Beiträge von Hartmut

    Hallo Kawi,

    jou schon richtig deswegen auch mein Eingangsatz.

    Zitat

    dann verstehe ich auch was du nun mit Abwertung meinst.

    ich denke es greift das eine ins andere über wenn ich nicht mit einem gesundes Selbstbewusstsein ausgestattet bin.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    dann verstehe ich auch was du nun mit Abwertung meinst. Solange die Menschen den A.... in der Hose haben und es mir gegenüber sagen ist das ein Zustand mit dem ich sehr gut umgehen kann.

    Menschen die jedoch , heimlich hinter dem Rücken tratschen , herziehen oder diffamieren sei es durch Post oder direkten Tratsch mit anderen ohne meine Beteiligung , sind es nicht wert darüber zu reden. Diese Menschen disqualifizieren sich ja meist selber, weil sie eines vergessen ,das auch Ihr Tratsch, nicht lange verborgen bleibt. ;)

    Kommt mir so was zu Ohren, dann überprüfe ich es für mich selbst, ob diese Person überhaupt wert ist , von mir angesprochen zu werden. Habe ich mich entschieden es nicht anzusprechen , ist die Sache auch erledigt und fertig. Würde ich mich jedoch hinreisen lassen über diese Sache ohne dem Wissen der Tratschen-de zu reden , bin ich ja kein Deut besser.

    Gruß Hartmut

    Hallo Blue Could,

    Zitat


    Warum denkt Ihr, dass man abgewertet wird oder jemanden abwerten muß?

    Zitat

    Meist hat dies nichts mit einem selber zu tun...

    ist das so? Es hat immer was mit mir oder mein Tun zu tun .

    Zitat

    Wie geht Ihr in einer Situation damit um, wenn Ihr merkt, dass Ihr von Eurem Gegenüber abgewertet werdet?

    für mich kommt es einfach drauf an wer mich oder was mich abwertet. Kennt mich derjenige und ich weiß in etwa die Motivation seinen Tuns , dann unterscheide ich, ob ich oder die andere Person ,die Ursache für mein Empfinden ist. Wenn ich es ignorieren würde ,würde ich mich auch mit ignorieren und immer wieder im Kreis drehen.

    In der Sucht wäre ich heute noch nass , wenn ich nicht abgewertet oder mich selbst abgewertet hätte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank

    ganz ruhig es geht alles seinen Lauf ;)

    du hast in einem anderen Thread geschrieben.

    Zitat

    h habe noch keine "richtigen" Erfahrungen... und gehöre zu wohl zu denjenigen, die offensichtlich nach Meinung "harter" Alkohilikern noch nicht so richtig dazu gehören oder eigentlich kein so richtige Problem haben... so zumindest meine Erfahrung aus einer SHG in der hauptsächlich Leute drin sind, die schon ganz unten waren.

    für mich gibt es Alkoholiker oder es gibt keine. Punkt. Wenn ich Alkoholiker bin dann laufen die selben Prozesse in meinem Hirn ab ob ich einen Tiefpunkt hatte oder keinen. Auch unabhängig von der Trinkmenge.

    Lass dich nicht von anderen beirren ,die meinen, selbst nach Ihren Saufgelagen Tiefpunkte oder ähnliches Fremd Diagnosen zu stellen. Du bist für dich verantwortlich und wie ich lese machst du das ganz gut.

    weiter so und eine schöne Therapie.

    Gruß Hartmut

    Hallo Toby,

    heißt das das du eine überwachte Entgiftung gemacht hast? Zudem würde mich mal interessieren was du nun anders machen möchtest , außer zu denken , das es mit der Erkenntnis , alleine funktioniert?

    Wie sieht dein Umfeld aus usw. Kennst du unsere Grundbausteine schon und inwieweit kannst du dich damit identifizieren ?

    Viele Fragen , jedoch finde ich sie wichtig , für eine klare Linie.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bär


    angehende Depressionen, ein Arzt der deine Alkoholkrankheit hinterher forschen möchte, Gute Mine zum bösen Spiel und schöne Augen in die du schauen darfst. Dann der Schluss Satz, für wen du das alles machst.

    Für mich liest es sich so das du gerade Gründe zusammensuchst, das Saufen zu rechtfertigen . Ich kann mich aber auch irren deswegen frage ich dich mal direkt.

