Beiträge von Hartmut

    Hallo Change,

    willkommen hier im offenen Bereich,

    Zitat

    Ich weiß grad net mehr weiter.....

    doch das weißt du du hast dich hier her gewendet :wink: Ich finde es erstmals klasse das du so konsequent in die Entgiftung gegangen bist und diese Konsequenz wird dir auch helfen weitere Schritte zu gehen.

    Was macht es denn so schwierig ins alte Umfeld zu gehen? Familie? Wohnung? Freude? Arbeit. Schreibe mal deine Ängste damit wir uns ein Bild machen können.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pfundi,

    es gibt kein Gut und Böse beim trocken werden. Es gibt nur Wege die erfahrungsgemäß erfolgreicher zu bewerten sind , wie moderne Wege die erst durch Erfahrungen bestätigt werden müssen. Meine Zeit des Austestens ist vorbei , denn der Preis ist mein Leben.

    Nun ist die Sucht so alt wie die Menschheit und ich habe eben gelesen das das Rad neu erfunden wird. :wink:

    Pfundi, wenn es dich zufrieden und trocken macht , hält oder du damit so zurecht kommst, gönne ich es dir von Herzen. Dieses Forum hatte von Beginn an andere Grundsätze des Weges zu Grunde gelegt. Deswegen wirst du auch immer wieder auf berechtigtes Unverständnis stoßen.

    Entschuldige Jabo deinen Thread benutzt zu haben.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jabo,

    mache dir mal keine Sorgen ,mir kannst du nicht auf die Füße treten .

    woher kennst du denn myworld um für sie sprechen zu können /müssen ? Das du dich für sie ins Zeug legst ist zwar "ehrenhaft" jedoch hilft das Ihr wenig. Das kann sie sicherlich auch alleine.


    Wie hättest du denn den Austausch gerne ? Wasche mir den Pelz aber mach mich nicht nass? Wie soll der aussehen und wo ziehst du die Grenze der Sensibilität für alle?

    jabo hier geht es darum um inhaltlich etwas für sich mitzunehmen, um dem laufenden Prozess des Absturzes entgegenzuwirken. Denn wenn die Sucht nicht gestoppt wird dann steht nun mal der Tod hinten an.

    nun ist der Mensch unterschiedlich und nimmt auch das geschriebene mit andere Mimik und Gestik auf wie sie eventuell gesendet wird.

    Gruß Hartmut

    Hallo,

    ich lese immer was von Meinungen. Es geht aber um Erfahrungen die angenommen werden sollten. Ich war jahrelang der Meinung alles richtig zu machen . Das waren meine Trinkpausen. Sich öffnen vertrauen und den Langzeitrockenen, Vertrauensvorschuss leisten war mein Weg, der nun nach meiner Erfahrung dazu geführt hat zufrieden trocken zu werden und nicht mit der Faust in der Tasche jeder Situation sich zu stellen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bernsteinauge,

    willkommen hier im Forum,

    die frage Warum habe ich für mich nicht beantwortet und mir ist es mittlerweile auch egal warum ich Alkoholiker wurde ,mir reicht es aus, es zu sein und aus dem Ist Zustand eine zufriedene Trockenheit zu erhalten ( am Anfang aufzubauen) . Genauer hatte ich das Trinkverhalten betrachtet , wann und wo ich zum Glas griff, damit ich diese Situationen mit neuen sinnvollen Beschäftigungen ersetzten konnte. Das war eh schon schwierig genug, da ich zum Schluss rund um die Uhr gesoffen hatte.

    Zitat

    Wo bitte liegt die Grenze zwischen einem Alkoholiker und jemanden, der "nur" Missbrauch betreibt???

    Für mich betreibt jemand Missbrauch, wenn er einen gewissen Zustand mit Alkohol herbeiführen möchte ,aber jederzeit die Kontrolle darüber nicht verliert. Krank ist für mich dann, wenn er denkt , den gewollten Zustand nur noch mit Alkohol herbeiführen zu können und darüber keine Kontrolle mehr hat.

    oder mal kurz.
    Missbrauch Kontrolle behalten , Alkoholismus Kontrolle verloren.

