Beiträge von Hartmut

    Hallo Emma,

    ja das kann schon weh tun , wenn ein Spiegel vorgehalten wird. Es ist mir auch nicht fremd ;) Mein schlimmster Fehler war dann abzubrechen und zu meinen, die spinnen eh alle ,sie verstehn mich nicht und ich bin gar so arm und sowieso ist es bei mir ganz anders.

    Was ist denn für dich CO Krank? Wie siehst du denn die Krankheit ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Emma,

    Zitat

    Hallo Hartmut,
    kann es sein, dass sich da jetzt die Geister scheiden, zwischen einer stoffgebundenen und einer nicht stoffgebundenen Sucht?


    in dieser Situation sehe ich das nicht. Dein stoffgebundener Alkoholiker lässt dich nicht von deiner nicht stoffgebundenen Abhängigkeit los oder gesunden. Es ist ein austesten, aus welchen Gründen auch immer ,aber kein Lösen von der Krankheit .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    als Alkoholiker würde ich sagen das du kein Trockentraining machst sondern am Stammtisch , mit einem Glas in der Hand, versuchst trocken zu werden. Du befindest dich in einem nassen Umfeld und willst mit Willen alleine trocken bleiben obwohl dein denken noch ptische -patsche nass ist. Abhängigkeit ist eine Sucht und da reicht es nicht aus mir Umdenken die Sucht zu stoppen

    So kommt es mir als Alkoholiker vor.

    Wenn du jedoch nur eine Weg suchst um dein Versuchsobjekt Alkoholiker zu studieren und wie damit umzugehen ist . bist du meilenweit weg von dir und von dem Ziel sich von der Sucht zu lösen.


    Gruß Hartmut

    Hallo

    Kerstin , warum befasst du dich denn nicht mal nur mit dir? Du vergleichst dich mit anderen, schreibst nur in diesem Thread , einer mit ertrinkenden und meinst das die Loslösung der Co Krankheit mit Durchhalteparolen gestoppt werden kann.

    Möchtest du hier in diesem Forum erlernen, wie man mit einen Alkoholiker umgeht und ihn bei Laune hält, um ihm seine Steine aus dem Weg räumen oder möchtest du was für dich tun um aus deiner Krankheit herauszukommen.

    Mit bisschen Bla Bla ist es nicht gemacht . ES GEHT NUR UM DICH .

    vielleicht ist deine Motivation auch eine ganz andere, dann entschuldige ich mich für die direkten Worte , und frage nochmals was dein persönliches Anliegen hier ist.

    Gruß Hartmut

    Hallo Oliver,

    wenn hinter meiner Schuld ein Verbrechen steht , dann bringe ich es mit Bestrafung in Verbindung. Wenn ich mich jedoch schuldhaft krank werden lasse werde ich von der Krankheit bestraft.

    Nur was bewirkt die Bestrafung?

    Für den Alkoholiker eventuell ein wachrütteln aus seiner Krankheit für den CO eventuell ein verharren in seiner Krankheit. Für den EKA eventuell nach seinen Erlebnissen ob er es als ein Verbrechen an sich sieht. Schuld anderen geben kann auch eine Flucht von sich selbst sein oder das nicht wahrhaben wollen etwas getan zu haben was abwendbar war.

    ich sollte dabei aber nicht vergessen das durch Saufen die meisten Straftaten verübt werden. Ob ich nun an der Krankheit schuld oder nicht schuld bin . Ich bin zumindest verantwortlich.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    natürlich kann ich auch alles so drehen das ich schuld oder nicht schuld bin . Heute bin ich durch den ganzen Austausch hier auch schuld. Ob wohl ich mich freiwillig ohne Überzeugung dazu meldete. Nun kann ich die Schuld noch in verschiedenen Stufen einteilen und mit äußeren und inneren Zustände mischen . Also ist es wusrcht .

    Es beeinflusst ja nicht meinen heutigen Zustand. Es lässt zwar zu Entschuldigungen oder Beschönigungen für mich oder für andere zu finden. Ändert aber auch nichts. Also auch wurscht.

