Beiträge von Hartmut

    Hallo Doro und Melanie,

    Melanie

    Zitat

    MITEINANDER zu REDEN ist IMMER gut wenns darum geht wieder AUFEINANDER zu zu gehen also hilfreich.

    Sehe ich nicht so. Was mir hier des öfteren auffällt das ganz schnell eine Verallgemeinerung suggeriert wird , was der Co oder der Alkoholiker zu tun hat . Was dem andere gut tut. Jeder hat seine eigene Geschichte die aufgearbeitet werden kann aber nicht muss. Vieles verschwimmt , zwischen Beziehungsproblemen Enttäuschung und Sucht.

    Erwartungen sind immer individuell auf sich bezogen . Welche Konsequenzen habe ich denn zu erwarten , wenn ich Verantwortung für andre oder mich übernehme? Versteh ich nicht. Strafrechtliche Konsequenzen ausgenommen.

    Doro, für mich ist es ganz normal gewesen, sich zu entschuldigen wenn was schief gelaufen ist. Meistens schon am nächsten Tag nach dem Suff. Macht es dann besser sich nochmalig ,im trockene Leben zu entschuldigen ?

    In diesen Thread geht es um Erwartungen oder wird das mit Genugtuung in einem Topf geschmissen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    wann hattest du denn nun die ersten Gedanken wieder Saufen zu wollen? War es wirklich nur ein hinfallen? Siehst du Ähnlichkeiten zu den Rückfälle von früher?

    Zitat

    Ich will mein trockenes Leben wieder zurück und es weiterleben,

    das willst du wirklich? Dieses vergangene trockene Leben hat dich zum Rückfall geführt!

    Zudem ist es wurscht was andere denken es ist wichtig das du ehrlich zu dir selbst bist.

    Gruß Hartmut

    Hallo Melanie

    Zitat

    wo steht das ich weiss was für andere gut ist?

    ich habe es hier heraus gelesen.

    Zitat

    denn gemeinsames aufarbeiten was gewesen ist und gegenseitiges verständnis ist hilfreich für beide. sowohl für den trockenen alkoholiker als auch für den co.

    ich muss nichts aufarbeiten was den CO betrifft . Ich muss auch nichts entschuldigen oder als entschuldbar hinstellen.

    Zitat

    was ist denn das erwarten des TROCKENEN alkoholikers an den TROCKENEN (*** begriff) co?

    ich habe keine Erwartungen an den Co und wenn ich keine habe ,dann ist es auch kein Erwartung.

    Gruß Hartmut

    Hallo Uwe

    es geht mir nicht um das gemeinsame Aufarbeiten sondern um das Wie.

    Ich bin nicht in der Lage zu wissen was für den gegenüber gut ist . Ich kann es nur annehmen. Ich habe eben aus Melanies Beitrag es so gelesen als wenn , sie es wüsste . Das sind nun mal auch Eigenschaften, die von einem "nassen" Co ausgelebt werden.

    Aber Melanie und ich , wir kennen uns auch schon sehr lange und ich nehme auch an , das sie es weiß ,wie ich es meinte , mit dem Verhaltens oder Co -Rückfall .

    Einmal mehr hin geschaut erübrigt manches Leid. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    die Rückfallquote bei unserer Krankheit ist zu hoch um zu verurteilen. Jedoch haben wir eine Chance die Krankheit zu stoppen . Aber wenn wir diese Chance, trotz bessere Wissens ,auf Spiel setzen ,kann das für den einzelnen den Tod bedeuten. Deswegen versteh ich nicht warum du dich nicht vorher gemeldet hast.

    Und Frank, du weiß sicherlich auch, das ein Rückfall nicht einfach so , nach einer langen Trockenperiode, urplötzlich zuschlägt. Da braut sich schon lange vorher was an.

    Rückfall fangt also im Kopf an und da ist es schon die höchste Alarmstufe um das der SHG mitzuteilen . Es geht hier ja nicht um falschen Scham oder Prügel zu beziehen , sondern um Rückfall Gedanken richtig deuten zu können. Deswegen bin ich ja hier im Alkoholiker-Forum und nicht in einer mir fremden Welt.

