Beiträge von Hartmut

    Hallo TooShy

    auf medizinischen Fragen können wir dir nicht antworten. Wären alles Spekulationen, die entweder Hoffnung oder Frust erwecken. Das kannst du nur durch Fachärzte erfahren und nicht durch Ferndiagnosen .

    Gruß Hartmut

    Hallo Pauliese.

    Zitat

    ch habe mich im Vorstellungsthread vorgestellt und dort auch mein Problem geschildert.
    Leider bekomme ich außer der Antwort von Karsten, keine weitere Rückmeldung.

    der Vorstellungsthread kann aus dem offenen Bereich nicht eingesehen ,oder darin geantwortet werden. Stelle dich hier nochmals mit kurzen Worten vor, um was es geht und warum du da bist , dann wirst du Antworten erhalten. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo

    danke für die Antworten .Ich sammele sie erstmal, um dann auf verschiedene Posts eventuell einzugehen.

    Laurina5

    Zitat

    Was meinst Du damit, dass im eigenen Umfeld meist nur das Angenehmste und Notwendigste umgesetzt wird.

    ich schreibe dir es mal aus der Sicht des Alkoholikers. Als ich hier angekommen bin um trocken zu werden ,wusste ich auch wie ich trocken werden konnte. Ich musste den Langzeittrocken folgen , ihre Erfahrungen lesen und umsetzen. (im Groben mal ausgedrückt) Da mein Denken noch nass war und ich mir nicht trauen konnte.

    ich war dann auch bereit es umzusetzen , jedoch ich selektierte und dachte das es ausreicht, nur die notwendigste Teile davon zu nehmen. Das hieß ich suchte mir nur das angenehmste raus. Es gibt aber für mich als Alkoholiker , nur das Schwarz - Weiß Denken um eine reele Chance zu haben trocken zu bleiben.

    Vielleicht kannst du das nun besser verstehen. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Gotti,

    wir kennen uns auch schon etwas länger und wie du sicherlich auch mitbekommen hast , bin ich ein direkter Mensch und rede meist nicht um den heißen Brei, wenn mir was unklar ist Mir liegt es fern jemand damit in Patrouille zu bringen. Es sind Fragen für mich und in keinsten Falle gegen Andere . :wink:

    Ich denke , das diese Frage auch mehr für die längeren die schon dabei sind gemünzt sind. Du gehörst ja auch zu den positiven Beispielen dazu.

    Gruß Hartmut.

    Hallo zusammen,

    da werden Therapien gemacht, sich jahrelang ausgetauscht , SHG besucht, wissentlich und gedanklich auf dem neusten Stand gebracht ,
    aber in vielen Fällen wird dann, im eigenen Umfeld nur das angenehmste und notwendigste umgesetzt.

    Deswegen wollte ich mal was wissen.

    Wie kann denn ein Co Kranker merken, das er nicht mehr durch die Krankheit gesteuert wird ,und wann sich die Erfolge der Eigenständigkeit und Zufriedenheit oder Gesundung einstellt.

    Gruß Hartmut

    Hallo uschi

    Co-Verhalten gegenüber dem Therapeut? - Nein :) Es ist schon wichtig, das jemand da ist ,der jemand mit seinen Problem ernst nimmt.

    Für mich war es wichtiger, das ich nicht nur wahr genommen wurde, sondern aus erste Hand erfahren durfte ,was die Sucht mit einem Menschen macht. Das kann in meine Augen auch nur ein Süchtiger selbst.

    Der Therapeut auf der eine Seite und der "trockene"Süchtige auf der andere Seite, kann ein wunderbare Ergänzung sein. Noch besser wäre ein Therapeut der auch süchtig war.

    Soviel mal meine Erfahrungen dazu.

    Gruß Hartmut

    ps. ich kann mich voll und ganz Espoir anschließen. Schwarz -Weiß dazwischen gibt es nichts. Selbst wenn ein Alkoholiker bewusst an einer Flasche schon riecht ist er sehr weit weg vom trocken werden geschweige denn sein.

