Beiträge von Hartmut

    Hallo Erik

    Zitat

    So ganz bin ich da nicht deiner Meinung, denn für mich sind es nicht ein paar Provokateure, sondern im der Grundtenor, der mich zuweilen stört. .

    Da würde ich mich fragen warum das so ist,wenn die Mehrheit der Langzeit trockene einen anderen Weg wählten? Aber das muss dich ja nicht abhalten deinen zu gehen :wink: Es geht hier auch nicht um eine Rechthaberei.

    Gruß Hartmut

    Hallo Beagle

    Zitat

    ch verstehe nicht ganz, warum das jetzt solche wellen schlagen muss.

    ich sehe keine Wellen sondern Erfahrungen die deinen nicht entsprechen oder entsprechen wollen.

    Zitat

    "Bitte darauf achten, dass nicht alle Erfahrungen auf jeden anwendbar sind, da jedes Suchtproblem individuell ist."

    und da ändert sich ja nichts mit dem Austausch .

    Ich war froh wenn mir am Anfang jemand kritisch gegenüber von meinem Weg war . Ich schaute aber auch genau wie lange dieser schon trocken lebt und ob es seine eigene Erfahrungen waren oder zumindest eine Zusammenfassung von jahrelangen.

    Oder wolltest du "nur" einen Weg mitteilen und anderes nicht dazu lesen?

    Zitat

    achso,was vergessen. umtriggern bedeutet umschalten. das erlernte verhalten wird überschrieben mit einem neuen verhalten. klassische verhaltenstherapie.

    verhalten verändern ist wichtig jedoch kann ich nicht mein Suchtgedächtnis "überschreiben"


    Gru0 Hartmut

    Hallo Beagle

    Zitat

    Zitat:
    es gibt neue alkoholtherapieansätze, ich bin bei einer therapeutin die in einer einrichtung arbeitete, in welcher auch die neuen ansätze angewendet werden.


    und jedes Jahr kommen neue Ansätze dazu . Auch das Rad wird angeblich immer mal wieder neu erfunden.

    Nur frage ich mich, warum ich mich am Anfang meines Weges, als Versuchskaninchen dafür bereitstellen soll, wenn alt bewährtes durch jahrelang gesammelte und vor allem gelebte Erfahrungen das Gegenteil aussagen. Am Anfang war es mir wichtig mich zu schützen, bis sich eine Stabilität eingestellt hatte, bevor ich einer Konfrontationstherapie aussetzten wollte /sollte/ könnte.

    Ich spiele nicht mehr mit meiner Sucht denn dahinter steht der Tod.

    Gruß Hartmut

    Hallo BC

    sollte es so sein, das du Kommunikationsschwierigkeiten hattest mit mir und ich es dieses mal überinterpretiert hatte, dann entschuldige bitte meine impulsive Antwort

    Zitat


    Und was den Marktplatz angeht: Wenn ich dort belästigt, verfolgt oder gestalkt werde, habe ich allemal das Recht, mich zu wehren und auf Unterlassung zu bestehen oder die Polizei zu rufen.

    wenn das so ist dann nenne uns die Namen, wer dich stalkt oder belästigt,dann können wir in der Forenleitung auch erst handeln .

    Gruß Hartmut

    Hallo BC


    Zitat

    Wenn Du jemandem bewußt auf die Füße trittst, rechnest Du damit, dass er es Dir übel nimmt und wartest solange ab, bis er es nicht mehr tut? Verstehe ich das jetzt richtig?

    Nein ich rechne nichts und mache es auch nicht bewusst . Es steht auch komplett anders da.

    Deine willkürliche Interpretation ,mit dem Deckmäntelchen "es nicht zu verstehen"ist wieder voll im Gange . Denn Alles andere was du zu deiner Interpretation geschrieben hast, passt nicht zu dem, was von mir geschrieben wurde.

    Da du es nicht verstehen kannst ,lasse ich es dabei.

    Gruß Hartmut

    Hallo BC

    nun gibt es ein ganz einfaches banales Sprichwort, was jedes hoch gezüchtetes , psychologische übernommene Schlagwort /Wörter , der sich gerade viele bedienen und in ihre Küchenpsychologie einbauen ( Spiegel, Projektion usw. ) aus .

    "Wie es in den Wald rein schallt so schallt es raus"

    Wenn mir jemanden mit Animositäten ,Feindschaft, Abneigung kommt, kann ich ja auch selbst der Auslöser gewesen sein. Ich trete auch des Öfteren jemanden auf die Füße und bin mir auch dessen bewusst, das der "Getretene" entscheidet, wann er mir das nicht mehr übel nimmt und nicht wenn ich mich entschuldige.

    Nun ist ja auch wieder ein Zauberwort aus der Psychologie . "Abgrenzen" . Das machst du und das finde ich gut. Denn es geht hier nicht um meinen Austausch sondern um meine Trockenheit. Auf jedem seiner Ebene.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias

    es gibt nun mal verschiedene Formen, die ich für mich als Selbsthilfe betrachte. Ich war nie in einer realen Gruppe /Wohngemeinschaft , das nach irgendwelchen strikten Regularien ab lief .

