Beiträge von Hartmut

    Hallo kaffe tasse

    für mich stellt sich da die einfache Frage. Wie wichtig ist mir meine Trockenheit und was bin ich bereit dafür zu tun .

    Da ich die Krankheit nur gestoppt habe und bei einem Rückfall verrecken könnte stelle ich sie an erster Stelle. Alles andre wird bei mir untergeordnet und mein trockenes Leben drauf ausgerichtet.

    ich hatte mir jahrelang , alles schön geredet oder gesagt , andere machen das auch und überall ist Alkohol .Nur weil ich nicht bereit war, mein Leben überhaupt zu ändern und an der Krankheit anzupassen . Glas weggestellt und es wird schon klappen war mein Denken. Trief nass halt.

    ich habe mir auch abgewöhnt Orte aufzuzählen , an denen gesoffen wird , damit sich mein nasses Denken bestätigt , sondern ich habe mein Augenmerk auf die Orte gelegt , wo das nicht der Fall ist. Die gibt es. Ich muss es nur wollen.


    Gruß Hartmut

    Hallo KaffeeTasse,

    ich finde es auch nicht so prall im ersten Jahr der Abstinenz überhaupt in Urlaub zu gehen . Ob das nach Malle ist ,zur Oma oder zu anderen Freunden. Ich habe Urlaube immer mit Saufen verbunden, da war es doch shit egal wo ich war.

    Am Anfang konnte ich ja auch nicht nicht wissen , das mein Hirn noch dem nassen Denken folgte und ich gar nicht in der Lage war, den Unterschied für mich zu begreifen. Was ich aber begriffen hatte , waren die Risikominimierungen, die mir aufgezeigt wurden, zu 1:1 umzusetzen. Da war viel Verzicht und die Angst mit verbunden nicht mehr dazu zu gehören. Viel Eigendisziplin und den Mut neue Lebens Strukturen zu schaffen. Nasses mit Trockens zu ersetzen ;) Ein kleines Beispiel dazu . Anstatt dem Volksfest hinterherhecheln , mit einem erholsamen Spaziergang im Wald ersetzen. Du wirst sicherlich auch neue Strukturen für dich finden .

    Übrigens ist der Kisok um die Ecke , der Urlaub oder anderes nicht verantwortlich , wenn ich wieder wieder saufen will. Ich muss aber auch nicht darauf zulaufen , wenn es triggern könnte. Vermeiden was vermeidbar ist und sich gut vorbereiten ,dem unvermeidbaren entgegenzuwirken.

    Natürlich brauchst du dich nicht zu rechtfertigen , denn du bist für dich selbstverantwortlich und ich wünsche dir auch einen schönen Urlaub.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jean,

    Vernachlässigung der Trocken -Arbeiit lässt viel Spielraum für das Suchtgedächtnis , das natürlich liebend gerne, solche schlimme Liebessituationen , die du durchmachst, zum Anlass nimmt, um dir dann eine Lösung durch das Saufen anbietet.

    Nun , das sage ich auch nichts neues, ist ja nach dem Saufen nichts besser sondern es kommt ja noch ein Problem dazu. Fangt mit dem schlechten Gewissen an und dann bist du mitten drinnen, auf der Spirale nach unten.

    Trocken sein ,muss trainiert werden . Ich vergleiche es mal mit einem Fitnessstudio. Voller Begeisterung meldest du dich dort an , gehst mehrmals motiviert trainieren und siehst anfängliche Erfolge . Doch nach eine Zeit wird das Training weniger aber du hast ja im Hinterkopf das du da noch dazu gehörst weil du ja Beiträge zahlst. Also kannst du immer wieder sagen du bist ja im Fitnesscenter ;)

    Ab deiner Stelle würde ich mich schnellsten einer SHG wieder zuwenden. Ich habe mir dieses Forum zu meiner gemacht. Ich sitze fast jeden Tag am PC , bin online und habe immer wieder Zugriff zu meiner SHG. Da kann ich auch mal auf den Putz hauen ,da kann ich alles da lassen und kann auch mich mit Menschen austauschen, die mich kennen und wissen wie ich ticke. Manche gehen mir aus dem Weg ,mache stelle ich mich in den Weg . Es geht ja um mich und mein tägliches Trocken Fitnesstraining.

    Für deine privaten massiven Probleme habe ich keine Lösung . Ich kann es aber nachvollziehen , da ähnliches mir auch widerfahren ist. Nur war das in der Nassen Zeit .


    Gruß Hartmut

    Hallo jean

    schön mal wieder was von dir zu lesen. Wie sah denn deine Trockenheitsarbeit in der letzten Jahren aus. SHG Besuche? Alkoholfreies Umfeld, Austausch ? usw..

