Beiträge von Hartmut

    Hallo Weitsicht,

    Zitat

    Wie geht ihr mit euren Kindern um, wie redet ihr mit ihnen über Eure Alkoholikerzeit?

    ehrlich und offen das die Alkoholkrankheit mich Dinge machen ließen die ich ohne diese Krankheit nie gemacht hätte und das ich es nicht rückgängig machen kann.

    Dann kommt es darauf an wie sie es erlebt haben und welche Fragen sie dazu haben.

    Gruß Hartmut

    Hallo Live,

    Zitat

    Sagt mir bitte, ist es Ok, dass ich mich mit diesen Fragen beschäftige? jetzt? ist es zu früh? oder ist es gut?
    soll man lieber die Vergangenheit hinter sich lassen oder diese bearbeiten? sich damit auseinander setzten?
    soll ich nachdenken, wieso ich süchig geworden bin? oder es einfach hinnehmen ohne Fragen zu stellen?
    Was ist richtig? Fragen oder schweigen.


    das kann ich dir nicht beantworten , das muss jeder für sich selbst wissen inwieweit er seine Vergangenheit aufarbeitet und ob er auch dazu noch therapeutische Hife in Anspruch nimmt. Da gibt es kein allgemeingültige Aussage.

    Meine Meinung ist.

    Solange ich noch keine Stabilität in der Trockenheit erreicht habe, lasse ich auch die Finger davon. Die Vergangenheit ist in der Zukunft immer noch die selbe Vergangenheit. Da ist genug Zeit um sie aufzuarbeiten , falls das dann überhaupt noch notwendig ist.

    Ich stelle mich zwar meiner Vergangenheit aber ich arbeite sie nicht auf. Sie ist passiert und unabänderlich .Ich kenne die Knackpunkte die mich zum Saufen veranlasst haben und das binde ich in meine Trockenheitsarbeit ein. Ich lebe jetzt für die Zukunft und baue um meine Trockenheit ein neues Leben auf. Die peinlichen Situationen oder das Verhalten in der nassen Zeit sind passiert und werden auch nicht besser wenn ich sie für mich immer wieder analysiere.

    Gruß und trockene 24 h

    Hartmut

    Hallo Ette,

    Zitat

    Und – die Ansicht einer länger „trocken“ lebenden Co-Abhängigen liest du immer, wenn du mich liest

    ich bin nicht oft im CO-Bereich, deswegen halte ich es hier genauso wie im Alkoholiker Bereich. Die erfahrenen praktizierenden "alten Hasen "die ihren Weg schon gegangen sind, haben die Erfahrungen die mich am weitesten bringen. Hätte ich damals die Ansichten (von Erfahrungen kann ich ja da nicht sprechen) von gleichzeitig Trockenwerdende angenommen , hätte ich auch am Stammtisch sitzen bleiben können.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ette,

    ich denke , solange ich meine Krankheit als Krankheit, sei es CO-Abhängiger oder Alkoholiker noch nicht akzeptiert habe und sie dazu benutze um weiter die Aufmerksamkeit des anderen zu bekommen oder solange diskutiere bis sich meine eigene Vorstellung von Sucht bestätigt und dabei vergesse das es nur um mich geht und die Sucht als Krankheit nicht induviduell ist , bleibe ich immer in der Opferrolle.

    In einer noch "Nassen" CO-Alkoholiker Beziehung sind beide in der Opferrolle bis jeder einzelne seine eigene Sucht erkennt und aktiv an seinen eigenen Gesundungsprozess arbeitet.

    Das sind mal meine Gedanken dazu.
    Sollte ich da einen Denkfehler dabei haben würde ich gerne mal die Sichtweise eines längeren praktizierenden "trocken" Co-Abhängigen oder Alkoholiker lesen.

    @spedi

    Zitat

    leider werden sich viele von denen, die dieser Thread betrifft, wieder einmal nicht daran beteiligen - wie schon so oft in der Vergangenheit. Schade, aber wohl nicht zu ändern.

    das ist leider auch im "Selbsthilfe : Forum : Selbsthilfe und Alkoholsucht" so.

