen .
Ich ließ dann das Leben ,mit den Risikominimierungen laufen . Selbst bei Gedanken an Alkohol machte ich mich nicht verrückt, da sie ein Bestandteil der Krankheit sind. Ich verglich es auch mit den Phantom
Schmerzen und akzeptierte. Natürlich versuchte ich es mit sinnvollen Beschäftigungen Alkoholgedanken in den Hintergrund zu schieben aber machte mir nun auch selbst keinen Vorwurf warum es manchmal nicht sofort klappte.
Alles andere , mit den tiefenpsychologischen Ansätzen, machte mich nur unzufrieden . Und unzufrieden Trocken werden war ja nicht mein Ziel.
Das wichtigste im Leben ist für mich die Akzeptanz zu unveränderbaren Situationen . Und mal laufen lassen ohne den Übermut zu bekommen die Risikominimierung außer Acht zu lassen . Dadurch erreichte ich auch eine gewisse Stabilität .
Gruß Hartmut