    Bereitest du dir gerade schon gedanklich deinen Rückfall vor?

    Ansonsten sind Stimmungsschwankungen am Anfang der Trockenheit auch nicht unüblich und muss keine Depression sein. Gut das du es aber auch abklären möchtest.

    Gruß Hartmut

    Hallo Paula,

    Gratulation zu den 7 Monate .

    ich finde es schon mal gut das du es wenigstens am Rande ansprichst. Irgendwas wolltest du ja damit erreichen sonst hättest du es ja nicht in deine 7 Monats Bilanz erwähnt das du Chauffeurdienst machst. :wink:

    Zitat


    Ich möchte Euch aber bitten an dieser Stelle nicht weiter einzuhaken und mich nicht dazu zu verleiten, hier Dinge zu schreiben, die im Widerspruch zu Euren Grundbausteinen stehen.

    über was willst du dich denn sonst in einem Alkoholiker-Forum austauschen, wenn nicht über deinen Weg? Wie du den gehst bleibt ja dir überlassen .Ob dieser nun im Widerspruch mir den Grundbausteine steht oder auch nicht. Die Grundbausteine vertreten wir hier im Forum, jedoch ist es kein Dogma , sondern dient als Wegweiser .

    Ich kenne ja deine Anfangspost und weiß auch deshalb das du schon einmal Monate lang nichts getrunken hattest . Da muss es ja auch ein Auslöser gegeben haben, wieder zu saufen . Wie unterscheidet sich nun dein neuer Weg von deinen alten Weg von damals? Damit meine ich nicht das du nun anders denkst.

    Paula , es geht um dich und du musst es nicht hier , kannst es aber mal für dich selbst beantworten ,inwieweit du andere Bedürfnisse über deine Trockenheit stellst , oder was eventuell ein möglicher Rückfall für dich bedeuten würde.

    Ich war in meinen Trinkpausen , von den ganzen positiven Nebeneffekte , was mir das weglassen vom Alkohol erbracht hatte , so geblendet , das ich die Gefahr nicht mehr sah und euphorisch unterging.

    ich wünsche dir das du auf dich aufpasst, jedoch ist der Wunsch nicht für ein oder in einem nassen Umfeld bestimmt. Denn das würde die Faust in der Tasche bedeuten .

    Gruß Hartmut

    Hallo ovivechen1

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    Mein Partner, der ab Morgen in statonäre Entziehung geht, hat mir erzählt, dass er vor ca. zwei Jahren an einer stationären Therapie teilgenommen hat und dort nur zwei oder drei Tage war, mit den Worten, man hätte ihm dort nicht helfen können, er sei Problemtrinker und kein Alkoholiker.

    nun kann niemand einem Alkoholiker sagen das er Alkoholiker ist . Das kann nur der Alkoholiker selbst. Es gibt zwar Symptome jedoch ohne die Selbsterkenntnis ist das uninteressant.

    Warum hat dann dein Freund zwei Jahre lang weiter gesofffen wenn er wusste das er ein Problemtrinker ist? Doch nur weil er saufen wollte. Also lassen wir mal die Kirche schön im Dorf. Beschönigungen und sich in diei Opferrolle begeben ist auch nicht unüblich bei der Alkoholkrankheit.

    Ich war auch Problemtrinker , denn mein Problem, war die Sucht ;)

    Schön das er nu seine Weg geht und ich hoffe das er es auch schafft.

    Gruß Hartmut

    Hallo Emma

    bin ja bekannt für meine etwas "steile" Antworten ;) Kennst du diesen Link CO ABHÄNGIGKEIT schon?

    Da stehen schon mal Symptome drinnen .

    Solange ich es für mich nicht akzeptiert hatte erkrankt zu sein und mir was vor machte , doch nur ein Missbrauch zu betreiben oder alles noch im Griff zu haben . Mich mit anderen verglichen hatte , das ich doch noch nicht soweit wäre usw.. Solange war ich in meiner Sucht gefangen und konnte auch nicht trocken werden . Also musste ich es erst mal , für mich verstehen und erkennen erkrankt zu sein . Akzeptieren das es sich nur noch um mich handelt und nur um mich. Erst ab dieser Erkenntnis konnte ich gesunden. Ich denke das diese bei der CO Abhängigkeit auch das wichtigste ist.

