Beiträge von Hartmut

    Hallo

    Zitat

    Ist ein nasser Alkoholiker nicht mehr in der Lage zu Lieben?

    Ich finde das kann nur der betreffende Alkoholiker sagen ,alles andere sind Interpretationen und zu allgemein gehalten . Ich verstehe nicht nur Eure Verbitterung ,sondern kann sie auch aus heutiger Sicht gut nachvollziehen. Im nassen Zustand war es mir nicht möglich. Auch das es sich um eine Krankheit handelt sollte nicht vergessen werden, auch wenn es die Situation nicht besser macht.

    Ich hatte als nasser Alkoholiker die Prioritäten anders gesteckt . Der Suff oder Alkohol war nie meine Liebe aber ein fester Bestandteil meines Denkens früher. Er bestimmte den Tagesablauf und zerstörte jegliches Zusammenleben.

    Gruß Hartmut

    Hallo Flor,

    wir diskutieren hier diesem Forum nicht über das kontrollierte Trinken deswegen wollen wir hier auch nichts lesen.

    Wenn du dich hier noch weiter austauschen möchtest , dann wollte ich mal wissen wann du das letzte mal etwas getrunken hast, denn auch trinkende Alkoholiker tauschen sich hier nicht aus.

    Gruß Hartmut

    Hallo ,

    das was ich hier lese gehört für mich in die Schublade des nassen Denkens. Das ist auch nicht unnormal oder was anrüchiges, sondern die Folge des jahrelangen Saufens ,das im Gehirn ein Suchtzentrum aufgebaut hat .
    Es ist jahrelang alkoholisiert trainiert um sich alles und jede Situation, schön zu reden.

    Ich war auch nur Biertrinker und habe beim Rückfall aus einer Trinkpause heraus, morgens warmer Schnaps getrunken . Etwas vermischt mit Wasser das ich nach dem Kotzen, dann wieder rein drücken konnte.

    Egal was und wo Alkohol drinnen ist eine potenzielle Gefahr. Das muss auch aus dem Kopf , denn da fangt das alkoholfreies Umfeld an.

    Paul, schade das du keinen eigenen Thread hast. (oder sollen wir diesen von 2006 https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…opic4467-0.html nehmen? ) Was meinst du denn warum du immer wieder Trinkpausen machen musstest? Du bist ja seit 2006 hier gemeldet und hast des öfteren es versucht.

    Gruß Hartmut

    Hallo Paul.

    was ist NUR Bier und woher nimmst du denn die Erfahrung das dir andere alkoholische Getränke nichts ausmacht oder tangiert? Wie ich gelesen habe bist du gerade mal 100 Tage trocken.

    ich seh da die Gefahr sehr groß, in die Überheblichkeit zu verfallen und das ist auch mit ein Grund ,Rückfallgefahren zu spät zu erkennen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Charlie

    Zitat

    Da Du, Hartmut, schreibst, keinen Saufdruck gehabt zu haben kannst Du auch nicht schreiben, dass Saufdruck was anderes ist, als wie Frank es beschreibt....Du kannst es ja nicht beurteilen. Ist mir so aufgefallen.

    und mir ist aufgefallen, das du den nächsten Text nicht gelesen hattest und ich bei meinen ständigen Versuchen aufzuhören , diesen seht gut kenne. Zudem auch durch den Austausch mit Langzeitrockenen , die es auch so sehen.

    Zitat

    ch hatte ja des öfteren Trinkpausen, bei denen ich mir eine Frist gesetzt hatte, um einen "körperlichen Reset" durchzuführen . Je näher ich an das gesteckte Ziel kam, umso mehr kam ein innerlicher Druck mit Unruhezuständen auf , der mich zwang zu Saufen. Ähnlich wie beim Entzug.

    Das Suchtgedächtnis springt an und Frank schreibt von Saufdruck. Wenn das so ist das er ein unbändiges Veranlagen hatte , saufen zu müssen, dann würde ich diese Sinneseindrücke versuchen einzudämmen oder überlegen wie ich eine Stabilität erreiche. Es muss ja einen Grund haben.

    Denn ein immer mehr unzufrieden werdender Trockener ,der sich dabei quält es auch zu bleiben , kann auch wieder saufen. Dies ist ein Allgemeinsatz und nicht auf Frank geschrieben, der ja zufrieden ist.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    schreibe ruhig weiter . Ich möchte nichts zerpflücken nur verstehen. Denn es macht ja im Verständnis auch einen Unterschied, wenn das Wort Saufdruck, unterschiedlich interpretiert wird.

    Ich unterstelle auch keine Trinkpausen. Ich stelle aber fest, wenn Ähnlichkeiten aufkommen ,die sich mit eigene Erfahrungen decken. Das nenne ich nun mal Austausch. Bin hier auch kein Trocken-Guru oder Langzeit- Erfahrener . Einfach ein zufriedener trockener Alkoholiker der wohl akribischer heran geht und eine Schreibweise hat, die etwas direkter ist.

    freut mich wenn du weiterhin ,mein zerpflückte , zu einen mir verständliches Gesamtbild, zusammensetzt. Dein Weg ähnelt ja auch meinem. Aber halt nicht immer ganz :)

    Weiter so.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    für mich ist Saufdruck was anderes.

