Beiträge von Hartmut

    Hallo Johannes,

    ich kann mich noch gut erinnern ,als ich dich mal per Pn angefragt hatte, ob ich eine Teil deiner Gedanken für mein Tagebuch in den geschlossen Bereich verwenden darf . Das war 2007 . Heute freue ich mich das wir beide trocken sind und für dich nochmalig , das du dir einen Traum verwirklichen konntest. ich hoffe mal das das Buch nicht zu "trocken" ist. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Flor,

    ich antworte dir hier und nicht im Thread von Allesweg. Vorne weg . Du greifst mich nicht an und warum sollte ich denn das Gefühl haben ? Ich kenne dich ja nicht. Aber ich kenne deinen Weg. Ich habe ihn hinter mir und ich bringe es auch so zum Ausdruck. Nicht immer zur Freude aller .

    Zudem kannst du auch auch alles, was deine Meinung oder deine Empfindungen sind hier lassen. Das dann Erfahrungen auf Meinungen prasseln , kann eventuell als Angriff gesehen werden. Aber das macht dann jeder, nach sein eigenes Empfinden.

    Du warst schon 9 Monate trocken. Warst du das wirklich oder war es eine Trinkpause? Welche Ziele hast du dir da denn im Vorfeld gesetzt? Sollte es das gleiche Ziel wie jetzt sein , kann es ja am Weg gelegen haben . Oder nicht? Überprüfe doch mal was du nun anders machst.


    Gruß Hartmut

    Hallo Flor,

    ich lese aus den Grundbausteine etwas anderes raus. Mindestens ein Jahr von Veranstaltungen und Orten fernhalten die mir gefährlich werden können. Da gehört auch das Restaurant für mich dazu , wenn ich weiß das ich dort immer gesoffen hatte.

    Das was du machst kommt mir wie ein austesten vor und an alten Strukturen festhalten. Mit alleinigen Denken hatte ich es nicht geschafft zufrieden trocken zu werden. Ich musste schon konsequent handeln .

    Euphorie ist gut wenn ich sie zu nutzen weiß.

    Gruß Hartmut

    Hallo Flor,

    es ist ja ehrenhaft das du Partei für Allesweg ergreifst . Nur ist er wohl selbst groß genug um das zu beurteilen und ich weiß auch nicht woher du die Qualifikation hast, es von der Ferne zu beurteilen. . Es ist auch nichts neues das sich zwei "Frisch trocken werden wollende" unterstützen . Nur leider , nimm mir das mal nicht übel, fehlen da Erfahrungen . Denn mit Meinungen und Wunschdenken, sich das herauspicken, was einem passt ,wird seltenes einer trocken. Zwei ertrinkende retten sich schlecht .

    Wir betreiben hier Selbsthilfe, für eine Krankheit die tödlich endet, wenn sie nicht gestoppt wird. Wir helfen , das jeder für sich , selbst.

    ich konnte selbst am Anfang den Umfang gar nicht beurteilen , ich war noch im Denken Nass. Ich wusste nichts vom Suchtgedächtnis und dachte ähnlich. Nach 12 Wochen , wiedereinmal eine Trinkpause, wurde ich des bessern belehrt. Rückfall mit absoluten Tiefpunkt.

    Hallo Allesweg,

    schön das dich deine Freundin unterstützt. Nun hast du sehr viel Post bekommen, da lohnt es sich doch mal wirklich erst zu reflektieren . was meinst du?

    Gruß Hartmut

    Hallo Flor

    in der Anfangszeit des Trockenwerdens stellt sich fast überall eine Euphorie ein. Jedenfalls nach meinen Erfahrungen und Erkenntnissen hier im Austausch. Nun wird es gefährlich denn die Euphorie verleitet uns glauben zu schenken ,wir sind auf einen guten Weg und erhöht die Risikobereitschaft

    Du schreibst in einem anderen Thread.

    Zitat

    Ich habe mich gerade mal hier durchgelesen und finde auch vieles in Deinem Verhalten ist nicht konsequent wie es die Grundbausteine vorschreiben.

    vorgeschrieben ist auch nur ein Wegweiser und kein muss jedoch für mich mein Weg.

    da frage ich mich ,wenn du schon darauf aufmerksam machst ,wie es bei dir ist? Denn da muss dein Augenmerk liegen und nicht woanders.