    Es sind ja nicht nur die emotionalen Reize die Saufdruck und Rückfallgedanken auslösen können . Denn da scheinst du schon mitten drinnen zu stecken . Alle andre Sinnesreize und Vernachlässigungen tun auch Ihr Teil dazu.

    Nun das weißt du ja , aber wie können wir dich denn nun unterstützen, wenn uns das Feedback der letzten Jahren fehlt ? Das ist nicht böse gemeint und soll auch keine Kritik sein. Hilfe uns mal , wo wir eventuell ansetzen können .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    für mich bedeutet das Wort Option in Verbindung mit den Alkohol , das ich den zu einem bestimmten Zeitpunkt und gewissen Umständen , benutzen werde. Wie Maria schon schreibt dürfte ich da keine Verknüpfung zu gewissen Lebensumstände zulassen oder sofort nach aufkommen gedanklich, ad absurdum führen.

    Vielleicht stört mich auch nur der Begriff Option oder und ich interpretiere oder verbinde es anders. Bin wohl doch manchmal zu akribisch. :)

    Danke ihr zwei.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    in den letzten Tagen vermehren sich die Aussagen , hier und in meinem näheren Umfeld, das Alkohol keine Option wäre , für Widrigkeiten die das Leben schreibt. Trennung /Verlust/ Trauer/ Freude usw.

    Wenn ich mich doch davon gelöst habe , dürfte der Alkohol doch auch nicht damit in Verbindung gebracht werden? Oder verstehe ich da etwas verkehrt?

    Ich rede nun nicht vom Anschlagen des Suchtgedächtnis, sondern das ein überzeugter Trockener Alkoholiker , es noch in Erwägung zieht , Alkohol überhaupt als Option anzusehen.

    Vielleicht könnt Ihr mir da etwas weiterhelfen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    nur Trennung wegen der Entfernung obwohl Ihr euch so liebt? Keine Möglichkeit zusammen zuziehen? Kann ich kaum glauben.

    Zitat

    Der Gedanke an Alkohol ist erschreckend real da aber er wird nicht gewinnen...ich

    nun das sich da auch das Suchtgedächtnis meldet ist ja nicht unüblich . Wie du jedoch durch deine Trockenarbeit gelernt hast ist das nur ein Versuch dich wieder zu Saufen zu bringen. Das ist kurzfristig und geht vorbei . Ich bin mir bei dir frohen Mutes ;) das du es meistern wirst.

    ich kann dir noch zusätzlich empfehlen , nun besonders aufmerksam zu sein und beim Anschlagen des Suchtgedächtnis , die Finger wund zu schreiben oder dich an deine realen SHG zu wenden .

    Gruß Hartmut

    Hallo Wolfgang ,

    waren es wirklich schöne Zeiten mit dem Alkohol oder waren es schöne Zeiten an dem der Alkohol "nur " mit dabei war. ?

    es liest sich für mich so das du eine Absolution brauchst wieder trinken zu können . Du quälst dich herum und gibst dem Alkohol nach 4 Jahren immer noch so eine hohen Stellenwert das er Wunderdinge vollbringen kann. . Ich würde mich mal fragen ob ich je gedanklich aufgehört habe zu saufen. Das Glas wegstellen ist ja das einfachste . Nur reicht das nicht aus.

    Warum hat der Alkohol denn noch so eine hohen Stellenwert?
    Bin ich überhaupt gerne und aus Überzeugung trocken ?

    Soviel erst mal von mir.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen


    du hast bei Arcorn geschrieben.

    Zitat

    Zitat:
    Es brauchte wirklich Zeit, bis ich richtig erkennen konnte, das der Alk für alle Depressionen verantwortlich war.


    Wirklich alle? Finde ich gut da es mir ähnlich ging aber auch von mir immer wieder in Frage gestellt wurde.

    Nun frage ich mich aber auch ob ich nicht die Depressionen dazu verwendet hatte um das saufen zu rechtfertigen . Es schreibt sich ja schnell Depressionen, das ja eine schwerwiegende Erkrankung ist.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen,

    du hattest in der Vergangenheit meist eine quer denkenden, andere und risikoreiche Trockenheititsarbeit , die du auch immer wieder dann zum besten gabst wenn jemand ähnlich dachte. Deswegen ist es nicht verwunderlich das aus deinem kurzen Statement etwas anderes gelesen wird.


    Zitat

    Es brauchte wirklich Zeit, bis ich richtig erkennen konnte, das der Alk für alle Depressionen verantwortlich war.

