Beiträge von Hartmut

    Hallo Jonas,

    die Geister die ich rief fällt mir dazu ein :)

    Zitat

    Obwohl ohne "Saufdruck"-Erfahrung, trainiere ich meine Strategie täglich

    was kannst du trainieren wenn du nicht weißt wie es sich anfühlt?

    ich weiß das der Saufdruck ein Bestandteil der Krankheit ist, er kommen kann aber nicht muss und wenn er da ist auch mit der Zeit wieder verschwindet.

    mir nur das Wissen angeeignet was zu tun ist und fertig. Die ersten Hilfen wäre viel Wasser trinken ohne Kohlensäure , ein warmes Bad , Sparziergänge ohne Geldbeutel und sich in der SHG melden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias

    Zitat

    ch bin grade bissl "geplettet" - hat jemand ne meinung dazu?

    ich kenne den "Profi" nicht jedoch halte ich nichts von gewissen hinausposaunten Allgemeinwissen ohne fundierte Diagnose des Einzelnen.

    Zudem habe ich ein sehr gespaltete Meinung zu Psychologen und Psychotherapien die heute mehr denn je zu einem Volksport des Dabei Seins geworden sind .

    Leider leiden dann diejenige am meisten die auf Hinhalte-Threaoeuten reinfallen. Denn wer ein Leben lang in Therapie ist und nicht gesundet der bringt ein leben lang Geld für den Therapeuten . Nun spreche ich da auch aus eigen gemachten Erfahrungen wenn es sich polemisch anlesen sollte. :wink:

    Was bei mir in der Kindheit in das Unterbwsustsein gedrückt worden ist war ein Schutz.Mechanismus meiner Psyche um mir ein Weiterleben zu gewährleisten. Deswegen sehe ich auch keinen Grund diese Traumatisierte Erlebnissen nach 50 Jahren wieder zu erwecken, um sie zu behandeln, weil da irgendwas zusammenhängen sollte.

    Schade finde ich , wie oben schon erwähnt , das darunter die "wirklich Hilfebedürftigen Kranken leiden müssen.

    Ich kenne dich nicht aber durch die Jahre hier machst du mir nicht den Eindruck das du Hilfe bräuchtest . Aber wer weiß das schon :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Roswitha

    Zitat

    Ich stelle nur meine Sichtweise dar in diesem mühsamen aber auch erkenntnisreichen Prozeß,

    da geht es dir wie mir, mit dem Unterschied das ich schon über Erfahrungen und nicht von Sichtweise sprechen darf :) Fühle dich da mal nicht angegriffen . Es geht hier nur um einen Austausch :wink: Ist ja nicht böse gemeint.

    Zitat

    Wie ich immer erwähne, geht jeder seinen eigenen Weg.

    ich bin froh nicht meinen Weg gegangen zu sein, aber den Weg nun meinen nennen darf.

    @Matthias

    Zitat

    ! wenn du n trinkst macht er schon was - er bringt dich um.

    Das stimmt aber meine Motivation ist ja das Trocken bleiben und nicht das Trinken :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo

    nun hat bei mir auch jahrelang ein sucht orientiertes Brainstorming im Hirn stattgefunden das irreparable Schäden hinterlassen hat. Das dann gerade am Anfang das Unterbewusstsein auf alle Sinne, was mit Alkohol zu tun hat reagiert, war für mich auch verständlich, da ein gewisser Verzicht da war der auch gestillt werden wollte.

    Mir hat, wie Matthias auch schon sagt sehr das "Üben", also das Umsetzen von Maßnahmen zur Risikominimierung geholfen und nicht ein vornherein abwerten das irgendwas unrealistisch wäre. Ich hatte ja noch keine trocken Erfahrung außer die pitsche nasse die ich kannte.

    @Roswitha
    wenn du saufen willst ist es egal welche Maßnahmen du als vorgeschobener Schutz machst. Da gebe ich dir Recht .

