Beiträge von Hartmut

    Hallo Kalle-Teodor,

    wie können wir dir nun weiterhelfen?

    Möchtest du nun wieder trocken werden oder siehst du dich noch nicht soweit, Veränderungen die nötig sind ,umzusetzen?
    Wir können dir hier nur die Erfahrungen weitergeben die du schon in deinem Thread stehen hast.

    Oder willst du es weiter mit deinem Weg versuchen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Diddi,

    auf ein Neues kann ich dir auch nur empfehlen wenn du ein Neues auch als Neu ansiehst und dein Verhalten des Trocken werdens auch dannach ausrichtest.

    ich habe immer wieder auf ein Neues probiert aber mein Altes weiter gelebt , das unweigerlich den ständigen Kreislauf zwischen Saufen und Nüchtern in Gang gebracht hat. Jedesmal wurde mein körperölicher und geistiger Zustand schlechter, bis hin zur Selbstaufgabe.

    Ansonsten kann ich mich meine Vorschreiber anschließen.

    vielleicht ist dir durch den Rückschlag nun bewusst geworden das "nur aufhören zu trinken reicht bei weitem nicht aus" nicht nur ein daher gesagter Satz ist. Er muss kompromisslos gelebt und umgesetzt werden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Schnidel,

    du kannst hier deine Hilfe bekommen , wenn es nicht um das kontrollierte Trinken geht und unseren Weg gehst den wir hier leben.

    Weil du aber kontrollierte Trinken versuchst , wie du in dem gesperrten Thread geschrieben hast , weis ich nun nicht wie diese Hilfe auszusehen hat.

    Gruß Hartmut

    Hallo Schnidel,

    wir diskutieren hier im Forum in keinster Weise kontrolliertes Trinken. Wir sind hier der Meinung das dieses nicht möglich ist.

    Da müsstest du dir ein anderes Forum suchen.

    Damit schließe ich diesen Thread

    Gruß Hartmut

    Auszug Forenregeln

    Zitat

    Kontrolliertes Trinken

    Dieses Forum richtet sich ausschließlich an Menschen, die ein Leben ohne Alkohol erlernen möchten. Das heißt, jedes andere Ziel in Fragen des Alkoholkonsums, hat hier keinen Platz und wird nicht diskutiert. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und wer die Abstinenz nicht als Lebensziel hat, also einen in seinen Augen normalen Umgang mit dem Alkohol, eben diese kontrollierte Trinken, erlernen möchte, sollte sich ein Forum suchen, wo Menschen mit diesen Zielen einen Erfahrungsaustausch betreiben. Dies ist keine Wertung, sondern nur eine klare Zielsetzung unserer Forenziele. Jeder kann das Leben führen, was er oder sie möchte, aber hier im Forum geht es ausschließlich um Alkoholiker, die ein nüchternes Leben erlernen und führen möchten.

    Hallo,

    ich habe den Thread hervorgeholt , weil es wichtig für mich ist, sich immer wieder selbst zu überprüfen, damit die Trockenarbeit nicht einschläft und somit Nachlässigkeiten einschleichen.

    Wenn ich hier die Antworten lese die überwiegend von den "typischen Schwarz-Weiß-Denker " kamen , decken sie sich überwiegend auch mit meinen Erfahrungen und Ansichten. Das mag vlt. auch daran liegen das ich von Anfang an , mich an den Langzeittrockene orientiert hatte.
    Dafür bedanke ich mich mal. :wink:

    leider haben sich hier in diesem Thread noch nicht andersdenkende zu dem Thema geäußert.

    was noch nicht ist kann ja noch werden :)

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich hole mal wieder diesen Thread nach oben . Da nun bald Weihnachten ist und ich in einigen Posten schon gelesen habe das Kompromisse geschlossen werden .

    Da wird , auch nach einer gewissen Stabilität, Weihnachtsmärkte , Weihnachtsfeiern und sonstiges besucht , weil es mehr oder weniger von anderen gewollt wird. Es wird fremdbestimmt und um nicht aufzufallen das man nicht dabei ist , sich dem Gruppenzwang unterworfen.

    ich habe gerade wieder 2 Weihnachtsessen abgesagt wo gesoffen wird. Auch nach 19 Monate Trockenheit ist mir mein Leben wichtiger als das Denken der anderen. Und das ohne Verzicht.