    Jeder kann es schaffen ist Karstens Spruch. Ich frage mich manchmal , ob es auch jeder will. Sollte nur ein Hauch von Zweifel sein , dann muss ich sehen wo sie sind und woher sie kommen und ob ich doch noch nicht soweit bin. das wären jedenfalls meine Gedanken

    Oder siehst du das ganz anders und bei dir war es anders?

    Du weißt wo es lang geht und wie du trocken werden kannst . Nimm dir nicht zu viele Chancen und ergründe mal genau wann dein Rückfall, ohne Glas in der Hand, schon angefangen hat. Da gilt es anzusetzen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Doro

    ich werfe ja nichts vor . Ich stellte nur eine Frage.

    Wie immer direkt und ohne Schnörkel.

    nein und es war kein Scherz. Ist meine Frage denn nicht berechtigt wenn behauptet wird, was für beide gut ist ? Woher weiß denn ein CO was für ein Alkoholiker gut ist? Woher weiß ein CO das gegenseitiges Verständnis für den Alkoholiker auch hilfreich ist?

    Sind es nicht die Erwartungen, die ein CO in der nassen Zeit hatte und im trocken Zustand mit genommen wurde? Für mich liest es sich für ein Verhaltensrückfall an. Nur diesmal am " trocken" Suchtmittel.

    Entschuldige auch , das ich vielleicht noch kleinlicher bin. Es ist mir dabei sehr ernst.

    Gruß Hartmut

    Hallo Doro

    was wäre denn angemessen , bei bekennender CO Abhängigkeit ?

    nur ein kurzer Ausschnitt

    Zitat

    ch find den ansatz hier echt gut. denn gemeinsames aufarbeiten was gewesen ist und gegenseitiges verständnis ist hilfreich für beide. sowohl für den trockenen alkoholiker als auch für den co. anschauen was passiert ist auf beiden seiten. wo sind verletzungen da, wo kann vertrauen wieder aufgebaut werden. die können nicht einfach so weggemacht werden durch die aussage alles ist geschehen aufgrund der krankheit.

    sind das Erwartungen an den trocken Alkoholiker? Aber ich bin mir auch sicher das Melanie es mir beantworten kann wo eventuell mein Denkfehler ist.

    Gruß Hartmut

    Hallo melinak

    nur so am Rande .Hast du ein CO Rückfall oder woher weißt du was für wen gut ist ?


    Hallo

    ich hatte in der nassen Zeit einen Egoismus entwickelt der mir erlaubte immer und überall zu saufen und damit allen Erwartungen trotzte. Diesen Egoismus nahm ich auch für mein trockenes Leben mit und geh meinen Weg trotz aller verschiedenen Erwartungen alleine .

    Es ist für mich unerheblich , wer oder was erwartet , jedoch gestehe ich jedem Erwartungen zu , dem ich in der nassen Zeit , durch mein Saufen in Mitleidenschaft gezogen hatte.

    ich habe jedoch Erwartungen an mich, die meine Trockenheit betreffen. Sofort und ohne Umwege Hilfe zu suchen bevor ich ein Glas in die Hand nehme.

    Gruß hartmut

    Hallo frank

    Schön das du dich meldest , ich hätte jedoch von dir erwartet , das du , bevor du das Glas in die Hand nimmst, dich meldest.
    Rückfall ! Warum fragst du nun ? Ganz einfach ! Du wolltest wieder saufen sonst hättest du dir Hilfe geholt.

    Es wurde ruhiger um dich,du warst nicht mehr sooft hier und hattest eine Trennungsgeschichte . Situationen die am Anfang angesprochen wurden , wie Quartalsabhängigkeit , Euphorie und das ständige bestätigen das es dir gut geht wurden kritisch von mir oder andere beäugt .

    Das alles rückt bei einer Nachlässigkeit in den Hintergrund .


