Beiträge von Hartmut

    Hallo Kaleau,

    Zitat

    Trotzdem wollte ich mal fragen, sicher ist sicher. Nicht dass sich da unbemerkt ein heimlicher Rückfall ankündigen will oder so.

    genau deswegen sind wir auch hier. :lol: Ich finde es gut das du das so machst und uns an deinen Freuden oder Ängsten teilhaben lässt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kaleu,

    War bei mir auch so und kommt auch hin und wieder mal vor. Ich sehe die Träume als Verarbeitung im Unterbewusstsein.

    In meiner nassen Zeit hatte ich sehr selten geträumt und wenn, dann auch manchmal von Trinkgelagen. Da bewertete ich es nur anderes.

    Nun mach dir deswegen kein Kopf .

    Gruß Hartmut

    Hallo Manfred,

    Unzufriedenheit am Arbeitsplatz oder im Leben bedeutet für mich noch keine Unzufriedenheit in der Trockenheit /Abstinenz .

    Was kann denn die Trockenheit für mein Lebenswandel oder den Arbeitsplatz? Wenn ich das in einen Topf schmeiße, hätte ich ja auch eine Grund zum Saufen, wenn es Außenrum nicht mehr stimmt.

    Verstehst du was ich meine?

    Ich weiß nun nicht was du beruflich gemacht hast aber besteht denn da eine Möglichkeit dich selbständig zu machen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Frucht,

    die Oasen die kenne ich . Sie halfen mir immer wieder Trinkpausen zu machen aber nie eine Abstinenz. Erst als ich nur die Oasen als mein leben , angenommen hatte und die nasse Welt verließ, gelang es mir, bis heute zufrieden trocken zu bleiben.

    Das Sucht Gedächtnis erinnert sich ja nicht nur an Das Saufen sondern spielt alle Sinneserfahrung aus. Hören , Sehen , Riechen , Schmecken und Tasten. Das Suchtgedächtnis erinnert sich an Situationen , Begebenheiten , Anlässe usw die du schon längst vergessen hast. Setzt Verknüpfungen für seine Belange und bringt dir den Saufdruck.

    mir wurde nach meine zig Versuchen eines ganz deutlich klar. Ich hatte Filmrisse das Suchgedächtnis kennt so was nicht.

    Huch nun kann ja gleich der Gedanke aufkommen, nichts mehr machen zu können. Der ist nicht fremd. Das ist ein nasser Gedanke. Den hatte ich auch.

    Jahrelanges an trainiertes suchtorientiertes Denken kann auch nur in kleinen Schritten umgeschrieben, jedoch nie gelöscht werden. Nun gibt es 2 Möglichkeiten, den eigenem illusorischen Denken zu glauben oder den Erfahrungen von den Langzeittrockenen .

    Die Wahl triffst du und die Sucht macht den Rest :wink:

    Gruß Hartmut

    ´Hallo Frucht

    Zitat

    ich hab in der anfangszeit meiner selbständiket also die ersten 13 monate als wirt durchgehalten, dass ich keinen alkohol trinke

    warst du da schon süchtig?

    Wenn nicht dann ist es irrelevant zum heutigen Alkoholismus. Da brauchtest du es auch nicht.

    Solltest du da schon süchtig gewesen sein gibst du dir selbst die Antwort. Du hast "nur" durchgehalten und dann kam, ein wohl möglich aus deiner Sicht heraus,der Grund saufen zu müssen.

    Bei einem gesunden Menschen gibt es keine Gründe zum Saufen.

    Es liegt in deiner Entscheidung ob du mit geballter faust in der Tasche hinter der Theke stehst oder etwas anderes suchst und dich der Gefahr nicht hingibst. Natürlich sind das krasse Entscheidungen die du treffen müsstest. Ich suchte mir ein Weg aus um in unverkrampft leben zu können.

    Vergiss dabei nicht das dein jetziges Denken ein sucht orientiertes Denken ist (nasses Denken) und du dich nur davon nur lösen kannst wenn du dein Verhalten änderst. Wenn ich durchhalten lese kann das nicht gesund sein. Zudem das Suchtgedächtnis gerade solche Versuche speichert, dir signalisiert, das alles easy ist und dann zuschlägt wenn du es am wenigsten erwartest.

    ich habe solche Versuch jahrelang probiert getestet und das waren Trinkpausen. Zu eine Abstinenz gehört weit aus mehr dazu.

    Ich wünsche dir etwas Weitsicht für dein Tun.

    Gruß Hartmut

    Hallo Steiger

    Zitat

    Wenn nicht werden wir die ersten sein Daumen hoch!

    auch wenn ich nun mal etwas härter herüberkomme. Troockenbleiben ist kein Wunschdenken , mit irgendwelchen erdachten Hypothesen, die auf den eigenen Denken oder Willen beruhen .

    Diese Gedanken kenne ich auch noch aus meiner Anfangszeit, die leider auf ein nassen Denken zurückzuführen waren.

