Beiträge von Hartmut

    Hallo

    ich kann es nicht nachvollziehen das Ihr kein alkoholfreies Umfeld habt. Entweder euch ist eure Krankheit nicht bewusst das sie tödlich endet oder eure Partner oder Freunde nehmen euch nicht ernst. Ich kenne niemanden der es nur mit Willen geschafft hat. Dazu ist die Alkoholkrankheit zu komplex.

    Es sind auch keine mahnende Worte die wir weiter geben, es sind leidvolle Erfahrungen die wir machten.

    Lest doch mal diesen Link der ein Wegweiser sein kann um zufrieden trocken zu werden.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Natürlich ist es nicht einfach ein neues Umfeld aufzubauen, aber im alten zu verharren ,weil ich nach den Bedürfnisse andere leben kann, finde ich mehr als fragwürdig.

    Passt auf euch auf.

    Gruß Hartmut

    Hallo Katrin,

    herzliches Beileid zum Tode deines Vaters.

    Es ist schwer in einer solchen Situation die richtige Worte zu finden die dich trösten können. Ich finde es bemerkenswert das du dir schon eine Antwort gegeben hast.

    Zitat

    Sein Leiden hat nun ein Ende und ich hoffe es geht ihm dort wo er jetzt ist viiiiiieeeeeelllllllllllllll besser!

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,
    Glückwunsch zu den ersten 3 Wochen.

    Zitat

    Für die Woche werde ich wohl mal das Gespräch mit einem guten Freund und Saufkumpel suchen.

    Unterschätze da mal nicht dein Suchtgedächtnis ,was es mit dir macht, wenn du dich in deinem alten Umfeld dich mit Saufkumpel treffen willst. Es kommen unweigerlich alte Geschichte und Erinnerungen zu Tage die am Anfang der Trockenheit sehr gefährlich werden können.

    Und wenn er noch "nass" ist ,kann er dir eh nicht helfen , weil er noch sucht orientiert denken muss.

    Ich würde mir das reichlich überlegen.

    ich hatte in meiner letzen Trinkpause ,dieses nicht beherzigt und wurde nach 11 Wochen des besseren belehrt.

    Pass auf dich auf

    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,

    der geschützte Bereich ist anonymer und 24h auf, da kannst du offener mit dir und deiner Krankheit umgehen. Ich habe diese Möglichkeit für mich nutzen können, weil ein zeitliche begrenzter Austausch für mich nicht in Frage kam.

    Wäre vielleicht auch eine Option für dich.

    Das soll aber reale Gruppen nicht schmälern. Jeder soll sich die Hilfe holen die notwendig ist, um zufrieden trocken zu werden und zu bleiben.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Zitat

    ich kann mit diesem Spruch "Handbreit vom Glas..." nichts anfangen und finde ihn auch falsch, weil er so wie du ihn nun auch interpretierst, suggeriert, man bräuchte gar nichts für seine Nüchternheit zu tun.

    Da sehe ich heute ähnlich, nur habe ich mich damals als "nasser" mit diesem Schlagwort "Eine Handbreit vom Glas weg" aus den Erfahrungen der Langzeittrockene angefreundet .

    heute ist mir klar das nicht ich "eine Handbreit davon weg bin" sondern nur, wenn ich mich in unmittelbarer Gefahr begebe und es nicht als allgemeines Schlagwort ansehe. zb. in einem Alkohol durchtränkten Umfeld.

    Das ist aber nicht das Thema hier :oops:

    Gruß Hartmut

    Moin Insel und Festlandäffchen 8)

    Wenn das mal nicht eine Teewurst wert ist :wink::lol:

    Schön das du dich meldest und das auch noch trocken :lol:
    Ich freue mich dir hier herzlich zu deinem 2 Trockenheitsgeburtstag gratulieren zu dürfen.


    Gruß Hartmut

    Hallo Mario,


    Zitat

    Gestern gabs noch zwei positive Dinge. Ich habe mich überwunden und habe mir einen Zahnarzt Termin für Anfang nächsten Monats besorgt. Meine Zähne sind so schlecht nicht aber ich brauche ein paar neue Füllungen und zwei unvollende Wurzelbehandlungen stehn noch aus.

    Weiß dein Zahnarzt von deiner Alkoholkrankheit? Durch das jahrelange betäuben durch den Alkohol brauchst du auch eine andere Dosis von Schmerzmittel(Spritzen usw.) Da die Wirkung schneller nachlässt

    Jedenfalls war das bei mir so.:wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Doro,

    wenn es sowas wie eine Wiedergutmachung gibt fangt die bei mir an.
    Es war die Loslösung von meinem Suchtmittel gewesen , um nicht mehr fremdbestimmt zu sein ,damit ich mein Leben so leben konnte , wie ich es mochte und nicht musste. Ich stellte die Erwartungen an mein Suchtmittels ein und kapitulierte. Somit habe ich eine Zufriedenheit gefunden.