    Aber das ist nicht meine Motivation . Ich hatte am Anfang auch nicht ausprobiert was triggert sondern reagiert, wenn etwas triggert. Dazu vertraute ich auch mal Blind den Grundbausteinen und den Langzeit Trockenen .

    Der Alkohol machte mir ja nichts , ich kann nur nicht mehr mit ihm umgehen . Dazu gehörten auch mal für mich,im ersten Blick erscheinenden "unrealistische" Maßnahmen .

    Tun muss man Tun

    Gruß Hartmut

    Hallo c2h5oh,

    willkommen hier im Forum . Ich kenne mich mit Asperger-Autismus nicht aus und will es auch nicht wissen, da es über meinem Horizont raus geht. Ich finde da reicht auch eine Akzeptanz aus das ich nicht alles verstehen muss.

    Was ich jedoch bin, ist ein trockener Alkoholiker und ich reduziere mich nicht mit meinem Nick auf c2h5oh (Ethanol) da ich es mir wert bin, als Mensch und nicht als Suchtmittel angesprochen zu werden. Was jedoch auch nur mein Denken ist . Jedoch in einem Punkt ist der Mensch unabhängig vom Intellekt , Abstammung oder anderen Krankheiten gleich . Die Sucht kennt keine Individualität und führt bei jedem zum Tod wenn sie nicht gestoppt wird. Deswegen habe ich mich auch hier angemeldet.

    Was mir aufgefallen ist und ich es nicht ganz einordnen kann, wollte ich mal wissen ob das Versprechen deine Grundlage ist um trocken zu werden ? (habe auch noch nicht alles gelesen :) )

    Zitat

    ch trinke keinen Alkohol mehr, weil ich sonst mein Versprechen nicht halten könnte.

    oder habe ich es aus einem Zugsamenhang gerissen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Zotti,

    Zitat

    Was mich momentan am meisten stört, ist irgendwelche Alkoholwerbung im Fernsehn, oder aber auch in meiner "Suchtlektüre" zu lesen, so und soviel Alkohol ist unschädlich...

    Bist du noch wütend auf den Alkohol oder warum stört dich das?

    Mir ist es egal was der Alkohol macht, kann, sollte ob er schädlich, unschädlich oder sonst was tut. Ändert in keinster Weise etwas an meiner Sucht.

    Jedoch sind mir solche Gedanken gerade am Anfang nicht fremd und es brauchte auch eine gewisse Zeit des Loslösen davon. Entgiftet ist schnell, jedoch fangt die Trockenarbeit danach erst richtig an.
    Jahre langes Saufen hat nun mal Suchtstrukturen eingebrannt die umgeschrieben werden müssen .

    Nun kenne ich auch keine Gesunde die das so stört wie ein gerade bekennender Alkoholiker .

    Gruß Hartmut

    Hallo Frozen Tears,

    in den fünfeinhalb Jahren ist es mir noch nicht vorgekommen das eine Hilfe übersehen worden ist.

    Der Hilfesuchende macht sich entweder nochmals bemerkbar oder versucht es woanders. Des weiteren können hier im Internet auch nur begrenzte Möglichkeiten der Hilfe gewährt werden .

    Mehr Bereiche löst ja das Problem nicht und macht es nach meiner Meinung auch noch unübersichtlicher. Kummerkasten, Ausrufezeichen ,Thread und PN . E-mail reicht da vollkommen aus.

    zu Bedenken ist auch noch das wir ein Selbsthilfe Forum und keine Medizinische Einrichtung mit einem ausgebildeten Personal sind.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias,

    Zitat

    kraftpäckl - geduldsfadenverstärker - umärmelung


    einigen wir uns beide darauf das ich keinen Wert auf diese für mich nichts bringende Floskeln, die für mich eher negativ als positiv wirken , verzichten ?

    aber eine

    Zitat

    schöne zeit

    wünsche ich dir auch :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo

    wie Linde schon sagt gibt es den Kummerkasten und im erweiterten Bereich einen SOS Thread. Wenn "Not am Mann " ist kann auch derjenige alles in sein Thread schreiben .