    Nur nichts trinken reicht nicht aus . Es gehören da schon massive Einschnitte im Leben dazu.Die Krankheit ,wenn sie nicht gestoppt wird, endet nun mal im Tod. Egal wie der Daumen stand :wink:

    Das sind die Erfahrungen. Die andere Erfahrung ist, das es mit dem nüchternen Leben , fern des Alkohol und fern des alten Umfeldes , wesentlich besser leben lässt , als je zuvor. Zumindest bei mir.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frucht,

    erstmals klasse das du den Weg der Abstinenz anstrebst. Jedoch sehe ich das ganz klar als ein Tanz auf dem Drahtseil in der Kneipe trocken zu bleiben. Nicht das ich dir diesen Willen absprechen möchte jedoch reicht der Wille alleine nicht aus.

    Durch das jahrelange Saufen hat sich ein Suchtgedächtnis gebildet und gnadenlos zuschlägt . Es steuert dann verhalten und nicht mehr der Wille.

    Sollte die Trockenheit deine Grundlage des Lebens bedeuten muss auch alles andere hinten anstehen. Denn ohne Trockenheit gibt es kein Leben , keine Kneipe oder sonst was. Ich kenne auch Kneipenwirts die es versuchten ,aber ich kenne keinen ,der es auf längere Zeit geschafft hatte.

    Zudem ist mir die größtmögliche Risikominimierung, für meine Trockenheit das wichtigste. Denn die Rückfallquote bis zu 98% spricht eine deutliche Sprache.

    Hier hast du mal den Link der mich trocken werden ließ.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Gruß Hartmut

    Hallo Wolfgang,

    Klasse Ansage was die Trockenheit betrifft. Wer mich kennt, weiß das ich mit Schulter klopfen geize aber diese Ansage finde ich echt gut!!!

    Welche Möglichkeiten hast du denn noch um aus dem Loch raus zukommen?

    Welche Ansprechpartner /Therapeute /Ärzte kommen da in Betracht die dich unterstützen können? Was meinst du was dich beflügeln kann?

    Gruß Hartmut

    Hallo Wolfgang.

    Zitat

    Schwere Nüchternheit

    wenn ich dich so lese, meine ich das du in alten nassen Zeiten zurückfällst und Gründe suchst , um einen Rückfall vorzubereiten .Weil du denkst den Ansprüchen nicht gerecht zu werden und der Alkohol dann dieses Problem löst.
    So wie früher .Aber hat der dann die Ansprüche verschwinden lassen?

    Oder sind es gar nicht deine Ansprüche, sondern von andere, die du denkst, das sie zu erfüllen wären?

    nach meinen Erkenntnissen, stand noch nie die Nüchternheit, im Gegenspruch zum Leben. Das Jahrelange Saufen hat auch tiefe kranke Spuren in der Psyche hinterlassen. Diese kannst du auf eigene Faust oder mit professioneller Hilfe gesunden lassen. Aber nicht durch zuschütten von Alkohol , das aus den Spuren Furchen macht.

    Aber das weißt du sicherlich auch.

    Gruß Hartmut

    Hallo TooShy

    auf medizinischen Fragen können wir dir nicht antworten. Wären alles Spekulationen, die entweder Hoffnung oder Frust erwecken. Das kannst du nur durch Fachärzte erfahren und nicht durch Ferndiagnosen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Pauliese.

    Zitat

    ch habe mich im Vorstellungsthread vorgestellt und dort auch mein Problem geschildert.
    Leider bekomme ich außer der Antwort von Karsten, keine weitere Rückmeldung.

    der Vorstellungsthread kann aus dem offenen Bereich nicht eingesehen ,oder darin geantwortet werden. Stelle dich hier nochmals mit kurzen Worten vor, um was es geht und warum du da bist , dann wirst du Antworten erhalten. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo

    danke für die Antworten .Ich sammele sie erstmal, um dann auf verschiedene Posts eventuell einzugehen.

    Laurina5

    Zitat

    Was meinst Du damit, dass im eigenen Umfeld meist nur das Angenehmste und Notwendigste umgesetzt wird.

    ich schreibe dir es mal aus der Sicht des Alkoholikers. Als ich hier angekommen bin um trocken zu werden ,wusste ich auch wie ich trocken werden konnte. Ich musste den Langzeittrocken folgen , ihre Erfahrungen lesen und umsetzen. (im Groben mal ausgedrückt) Da mein Denken noch nass war und ich mir nicht trauen konnte.

    ich war dann auch bereit es umzusetzen , jedoch ich selektierte und dachte das es ausreicht, nur die notwendigste Teile davon zu nehmen. Das hieß ich suchte mir nur das angenehmste raus. Es gibt aber für mich als Alkoholiker , nur das Schwarz - Weiß Denken um eine reele Chance zu haben trocken zu bleiben.

    Vielleicht kannst du das nun besser verstehen. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Gotti,

    wir kennen uns auch schon etwas länger und wie du sicherlich auch mitbekommen hast , bin ich ein direkter Mensch und rede meist nicht um den heißen Brei, wenn mir was unklar ist Mir liegt es fern jemand damit in Patrouille zu bringen. Es sind Fragen für mich und in keinsten Falle gegen Andere . :wink:

    Ich denke , das diese Frage auch mehr für die längeren die schon dabei sind gemünzt sind. Du gehörst ja auch zu den positiven Beispielen dazu.