    Es gibt keine Entschuldigung die ich durch meine nassen Jahren rechtfertigen kann. Sonst würde ich mir ein zu hohen Stellenwert gegenüber dem Suchtmittel einräumen . Entschuldigungen für körperliche seelisch oder sonstige Gewalt ,macht eine Entschuldigung in meinen Augen nicht wett oder besser.

    Was war denn dein Suchtmittel von dem du noch Erwartungen hast und dich nicht lösen kannst?

    Zorn,Wut, Unverständnis, Liebe, Trauer, Machtlosigkeit?

    ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

    Gruß Hartmut

    Hallo Schmetterling,

    schön, dass du mir gratulierst.

    Allerdings ist dieser Thread schon ein Jahr alt, und ich habe das zweite Jahr trocken, am 7.5.2009, auch schon hinter mir. Die Zeit verläuft nun bewusster, ereignisreicher und deutlich klarer für mich. Die Entscheidung, trocken werden zu wollen, ohne fremdbestimmt zu sein, war die beste meines Lebens.

    Da du den Thread damit wieder nach vorne geholt hast, merke ich gerade, dass es an der Zeit ist, hier wieder zu schreiben. Bald werde ich mehr darüber berichten, wie es mir ergangen ist.


    Gruß Hartmut

    Hallo Xen.

    ich halte mich akribisch von allen fern was mit Alkohol zu tun hat. Ich achte sehr genau auf alles und lese jeden Beipackzettel durch. Alles andre wäre für mich einen Tanz auf dem Drahtseil.

    Ich verstehe auch trockenen Alkoholiker nicht , die es anders handhaben und frage mich immer wieder , woher sie schon im Vorfeld wissen wollen was ihr Suchtgedächtnis anschlagen lässt und was nicht. Wieso sie bereit dazu sind Grenzen auszutesten , obwohl sie wissen das ein Rückfall der letze sein kann.

    Nur nicht trinken reicht nicht :wink: von Anfang an begleit mich dieser Satz und hat bis heute nicht an seiner Bedeutung verloren.

    Gruß Hartmut

    Hallo Mieken,

    mal schnell aus dem Kur-Internetcafé meine Gedanken dazu. :wink:

    wenn ich freiwillig kontrolliert Alkohol trinke um einen gewissen Zustand zu erreichen betreibe ich einen Missbrauch. Wenn ich jedoch Alkohol trinken muss und es nicht mehr unter Kontrolle habe, um diesen Zustand zu erreichen, bin ich abhängig.

    Da nun der Übergang fliesend ist , wird es schwer zu unterscheiden sein, wann das freiwillige ,in ein Muss übergeht. Mit meinem damaligen ,suchtorientiertes, nassen Denken war es mir nicht möglich, realistisch genug beurteilen zu können ,das ich schon krank war.

    Erst als zusätzliche , erkennbare, körperliche und geistige Folgen dazu kamen war es mir klar. Bis ich es für mich kapieren wollte ,das es keinen Ausweg mehr gab , außer die Abstinenz ,vergingen noch leidvolle Jahre un dTiefpunkte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Doro,

    nüchtern ist er wenn er 0,0 Promille hat. :wink: und das lässt sich mit einem Alkoholmat nachprüfen.

    Es gibt auch auf deine Frage keine pauschale Antwort da keiner das Trinkverhalten eines andren von außen beurteilen kann inwieweit er nüchtern oder betrunken ist. Jeder sieht das anders und es wäre auch rein spekulativ.

    Deine Sorge in aller Ehren und ich finde es auch klasse das du die Weitsicht hast nur das solltest du mit den zuständigen Stellen bereden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xenica

    klasse das du die Möglichkeiten , die dir geboten werden , dir selbst zu helfen ,in die Hand nimmst und umsetzt.
    Xenica

    Zitat

    Ich kann nur jedem, der Alkoholprobleme hat, wärmstens eine
    Selbsthilfegruppe empfehlen!

    Deswegen bin ich hier . Wir sehen uns hier auch als eine SHG. Dafür habe ich mich für den geschützten Bereich entschieden da dort der Austausch intensiver und anonymer ist.

    Vielleicht ist es in Zukunft für dich auch eine Überlegung wert.

    Gruß Hartmut

    Hallo Nofear,

    ließt sich gut deine Bilanz nach 6 Wochen.

    Zitat

    Trotz verschiedener Meinungen hier hat es einen gewissen Prozentteil mir geholfen trocken zu bleiben,

    ich habe ja auch schon Jahre vergeblich versucht aufzuhören und bin immer wieder auf die Schnauze gefallen gerade weil ich meinen Weg gegangen bin. Ich habe hier im Forum die Grundbausteine für mich enteckt und auf die Erfahrungen der Langzeittrockene ,die diesen selbigen Weg gingen, konzentriert und davon manches viel später erst kapiert. :wink:

    Zitat

    Es gibt keinen sinnvollen Grund jemals wieder Alkohol zu trinken.

    und was ist mit den Gründen die nicht sinnvoll sind? Damit meine ich es gibt keine Gründe ob sinnvoll oder nicht . Ich bewerte ja damit die Gründe. Verstehst du was ich meine?

