Hallo
ich habe mal eine ganz einfache Frage , da ich mich nicht des Eindruckes erwehren kann , das die Ernsthaftigkeit der Krankheit oft nicht erkannt oder heruntergespielt wird.
Was bedeutet es Alkoholiker zu sein ?
Gruß Hartmut
Hallo
ich habe mal eine ganz einfache Frage , da ich mich nicht des Eindruckes erwehren kann , das die Ernsthaftigkeit der Krankheit oft nicht erkannt oder heruntergespielt wird.
Was bedeutet es Alkoholiker zu sein ?
Gruß Hartmut
Hallo viola
unabhängig von Wahrheit oder Lüge , ist es auch sehr wichtig zu schauen was es mit mir macht. Hat es nur den Stellenwert "Wissensenddurst" / Fachwissen oder geht es tiefer und löst irgend eine Verzichts Situation in mir aus.
Gruß Hartmut
Hallo Dennis
das deckt sich meiner und vieler Erfahrungen hier im Forum . Die selbst kein Problem mit Alkohol haben verstehen es besser als die , die selbst noch an der Flasche hängen . Da trennt sich aber auch mit der Zeit die Spreu vom Weizen.
es hat auch was mit dem Umfeld zu tun, wohin ich mich begebe .Im nassen Umfeld wirst du auch nur begrenzt Verständnis bekommen . Die wollen einen meist wieder zurück ins Boot ziehen . Ist ja ein "Mitstreiter" auf der Strecke geblieben.
Am Anfang meines Weges waren es meist meine eignen Gedanken und Ängste die mich davor ab gehalten hatten . Das aus einem Säufer Verständnis raus das nichts verwerfliches ist. Ich kannte ja nur das Saufen und dem dazu gehörigen Umfeld.
Gruß Hartmut
Hallo Dennis
ZitatEs gibt in meinem direkten Umfeld so gut wie niemanden mehr, der NICHT weiß, daß ich alkoholkrank bin. Auch berichte ich jedem meiner Freunde eifrig von meiner LZT. Das hat sich als wirklich großer Schutz erwiesen.
Finde ich gut. Wie war denn die Reaktion darauf ?
Gruß Hartmut
Hallo Grashopper
dann ist ja alles in Ordnung wenn du es weißt wie es geht . Die Vergangenheit hat es gezeigt und die Zukunft gehört dir.
Viellicht solltest du aber nur das lesen , was dir in den Kram passt ,oder so lesen , wie es da steht. Mal darüber nachdenkst ohne irgendwelche willkürliche Interpretationen deinerseits .
Es gibt sie die Genusstrinker jedoch nicht mehr für mich selbst als Alkoholiker. Es gibt die Konfrontation, nur renne ich nicht drauf los. Es gibt auch die durch Rückfälle glauben zu lernen . Die eine Hälfte übt da noch , die anderen sind schon daran verreckt.
Und es gibt auch immer wieder User die sich hier anmelden, den Weg des Forums genau kennen und trotzdem versuchen ihren schon mal gescheiterten Weg zu verteidigen.
es gibt auch Therapeuten die etwas zu sagen haben und es gibt soviel um mich herum . Nur eines solltest du nicht vergessen .
Es gibt auch Dich und nur du bist für dich verantwortlich .Kein anderer.
Alles andere ist geschrieben und keiner will dich überzeugen was du zu tun hast. Auch deswegen beende ich hiermit den Austausch mit dir und wünsche dir alle Gute auf deinen Weg .
Gruß Hartmut
Hallo Martin
ZitatMeine Psyche fährt grad extrem Achterbahn.
ist nach meiner Erfahrung normal. Am Anfang konnte ich vieles nicht verstehen und nahm auch fast alles persönlich, obwohl es um die Krankheit ging.
verlange mal nicht zu viel von dir und gebe dir die Zeit die du für dich benötigst. Wichtig ist das eine Stabilität erreicht wird.