    Gruß Hartmut.

    Hallo zusammen,

    da werden Therapien gemacht, sich jahrelang ausgetauscht , SHG besucht, wissentlich und gedanklich auf dem neusten Stand gebracht ,
    aber in vielen Fällen wird dann, im eigenen Umfeld nur das angenehmste und notwendigste umgesetzt.

    Deswegen wollte ich mal was wissen.

    Wie kann denn ein Co Kranker merken, das er nicht mehr durch die Krankheit gesteuert wird ,und wann sich die Erfolge der Eigenständigkeit und Zufriedenheit oder Gesundung einstellt.

    Gruß Hartmut

    Hallo uschi

    Co-Verhalten gegenüber dem Therapeut? - Nein :) Es ist schon wichtig, das jemand da ist ,der jemand mit seinen Problem ernst nimmt.

    Für mich war es wichtiger, das ich nicht nur wahr genommen wurde, sondern aus erste Hand erfahren durfte ,was die Sucht mit einem Menschen macht. Das kann in meine Augen auch nur ein Süchtiger selbst.

    Der Therapeut auf der eine Seite und der "trockene"Süchtige auf der andere Seite, kann ein wunderbare Ergänzung sein. Noch besser wäre ein Therapeut der auch süchtig war.

    Soviel mal meine Erfahrungen dazu.

    Gruß Hartmut

    ps. ich kann mich voll und ganz Espoir anschließen. Schwarz -Weiß dazwischen gibt es nichts. Selbst wenn ein Alkoholiker bewusst an einer Flasche schon riecht ist er sehr weit weg vom trocken werden geschweige denn sein.

    Hallo sternchen78,

    schön das du dich gefreut hast. Hast du es nur zur Kenntnis genommen oder auch Schlüsse daraus gezogen?

    Was machst du eigentlich anderes, wie in der Zeit ,als du trankst, außer das du das Glas weggestellt hast?
    Zu was bist du alles bereit um trocken zu bleiben?
    Bist du auch zu Veränderungen bereit?

    Solange ich mich im alten Verhalten und in meinem nassen Umfeld befand hatte ich es nicht geschafft trocken zu werden. Mein Denken ändern und das Umsetzen von Vorsichtsmaßnahmen, waren die ersten Schritte raus aus dem Kreislauf.

    Wir empfehlen nicht umsonst, mindestens ein Jahr lang, sich auf Festen, Feiern oder andere Veranstaltungen, Rituale , wo vordergründig gesoffen wird fernzuhalten und die dazu freiwerdenden Zeit , sinnvoll für sich anders zu nutzen.

    Nur nicht trinken reicht nicht.
    Gruß Hartmut

    Hallo Correns,

    wenn es dir hilft trocken zu bleiben und du dich dadurch bestätigt fühlst ist es doch OK. Ich schrieb ja auch das ich gezählt hatte.

    Zitat

    Also Franky! Lass uns weiterzählen

    Wer ist UNS? Und warum möchtest du das andere dieses auch so machen? Nicht falsch verstehen :wink: . Erinnerte mich stark an eine Gruppendynamik die für mich auch sehr gefährlich sein könnte .

    Gruß Hartmut

    Hallo Franky

    hat dein Zählen der Tage für dich eine Bedeutung?

    ich zählte auch , nur mit der Zeit fragte ich mich , warum? Natürlich merke ich mir Eckpunkte . jedoch das Zählen erinnerte mich immer an meine Trinkpausen. Da nahm ich mir immer ein gewisse Zeit vor , nichts zu trinken.
    Da ich ja eine Abstinenz gewählt habe ist Zählen ohne Bedeutung.

    Das mal meine Ansicht dazu.


    Gruß Hartmut

    Hallo Silberkralle,

    Zitat

    n meinem thread find ich auch keine neuen edit oder wird das nich mehr vermerkt
    > grade hab ich den eindruck du willst mich mundtot machen oder gar loß sein ???

    ich, in der Funktion als Moderator, schaue das es einen reibungslosen Ablauf mit Einhaltung der Regeln gewährleistet ist. Es liegt mir fern jemand Mundtod zu machen oder loszuwerden.


    ich , in Funktion des "Alkoholikers" tausche mich genau, wie jeder einzelne hier auch aus. Mit dem einen mehr und mit dem anderen weniger .Wenn Erfahrungen von meinen abweichen und ich sie nicht mit meinem Weg vereinbaren kann ziehe ich aus dem Thread zurück. Den Menschen dahinter kenne ich ja nicht, um über ihn zu urteilen .

    Matthias , ich bin ein direkter Mensch und sollte ich was mit dir oder einer anderen Person , Unstimmigkeiten haben , dann kannst du dir sicher sein, das ich das auch direkt mit der Person bespreche.

    ich hoffe du nimmst es so auf wie ich es geschrieben habe und wünsche uns weiterhin eine guten Austausch.

    Gruß Hartmut