    Zitat

    ch freue mich, das ich gar kein Verlangen mehr zu trinken habe, heute waren wir wieder zusammen im Restaurant, danach im Supermarkt einkaufen, aber kein Gedanke, kein Problem, wir sind an den Flaschen vorbeigegangen wie an den anderen Lebensmitteln wie Zucker oder Mehl...

    Restaurant? War das nun die Euphorie?

    Zitat

    lso, es geht mir immer besser! Die ersten Tiefs sind ueberstanden, so scheint es mir.

    Welche Tiefs musstest du denn überstehen?

    Gruß Hartmut

    Hallo allesweg

    in einem nassen Umfeld wirst du auch keiner finden der dich als Alkoholiker sieht. Da müssten sie ja selbst Ihr Trinkverhalten überprüfen. Abgesehen davon das nur du das von dir sagen kannst. Das da nun einer da ist der nicht trinkt passt ja nicht ihn Ihrem Bild . Da ist es auch einfacher Ihn wieder ins Boot zu ziehen.

    Grundbausteine nun mal gelesen? Oder immer noch nach deinem Denken?

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Gruß Hartmut

    Hallo allesweg,

    da du Alkoholiker bist hast du ein Suchtgedächtnis das nicht so reagiert wie du das möchtest. Es reagiert auf die verschiedensten Reizen und kann auch nach Tagen aktiv werden.

    Aber anscheinend brauchst du noch ein paar Runden denn es scheint dir egal zu sein was hier die längere Trocken schreiben.

    Nur Frage ich mich dann wegen was hast du dich denn hier im Forum angemeldet hast.?

    Hilfe holen heißt auch mal über die Hilfe nachzudenken sie anzunehmen und nicht mit willkürlichen eigenen Thesen und Vermutungen auf zuwarten.

    Gruß Hartmut

    Hallo allesweg

    Zitat

    Weil ich immer wenn ich nicht wollte nein gesagt habe es auch konnte...Über dauer... Es reicht aus...Ich mache auch mitlerweile wieder sport und es hilft mir sehr. Ich weiß was ich möchte. Aber es alleinsein macht mich fertig. In meinem nebenjob kann ich auch bier zapfen ohne einen schluck zu trinken oder dass ich irgendwelche lust verspüre.

    Wenn das so wäre ,warum hast du denn ein Alkoholproblem und bist Alkoholiker geworden und hast nicht die Bremse gezogen?

    Sei mir mal nicht böse aber das was du schreibst ist trieff nasses Denken für mich. Warum? Weil ich jahrelang auch so gedacht habe. Es ist auch nicht verwunderlich nach so einer kurzen Zeit.

    nun wirst du nicht trocken werden mit dem alten Verhaltensmuster. Alleine sein muss ja nicht sein. Du schreibst was von Sport. gemeinschaftlicher Sport?

    Gruß Hartmut

    Hallo

    hast du meine Frage übersehen oder wird das hier eine Selbstdarstellung .? Mich interessiert mal was du gerade machst um trocken zu bleiben.

    Das andere ist wichtig für dich hat aber alles seine Zeit. Hier tauschen sich trockene Alkoholiker aus und glaube mir mal das deine Geschichten zum saufen niemanden interessiert ,der trocken lebt. Denn jeder hat seine eigene Geschichte. Als Abschreckung dient es niemanden, da sich hier niemand anmeldet der noch mitten drinnen steckt. Gesund informieren sich ja nicht über die Sucht.

    wenn es dir hilft dann schreibe es für dich auf. Es ist mühsam dann alles zu lesen um dir helfen zu können . Und deswegen hast du dich doch angemeldet?

    Was sind deine nächsten schritte und wie bleibst du gerade trocken?

    Gruß Hartmut

    Hallo allesweg

    Zitat

    Wenn im meinem umfeld getrunken wird macht es mir nichts aus.

    woher nimmst du denn die Erfahrung am Anfang deines Weges.? Das ist nichts anderes wie ein Wunschdenken um sein Umfeld und Saufkumpanen nicht zu verlassen. Bloß nichts ändern und den einfachen Weg gehen wollen ist nichts neues. doch meist verkehrt.

    Nur nichts trinken und im Kopf umdenken reicht nicht aus. Dazu gehören Veränderungen dazu die dir eine reelle Chance zu geben nicht rückfällig zu werden.

    Grundbausteine kennst du?

    Gruß Hartmut

    Hallo Hans H

    ich sehe es ähnlich.