    Was hast du nun vor und wobei können wir dich unterstützen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Wolfgang

    Zitat

    Ich bin ein extremer Mensch, finde nicht die Mitte


    musst du denn die Mitte finden ?

    Ich fühle mich auch rechts oder links der Norm wohl. Zufriedenheit ist nicht das was andere zufrieden macht . Abstinenz ist auch nicht das was mich zufrieden macht sondern es gibt mir die Chance zufrieden zu werden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ape

    willkommen bei uns hier im Forum,

    Zitat

    Das ich ein Alkoholproblem habe, ist völlig klar. In welchem Stadium ich mich befinde, weiß ich nicht genau.

    Wie nun ? Nur eine Problem oder Alkoholiker? Welches Stadium ist ja egal ,wenn du Alkoholiker bist ,gibt es nur eines zum Überleben . Trocken werden! Wenn da ein Zwang dahinter steht, weil andere es wollen, dann sehe ich aus eigener Erfahrung , schwarz.

    was wäre denn wenn keiner was dagegen hätte das du saufst? Würdest du dann auch aufhören?


    Gruß Hartmut

    Hallo iGuide

    ich weiß nun nicht auf welche Antworten du wartest. Auf eine Möglichkeit kontrolliert in einem nassen Umfeld trocken zu werden , bekommst du hier sicherlich nicht. Das kannst du auch am Stammtisch machen .

    Wir vermitteln hier den Weg der Risikominimierung, da bei der tödliche Krankheit , der nächste Rückfall der letzte sein kann. Die Rückfallquote von bis zu 98 % ist dir sicherlich ein Begriff.

    Nun kannst du machen was du willst . Denn das willst du ja . Oder?

    Dein Thread "Hürden der Trockenheit "suggeriert mir gleich von Anfang an, das du bewusst nasse Hürden aufgestellt hat.

    Wo steht deine Trockenheit und was ist sie dir wert sie zu erhalten? Nicht der Beruf oder Ansichten anderer oder sonst was. Nur die Trockenheit !

    Steht sie nicht an erster Stelle dann ist jede Post vergebene Liebes Mühe. Da wir dann von anderen Sichtweisen herangehen und das passt nun mal nicht. Lese mal die Grundbausteine, da findest du uns, hier im Forum wieder.

    Gruß Hartmut

    Hallo Mond73

    es kann alles mögliche sein , ist jedoch naheliegend ,das es etwas mit dem Verzicht/Entgiftung und dem Verlangen nach Alkohol zu tun hat. Jedoch bei medizinischen Fragen immer den Arzt konsultieren.


    Aggressivität hatte ich auch bei Sinnes reizen . Wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus? Wohnung / Arbeit/ Freizeit/ Freunde. usw. Was machst du anstatt zu saufen ? Hast du Saufdruck?

    Gruß Hartmut

    Hallo

    lasst doch das alles Schnuffi beantworten . Warum wird da Schnuffis Selbsthilfe untergraben? Wer meint denn zu wissen was Schnuffi denkt? Wir sind doch alle erwachsen und wenn ICH nicht antworte braucht das schon gar nicht mein Nachbar zu tun.

    Hallo Schnuffi

    schön geschrieben , jedoch war da noch nicht die Antwort auf meine Frage dabei. Musst es auch nicht tun. Bleibt ja dir überlassen :wink:

    Danke Spedi, du hattest mal wieder genauer nachgelesen. und wie es sich nun auch herauskristallisiert hat , gibt es auch keine Missverständnisse meinerseits mehr.

    Gruß Hartmut

    Hallo schnuffig

    ich habe deinen Thread überflogen und meine Post war auf das bezogen was du geschrieben hattest. Es ist eh etwas schwer durchblicken hier, da viele miteinander aber nicht direkt mit dir diskutiert wurde.

    Nun gut .