Gruß Hartmut
Hallo Martha
Zitates ist doch gut, wenn Du die Session für Dich gestern als Erfahrung verbuchen kannst
versteh ich nicht ganz was daran gut ist.
Diese Erfahrungen auf Konfrontation , hat Eric "mit" in den letzten Rückfall geführt . Da hieß es nicht Session sondern Geburtstag. Am Anfang fehlt nun mal die Stabilität , die erst erarbeitetet werden muss, um mich mit so was auseinander zusetzen.
Gruß Hartmut
Hallo
Mich fragen hin und wieder Alkoholiker was nasses Denken ist . Ich versuche es meist als such spezifisches Denken zu beschreiben . Nun ist dein ganzer Thread voll und es gibt einige Beispiele dazu . Ich danke dir dafür.
Nur mal aus deiner letzten Post
ZitatIch könnte es auch mit Speranza´s Worten ausdrücken:
Es nervt einfach
siehst du da kein Unterschied zu dir? Speranza ist kein Alkoholiker und kann deswegen auch nur die Ansicht als Gesunde mitteilen . Du nimmst dich also als Alkoholiker diese Denkweise an .
ZitatIch fühle mich nicht getriggert oder irgendwie schlecht, weil ich als einziger nüchtern war (eher im Gegenteil aber man
wieso ein aber , wenn es nicht triggert und wer ist man ?
Es geht doch nur um dich.
ZitatWahrscheinlich wird mich mein Hobby schon alleine deswegen zu Leuten führen, die entweder sehr genussvoll oder eben gar nicht mit Alkohol umgehen!
Genussvolles Saufen ist schon mal eine Beschönigung , da es für einen Alkoholiker so was nicht gibt .
Deswegen kann schon alleine dieses Denken ,beim zusammen sitzen , zum Verzicht führen , da es shit egal ist , was oder wie viel gesoffen wird.
ZitatDie Erfahrung heute war deswegen auch wichtig, denn sie hat mir das Gegenteil aufgezeigt
Du gehst auf Konfrontation und führst einen Kampf gegen den Alkohol. Zudem es keine trockene Erfahrung ist. Denn du hast ja in der Vergangenheit nichts anderes getan.
ZitatMartin
Das mit den Kontakten muss letzendlich jeder für sich selber herausfinden. Wenn du merkst, dass du dich nüchtern in Gegenwart von Angetrunkenen wohl fühlst, ist das zwar äußerst seltsam und gerade hier sehen dann Einige auch zu recht eine große Rückfallgefahr, aber letzendlich auch o.k. Da man aber (mittlerweile kann ich das auch sagen:) erfahrungsgemäß sowas als eher "nervig" oder im schlimmeren Fall als triggernd empfindet, wird dich deine Abstinenz von ganz alleine auf die richtige Bahn führen.
Nun versuchst du dein ganzes Handeln und Denken zu untermauern und willst den Martin mit in dein Boot ziehen .Wie früher an der Theke "Einer geht noch"
Erweckt den Eindruck das sich zwei ertrinkende retten wollen.
ZitatKampfabstinentlern
Besser kann ein frisch trocken werdend wollender Alkoholiker , sein nasses Denken nicht aufzeigen. Denn alleine schon eine Abstinenz mit Kampf zu verbinden , zeigt das noch nichts verstanden worden ist. Wie auch , wenn ich selbst nicht bereit bin , mich den Gesetzen der Sucht zu unterwerfen und trotzig meinen eigene individuellen Weg ausprobiere.
Und das alles nur aus deiner letzten Post !
Du stehst ganz am Anfang und hast sicherlich noch vor ein paar Jahre vor zufrieden zu leben . In deinem Alter war ich leider noch nicht soweit um den Weitblick zu haben . Dir wünsche ich den .
Mein Ratschlag wäre der , den ich auch bekommen habe. Ein Jahr nach den Grundbausteine leben , sie umzusetzen und es wird danach vieles entspannter und zufriedenen aussehen.