    Gruß Hartmut

    Hallo Samsu

    es steht nirgends dein Alter und bei uns sind nicht nur Frauen ab 55 in den Cafe. Da fängt es mit 16 bis X an. Gut es ist nicht ländlich.

    Zitat

    ich flipp hier noch aus

    dann ändere dein Umfeld oder zieh einfach längere Fahrwege in Erwägung. Aber da ist es auch wie beim trocken werden . Das alte Denken verlassen und andere Wege gehen.

    Zitat

    Frau aus der Gruppe - NEVER - ich würde mich nie mit ner anderen Alkoholikerin einlassen denn - wie schon erwähnt Sucht sucht Sucht, ich habe viel zu viel Angst davor dass man sich gegenseitig nochmal reinzieht und dann ist das nächste Chaos vorbereitet!

    Das kann ich nachvollziehen jedoch nicht als Ausschluss. Traust du dir und deiner Trockenheit nicht weil jemand dich "runter ziehen "könnte ?

    Gruß Hartmut

    Hallo

    mal meine bescheiden Ansicht dazu .

    Zitat

    Geht es nur mir so oder findet ihr auch dass die Partnersuche als trockener Alkoholiker einfach sehr schwer ist?

    Nein das hat nichts mit Alkoholiker zu tun sondern mit der eigene Einstellung und der "trockene" Anspruch an eine Partnerschaft.

    In den nassesten von den nassesten Jahren hatte ich auch Partnerschaften . Das war nur die Messlatte etwas tiefer.

    Nun gibt es ja nicht nur Saufkneipen sondern auch Cafes und einer der beliebtesten Flirt Single Treff, ist immer noch die Einkaufszentren :wink:

    Würde ich meine Partnersuche am trocken Alkoholiker Dasein festmachen wäre der unterschwellige Gedanke wieder ein Griff zur Flasche sollte dieses nicht bklappen.

    Nun sind wir mal ganz ehrlich . Der noch nie ein "Casanova" war wird es auch nicht werden wenn trocken ist. ÜBERSPITZT MAL GESAGT :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Georg

    danke für deine Ausführen . Siehst du denn meine Fragen als Angriff als Anklage ? Musst du nicht :wink:

    Durch die Schlagzahl (das ist Ok) die du hier postest und mit der Fülle des Alltagsgeschehens (das ist auch Ok) und dem Austausch über allerlei(das ist auch Ok) habe ich es wohl Teile davon überlesen . Danke das du sie für mich nochmal sortiert hast .

    Klar bewerte ich für mich ein Smaltalk das ja für dich nicht so sein muss. Ohne Bewertung kein Austausch . Wer hier postet, das er bewertungs-frei schreibt, hat schon bewertet bevor er die Post abgeschickt hat :)

    Zitat

    Wenn ich morgen wieder saufe und umfalle, dann muss ich halt wieder aufstehen und einen anderen Weg finden.

    Halte ich für gefährliche Gedanken die eine Rückfall schon im Vornhinein einplanen (könnten). Ich arbeite tagtäglich daran das es nicht zu einem Rückfall kommt. Das nach den Grundbausteine von Anfang an.


    Gruß Hartmut

    Hallo Kopfhoch

    Zitat

    Allerdings kann mir niemand sagen oder nachfühlen, was mir guttut. Das weiß nur ich

    das eine ist die emotionale Gefühlsebene das andere sind die Regularien der Sucht, diese nun mal keine Nachlässigkeit zu lässt. Jahrelang dachte ich das Alkohol mir gut tut . Das wurde im Hirn eingebrannt und ja nicht weg, wenn ich nun Trocken leben will.

