Hallo zusammen
für mich war die Erkenntnis sehr wichtig , nicht für andere zu sprechen sondern nur für mich. Zudem ich mich auch an jeglichen Tratsch heraus halten sollte.
Ein paar Bespiele daraus .
"sind wir denn Alle "oder man macht doch, , ich denke das andere auch so denken ist zwar ein schöne Ablenkung von mir, bringt mich aber nicht weiter.Ich bin nicht alle, ich bin nicht man und es geht mich auch nichts an was getratscht wird.
Zudem ich auch keine Verteidigungsstrategie für andere anwende . Ich will ja niemanden entmündigen oder ihm die Luft zu nehmen, sich frei äußern zu können.
Genauso wenig brachte es mir ,in der Vergangenheit des unendlichen Versuchens trocken zu werden , Gleichgesinnte zu suchen, die meine risikoreichen Weg in den Trinkpausen , für gut hießen oder selbst heraus brüllen, das andere es richtig machen. Das war ja nichts anderes als meine Unsicherheit zu untermauern.
Wenn ich einen Weg gehe und ich davon überzeugt bin, dann geh ich diesen für mich und brauche keine Schulterklopfer. Die hatte ich übrigens auch am Stammtisch . Da wurden nach dem 1o Bier immer die abenteuerliche Thesen erstellt, nicht krank zu sein und sein besoffenens ,nasses Denken , der Realität entspricht.
ich sage es mal so. Wenn ich die Ernsthaftigkeit der Krankheit nicht verstanden hätte , wäre ich schon verreckt.. Die Sucht nimmt keine Rücksicht auf meine nass gedachten einzelne Bedürfnisse . Sie funktioniert nach ihren Gesetze . Dafür wurden jahrelang ganze Hirnregionen ausgebildet um saufen zu müssen.
Wenn ich die Risikominimierung als Hindernisse meines Lebens ansehe habe ich sie noch nie angewendet und mein Leben an die zufrieden Trockenheit angepasst. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.
Gruß Hartmut