Gruß Hartmut
Hallo Eric und Martin
ich schreibe ja meist direkt .
Deine Erfahrungen Eric die du mitbringst haben dich früher zum Rückfall geführt.
Martin du hast noch keine Erfahrungen und zweifelst an hypothetischen Aussagen .
Nun frage ich mich wieso Skepsis angebracht ist, an einem erprobten Weg der Risikominimierung . Keine Hypothesen , jahrelange gesammelte Erfahrungen . Die Grundbausteine. Warum?
Nun kommt meine Hypothese. Da steht wohl die Trockenheit nicht an erster Stelle . Ein Rückfall wird gerne in Kauf genommen da das Ausmaß der Alkoholkrankheit schön geredet wird.
Gruß Hartmut
Hallo
ich denke das Jil von ihrer Selbsthilfe Gebrauch macht oder auch nicht. Lassen wir Ihr die Chance.
Gruß Hartmut
Hallo Jil
ich wollte wissen ob du noch trinkst oder schon beim Arzt warst um deine neuerliche Entgiftung überwachen zu lassen.?
Gruß Hartmut
Hallo Maddin
es liest sich etwas verwirrend was du möchtest?
Trinkst du wieder oder bist du Trocken? Du hast auch zuletzt vor ein paar Tagen geschrieben . Schreibe doch etwas mehr ,damit wir uns ein Bild machen können.
Gruß Hartmut
Hallo Jasmin
dann hast du ja schon viel umgesetzt . Finde ich gut.
Gruß Hartmut
Hallo Jasmin
ZitatHartmut : Natürlich hab ich Die Grundbausteine gelesen, mehrfach. Und dann muss es wohl die Anfangseuphorie sein.
Gelesen hatte ich die Grundbausteine auch mehrmals aber es interessierte mich nicht als ich hier auf schlug. Ich suchte mir das was mir passte heraus und freute mich alles im Griff zu haben . Nach fast 12 Wochen hatte ich einen Rückfall .
ZitatDie Lust auf den Alkohol kommt auch immer erst wenn ich zu Hause bin und keine große Beschäftigung mehr habe.
Das Belohnung System hatte bei mir immer angeschlagen wenn ich etwas geschafft hatte oder fertig mit der Arbeit war. Ich nahm alle Sinneseindrücke die bei mir tagsüber herein prasselten, mit nach Hause und belohnte mich mit Alkohol . Das ich da nur die Sucht befriedigte , brauche ich wohl nicht erwähnen.
So nun mal zu dir. ![]()
Du arbeitest im alkoholischen Umfeld , nimmst dieses schon mal mit . Zudem die Freude und Genugtuung dagegen gehalten zu haben nichts mehr zu Saufen. Wieder etwas geschafft und nun verlangt deine Sucht auch ihren Teil .
Deine letzte Post zeigt mir aber das du für alles ein Gegenargument hast anstatt die Erfahrungen andere erst mal anzunehmen .
Was war denn deine Motivation dich hier anzumelden?
Gruß Hartmut
Hallo Jasmin
Zitatch hab festgestellt, dass der Alkohol bei der Arbeit mich nicht stört. Ich habe ja auch vorher nicht während dem Dienst getrunken. Auch die trinkenden Leute stören mich nicht
woher nimmst du denn nach so eine kurzen Zeit die Erfahrung das es dich nicht stört? Das nenne ich sich etwas von der Anfangseuphorie blenden lassen . Eindrücke die du im Geschäft aufnimmst nimmst du auch mit nach Hause . Das ist kein Schnupfen der nach 7 Tage abklingt . Die Sucht /Alkoholkrankheit trägst man nun mal bis zum Lebndsende mit.
Was meinst du denn warum das suggeriert wird?