    Ich hatte ja des öfteren Trinkpausen, bei denen ich mir eine Frist gesetzt hatte, um einen "körperlichen Reset" durchzuführen . Je näher ich an das gesteckte Ziel kam, umso mehr kam ein innerlicher Druck mit Unruhezuständen auf , der mich zwang zu Saufen. Ähnlich wie beim Entzug.

    Dagegen erinnert mich das Suchtgedächtnis zeitweise daran , trocken leben zu dürfen. Ich steuere dagegen um keinen Druck aufkommen zulassen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    danke für deine Antwort. Was bedeutet denn Saufdruck für dich? Ein fast unbändiges Verlangen Saufen zu müssen oder ein Aufflackern des Suchtgedächtnis nach Sinnes eindrücken?

    ich hatte da am Anfang dabei einen Denkfehler, denn Saufdruck im Sinne "Spfort saufen zu müssen kenne ich so nicht. Außer damals in den Trinkpausen mit der Faust in der Tasche. Aber da hatte ich ja eine andere Motivation.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kerstin,

    warst du schon beim Hautarzt und weißt du genau ob es sich um eine diagnostizierte Rosazea handelt. Denn alles andere wären Spekulationen und helfen dir ja nicht weiter.

    mein typischer roter Kopf, ist nach einer Zeit der Trockenheit verschwunden. Auch andre reparablen körperliche Beschwerden gingen zurück. Lass dich mal durch checken.

    Ansonsten würde mich mal interessieren was du für deine Trockeheit und deren Stabilisierung schon gemacht hast. zb. wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    ich mal wieder etwas kritischer. ;)

    Vielleicht liegt es auch nur an der Schreibweise aber mir kommt es vor das du immer noch im Kampf stehst und mit Selbstbestätigungen versuchst, deine Trockenheit zu erhalten. In regelmäßigen Abständen bekommst du Saufdruck oder wie soll ich den nächsten Satz deuten?

    Zitat

    Auf dem Nachhauseweg hat sich dann seit langem mal wieder sehr verstärkt und energisch mein Rückfallteufel gemeldet.

    dann beißt sich ja auch die Aussage "zufrieden trocken zu sein".

    dann dieser Satz

    Zitat

    Ich nehme keinen Rückfall mehr billigend in Kauf, denn genau das mache ich, wenn ich wieder trinke, ich kenne meine Sucht und die Folgen!!!

    nimmst ihn nicht in Kauf ist aber noch eine Option?

    ich habe zwar diese Frage heute schon einmal gestellt, aber nun auch für dich. Würdest du denn heute wieder trinken wenn du es könntest?

    Ansonsten wünsche ich dir weitere zufriedenen Trockenheit und mir mal weniger Akribität :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Chaos

    Zitat

    Total verquer meine Denkweise, oder????

    es ist doch wichtig das es für dich klar ist.


    wenn meine eigene Erfahrungen sich mit anderen Erfahrungen gleichen und ich dann sehe das nasse Alkoholiker immer tiefer rutschen, möchte ich auch helfen, retten oder ihnen es klar machen . Nur das geht nun mal nicht , das weiß ich ja von mir. Denn der Nasse muss was tun um trocken zu werden. Ich kann ihn nicht trockenlegen .

    Du bist und bleibst Alkoholiker das ist richtig. Würdest du heute wieder trinken wenn du könntest?

    Gruß Hartmut

    Hallo Chaos,

    Zitat

    Sollte ich nicht stolz erhobenen Hauptes durchs Leben gehen?

    für wen oder auf wen willst du denn stolz wirken? Und was bedeutet Stolz für dich?

    Ich habe was erreicht , was vielen verwehrt bleiben wird, weil sie es nicht schaffen, die Sucht zu stoppen. Würde ich mich nun über die Nassen Alkoholiker stellen, würde ich mich abgrenzen und es wäre es ein Abschwächen der Krankheit. Für mich gibt es nur 2 Zustände bei dieser Krankheit . Nass oder Trocken. Die Stigmatisierung der Krankheit bekommst du auch nicht aus den Köpfen aller raus und wird immer ein Teil der Trockensarbeit bleiben. Ich habe es für akzeptiert und damit fahre ich gut damit.

    Hast du dich beim Nachbar im Spiegel gesehen? Etwas triggert ja bei dir.

    Gruß Hartmut

    Hallo Chaosimleben,

    schön dich wieder zu lesen. ich hegte ähnliche Gedanken gegenüber Pennern oder alkoholisierten Menschen die meinen trockenen Weg kreuzten. Das hatte aber nicht was mit meinem Säuferdasein zu tun , das ja kein bisschen besser war , sondern die Erziehung und meine persönlichen Erfahrungen von früher gegenüber besoffenen Menschen.

    heute begegne ich diesen Menschen offen ,ohne mich weiter mit ihnen zu beschäftigen, denn die sind ja nicht wegen mir nass. Und ich sicherlich auch nicht wegen Ihnen trocken. Ein Gefühl von Ekel erfasst mich eher durch den Geruch von Fahnen denen ich dann aus den Weg gehe. Ich komme auch beruflich ,mit nassen Alkoholiker zusammen , die Krawatten tragen. Ich hatte auch mal eine Unterhaltung mit einem Kollegen, dem ich dann sagte ,das wir beide die selbe Krankheit in uns tragen. Ich trocken und er Nass.