    Ich bin ein Forumskind und das Forum lebt nun mal auch von Regularien die anscheinend etwas anders sind. Aber es lebt auch vor allem, von dem Austausch. Ich frage auch bei Unklarheiten nach und da kannst du dich sicherlich noch an uns beiden, am Anfang erinnern. :wink:

    Was sich jedoch nie ändern wird, ist die Eigenverantwortung für meine gelebte Selbsthilfe . Egal wo oder wie ich sie gestalte und das mit aller Konsequenz.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bruce

    ich habe bei meinem Tiefpunkt aufgehört und suchte nicht im Umfeld, bei anderen Alkoholiker, ob es noch tiefer sein könnte. Dieses "Scheunentor " hatte ich gleich geschlossen, um nicht auf die Idee zu kommen.
    "Es war ja gar nicht so schlimm"

    denn diese Gedanken begleiteten mich jahrelang in den Trinkpausen :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Naomi,

    es kommt meist drauf an, warum ich trocken bin. Gerne aus Überzeugung oder trauere ich etwas nach, was ich nie mehr erreichen kann . Ich habe viele Rückfällige gesprochen, die mit der Faust in der Tasche, sich verkrampft trocken hielten.

    Bei mir war es in meinen Trinkpausen auch ähnlich und ich stellte für die Zukunft Erwartungen, die sich nicht erfüllten, weil die Grundvoraussetzung es wollen zu wollen fehlte.

    Nun bin ich etwas über 5 Jahre gerne trocken. Es kommen hin und wieder Gedanken an Alkohol und auch aufflammen von dem Suchtgedächtnis, jedoch mit dem Wissen das es dazu gehört.

    Wieso schaust du denn in die Zukunft sorge doch für die nächsten 24 Stunden dafür das du es gerne bist. Der längste Weg fangt immer mit dem ersten Schritt an .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    das Gefühl der Sicherheit trügt, da es keine 100% Sicherheit gibt .

    Achtsamkeit wird für mich zu sehr inflationär eingesetzt um die ursprüngliche Bedeutung für mich zu erkennen. Wenn ich nach 5 Jahren Trockenheit ,immer noch jeden Tag stündlich, minütlich achtsam und zusätzlich mich abends damit bestätige würde, das ich heute besonders achtsam war, habe ich beim Stabilisieren oder mit dem Umgang meiner Krankheit, etwas falsch gemacht. Das würde Angst und Druck beinhalten was nicht zuträglich wäre.

    Vieles , der jahrelange Trockenheitsarbeit hat bei mir zu einem routinierten Tagesablauf geführt, der nur in Gefahr gerät, wenn ich es mal anders mache. Und da in diesem Punkt, hat Achtsamkeit für mich die richtige Bedeutung.

    Gruß Hartmut

    Hallo OF und Beteiligte

    Nun aber mal Tacheles.:-) Wir /Ich Moderator/en sind sicherlich nicht dazu da um Dialoge oder Unterhaltungen die irgendwann angefangen haben und paar Seiten im Thread weitergeht, gleich zu erkennen . Und schon gar nicht Post zwischen Zynismus und Sarkasmus mit der Realität zu unterscheiden, um dann genau zu erkennen das die Wir Form als Augen gezwinkert geschrieben wird. Das klappt nicht immer :wink:

    Seit Anbeginn wird immer wieder mal versucht einen Keil zwischen Offenen und den erweiterten Bereich zu treiben. Das dieses anscheint hier nicht der Fall war, können wir ja die Diskussionen beenden.

    Missverständnisse können ja auch geklärt werden, wie es meist verlangt wird.

    Gruß Hartmut

    Hallo OF

    wie ich es sehe.

    Es gibt Unterschiede vom Offenen zu den Erweiterten Bereich, aber das ist nicht der bescheidene freigiebige User, der demütig und bereitwillig etwas teilt und andere an seine Geschichte teilhaben lässt.

    Es sind auch nicht die hypothetischen Flügelhemdchen, die daran hindern sich des öfteren im Offen zu zeigen . Auch nicht die Mutmaßung, das alle User im Offenen über dem Kamm gezogen, schlechte Manieren hätten. Der User ist hier wie dort ähnlich .

    Der Unterschied besteht einfach darin, das im Offenen Bereich geschlossener zugeht und im geschlossenen Bereich offener!

    Und das mit allen User, hier wie dort, seinen Ängsten.

    Anzumerken wäre eventuell, ohne neue Diskussionen vom Zaun zu brechen , das der Offene Bereich ohne den Geschlossenen, gar nicht geben würde.

    Aber wie immer ein mal anders denkend von mir, ohne eine bildhafte Formulierung. Die mir nicht mit auf meinen Weg gegeben wurde, sie zu schreiben oder sie immer richtig zu verstehen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jamor

    ich kann mich an meine Anfängen erinnern, da dachte ich ähnlich, bis ich Alkoholismus als Krankheit akzeptierte und nicht als Wettbewerb.