    Die Fragen die du dir stellst kenne ich auch. Aber da suchte ich noch einen Ausweg eventuell doch nicht krank zu sein.


    Zitat

    Warum kann ich nicht aufhören, wenn Alkohol zu Hause ist?
    Warum kann ich Wochen trocken bleiben, wenn kein Alkohol zu Hause ist und ich auf keine Partys gehe?
    Warum verspüre ich nie den berüchtigen "Saufdruck?"
    Warum habe ich keine Entzugserscheinungen?

    Das Suchtgedächtnis, das sich jahrelang aufgebaut hat ,reagiert nun mal anders wie der gesunde Menschenverstand. Da es jetzt noch nicht anschlägt , sagt nichts über die Zukunft aus. . Ich hatte einfach den Grundbausteinen ,die hier im Forum sind, einfach den Vertrauensvorschuß gewährt und bin diesen Weg kompromisslos gegangen . Denn diese sind jahrelang von trockene Alkoholiker zusammengetragen und umgesetzt worden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xenica,

    gehe einafch mal davon aus das es meine Erfahrungen sind und nicht deine Sichtweisen.

    Zitat

    Was mir nicht an Deinen Beiträge gefällt, ist, daß vieles, wo Du so erlebt hast als Nonplusultra ansiehst und andere Meinungen werden ihrer Richtigkeit angezweifelt, oder Du zweifelst die Motivation derer an, die das anders als Du sehen und erleben.

    Deine Interpretation muss ja nicht im Sinne meines Denkens sein. Es ist deine. Ob es dir gefällt oder nicht ist auch nicht mein Sinn des Austausches oder gar nach dem Mund anderer zu reden.

    Vielmehr schaue ich im Austausch auf das inhaltliche und nicht ob es mir gefällt oder nicht. So auch bei dir.

    Zitat

    Ich würde den Punkt des Eingestehens, daß ich Alkoholikerin bin niemals als Tiefpunkt bezeichnen. Denn Tiefpunkt hat für mich was absolut negatives. Das will ich nicht und das muß ich nicht haben. Ich bezeichne das Mir bewußtwerden ich bin Alkoholikerin als Wendepunkt.

    Genau so hatte ich es jahrelang auch gesehen. Aber erst nach meinem Tiefpunkt realisierte ich das ich unheilbar krank bin und jegliche Kontrolle verloren hatte. Das es kein Weg zurück gibt zu einen normalen Trinkverhalten und die ein zigste Möglichkeit die Kapitulation ist. Das habe ich hier durch einen inhaltlichen Austausch , für meinen Weg, erlernen und ergänzen dürfen.


    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich danke für Eure Meldungen. Wenn ich mir die "Hardliner " betrachte sehe ich meist einen geradlinigen ohne Kompromissen geführten Weg. Gerade da war auch der Tiefpunkt wohl mit der Auslöser.


    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen


    Zitat

    ... ohne Tiefpunkt hätte ich kaum auf meinen jetztigen Weg gefunden!

    nichts anderes habe ich geschrieben. Wenn du dein Tiefpunkt hattest und deinen Weg daraus gefunden hast , ist das doch OK. Und es freut mich wirklich das du trocken und zufrieden bist.

    Wie dein Weg ist hast du ja auch schon ausführlich geschrieben, nur ist er in meinen Augen leichtfertig und er mangelt an jeglicher Ernsthaftigkeit . Aber das sind wiederum meine Erfahrungen , nicht mehr und nicht weniger.

    Mir geht es auch nicht darum, dich bekehren zu wollen . Nur kann ich nicht alles was geschrieben wird , kommentarlos stehen lassen , um andre die Möglichkeit zu geben , ernsthafter an die Krankheit heranzugehen. Das bin ich mir und dem Forum schuldig.

    ich wünsche dir weiterhin eine trocken Zeit.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    ich lese immer wieder einmal heraus das auch ohne Tiefpunkt jemand trocken werden kann.