    Hallo sternchen78,

    schön das du dich gefreut hast. Hast du es nur zur Kenntnis genommen oder auch Schlüsse daraus gezogen?

    Was machst du eigentlich anderes, wie in der Zeit ,als du trankst, außer das du das Glas weggestellt hast?
    Zu was bist du alles bereit um trocken zu bleiben?
    Bist du auch zu Veränderungen bereit?

    Solange ich mich im alten Verhalten und in meinem nassen Umfeld befand hatte ich es nicht geschafft trocken zu werden. Mein Denken ändern und das Umsetzen von Vorsichtsmaßnahmen, waren die ersten Schritte raus aus dem Kreislauf.

    Wir empfehlen nicht umsonst, mindestens ein Jahr lang, sich auf Festen, Feiern oder andere Veranstaltungen, Rituale , wo vordergründig gesoffen wird fernzuhalten und die dazu freiwerdenden Zeit , sinnvoll für sich anders zu nutzen.

    Nur nicht trinken reicht nicht.
    Gruß Hartmut

    Hallo Correns,

    wenn es dir hilft trocken zu bleiben und du dich dadurch bestätigt fühlst ist es doch OK. Ich schrieb ja auch das ich gezählt hatte.

    Zitat

    Also Franky! Lass uns weiterzählen

    Wer ist UNS? Und warum möchtest du das andere dieses auch so machen? Nicht falsch verstehen :wink: . Erinnerte mich stark an eine Gruppendynamik die für mich auch sehr gefährlich sein könnte .

    Gruß Hartmut

    Hallo Franky

    hat dein Zählen der Tage für dich eine Bedeutung?

    ich zählte auch , nur mit der Zeit fragte ich mich , warum? Natürlich merke ich mir Eckpunkte . jedoch das Zählen erinnerte mich immer an meine Trinkpausen. Da nahm ich mir immer ein gewisse Zeit vor , nichts zu trinken.
    Da ich ja eine Abstinenz gewählt habe ist Zählen ohne Bedeutung.

    Das mal meine Ansicht dazu.


    Gruß Hartmut

    Hallo Silberkralle,

    Zitat

    n meinem thread find ich auch keine neuen edit oder wird das nich mehr vermerkt
    > grade hab ich den eindruck du willst mich mundtot machen oder gar loß sein ???

    ich, in der Funktion als Moderator, schaue das es einen reibungslosen Ablauf mit Einhaltung der Regeln gewährleistet ist. Es liegt mir fern jemand Mundtod zu machen oder loszuwerden.


    ich , in Funktion des "Alkoholikers" tausche mich genau, wie jeder einzelne hier auch aus. Mit dem einen mehr und mit dem anderen weniger .Wenn Erfahrungen von meinen abweichen und ich sie nicht mit meinem Weg vereinbaren kann ziehe ich aus dem Thread zurück. Den Menschen dahinter kenne ich ja nicht, um über ihn zu urteilen .

    Matthias , ich bin ein direkter Mensch und sollte ich was mit dir oder einer anderen Person , Unstimmigkeiten haben , dann kannst du dir sicher sein, das ich das auch direkt mit der Person bespreche.

    ich hoffe du nimmst es so auf wie ich es geschrieben habe und wünsche uns weiterhin eine guten Austausch.

    Gruß Hartmut

    Hallo Sternchen

    willkommen hier im Forum,

    wenn das Faschingstreiben für dich eine Saufveranstaltung war, dann lass es sein und verwende die freigewordene Zeit für eine andere sinnvolle Beschäftigung. Stelle deine Trockenheit an erster Stelle und alles andere folgt daraus. Und glaube mal nicht, das du das alleine mit deinem Willen schaffst. Sonst wären wir alle hier nicht süchtig geworden .

    Gerade am Anfang der Trockenheit, reagiert dein Suchtgedächtnis sehr stark und verlangt nach dem Stoff. Es übernimmt dann in diesem Moment dein Handeln. Solltest du es schaffen, auf dem Fest nichts zu trinken, dann ist das keine Leistung oder hat was mit Stolz zu tun. Es ist ein tanz auf dem Drahtseil und kann noch Tage danach Saufdruck auslösen .