    Das es ein ganzheitliches Gesunden mit einbeziehen des Alltags werden soll kann ich mir auch vorstellen . Aber ohne gewisse Vorsichtsmaßnahme /Schutzmaßnahme bis eine Stabilisierung eintritt ist nun mal am Anfang sehr wichtig .

    Zitat

    Es wäre sicherlich viel einfacher, ein neues Leben anzufangen in Australien oder was-weiß-ich-wo, wo dich niemand kennt und keiner deine Vergangenheit kennt.

    Ist das so ? Ich sehe es dann eher als Käseglocke und ein weg rennen aber keine langfristige Lösung.
    Klar, das Alkohol überall ist aber was ist denn so schlimm daran, ihn erst mal zur eigener Sicherheit aus dem Weg zu gehen? Es muss keiner neben mir trinken und es hat auch keiner ein Problem gehabt, als ich es ihm sagte das es für mich gefährlich werden kann.

    Für mich war das erste Jahr meiner Trockenheit das wichtigste, Denn da konnte ich konsequent mein Leben der Sucht anpassen und nicht umgekehrt .

    Gruß Hartmut

    Hallo Marion,

    Zitat


    du hast zwar nicht mich angesprochen, aber indirekt
    bin ich es ja doch auch.

    Genau , sonst hätte ich in dein Thread geschrieben .

    Zitat

    Ich denke es gibt viele Möglichkeiten der Trockenheitsarbeit.

    das eine ist was gedacht wird das andere sind Erfahrungen .

    Die eine Erfahrung ist , das ich genug in den nassen Jahren um den Brei herum geredet habe und mit Smalltalk es nur am Rande beleuchtete
    Und dieses Verhalten mich dann jahrelang auch mit nass gehalten hatte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kopfhoch

    du bist nun erst ein paar Tage nüchtern gehst in ein Restaurant und deine Lieben trinken neben dir Alkohol und glaubst das es dir nichts ausmacht weil du im Moment des Aufenthaltes nichts bemerkt hast. :shock: Entweder nimmst du deine Krankheit nicht ernst genug , weist noch nicht viel darüber und deswegen wissen Lieben nicht, das es gerade am Anfang, für einen Trocken werdenden, ein absolutes Tabu sein sollte daneben nichts zu trinken .

    Da frage ich mich ob da jemand im Vorbei-laufen trocken werden will. Mit Trockenarbeit hat da in meinen Augen reichlich wenig zu tun.

    Das war mal mein erster Eindruck und nun wühle ich mich mal durch deine Thread. Nur nichts trinken und nur ein Austausch reicht nicht, um trocken zu werden . Das sind unumstößliche Erfahrungen die jahrelang zusammengetragen wurden.


    Das war mal mein erster Eindruck und nun wühle ich mich mal durch deinen Thread. Du machst mich neugierig.

    Gruß Hartmut

    Hallo Georg

    mich würde mal interessieren ob oder was du im Vorfeld geändert hast um aufkommende Gedanken an Alkohol oder gar Saufdruck entgegnen zu können .

    ich lese hier sehr viele Alltagsgedanken Geschehnisse und vor allem viel Smal Talk was nichts mit der Sucht zu tun hat . Aber welche Änderung oder ob du grundlegend Änderungen vorgenommen hast kann ich nicht herausfiltern. (eventuell auch überlesen)

    Als ich trocken wurde durfte stand erst mal alles ausnahmslos auf dem Prüfstand was mit dr Sucht zu tun hat ( alkoholfreies Umfeld, Sauffreunde Bekannte, Entsorgung, Schutz, Tagesablauf , Gefahrenstellen usw.. ) und ich hielt mich auch an die Grundbausteine die ich konsequent umsetzen wollte.

    Jeder Austausch war nur soviel wert, inwieweit ich bereit war, auch etwas davon umzusetzen . Da merkte ich ganz schnell den Unterschied zwischen Absichtsvorhaben und der konsequente Veränderung meines neuen trocken Lebens

    Gruß Hartmut