    Ich ging bei meiner Post auch davon aus, das du CO Krank bist :oops: .

    Siehst du dich denn als CO Abhängig?

    Gruß Hartmut

    Hallo Emma,

    Zitat

    PRO & CONTRA CO-Abhängigkeit

    wer noch abwägt hat die Krankheit noch nicht für sich angenommen oder verstanden. Nach meiner Erfahrung als Alkoholiker dreht ich mich gerade deswegen jahrelang im Kreis.

    Das ein zigste was da positiv (PRO) sehen würde , ist die uneingeschränkte Erkenntnis krank zu sein . Denn erst ab da kann Heilung erfolgen

    Gruß Hartmut

    Hallo Michi

    Zitat


    Wenn jetzt jemand wieder sagt dann lass das und stell nur mehr die Rezepte ohne Alkohol her, dann muss ich sagen, dass ich noch auch auf das Geld angewiesen bin.

    ich bin auf mein trockenes Leben angewiesen , alles andere folgt daraus. Es kommt nur darauf an , wo ich meine Prioritäten setze. In die Nasse oder trockne Richtung. Ich weiß eines mittlerweile genau, das ich die ganzen chemische , sucht-orientierte Prozesse , in meinem Hirn nicht steuern kann ,aber ich kann es im Vorfeld mit der größtmöglichen Risikominimierung , soweit in Schach halten um es nicht unnötig zu provozieren.

    Alles andre ist ja schon für dich zum Nachdenken geschrieben. Lasse es mal wirken, bevor du Gründe suchst , das es anders nicht machbar wäre ;)

    Gruß Hartmut

    Hallo

    es ist ja alles schön und gut es zu differenzieren sich Gedanken zu machen usw. Jedoch bleibt es Sucht und die richtet sich ein Kehricht um eigene Befindlichkeiten . Es ist da auch wusrcht ob es ein Lebensinhalt oder der Beruf ist . Das ein-zigste Ziel des Suchtzentrum , ist wieder Saufen zu können. Da ist es egal wo wann oder was ich mir vornehme. Da spielt sich in meinem Hirn Dinge ab die ich einfah nicht kontrollieren kann . Wenn die Sucht nur mit meinem eigen Denken gestoppt werden könnte, wäre ich nie süchtig geworden . Auch eine Rückfallquote von bis zu 98 % spricht nicht gerade für den individuellen Weg.

    Ich halte einfach nichts von Konfrontation egal woraus sie besteht. . Die hatte ich in meinen unzähligen Trinkpausen .

    Zitat

    das garnich hingehen is sicher für dich richtig (für mich auch), aber bei ihm(KT) machts n wesentlichen teil seines lebensinhaltes aus (hatter schon paarmal geschrieben).jetzt spekulier ich mal:.

    Matthias das ist egal was ich darüber denke. Ich spekuliere auch nicht für andere, sondern gebe meine Erfahrungen hier zur Ansicht . Keine Grauzone einfach Schwarz Weiß aus meinem Weg .


    keiner sagt auch das das Trocken werden, ein Zuckerschlecken oder im Vorbei laufen zu machen ist. Ich finde es ja auch gut das hier mal alles wieder kontrovers diskutiert wird und genau die möglichen Fallstricke aufgezeigt werden. Ich finde auch dein Reaktion gut KaffeTasse dich dieser Diskussion zu stellen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias

    bevor ich interpretiere. Du schreibst

    Zitat

    richtig!

    Zitat

    und KaffeeTasse hat Folgendes geschrieben:
    bilde ich mir ein zu spüren, wo die Gefahren sind.

    Zitat

    du bildest dir ein!!! trotzdem darfst du dieses "gespür" trainieren - üben üben üben (soll auch heisen meide die gefahr) und rechtzeitig reagieren.


    sehe ich als verdammt gefährlich an , in einem nassen Umfeld seine Grenzen auszutesten oder dort zu trainieren. Das steigert eventuell die Anfangseuphorie , wenn es klappt verleitet es zu immer mehr Risiken.

    ich frage mich was denn so schlimm daran ist , im ersten Jahr auf alles zu verzichten und ein neues Leben aufzubauen. Es handelt sich um eine tödlich verlaufende Krankheit und nicht um einen Schnupfen .