    Es geht hier auch nicht darum , das du deiner Tochter was vermiesen möchtest, sondern um dein Leben, denn ungestoppt führt die Krankheit in den Tod. Für die Tochter gibt es sicherlich auch Möglichkeiten diese Veranstaltung zu besuchen ohne deines Beiseins. Zudem sie es in Zukunft auch lieber sieht eine nüchterne Menschen um sich zu haben.

    Hier hast du mal ein Wegweiser der dir ermöglichen kann zufrieden trocken zu werden.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Das ist der gerade Weg der dich begleiten kann.

    Gruß Hartmut

    Hallo sencha,

    Zitat

    wenn mal zuviel alkohol im gericht oder der nachspeise ist, schmecken sie mir nicht, das brennen in der speiseröhre stört mich so, dass ich meist dankend ablehne

    erkundigst du dich nicht vorher was du isst?

    In der ersten Zeit (mit 13-15) als ich Alkohol trank, schmeckte er auch nicht. Der Körper erkennt ihn ja auch als Gift und die Zutaten machen ihn überhaupt erst genießbar und geben den Geschmack. Ich habe meine Sucht zum Stillstand gebracht , das heißt das sie immer in mir schlummert. Deswegen ist es auch egal ob der Alkohol schmeckt oder die Speiseröhre brennt. Ich frage vorher und gut ist.

    Gruß Hartmut

    Hallo ossi,

    entweder du bist abhängig oder du bist es nicht. Ein bisschen gibt es bei der Sucht nicht. Kein CO-Light , kein Alkoholiker Light oder nur ein bisschen schwanger.

    Du kannst auch nur was dagegen tun , wenn du zu der Erkenntnis kommst krank /abhängig zu sein. Ich wusste es schon lange jedoch machte ich mir selbst was vor .

    Nimm dir mal einige Threads von den Langzeit-CO-Abhängige vor, die Ihren Weg schon gegangen sind. Von denen kannst du am meisten erfahren, was es heißt krank zu sein und wie der Weg daraus ist.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen und Kaleu.

    ich habe auch die Möglichkeit für mich enteckt, mal was stehen zu lassen, um nicht immer alles, sofort zu zerreden und solange zu diskutieren, bis der Punkt über dem i meinen , Ansprüche entspricht.

    jedoch sehe ich "normale" Verhaltensformen , wie eine Begrüßung oder Verabschiedung als Wertschätzung gegenüber der Person und bedarf schon gar keine Diskussion.

    Schließlich nimmt sich die Person die sich bei mir meldet, nicht nur Zeit, sie macht sich über mein Problem Gedanken , und teilt mir Ihre Erfahrung mit.

    Das sind mal mein Gedanken zu diesem Thema.

    Gruß Hartmut

    Hallo ossi2

    Zitat

    st die Co-Abhängigkeit auch eine psych. Krankheit??? Eine Sucht???

    Abhängigkeit ist das neue Wort für Sucht. Heute werden beide Begriffe häufig nebeneinander genutzt.
    Physisch oder psychisch ist da auch egal. Es bleibt immer noch eine Sucht.

    Was meinst du nun mit dieser Frage.

    Zitat

    Hm... Was nun?

    Gruß Hartmut

    Hallo,

    Zitat

    Je nach Qualität kann ich mit jeder Aussage mal mehr , mal weniger anfangen

    kommt bei mir darauf an ,mit welchen Maßstab ich da ran gehe. Ich kann auch was mit Quantität anfangen. Es geht schlicht weg um die Sucht und die stellt keine Ansprüche.

    Wenn sich ein erfolgreicher Weg durch Quantität wiedergespiegelt oder dargestellt wird , hat das Qualität für mich . Ich muss nicht alles verstehen, manchmal reicht auch ein gehen. Auch das Verlassen meines eigenen Denkens ,ist oder war für mich eine Option, die dazu beiträgt/tragt zufrieden trocken zu bleiben /werden. Denn mit meinem alten Denken wurrde ich ja nass.

    Gruß Hartmut