    Dir auch schöne Pfingsten

    Gruß Hartmut

    Hallo ,

    danke für eure Infos.

    Wie ich hier herauslese sind es auch Kontakte zu Gleichgesinnte in der realen Welt mit ausschlaggebend, um eine reale SHG zu besuchen .

    Mein Umfeld weiß Bescheid über meine Krankheit und ich habe auch einen sehr großen Freundeskreis und fühle mich auch nicht isoliert.
    Da sind auch trockene Alkoholiker oder Überzeugungsabstinenzler
    dabei die kein Suchtproblem haben. Durch meine Beruf bin ich auch sehr viel unterwegs und bin froh das es eine Online SHG hier gibt die mir die Freiheit lässt ohne einen bestimmten Termin für mich aktiv zu werden.

    Ich denke jeder muss in seiner Pflicht der Selbsthilfe das anfordern was er für sich benötigt und da ist es auch egal ob er es hier oder in der realen SHG holt. Es nutzt nur nichts wenn ich die Füße ruhig halte und denke meine Sucht löst sich im Stillschweigen auf.

    mal sehen vielleicht kommen ja noch andere Meinungen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Peter,

    Zitat

    Natürlich kann jeder Forenbetreiber sein Forum so gestalten, wie er es möchte.

    siehst du und das ist auch gut so.

    Als ich angefangen habe trocken zu werden hatte ich mich in mehren Foren angemeldet um Sichtweisen kennen zulernen die es mir ermöglichen wieder leben zu dürfen.

    Ich habe mich bewusst für dieses Forum entschieden weil ich mein Alkoholismus und dessen Folgen nicht als Übungsfeld ansah sondern ihn als tödliche Krankheit ernst nahm und leben wollte.

    Das du mit deinem Umfeld und in deiner Therapie etwas anderes für dich erfahren durftest ist eine schöne Sache. Jedoch suggerierst du für mich hier eine gewisse Leichtigkeit die ich mehr als gefährlich halte , gerade für neue die ihren Weg noch suchen und noch nicht abschätzen können was sie tun.

    jeder sein Forum oder SHG die er für sich richtig erachtet und alle sind zufrieden.

    trockene 24 H

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich habe mir mal wieder diesen Thread , den ich am 05.01.2008, nach 8 monatige Nüchternheit ins Leben gerufen hatte, wieder durchgelesen und nach vorne geholt. Ich bin froh das ich nun die Antworten verstehen kann die ich damals noch in Frage stellte.

    Auch heute nach 18 Monate später ist er für mich aktuell. Ich wurde damals verunsichert und habe nach längerer Überlegung diesen Thread eröffnet um mir meine Verunsicherung zu nehmen und bin heute froh das ich den Weg der Grundbausteine gegangen bin.

    Gruß Hartmut

    Hallo Susi 1407,

    was hast du nun vor ?

    Möchtest du dir weiter einreden das du ein hoffnungsloser Fall bist und weiter saufen oder gehst du es nochmals an um nüchtern leben zu lernen?

    Wie die Anfänge sind , sind dir ja bekannt und das steht der Arztbesuch im Vordergrund , um eine eventuelle neuerliche Entgiftung zu besprechen und dann kommt der "nüchterne" Austausch. Da kannst du dann deine Stolpersteine mal durchleuchten und uns diese Erfahrungen weiter geben.

    Bist du schon soweit ?

    Dann lass uns es wissen und wir begleiten dich gerne weiter auf den Weg in die Trockenheit.

    Gruß Hartmut

    Hallo Chanell,


    Zitat

    Also Ich trinke gar nichts in seiner Gegenwart, und würde dies auch für später, falls wir zusammen leben sollten, so tun, bzw. einen Alkoholfreies zuhause führen wollen.

    Löblich , auch in meinen Augen eine Selbstverständlichkeit, wenn man nicht selber ein Alkoholproblem hat. :wink:

    Zitat

    Der Artz in der Klinik beim Entgiften sagte ihm auch klar, jemals noch ein Glas und das endet tödlich

    er weiß also Bescheid und wenn er leben möchte, weiß er auch welche oder wo er sich Hilfe holen kann.


    Weißt du schon Bescheid wie du dir helfen kannst?

    Ich wollte als trockener Alkoholiker , keine CO-Kranke an meiner Seite haben , die nicht in der Lage ist ,sich auch mal zu reflektieren und zumindest den Willen zeigt , sich von Ihrer CO-Krankheit zu lösen möchte, kann oder will.

    Fange mal bei dir an , er weiß welche Stunde für ihn geschlagen hat.

    Gruß Hartmut