    Was verstehst du denn unter einem alkoholfreien Umfeld? Zuhause und dann willkürlich außerhalb deinen Wünschen entsprechend, weil du auf einiges nicht verzichten kannst /möchtest /willst?

    ich möchte es nur verstehen um Missverständnisse vorzubeugen und mir Endlosdiskussionen zu ersparen. Denn trockenlegen kannst nur du dich selbst .

    Gruß Hartmut

    Hallo Schnuffig

    stundenlange Umschreibungen und Schulterklopfer für die, die dir wohlgesonnen sind, macht es auch nicht besser. Was ich bei dir lese kenne, ich sehr genau ,denn ich wollte mir auch alles erhalten und durch alleiniges Nachdenken trocken werden. Die Freiheit mir nicht nehme lassen anders zu sein. Ich habe sehr schnell gemerkt das es nicht ging.

    denn treffender konntest du es nicht schreiben .

    Zitat

    Ich weiß auch, dass ich ernsthaft über meine Sucht nachdenke und über mein Verhalten dahingehend.

    Das machst du aber mit klitsch nassen Gedanken. Das ist auch nichts was dich nun aufregen muss. Es ist nun mal so und wird auch nicht besser wenn du dich nur den Gedanken widmest die dir angenehm sind.

    ich wünsche dir für deinen Weg alles gute aber erspare uns hier in diesem Forum den Blödsinn von Barbesuchen zu schreiben , die nicht mit den Zielen des Forums vereinbar sind.

    Gruß Hartmut

    Hallo Joanne

    willkommen zurück im Hamsterrad. Erst der Alkohol , nun die Tabletten morgen eventuell wieder was anderes. Für Paar-Probleme ist es das verkehrte Forum aber du kannst was für deine CO Abhängigkeit machen .

    Was hat sich denn dahingehend bei dir verändert?

    Gruß Hartmut

    Hallo

    wenn es medizinisch notwendig ist , Tabletten einzunehmen, dann sollte es auch gemacht werden. Es gibt auch Alkoholiker die durch das Saufen Ihre Organe so schwer geschädigt haben . Irreable Schädigungen wie zb lebenslanger Tremor . Usw..

    Wenn ich jedoch aus reiner Bequemlichkeit heraus , nach der Entgiftung Tabletten verschreiben lasse , die dazu dienen, mein Gemütszustand zu verbessern oder ein Aufflackern des Suchtgedächtnisses zu unterdrücken halte ich es für daneben . Zudem auch die Gefahr einer Suchtverlagerung sehr groß ist. Ich verlagere auch meine Verantwortung für mich selbst. Die Pille wird es schon richten . Nein davon halte ich nichts.

    Poster und da ist es mir wurscht ob das Tabletten, Homöopathie , Akupunktur Hexenkraut oder sonst was ist .

    Entschuldigung Old Flatterhand dein Thread dazu benutzt zu haben .

    Gruß Hartmut

    Hallo Leonia

    Zitat

    Denn das hier oft propagierte Allheilmittel scheint die Trennung vom Alkoholiker zu sein, obwohl dieses Mittel ja in der Realität oft nicht greift, da das Muster der Co-Abhängigkeit in der Regel tiefer sitzt, was sich spätestens dann zeigt, wenn der ehemalige Co die nächste Beziehung mit einem hilfebdürftigen Partner eingeht.

    mit welche eigene Erfahrungswerte kannst du zu diese These untermauern? Wenn die CO Abhängigkeit tiefer sitzt dann sitzt du auch direkt neben deinem Suchtmittel ( Partner) und versuchst im "nassen Umfeld " gesund zu werden.

    Das wäre bei einem Alkoholiker der alltägliche Gang zum Stammtisch um dort trocken zu werden versucht , obwohl andere um ihn herum weiter saufen.

    Wenn du jedoch alle Erfahrungen die dir hier geschrieben werden , in den Wind haust und nur dein Denken zählen lässt, frage ich warum du überhaupt Hilfe in Anspruch nimmst.

    leonia , denke mal inhaltlich darüber nach und nicht emotional als persönlichen Angriff.

    Gruß Hartmut