    Pass auf dich auf KaffeTasse .


    Gruß Hartmut

    Hallo Kaffee tasse

    Zitat

    Könnt ihr mir in etwa folgen, oder klingt das alles völlig wirr?

    Klingt nicht wirr . Das lesen wir immer wieder einmal, das jemand seine eigene Weg gehen möchte , obwohl er keinerlei Erfahrung mit dem Trocken werden hat. Es ist nicht bös gemeint. Es ist nun mal die Realität .

    Du hast auch dir viel Mühe und Gedanken gemacht , das es für dich anderes ist und du wirst sicherlich noch mehr Gründe finden unangenehme Veränderungen nicht umsetzen zu müssen. Das ist auch nichts Neues.

    Weißt du KafeeTasse , mir ging es auch so. Sogar hier im Forum. Zwölf Wochen habe ich mich dagegen gestemmt ,bis ich wieder mein Kopf über die Schüssel halten musste , um die Reste auszukotzen, damit wieder Platz für neuen Alk war.

    Ich wünsche dir einen trocken zufriedenen Weg.

    Gruß Hartmut

    Halo Michi

    willkommen hier im Forum . Die ersten wichtige Schritte hast du nun hinter dir und bist auch dabei deine Wohnung alkoholfrei zu machen. Das finde ich schon mal gut . Nur da heißt es auch , ganz und nicht nur teilweise.!

    Zitat

    Arnikaschnaps zum einreiben und 96% er Alkohol den ich aber noch brauche

    Für was brauchst du denn denn ? Den willst du doch nicht selbst bei dir einreiben? Schmeiße ihn weg und besorge dir etwas alkoholfreies.

    Hier geht es zu unseren Grundbausteinen Mit diesen hatte ich es nach fast 30 Jahren Saufen geschafft.

    Gruß Hartmut

    Hallo matthias

    du hast Recht , ich habe vorschnell interpretiert. Entschuldigung. ich versuche es mal so zu schreiben wie ich es verstanden hatte.

    Zitat

    wenn du n beruf hast bei dem du ständig mit alk konfrontiert wirst ist

    wirst dich ständig beobachten, wirst genau auf bestimmte zeichen achten und wirst dir dauernd neu bewust machen warum du mal mit dem saufen aufgehört hast.

    wenn ich einen Beruf habe, der mich ständig mit Alkohol konfrontiert und mich zum Rückfall führen könnte ,ändere ich mein Arbeitsweise oder wechsle den Beruf .

    Bei deiner Post hatte ich herein interpretiert , das er erstmals seine Grenzen austesten soll. Ich würde mir andere Möglichkeiten suchen und mich nicht der Anstrengung des Berufes stellen , wenn er mich gefährdet. Zudem halte ich es auch für das erste Jahr ,indem das nasse Denken ,noch die Vorherrschaft hat , für das verkehrte Signal.

    Matthias, ich stelle deine Erfahrung für dich nicht in Frage, ich stellte sie nur für mich in Frage. Danke für das Aufmerksam machen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Kaffe Tasse,

    Zitat


    Wenn jemand beim Fernsehen oder beim Theater arbeitet oder Politiker ist (grad ganz aktuell in den Medien), und trocken werden würde, würdet ihr dem dann auch vorschlagen zu kündigen und woanders bei Null anzufangen?

    Wer hat so etwas vorgeschlagen? Ich lese hier nur Post von eigen gemachten Erfahrungen . Diese sind auch unabhängig von Beruf Ansehen oder gesellschaftlicher Schicht . Wenn ich die Wahl zwischen verrecken und Neuanfang habe , dann entscheide ich mich für den Neuanfang (die Nulllösung) ;) In meinem Beruf dachte ich auch immer das ich gebunden wäre an Empfängen ,das eigentlich nur zum Saufen diente . Naja, viel schoben es in die Ecke Feiern ;) ich habe auch nicht mein Beruf sondern die Arbeitsweise zu meinem Beruf verändert.

    Wie oder was du aus den Erfahrungen ziehst, ist ja deine Entscheidung. Ich für meinen Teil halte es einfach für mich für gefährlich . Matthias sieht das anders , was ich auch nicht für mich gutheißen kann.

    Gruß Hartmut