    Gruß Hartmut

    Hallo Rowi,

    rowi

    Zitat

    Sorry, wenn ich hier für Unruhe gesorgt habe .


    du hast sicherlich nicht für Unruhe hier gesorgt. Ich finde es Klasse das du dieses Thema, das dich beschäftigt angesprochen hast. Da gibt es immer verschiedene Lager die sich hier äußern. Wichtig für mich war, mich als erstes zu sehen und habe mir die Erfahrungen herausgesucht die keine Kompromisse zulassen und daruf geachtet von wem sie kommen. In Anbetracht der Schwere meiner Krankheit ist das der beste Weg gewesen.

    rowi

    Zitat

    Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen , Pflicht oder nicht , für mich ist es eine , muss ich doch meinen MA die neuen Ziele und Vereinbarungen rüberbringen .

    Da ich solche Veranstaltungen kenne, die meistens zum Jahresanfang mit Besäufnissen enden überprüfte ich sehr genau ,wo meine angebliche Pflicht begann und wo sie aufhörte. Ich habe meinem damaligen "Geschäftsführung" davon in Kenntnis gesetzt das ich den offizielen Teil der Zielsetzung übernehme und dann den Besäufnissteil der immer mit einem vorgeschobenen Essen verbunden war, aus Selbstschutz fern bleibe.

    Das waren mal meine Erfahungen dazu.

    Gruß Hartmut

    Hallo Rowi,

    ich gehe nach endlosen vergeblichen Eigenversuche, die immer wieder in Trinkpausen endeten, den geraden und den risikoarmsten Weg.

    Der beinhaltet auch das mein Umfeld , sei es Ärzte, Arbeitgeber , Bekannte oder Freude , von meiner Krankheit wissen. Alles andere bringt mich mit der Zeit in Gefahr. Da ich auch sehr viel beruflich in Tagungen , Meetings oder Veranstaltungen unterwegs bin, habe ich noch nichts nachteiliges erfahren.

    Ich bin für mich verantwortlich und nicht für die Denke der anderen Menschen. Es ist eine Krankheit die einfach tödlch endet wenn sie nicht gestoppt wird. Das einige dieses anders sehen ,ist derer Problem und nicht meins.

    Beschönigungen Verharmlosung und Verheimlichungen meiner Krankheit gehören "Gott sei Dank" der Nassen Zeit und dem verbundenden Denken an.

    Niemand sagt auch das dieses ein einfacher Weg war oder ist. Wenn ich diesen Weg mit Lügen oder Verheimlichungen angefangen hätte , wäre ich aus dieser Nummer nie rausgekommen und das Umfeld würde nach Aufliegen meine Krankheit sie erst recht nicht für ernst nehmen.

    Solange ich das Bild des Obdachlosen Alkoholiker im Kopf hatte und es was verwerfliches ist , Alkoholkrank zu sein, hatte ich ähnlich gedacht wie einige Vorposter.

    Gruß Hartmut

    Hallo Soulya,

    als ich noch getrunken hatte habe ich egal wo oder egal wie immer meine Ration Alkohol besorgt. Wir Alkoholiker sind bei der Beschaffung des Stoffs sehr einfallsreich.

    Nur das hat nichts mit dir zu tun sondern deine Mutter ist dafür verantwortlich. Sonst niemand :!:

    Lasse dir von deinem Vater bloß kein schlechtes Gewissen einreden.

    Wir dürfen hier im Forum auch keine Rechtsberatung bezüglich deiner Anfrage gegen die Klinikleitung machen. Da solltest du dich an einer andere Stelle informieren.


    Gruß Hartmut

    Hallo Rainer,

    Zitat

    Hallo ich bin Rainer, ich bin Alkoholiker,
    ich bin psychisch krank, leide unter Depri, Zwängen, Konzentrationsschwäche und Antriebslosigkeit aber ich musste mehrere 24 Stunden nicht saufen.