    Da es für mich keinen Grund mehr gibt saufen zu müssen gibt es auch keinen Grund trocken zu leben . Das eine hebt das andere auf. Denn nur wer Nass war, kann trocken sein , da es ein spezifischer Ausdruck für Alkoholiker ist.

    Hört sich etwas verwirrt an? Für mich schon :)

    im weitesten Sinne ist der Grund Saufen zu müssen , sich gegen das jetzige Leben zu entscheiden. Mit der Zeit verinnerlicht sich ja auch sein Alltag mit der dazu notwendigen, eingebauten Risikominimierungen für das Trocken Leben . Wenn es verinnerlicht ist braucht es auch keinen Grund es zu ändern.

    mal meine spontane Meinung dazu

    Gruß Hartmut

    Hallo Celestine,

    Zitat

    Ich meide alle diese Orte inzwischen nicht mehr, denn mein direktes Umfeld kennt und respektiert mein Problem und was andere davon halten ist mir völlig gleichgültig

    .
    und

    Zitat

    auch weil mich der Geruch von Alkohol inzwischen extrem anekelt.

    welche orte und nach welcher Zeit deiner Trockenheit hast du das " inzwischen" für dich entschieden.

    Du bist ja 10 Jahre trocken und nicht erst 1 Jahr.


    Gruß Hartmut

    Hallo celestine,

    ja die Liebe trübt zeitweise etwas das Blickfeld und da lässt man Situationen zu, die einem nie ,in einem normalen Zustand einfallen oder zur Diskussion stellen würde.

    nun denke ich mal unabhängig weiter wie weit dein Freund noch Schulterklopfer für einen alkoholfreien Abend braucht und irgendwann dann eventuell umschwenkt ,er habe ja die ganze Zeit verzichtet ,nun wärst du mal dran es ab und zu zuzulassen . Das kenne ich von mir aus den nassen Zeiten . Zwar nicht bei einer trocken Alkoholikerin aber eine damalige Freundin die etwas gegen mein Saufverhalten was hatte.

    Ich schreibe bewusst damaligen Freundin denn mein Saufverhalten hatte sich verstärkt und es war mir wichtiger , als die schmerzliche empfundene Trennung.

    Frage ihn doch einfach mal, wieso er eine Belobigung für ein normales Verhalten braucht ? Meine jetzige Freundin trinkt seit ich trocken bin nichts mehr . Sie hatte auch nie ein Problem damit. Gesunde denken anders.

    Die Gefahr des Rückfalls liegt nun mal bei dem trocken Alkoholiker und nur er selbst entscheidet was es für ihn bedeutet.

    Wehret den Anfängen gehört zu mir zur Riskominimirung die ich gerne lebe.

    Gruß Hartmut

    Hallo wapijo,

    es ist schrecklich und es kann auch nicht in Worte gefasst werden. Für dich begann ein neuer Lebensabschnitt und gleichzeitig verstarb deine Mutter.

    Ich finde es unheimlich stark von dir das du uns es mitteilst.

    Mein aufrichtiges Beileid

    Gruß Hartmut

    Hallo Mr. Dry

    Zitat

    Im Ernst, wenn jemanden der Aufenthalt an solchen Orten Probleme bereitet, oder sich einfach nicht sicher ist ob es Probleme auslösen könnte, ist eine solche generelle Empfehlung wirklich angemessen.Schaden tut diese Empfehlung nie, und vermutlich nutzt sie in der mehrzahl der Fälle.

    Woher weißt du denn was für eine anderen gut ist? Auf welche Erfahrungen beruhen denn deine Thesen? Ich halte es für gefährlich und verantwortungslos so etwas zu suggerieren. Es geht ja nicht um Schnupfen sondern um eine Krankheit die tödlich endet wenn sie nicht gestoppt wird..

    Mr. Dry vielleicht solltest du mal nur von deinen Erfahrungen sprechen was es mit dir macht. Risikominimierung ist mein Weg. Wie war deiner ?

    Dazu könntest du mal eine Thread eröffnen das dieser nicht verwässert wird.

    Gruß Hartmut

    Hallo ,

    Formulierungen bitte schön ;)


    für mich ist es eine Stärke dem Alkohol nicht so viel Stellenwert zu geben das ich Macht über ihn ausübe oder er Macht über mich hat.

    Was Alkohol mit mit macht weiß ich ja. Mit der Kapitulation habe ich die Verantwortung für mich alleinig übernommen.

    Gruß Hartmut