    Wirklich alle? Finde ich gut da es mir ähnlich ging aber auch von mir immer wieder in Frage gestellt wurde.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…p=602946#602946
    habe es auf deine Thread verwiesen
    Gruß Hartmut

    Hallo Acorn,,

    danke für deine Offenheit. Leider schreibst du nicht viel um uns einen Einblick zu geben was dein Weg betrifft.

    Auch ich habe mich wiedererkannt und zurückgesetzt gefühlt in meinen unzähligen Trinkpausen. Da war das eingestehen Alkoholiker zu sein noch nicht da und die Naivität zu glauben es mit der Faust in der Tasche zu schaffen. Die Angst nicht mehr dazu zu gehören und hatte auch reichlich , meine nassen Gedanken ausgetestet. Ja ich war ein Held , ein Macho eine Reißer dem nichts anhaben konnte ;) leider nur solange bis ich wieder stink besoffen irgendwo aufgewacht bin.

    Viellicht findest du da auch eine Teil der dich eventuell zu m weiteren Nachdenken anregen könnte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Poster,

    eins ist sicher und unumstößlich , du hörst nie auf süchtig zu sein. Wenn das mal verinnerlicht hast und du die Aufmerksamkeit nie verlierst , kommst du auch nie ins Fahrwasser , deine Sucht nach einer gewissen Zeit zu vernachlässigen. Wie der Rückfall fängt auch die Vernachlässigung im Kopf an.

    Wenn du sie zufrieden ohne Verzicht gestoppt hast , erkennst du auch das wirkliche schöne Leben . Es freut mich für dich das du anscheinend schon so weit bist.

    Gruß Hartmut

    Hallo Grazia

    Zitat


    ch denke auch, dieses Thema gehört auch wunderbar hier. Bassieren doch auch die 12 Schritte dadrauf.

    nur das da keine Missverständnisse aufkommen. Wir sind eine unabhängige SHG und haben nichts mit den 12 Schritten Programm der AA zu tun. Wenn es dem einzelnen hilft ist es doch schön. Ich halte weniger davon. Aber das ist nur meine ureigene Meinung dazu.

    Gruß Hartmut

    Hallo melanie

    Zitat

    ch würd da auch gern einen schritt nach vorne machen, nur schaff ich das nicht, das macht mich sehr traurig!

    du musst nicht traurig sein. Du hast soeben , in meinen Augen, nicht nur einen Schritt, sondern einen Sprung , in die richtige Richtung gemacht :)

    Gruß hartmut

    ps..ich hinterfrage auch immer kritisch , nur in der Liebe lass ich mich hin und wieder fallen . psssst. aber nicht verraten ..:-)

    Hallo Sonne

    was der nasse Alkoholiker macht ist wurscht für den CO, wenn er was für sich tun möchte. Einen gesunden Egoismus zu entwickeln ,gehörte bei mir als erstes dazu , um mich ernst und wichtig zu nehmen.

    Wie lange bist du denn schon nach deiner Meinung nach CO-Abhängig ?

    Oder siehst du dich "nur" als Angehörige von Alkoholiker?

    Die CO Krankheit ist nach den Erfahrungen hier schon weit aus früher zu suchen und nicht bei dem jetzigen IST Stand.

    Gruß hartmut

    Hallo Sonne

    Zitat


    Endlich bin auch ich der festen Überzeugung das mein Ex XY nasser Alkoholiker ist. Hört sich schlimm an, ist aber für mich eine gute Erkenntnis.

    das ist schön aber du bist CO , also ist es unwichtig für deine Erkenntnis selbst Co-Krank zu sein .. oder?

    Zitat

    Als Co braucht man eben um einiges länger solche teilweise ganz klar auf der Hand liegenden Tatsachen zu kapieren bzw. glauben zu wollen.

    wer ist man? Es geht nur um dich ,wie du für dich, einen Weg findest um deine Abhängigkeit in den Griff zu bekommen.

    Schritt für Schritt ;)

    Gruß Hartmut

    Hallo Ganymed28


    ich versteh dich schon und dein Anliegen.

    Zitat

    Die Verantwortung für das eigene Handeln bestreitet niemand, am allerwenigsten Gott.

    wenn es Gott gibt mag das sein und wer nicht daran glaubt? Versteh mich nicht verkehrt . Ich freue mich soagr darüber, wenn jemand seinen Weg über Gott gefunden hat , aber es soll hier , zu keinen allgemeinen Diskussionen über Glaubensrichtungen werden. Denn ich freue mich auch über jeden Atheist der seinen Weg findet.

    Gruß Hartmut