ZitatIch hatte in der Woche bis heute immer mal wieder die Lust verspürt "nur ein Bier" zu trinken,
Hier mal den Link der Grundbaustein . Hast du sie schon gelesen ?
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php
Ansonsten wünsche ich dir den notwendigen Weitblick
@Matthias
Zitatich kenn ne ganze menge arbeitslose, die immer und immer wieder rückfällig werden, einfach weil sie (nach eigener aussage) sich überflüssig und minderwertig fühlen.
ich kenne mich und die Erfahrungen dazu , das ist mir wichtig . Ich werde immer Beispiele finden die nach meine Denken funktionieren . Für mich ist der einfachste Weg, die Ignoranz des Ausmaßes meiner Krankheit auszublenden.
Gruß Hartmut
Hallo zusammen
aus heutiger Sicht ist es ist für mich auch nur ein Deckmäntelchen, bei so einer Situation getrotzt zu haben und eine Anzeichen für mangelnde Einsicht oder Akzeptanz der Krankheit oder den Willen einer lebenslanger Abstinenz nach zu kommen.
ABER
gerade am Anfang suchte ich auch eine Orientierung und plapperte, vieles sinniges oder unsinniges nach , weil ich einfach noch nicht soweit war alles zu begreifen . Um es besser zu begreifen suchte ich mir auch bewusst die Post der Langzeit trockene aus , das konnte ich aber auch nur , weil genug "Buhmänner " sich bereit erklärten schonungslos offen mit mir um zu gehen.
Heute bin ich soweit , nicht um Mutter Threasia nachzuahmen oder als Buhmann zu fungieren , sondern meine authentisch Erfahrung zu Verfügung stellen. Durch die Erfahrungen hier in meiner SHG Gruppe unterstelle ich mir ganz gut selektieren zu können um was es dem gegenüber geht. Bin auch Wind erprobt und weiß , wann ich die Segel zu hissten habe , sollte es mir zu nah gehen. Wir können aber gerne mal die Funktion eines Langzeit trockenen, in einem anderen Thread diskutieren. Sofern jemand überhaupt eine Funktion für sich in Anspruch nimmt.
Nun komme ich aber wieder auf das Thema zurück und freue mich auf weitere Erfahrungen. Schön wäre es von denen zu lesen die es auch so handhaben.
Gruß Hartmut
Hallo Iwona,
ich habe mir früher immer Zeiten gesetzt um Trinkpausen zu machen deswegen ist es für mich befremdlich , einen Wunsch , auf ein Jahr zu beziehen. Als ich dann den Entschluss gefasst hatte ein abstinentes Leben zu führen ist jegliche Zeitangabe für mich irrelevant.
Gruß Hartmut
Hallo Convaincu,
Da der Bekannte , in meinen Augen nicht trocken ist , darf er sich diesen "Lapsus" erlauben . Wer willentlich in jeglicher Form Alkohol zu sich führt , ist nun mal Nass. Das ist für mich auch keine Diskussionsgrundlage.
Wobei "Nass" auch ein Begriff ist der bezugnehmend auf Alkoholiker eine andere Bedeutung hat, als bei der Mutter , wenn sie von Ihrem Kind spricht ![]()
Wo fangt es an und wo hört es auf mit der Beschönigung . Lass ich sie weg muss ich mir darüber keine Gedanken machen.
Gruß Hartmut
Hallo Iwona,
schön das es dir gut geht.
ZitatFür neue Jahr 2012 habe ich mir gewünscht :
Meine Trockenheit behalten
und was ist mit dem Rest des Lebens?
Gruß Hartmut
Hallo zusammen
ist es eine Selbstmotivation /Stolz , wenn ich in einer für mich schwierigen, gemeisterten Situation , erleichtert schreibe ""ABER" ich habe keinen Alkohol getrunken ". Oder lasse ich da nicht im Unterbewusstsein Platz /zu hohen Stellenwert , dieses noch als Option anzusehen?
Wie seht Ihr das ?
Gruß Hartmut