Beiträge von Hartmut

    Hallo Daniel,

    Zitat

    Ist es möglich, so ein Entzug ohne Hilfe, ohne medizinische Überwachung, einfach so?

    Es ist alles möglich. Man kann auch von einer Brücke springen und hoffen das es gut geht. Es ändert aber daran nichts das es lebensgefährlich bleibt, weil man nie weiß wie man aufschlagt.
    Es ist unverantwortlich es überhaupt in Betracht zu ziehen.

    Es ist nun mal so das der nicht bekennende nasse Alkoholiker dazu neigt, alles schönreden und alles daran setzt, das er gut da steht. Da Alkohol ein reines Nervengift ist , sind auch Wesensveränderungen der üblen Art nichts unbekanntes. Deswegen sind auch die Aussagen von nassen Alkoholiker immer mit Vorsicht zu betrachten. Gewichtsverlust und Entzug muss unbedingt ein Arzt beurteilen .

    das sind die Fakten aber es ändert ja nichts das du emotional voll damit drin hängst. Du kannst machen was du willst es nutzt nur nichts wenn sie nicht will. das heißt . OHNE WENN UND ABER FALLEN LASSEN und sich um die eigene Bedürfnisse kümmern. Sich davon lösen und verantwortlich für dich und die Kinder in die Zukunft schauen.

    Das ist nicht ganz einfach und bedarf sicherlich auch noch viel Verständnis von deiner Seite aus. In deiner Form der Selbsthilfe, die du hier im Forum in Anspruch nimmst, wirst du genug Lesestoff und ähnliche Geschichten lesen, die dir aufzeigen welche Maßnahmen notwendig sind um dir selbst zu helfen.

    Ich wünsche dir alls Gute dazu

    Gruß Hartmut

    ps. um nochmals zu verdeutlichen ,wie einige es auch schon gesagt haben. Es wird hier im Forum keine Spekulationen über einen Kalten Entzug oder Diskussionen darüber geführt. Lebensbedrohlich und bei jedem individuell durch einen Arzt zu beurteilen und zu begleiten.. Dafür sind die Ärzte und Krankenhäuser da.

    Hallo Pittchen,


    welche Erfahrungen du hier anspricht, sind die Erfahrungen die dich in deiner Trockenheitsarbeit schon des öfteren zum Glas greifen ließen. Nun gehst du, trotz dieser Erfahrungen ,weiter schnur gerade diesen Weg. Nun frage ich dich warum du die Erfahrungen, die dir die meisten hier im Forum versuchen weiterzugeben , einfach ignorierst und trotzig deine Erfahrungen wieder in den Vordergrund schiebst?

    Nun ist es ja deine Sache wie du deinen Weg gehst . Ich weiß nun auch nicht, warum du dich darüber aufregst, das deine Erfahrungen für die meisten hier schon bekannt sind. Mir sind diese Erfahrungen nicht fremd ,denn die hatte ich in den Trinkpausen gemacht.

    Erst als ich bereit war auch andere Erfahrungen anzunehmen ,die in meinen Augen als ich sie bekam, hirnrissig erschien, wurde ich zufrieden trocken.

    Auch wenn wir beide hier nicht auf einen Nenner kommen dann lass es einfach stehen und lese dir deinen Thread ,nach einer Zeit der Ruhe und Gelassenheit , nochmals durch.

    keiner der dir schreibt , möchte dir was überstülpen oder gar dich überzeugen. Lass es aber doch einmal gedanklich zu, andere Wege die du nicht kennst , weil du sie noch nie gegangen bist , das man auch mit diese, zufrieden trocken werden kann.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pitchen,

    Wie definierst du Trockenheitsarbeit?
    Siehst du dich als Alkoholiker- Light-Medium oder hast du noch andere Abstufungen?

    Wie siehst du den Verlauf der Krankheit und dessen Folgen . Stufst du da für dich ab und vergleichst mit anderen?