    Frohe Weihnachten

    Gruß Hartmut

    Hallo Ilona,

    Zitat

    Er wünschte sich, daß er auch gesoffen hätte, und ne therapie machen würde, dann könnte er mir zeigen, daß man sich sich so anstellen muß! Er würde mir das Leben nicht so schwer machen! Geschockt

    Die Dinge, die ich ihm schildern würde wären alles Kopfsachen, also eine Frage von Wollen!

    Warum ich bzw man mich denn nicht einfach nach dem Entzug wieder auf nem normalen kontrollierten Level einpendeln könnte!

    Entweder er hat selbst ein Problem mit dem Alkohol oder argumentiert aus eine weitäüfig allgemeiner Unwissenheit heraus. Wenn es eine Willensache wäre , wären wir ja nicht süchtig. Wenn wir es kontrollieren könnten hätten wir keinen Kontrollverlust beim Saufen.
    Eine Therapie zu machen heißt trocken zu leben und nicht als geheilt entlassen zu werden.

    ich denke eher er will sich seinen Spielraum mit dem Alkohol erhalten oder er hat die Krankheit noch nicht verstanden und benötigt eine Aufklärung.

    Würde ich mich auf einen Kompromiss zu Hause einlassen ,wäre das der Anfang wieder nass zu denken und geschlossenen Türe aufmachen.

    Pass auf dich auf.

    Gruß Hartmut

    hallo Nikol,

    das musst du wohl die Polizei oder einen Anwalt befragen. Alles andere wäre Spekulation.

    jeder ist alt genug um seine eigene Verantwortung zu tragen und jeder der Alkoholkrank ist und sich mit dem Theama auseinandergesetzt hat , weis was notwendig ist sich zu schützen.

    Wir können nur daraus lernen , immer und akribisch auf unsere Trockenheit zu achten und Gefahren die im Vorfeld sich abzeichnen , erkennen und danach handeln.

    Gruß Hartmut

    Hallo Medicus,

    ich habe mal deinen Thread durchgelesen und da schreibst du das du dir nicht sicher bist Alkoholiker zu sein
    Wie sieht es heute aus?

    Zudem du auch geschrieben hast das es nicht jeder beim ersten Versuch schafft trocken zu bleiben.
    mir kam es so rüber.
    naja wenn es nicht klappt kann ich es ja immer wieder versuchen ist ja nicht so schlimm
    oder irre ich mich da?

    Warst du schon soweit mit deinem Tiefpunkt um alles zu ändern was zur Trockenheit notwendig ist.?
    zb. nach den Grundbausteine zu leben und nicht nur zu lesen?

    ich denke es bringt nicht viel, mich an Beratungstellen , Therapeuten, Ärzte , SHG usw.... zu wenden um Hilfe zu bekommen , wenn ich noch gar nicht bereit bin ,es umzusetzen.

    Sei mal ehrlich zu dir und überprüfe dich , dann wirst du schnell erkennen wie weit du wirklich bist.

    Gruß Hartmut

    Hallo Flo.

    nun hat es wieder nicht geklappt und das erinnert mich an meine Zeit als ich immer wieder Trinkpausen eingelegt habe, weil ich ja so anders war und es mit Willen versuchte.

    Wenn dann jemand zu mir gesagt hat , lass doch die Finger weg oder mach halt etwas langsamer , es wird schon wieder usw...... hat mich das nur am Rande interessiert.

    Erst als ich für mich trocken werden wollte und bereit war alles und das heißt wirklich alles umzusetzen was die Grundbausteine so schön beschreiben, hatte ich es geschafft.

    hier hast du mal mein Posten vom 29.11 2008

    Es liegt an dir nicht an uns was du aus deinem Leben machst. Hier schreiben und lesen hilft , bringt aber nichts wenn ich nicht bereit bin es umzusetzen.

    Ich wünsche dir die Einsicht und die Weitsicht die jeder von uns benötigt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Didii,

    in meiner Anfangsphase als ich noch durch mein "Nasses Denken" gesteuert wurde ,hatte ich es auch so gesehen wie du.

    Mit der Zeit wurde mir klar das es für mich eine Beschönigung war, andere alkoholtrinkende Menschen und ihre mögliche Alkohlkrankheit zu beurteilen. So habe ich meinen Alkolismus abzuschwächen versucht.

    heute schaue ich nicht mehr auf andere und bleib bei mir und meiner Krankheit.

    ich finde es klasse das du dich genau hinterfragst und weiter reflektierst.