    Aber das ging auch nicht von heute auf morgen sondern mit der Zeit der Loslösung vom Alkohol zu tun. Je zufriedener ich trocken bin, um zufriedener kann ich auch mit nassen Situationen umgehen.

    Hallo Hoppegraten ,

    Zitat

    Überheblichkeit und Arroganz gegenüber dem Alkohol sind meine persönliche Antriebsfeder.

    liest sich so als wenn der Alkohol bei dir noch den Stellenwert des Feindbildes hat und du mit Arroganz uns Überheblichkeit dagegen ankämpfst. Überprüfe mal ob da nicht noch der Verzicht oder gar Neid eine Rolle spielt.

    Gruß Hartmut

    Hallo tutanchammun,

    um was geht es denn dir gerade bei der Trockenarbeit? Um dich oder um andere. Sie wird schon Ihren Grund haben warum das so ist . Wichtig wäre doch nun zu überprüfen was es mit dir macht und welchen Stellenwert deine Trockenheit hat. Wäre das nun ein Grund saufen , warst du noch nicht gewillt , wegen dir trocken zu werden.

    Zudem ich es nicht für eine tolle Idee halte, einen Urlaub zu machen, wenn ich keine Stabilität habe.

    Fange bei dir an und alles folgt darauf.


    Gruß Hartmut

    Hallo Kevin,

    hast du eigentlich verstanden um was es geht und wie ein Suchtgedächtnis funktioniert? Du bringst Cocktail in Verbindung mit Alkohol, sonst würdest du es ja nicht erwähnen, das es auch welchen, ohne Alkohol gibt. Bist also immer noch am Austesten. Was meinst du denn was es mit dir macht, wenn du daneben sitzt und in dem Moment Verzicht verspürst, weil sie in deiner Gegenwart Alkohol trinkt.?

    Was möchtest du denn beweisen ? Stark sein Glas wegstellen und fertig? Faust ballen und durch? So geht das meistens in die Hose. Den großen Mann spielen?

    Überlege mal wie ernst du deine Trockenheit nimmst, an welcher Stelle sie steht ,wie dein Tiefpunkt war und was für dich ein Rückfall bedeutet.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kevin,

    du bist ja hier im Forum in einigen threads unterwegs und deswegen ist es auch etwas schwer dir zu folgen.

    Zitat

    Nein wo meine Grenzen sind will ich nicht austesten.Versucht aufzuhören hab ich direkt noch nie weil ich vorher keine NOtwendigkeit sah.Ich schöre das der morgige Tag ein trockener Tag wird!

    Du willst nicht, testest aber . Zudem du auch nichts schwören musst, da es sich um dich und um deine alleinige Trockenheit geht. Ich bin trocken .

    Ich hatte aber auch ein Zeit, da dachte ich es mit meinen Denken erreichen zu können . Immer wieder und nochmals bis ich fast daran verreckte. Was meinst du warum dir fast alle längere Trockenen schreiben, das du es einfach sein lassen solltest? Aus Spass oder weil sie gerade nichts besseres zu tun haben?

    kevin was hast du eigentlich von den Grundbausteine schon gelesen und was meinst du denn umsetzten zu können ?

    Gruß Hartmut

    ps. Auf deine Frage per PN gehe ich nicht weiter ein da es nun mal die Regeln hier sind.

    Hallo Kevin.

    Zitat

    Es besteht keine Gefahr,weil ich das Zeug nicht mag...lach mag kein Likör. Würde nur trinken wenn es Whisky(mit Eis)wäre und kaltes Bier


    ich weiß nicht woher du deine Erfahrungen her nimmst um so eine Behauptung aufzustellen. Für mich ist dass genauso ein Wunschdenken wie das Denken das du gerade noch hast. Es nennt sich nasses Denken und steuert noch dein Verhalten . Nur das Glas wegstellen reicht nicht aus um trocken zu werden . Sonst würdest du es ja wohl schon lange sein. Hättest ja einfach aufhören können .Oder?.

    Aber wenn du meinst es tun zu müssen um einer Frau zu gefallen, dann sage ich dir schon einmal Prost.

    übrigens dachte ich das du hier Hilfe suchst und von lang erfahrenen etwas erlernen möchtest? Oder willst du erst mal probieren wo deine Grenzen sind?

    Denke mal darüber nach.

    Gruß Hartmut

    ps. Bitte achte mal drauf keine Markennamen oder sonstiges immer wieder zu benennen. Danke.

    Hallo Kevin,

    indem du offen und ehrlich sagst das du Alkoholiker bist und Wein oder Alkohol nicht angemessen ist. Alkoholfreies Umfeld ist das wichtigste überhaupt um trocken zu bleiben. Dazu gehören auch Menschen dazu die deine Krankheit akzeptieren.

    Gruß Hartmut