    Zitat

    Auf meinem 28 monatigen Weg der Trockenheitsarbeit habe ich durchaus auch Rückschritte gemacht!

    Du warst 28 Monate damit beschäftigt trocken werden zu wollen und das auf einem nassen Weg, der mit Rückfällen gekennzeichnet war. Ob du es nun differenzierst oder schön redest bleibt ein Rückfall ein Rückfall. Wenn ich das für mich interpretiere , dann betreibe ich schon 30 Jahren lang Trockenbauarbeit. Das ist nun mal meine Erkenntnis aus deiner Post. Mag sein das ich da auch verkehrt liege.


    Es macht aber auch keinen Sinn, immer wieder ins Detail zu gehen da anscheinend unterschiedliche Auffassungsgabe und Verständnis, beider gegenüber der Krankheit besteht.

    Trockene 24 h

    Gruß Hartmut

    Hallo Pitchen,

    am Wochenende ist ein bekannter Alkoholiker, 2 Ortschaften weiter tot aufgefunden worden, der es nicht geschafft hatte. Er war eine Zeit lang trocken und auf dem besten Weg. Er ist schlicht und einfach besoffen, im freien eingeschlafen und erfroren. Ich wollte zu dem Scherzen und zur Aufheiterung der tödlich verlaufende Krankheit was beitragen.

    Pittchen was du machst ist auch deine Sache. Ob du das nach Tagesform oder nach deine eigenen Wegen entscheidest, ist auch deine Sache. Es ist nur für mich verwunderlich, nach der Anhäufung deiner Rückfälle, du immer noch versuchst , die Sucht (in meinen Augen) auszutricksen versuchst.

    ich freue mich das du Trocken geblieben bist und das ist meine ehrliche Meinung. Ich kenne aus meinen vielen Trinkpausen heraus auch den Weg den du gehst. Da schrillen einfach mal bei mir die Alarm-Glocken.

    Interessant finde ich auch immer, wieder die Aussagen, das Erfahrungen oder Ratschläge interessant sind. Sie nutzen nur nichts wenn sie nur zur Kenntnis genommen werden und gut ist. Weißt du Pittchen , keiner hier im Forum möchte dir einen Weg aufzwingen oder dir unterjubeln.

    Ich halte deinen Weg für gefährlich und nicht nachahmungswert. Gerade für die NEUEN User die noch nicht so stabil sind und in unserem Forum Hilfe suchen um trocken zu werden.

    Deswegen sehe es auch etwas nach , das ich es immer wieder und nicht müde werdend, schreibe.

    Gruß Hartmut

    Hallo Manfred,

    als ich mich hier anmeldete war mein Nick Mensch41 . Ich war nur noch Mensch, mit einer Nummer ,sonst nichts mehr. Mit der Dauer der Trockenheit hat der Mensch wieder seinen Namen bekommen, wie du nun lesen kannst. :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo FrankyFresh,

    klasse das du dich meldest wenn du Saufdruck hast und nicht erst nach einem Rückfall.. Zudem hast du auch schon eine wichtige Erkenntnis das es ein zeitlich bedingter Druck ist , der dich quält.

    in solchen Fällen hilft literweise Wasser oder Tee trinken. Achte darauf das es keine koffeinhaltige Getränke sind . Zudem kannst du dich in deine Badewanne legen , bis dir Schwimmhäute wachsen. Du solltest auch ein alkoholfreies Umfeld haben , um dich sicher zu fühlen.
    Lange Spaziergänge ohne Geldbeutel helfen dir auch weiter.

    Entspannen und ablenken ohne zu verkrampfen, mit dem Wissen, das der Saufdruck zeitlich begrenzt ist. Sollte das alles nicht helfen, dann rufe einen Arzt an und lass ´dich medikamentös unterstützen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Espoir,

    Zitat

    h kann mich noch erinnern, dass der jeweils 7. eines Monats auch für dich eine besondere Bedeutung hat, feierst du da nicht auch?