    Aus meinen Erfahrungen heraus, bin ich der Meinung das nicht jeder " Point of Return " ausreicht, um die Ernsthaftigkeit der Krankheit zu erkennen und dadurch individuelle , auf sich abgestimmte und angenehme Wege gegangen werden, weil einfach die Bedrohlichkeit der Krankheit, nicht für den einzelne da war. ich geh ja dann leichtfertiger damit um und vergesse dabei, das ich da ganz schnell leicht fertig bin mit den Bemühungen .

    Nun möchte ich mal an Euren Erfahrungen teilhaben . :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen

    ..

    Zitat

    manche hier (NUR hier) meinen ja, ich müsste erst noch gaaanz tief sinken/abstürzen und/also erst nochmal viiieeel mehr trinken ... bevor ich reif für ein trockenes Leben wäre.

    wie kommst du darauf? Jeder schreibt für sich und wenn du es auf dich münzt, dann ist da doch noch was, was dich doch nicht ganz sicher macht ? Oder warum beschäftigst du dich damit.

    zudem nur jemand trocken werden kann der Alkoholiker ist und nicht nur Missbrauch betrieben hat. Ich kenne einige die nüchtern leben ,aus den verschiedenste Gründen .

    Ich denke jedoch das der Tiefpunkt das ausschlaggebende ist für den weiteren Weg.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jabo,

    woher weißt du denn das es nicht an deinem Umfeld lag, die dein Suchtgedächtnis zum anschlagen gebracht hatte?
    Hattest du denn Gründe zum Saufen oder aus welchen Begebenheiten oder Situationen kam aus deiner Sicht, deine Rückfälle?

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    ich schaue bei dir mal rein und freue mich für dich das du eine Teilstrecke von 6 Monaten geschafft hast. Ich muss zugeben das ich Bedenken hatte.

    Aber das liegt nicht an dir sondern an meiner Vergangenheit der "Trockenwerdversuche."

    Klasse machst du das und mache einfach weiter so.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xen,

    ich hatte dieses Verzichtsgefühl jahrelang und konnte deswegen auch nur Trinkpausen machen. Erst als ich mein Umfeld änderte , es alkoholfrei machte, meine Freunde sortierte , meine Leben für meine Trockenheit angepasst hatte, ist es mit der Zeit verschwunden und ich wurde zufrieden trocken. Ich nahm , ohne wenn und aber die Grundbausteine als meinen Weg an und zog sie durch.

    Ich machte es mir sie zur Aufgabe sie positiv zu sehen und nicht als Strafe für meine Krankheit. Nun bin ich zufrieden und habe ein stabile , zufriedene aber keine überhebliche Trockenheit erreicht.

    Ich bin ja auch schon lange im Forum und lese immer wieder welche Kompromisse eingegangen werden oder die Grundbausteine nach den eigenen Wünschen gestreckt werden. Ich versteh es jedoch nicht. Denn sie funktionieren für mich so wie sie sind :)

    soviel meine Erfahrungen dazu.

    Gruß Hartmut

    Hallo Zeppeline,

    mein aufrichtiges Beileid zum Tode deines Vaters.

    ich hatte schon des öfteren über meine Anfänge hier nachgedacht und welche Begleiter ein Stück des Weges mitgegangen sind. Da gehörtest du auch dazu.

    Nun wünsche ich dir Kraft , die du nun benötigst, um den schmerzlichen Verlust zu verarbeiten .

    Gruß Hartmut

    Hallo OPA,

    ich habe da eine andere Sicht .

    Es gibt keine Gründe zum Saufen . Solange ich Gründe im Kopf hatte ,hinter denen ich mein Verhalten rechtfertigte, solange war ich weit entfernt trocken zu sein.

    Viellicht ist es auch nur ein gedanklicher Fehler meinerseits und du meinst das gleiche.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kaleu,

    Zitat

    Jo, mal zusehen, daß ich irgendwie die Kurve kriege. Danke.

    Ich habe gerade erst deine letzten Post gelesen und das kam mir alles so bekannt vor. Denn solange ich immer noch die Alternative zu Saufen im Hinterkopf hatte, wurde das nichts. Ich hatte auch in den Trinkpausen ,nicht immer Saufdruck oder Verlangen . Ich soff einfach und wenn ich als Grund das Leben, wie es ist , nicht angenommen hatte und mich in die Opferrolle flüchtete .

    Gruß Hartmut