    Ein Versagen der Krankheit gibt es für mich nicht, es gibt nur verschiedene Behandlungsformen die es als Versagen aussehen lassen. Nun leide ich auch an einer weiteren chronisch verlaufende Krankheit und messe mich da auch nicht mit den Auswirkungen anderer, sondern um meine.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jamor

    Zitat

    was spielt das überhaupt für eine rolle???
    gar keine..

    für mich spielt das eine wichtige Rolle. Da ich nur demjenigen vertrauen kann der ehrlich ist. Und bei so viel widersprüchlichen Angaben frage ich nach um Missverständnisse aus den Weg zu räumen.

    Was das mit dem Weg zu tun hat den du oder ich gehe erschließt sich mir auch nicht .

    Gruß Hartmut

    Hallo Jamor

    dein Thread heißt Nachdenklich.

    Was mich nachdenklich macht, sind deine Zeitangaben . Im Februar warst du ein Jahr trocken , hier schreibst du das dein letzter Konsum 5 Jahre zurück liegt und in Freiheit 2 Jahre ? :shock:


    Nun bin ich etwas verwirrt, genauso wie dein hin und wieder auftreten im Forum, indem du in verschiedenen Thread etwas aufwirfst, dann keine Stellung oder Antworten auf Fragen gibst und wieder verschwindest .

    nun du kannst es ja halten wie du willst . Aber mich macht das alles nachdenklich.

    Zu diesem Therad kann ich nur sagen, das die Abstinenz immer mein Lebensinhalt ist, denn ohne habe ich kein Leben mehr. Kommt nur drauf an was ich für mich daraus mache.

    Gruß Hartmut

    Hallo Uwe

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    Und weil mir mein Erkennen und mein Wollen, auch für andere so wichtig erscheinen tut, verleitet es dann dazu, meine eigenen Maßstäbe auf andere zu übertragen

    in der Form der Selbsthilfe entscheidet jeder selbst was er sich übertragen lässt oder für sich annehmen kann.

    Zitat

    - zwischen begleitend zur Seite stehen und Manipulation

    aus heutiger Sicht war ich froh am Anfang, mit meinen nassen Denken, in die richtige Richtung "manipuliert" worden zu sein. Umso trockener ich werden durfte, umso klarer war mir dann der Unterschied.

    Nun gehe ich ja immer von mir aus und unterstelle jedem das er hier erwachsen genug ist um das für sich selbst festzustellen . Ich lasse mich auch nicht mit 50 noch als kleines Kind behandeln. Die Unmündigkeit hatte ich auf dem Höhepunkt der nassen Jahren. Heute entscheide ich selbst .

    Nun schweif ich wieder ab :)

    Gruß Hartmut

    Hallo TT

    da hast du schon vieles erkannt und wichtiges verstanden . Ein Alkoholfreies Umfeld zu schaffen ist ein wichtiger Schutz . Das nun dir auch verstärkt Situationen auftauchen die mit Alkohol zu tun haben war bei mir auch. Klar, es war ja jahrelang ein Bestandteil des Säufer-Lebens.

    @tt

    Zitat

    Ich habe auch das Gefühl, die Gründe um zu trinken, sind vielfältig und vielseitig und manchmal nicht leicht zu entschlüsseln.

    Es gibt keine Gründe zum Trinken . Keinerlei . Es sind nur übrig gebliebene nasse Verhaltensweisen die eingeprägt sind, um das Saufen zu rechtfertigen.

    Kennst du die Grundbausteine von von uns schon ? Sie dienten mir unumstößlich als Wegweiser.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Gruß Hartmut

    Hallo Uwe

    Zitat

    Meine Einstellung hat sich von „Sucht = Krank“ wegentwickelt.

    in den nassen Jahren und in den Anfängen des Trocken werden war ich krank. Ich hatte auch noch eine Zeit diese "nassen Gedanken" und es brauchte auch eine Zeit, der weg oder Weiterentwicklung, um es als Chance für eine neue Lebenseinstellung zu sehen . Gestoppte Krankheit ist auch in meinem Verständnis gesund ohne jedoch geheilt zu sein.

    Es ist jedoch mein Prozess, meine Realität und meine Ansicht , mit der ich zufrieden leben kann. Ich habe mich auch mit der Zeit von psychologischen, therapeutischen Schlagwörtern ( heute muss ich aber achtsam sein" oder von Trockenheitsarbeit, in sich rein fühlen, ich muss aufpassen oder es hört nie auf. Ich muss bei mir bleiben . usw....) verabschiedet, die mich krank halten würden. Das nachplappern hat mir eine Zeit die Sicherheit gegeben um die jetzige Stabilität aufzubauen. Jedoch sind das alles eh eine Grundeigenschaft des Menschen .

    Nur mal kurz um um das Trocken sein nicht als Krank zu bezeichnen :)

    Gruß Hartmut