    Ja :)

    Zitat

    Und deine Kinder haben Geburtstag

    Ja :)

    Zitat

    und/oder dein Vater... oder so?

    Ja :)
    (aber leider schon 1991 verstorben)

    ( IRONIE AN)da laufe ich auf Samtpfötchen und gaaaaaaaanz ruhig hier durch das Forum, kaum bemerkt ,geliebt wegen meinem sanften Austausches (IRONIE AUS) und dann kommt eine espoir die ich wegen Ihres Austausches sehr schätze , einfach daher und weiß (fast) alles über mich.

    Mh , erstaunt und etwas verwundert nehme ich das mal als Kompliment und erwidere den Kuss :lol:

    Gruß Hartmut

    Hallo Manfred

    Ich danke dir und du hast recht das ich für mich schreibe.

    Ob Pittchen auf Ihren Weg ist oder nicht , kann nur sie wissen. Meine Erfahrungen sind nicht dazu gedacht, sie als Maßstab zu nehmen, sondern dienen dazu ,mal darüber nachzudenken ,ob sie nicht auch in die eigene Trockeheitsarbeit eingebaut werden könnten.

    Jeder Weg der einem Alkoholiker zufrieden trocken hält, ist der richtige, für den einzelnen. Ein General Weg gibt es nicht. Jedoch einen der auf langfristigen Erfahrungen beruht und dieser, ist meiner.

    Hallo Pitchen.

    du hast noch im Oktober geschrieben, das du hin und wieder Sekt trinkst oder getrunken hattest. Wie lässt sich das denn nun mit deine letzten Post vereinbaren?

    Zitat

    und ich befinde mich im 28. Monat meiner Trockenheitsarbeit.

    Weißt du Pittchen , wenn du die letzen 28 Monate trocken gewesen wärst, dann würde ich es mit anderen Augen sehen , aber immer noch nicht deinen Weg als richtigen Weg, für mich anerkennen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen,

    Zitat

    Nirgendwo mehr hinzugehen ist (für mich) aber auch keine Lösung.
    Wenn ich seelisch allein zuhause verkümmere, schmälert das meine Freude am trockenen Leben doch sehr.So erreiche ich keine Zufriedenheit!

    Das stimmt! Gut erkannt.

    Nur du kannst es ja nicht wissen, das es ein Leben fern des Alkohols mit Freunden gibt. Denn du kennst ja nur dein altes (nasses? ) Umfeld.

    Zitat

    Ihr werdet es erfahren, wie es war!


    das interessiert mich persönlich nicht. Wenn du mal zu berichten hättest, wie es in einem alkoholfreiem Umfeld ist , wäre für mich wesentlich interessanter. Denn das ist mein Leben als Alkoholiker :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Pitchen,

    viel Spass bei deiner Herausforderung und dem austesten deiner Möglichkeiten . Für mich ist es ein Tanz auf dem Drahtseil und kann es in keinster Weise nachvollziehen. Ich bin überrascht mit welcher Sorglosigkeit und Naivität sich der Alkoholkrankheit gestellt wird. Dahinter steht ja nur der Tod wenn sie nicht gestoppt wird.

    Wenn du von deiner Selbsthilfe Gebrauch machen möchtest, dann lese dich mal im Forum durch und du wirst erkennen, welche Risiken zu einem Rückfall geführt hatten.

    Es gehört nun mal wesentlich mehr dazu als nur das Glas wegzustellen und zu sinnieren wie es gehen könnte .Es gehören einfach grundlegende Veränderungen im eigenen leben dazu.

    ich wünsche dir die nötige Weitsicht für dein Tun und viel Willensstärke, wenn gerade dann dein Suchtgedächtnis zuschlagen sollte. Denn mit einer Loslösung vom Suchtmittel hat das nichts , in meinen, Augen, zu tun.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bianca,

    Keiner kann dich davon abhalten außer du selbst. In so einer Situation würde ich mit aller Macht dagegenhalten und dann da ansetzen.