    Einfach weiter Erfahrungen die in den Grundbausteine stehen oder dir von Langzeittrockenen vermittelt werden umsetzten , auch wenn du es noch nicht so siehst. Das verstehen wird dich mit der Zeit einholen.
    jedenfalls war es bei mir so :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Didii,

    willkommen hier im Forum,
    ich habe schon mehrere Trinkpausen hinter mir und sie endeten immer wieder ,weil ich nicht alles für meine Trockenheit getan hatte ,was notwendig ist.

    Durch meine jahrelanges Saufen hat sich mein ganzes "nasses" Leben nur um den Alkohol gedreht und ich habe es auch danach ausgerichtet. Ob es nun Freunde , Mitarbeiter, Familie oder Festlichkeiten aller Art waren oder andere fadenscheinliche Gründe. Es gab immer einen illusorischen Grund zum Saufen. Wenn nicht wurde er erfunden oder zurechtgebogen.

    Da ich ,wie du ja auch , an einer tödlich verlaufende Krankheit leide, wenn sie nicht gestoppt wird , hatte ich einen Weg gesucht aus meinen Trinkpausen ,eine zufriedene Trockeheit zu machen. Den habe ich durch unsere Grundbausteine gefunden auch wenn ich Anfang erst skeptisch war.

    Da mich der Suff das Leben kosten würde war es auch meine alleinige Sache und ich habe es für mich getan und nicht für andere dessen Ansichten oder Gepflogenheiten.

    Heute kann ich sagen das es die beste Entscheidung meines Lebens war, ohne Rücksicht auf andere ,meinen Weg zu gehen.

    Ohne Umstruckturierung und Veraltensänderungen wäre ich wie früher kläglich gescheitert.

    Kennst du unsere Grundbausteine schon?

    Gruß Hartmut

    Hallo chiemseefischer,

    Zitat

    In vielen Beiträgen hier wird letztlich ja das Atrribut "trocken" mit einer Zeitspanne verknüpft

    und auf diese Zeitspanne habe ich am Anfang genau hingeschaut wie lange dieser Mensch trocken ist und welche Erfahrungen er mir vermittelt. Je länger jemand zufrieden trocken lebt , je mehr konnte ich was für meinen Weg herausziehen . Denn da will ich ja auch hin.

    Der Austausch mit den kürzeren trockenen oder gleicher Augenhöhe hat mir gezeigt , wie weit ich in meinem Weg schon bin.

    Am Anfang zählte ich auch die Tage , dann wurden es Wochen und ich hörte auf zu zählen. Da es mich immer wieder an meine Trinkpausen erinnerte , wo ich mir selber auf die Schulter klopfte , das ich kein Alkoholiker bin und was für ein toller Hecht ich war.

    es muss jeder für sich selbst entscheiden was er mit seinem Zählen der Tage bezweckt.

    Gruß Hartmut

    Hallo chiemseefischer,

    eine Zeitangabe gibt es da für mich nicht ,da es ein immer weiterführender Prozess ist. Würde ich heute sagen ich bin endgültig trocken besteht die Gefahr das sich eine Überheblichkeit einschleicht und ein Hintertürchen auflässt.

    ich habe in meine Trinkpausen auch von trocken geredet aber nicht gedacht.Ich hatte nichts verändert und einfach nur mit Willen mein Glas weggestellt und bin mit der geballten Faust in der Tasche herum gelaufen.

    erst als ich den Kampf aufgab und vor dem Alkohol kapituliert hatte , verbunden mit meinen Gang des Weges der Grundbausteine, hat sich mein "Nasses" ins Trockene Denken verändert. Somit auch mein trockenes Leben angefangen. Ich sehe es wie Kommal und lebe trocken und denke trocken.

    Gruß Hartmut

    Hallo,

    für mich kommt es auch darauf an , aus welcher Motivation ich mich im Co-Bereich aufhalte.

    Da ich Alkoholiker bin ,will ich von den Co- Erfahrungen haben und nicht von mir an gelesenen und die nicht selbserlebten Erfahrungen , den Co-s vermitteln. Es dient für mich dazu , das es mich weiterbringt, um mein gegenüber und dessen Krankheit besser zu verstehen.

    Gruß Hartmut