    Ich muss mich nur in der ganzen Diskussion fragen müssen . Warum ist es mir denn so wichtig, mein Bild als versoffener Alkoholiker ,so recht zu rücken, das es mir oder andere passt. Ist doch auch wurscht

    je mehr ich über lege um so mehr mache ich mir nun Gedanken über den Kaffee den ich gerade trinke , der ja schuld weise zum Herzinfarkt führen kann und gehe zum Metzger und kaufe mir erstmals. Wurst. :)

    Xen, wenn du dich nicht schuldig fühlst und dir dein Weg, heute trockener , zufriedener und glücklicher erscheint ,dann lebe den Gedanken weiter. Wenn du dich schuldig fühlst und den selben Zweck erfüllst dann ist es auch Ok. Also jeder für sich und nicht für andere.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    pitchen es geht um Sucht und nicht Insolvenz.

    Dann ist der CO Abhängige auch schuld an seiner Krankheit ? Wo differenziere ich denn da? Es geht doch um Sucht.

    natürlich habe ich mir die Birne vollgedröhnt und wusste das es gefährlich werden konnte , nur die Sucht lies mich im Glauben ,noch nicht abhängig zu sein. Bis hin zum Tiefpunkt.

    Ich bin für alles schuld was durch mich passiert . Nur was ist Schuld?
    Es ist die bewusste oder unbewusste Überzeugung, etwas Falsches getan zu haben. So meine Meinung.

    Gruß Hartmut

    Hallo Renate

    wenn der CO gesagt bekommt das sein Verhalten krank ist .Er es eigentlich schon ahnt /weiß aber es nicht wahrhaben will.

    ich sah es immer als Vorwurf an wenn jemand mich auf meine Sucht ansprach. Nur Vorwürfe machte ich mir selbst genug und dann war es eher kontraproduktiv.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich habe da mal eine Frage die das CO Verhalten betrifft, wenn von außen erkannt wird , das ein gesundheitliche Störung oder Sucht vorliegt.

    Wie reagiert da der CO . Sieht der einzelne das als persönlichen Eingriff , spielte er das runter oder sieht er es als Vorwurf?

    Gruß Hartmut

    Hallo Grazia


    Zitat

    Ich merke auch, wie er immer noch mein Leben beeinflusst, und ich bin sauer auf mich selbst, weil ich mich immer noch so manipulieren lassen kann.

    das ist der richtige Ansatzpunkt um weiter Maßnahmen konsequent umzusetzen. Das dieses nicht einfach ist kann ich mir vorstellen aber dein EX benutzt dich einfach weiter. Er weiß ja wie das geht.

    Gruß Hartmut

    Hallo Waldliebende

    Zitat

    Dass du die Flaschen alle entsorgt hast, finde ich persönlich
    nachvollziehbar.Wenn jemand aus einer Kur kommt und 25 Pfund
    abgenommen hat, dann würdest du ihn ja auch nicht
    mit Sahnetorte und Schokolade empfangen, oder?

    wenn das ein gesunder Mensch macht der nicht unter Zwänge der Sucht lebt , ist das nachvollziehbar. Jedoch wie und wann soll den der Co sein Verhalten ändern wenn er nicht bei sich anfängt.

    Der Alkoholiker braucht keine Hilfe er ist ja nicht entmündigt oder schwerst behindert.

    Hallo Apollonia,

    du schreibst.

    Zitat

    Nicht das er das gewollt hat, er hat mir oft genug gesagt, das es ihn nervt.

    trotzdem entscheidest du für ihn aus deinem Zwang raus. Was denkst du denn wie du diesem Zwang entgegnen kannst? Hier im Forum findest du so viele Schätze die dir dabei helfen.

    Solltest du ihm die Grundbausteine vorlegen und diesem Forum verweisen, denke daran, das er dich dann auch liest und das kann ganz schnell zu Missverständnisse kommen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Apollonia,

    deine Ängste kann ich nachvollziehen aber ich sehe das etwas differenzierter mit dem Alkoholfrei machen . Hat dich denn dein Mann aufgefordert die Wohnung alkoholfrei zu machen oder wolltest du ihn nicht in Versuchung bringen?

    Das unterstützen des Weges deines Mannes darf nicht damit enden das du für Ihn die Verantwortung übernimmst. Das ist Gift für deine CO-Abhängigkeit

    Siehst du dich denn als CO-Abhängig?

    Gruß Hartmut