    Zitat

    Es ist doch wirklich zum Verrückt werden. Immer wieder die gleichen Situationen bringen mich in die prekäre Suchtlage.

    denn du weißt genau wo es hängt.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Matthias

    Zitat

    hat sie doch alles schon erklärt ^

    hat sie? ich hatte es nicht gelesen.

    Hallo Pittchen,

    das dir dein Suchtgedächtnis, in irgendwelchen Winkel noch suggeriert , nicht krank zu sein und versucht dich wieder ins Boot zu ziehen, kann ich verstehen. Jedoch ist es nun mal so das bei einer Alkoholkrankheit, kein Zurück in jegelicher Form des normalen Umgang oder Trinkverhaltens gibt. Außer du möchtest Selbstmord auf Raten machen.

    Ich stellte die Frage auch bewusst, da deine Gedanken sich schon 5 Tage lang damit beschäftigen, was eventuell alles nach einem Rückfall passieren könnte.

    Mir reicht es aus zu wissen das es mich umbringt. Wichtiger ist es für mich zu wissen, was vor dem Rückfall passiert, damit es nicht soweit kommt.

    Schön das ich süß bin :lol:

    Gruß Hartmut

    Hallo underground,

    es wird hier nichts gelöscht oder editiert ohne dem User Bescheid zu geben.

    hast du deine Antwort in der Vorschau gelesen oder schon in der fertigen abgeschickten Post?

    Es kann bei einer längeren Post vorkommen, das sie ins Niemandsland geschickt werden, wenn das Häkchen rechts beim einloggen nicht gemacht wurde. Das sollte aber nur gesetzt werden ,wenn du allein an dem PC bist. :wink:

    Die andere Möglichkeit wäre die Post in ein Textprogramm(Word/Works oder ähnlich) zu schreiben und hier einzufügen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen,

    es ist schon OK wie du nachfragst oder dir Informationen holst. Ist alles eine Form der Selbsthilfe.

    Was mir bei deinen Fragen zwecks Rückfalls noch unklar ist.

    Wieso interessiert dich das aber so im Detail?

    Ist da vielleicht noch ein Gedanke bei dir, ein Türchen zu finden, nicht abhängig zu sein?
    Suchst du Antworten im allgemeinen oder Hoffnung das es anders bei dir ist?

    Gruß Hartmut

    Hallo Kindi,

    Zitat

    nun ja, ein paar Korkenzieher habe ich schon noch hier..... was, wenn Besuch kommt? Hm, am liebsten würde ich die auch einfach jetzt mal wegschmeißen.

    ich habe ein alkoholfreies zu Hause und brauche deswegen keinen Korkenzieher. Für mich nicht und schon gar nicht für einen Besuch, ändere ich da meine Denkweise oder mein Schutz/alkoholfreies Umfeld. Es wird in meiner Wohnung kein Alkohol , egal von wem , getrunken.

    Rituale um Abschied vom Alkohol zu nehmen, hatte ich in meinen Trinkpausen gemacht. Ich hatte aber immer wieder wieder ein Ritual gefunden um wieder anzufangen :wink: Es ist kein Ritual, sondern eine Lebenseinstellung für mich ,nichts mehr zu trinken und alles dazu beizutragen das es so bleibt.

    Das waren mal mein Gedanken und Erfahrungen dazu.

    Gruß Hartmut

    Hallo zhig,

    herzlichen Glückwunsch nachträglich zu deinem Geburtstag.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern , welche Gedanken bei mir durch den Kopf gingen, bei meinem ersten Geburtstag, nach dem trocken werden. Alles fremd und aussätzig hatte ich mich gefühlt. Das dieses sucht orientierte nasse Gedanken waren, wurde mir erst mit der Dauer der Trockenheit bewusst.

    Heute ist es normal und schön ohne Alkohol zu feiern.

    Gruß Hartmut