    Und das ist es, um was es geht. Ob 4 Jahre, oder 6, Gratulation.
    Wir mussten nicht saufen, was wir auch immer für einen Schiet um die Ohren hatten.

    Gute 24 Stunden.

    das stimmt aber das in der Gratulations-Thread von Spedi zu seinem Trockengeburtstag und dieser ist nun mal schon lange gewesen.

    Dein Thread ist hier .
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…p=298234#298234

    Und du kannst gerne noch andere eröffnen dann ist es etwas übersichtlicher.

    Ich wünsche dir auch trockene 24 h

    Gruß Hartmut

    Hallo Caro,

    wenn ich mal wieder zu viel auf die Waage bringe dann esse ich trotzdem alles, nur ich habe da eine andere Einteilung und durch diese nehme ich auch wieder ab.

    Morgens esse ich Kohlehydrate , Mittags Mischkost und abends nur Eiweiß.

    Dazwischen mache ich immer eine Pause von ca .5 Stunden die ich genau einhalte. Damit nehme ich auch langsam ab

    Zum Trinken , morgens ungesüßter Kaffee ,Tee , Wasser oder auch Light-Getränke, Mittags keine Einschränkungen und abends wiederum das gleiche wie morgens. Zwischendurch nur Light-Getränke oder was ungesüßtes.

    Das klappt auch. das weiß ich :lol:

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammnen,

    Wie deutet ihr Angst und wie geht ihr damit um in Bezug auf unsere Krankheit?

    zb. lese ich des öfteren
    Angst vor dem Rückfall
    Angst das ich es nicht schaffe
    Angst in alte Verhaltensweisen zu fallen
    Angst vor Saufdruck
    Angst vor dem Suchtgedächtnis. usw..

    Ist Angst für euch ein positives Warnsystem oder eher was negatives.?
    Kommt die Angst davon, nicht alles für sich und die Krankheit getan zu haben und hemmt damit das Leben mit der Krankheit?
    Ist Angst nicht eher ein schlechter Wegbegleiter?
    Muss Angst sein?

    Wie seht ihr das und wie geht ihr damit um?

    Gruß Hartmut

    Hallo Jens,

    Was machst du gegen Saufdruck?

    Wie sieht denn dein alkohofreis Umfeld aus?

    Gibt es noch Personen die in deinem Umfeld die in deinem Beisammensein trinken?

    Welche Risikominimierung und Vorsorge hast du für dich getroffen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Wasser,

    Zitat

    Wie habt ihr eure abstinente Anfangszeit verbracht? Seid ihr zu Hause geblieben oder seid ihr aus gegangen?

    ich habe alle Orte und Begebenheiten wo getrunken wurde vermieden und es mit sinnvollen anderen Beschäftigungen ersetzt. Wir empfehlen mindestens 1.Jahr dieses zu tun. Gerade am Anfang ist es sehr wichtig sich davon abzugrenzen, da das Suchtgedächtnis bei jeder Situation anschlägt. Dann steuerst nicht mehr du und dein Wille die Handlungen sondern die Sucht.

    Orte austauschen wo nicht getrunken wird und "Freunde" davon in Kenntnis setzten das auch nicht an deiner Seite Alkohol konsumiert wird.

    Wenn es Freunde sind und selbst kein Problem mit Alkohol haben, auch dich und deine Krankheit die tödlich verlaufen wird, wenn sie nicht gestoppt wird, akzeptieren steht einem Treffen auch nichts im Wege.

    Oder wie siehst du das?

    Gruß Hartmut

    Hallo Wasser,

    es geht hier nicht um Bedingungen die das Forum betreffen , es geht ausschließlich um dich und deine Alkohlsucht.

    dann schreibst du

    Zitat

    Ich bin nicht sicher, ob ich der Kritik im öffentlichen Bereich standhalten werde.

    das kann ich nicht ganz nachvollziehen wie du das meinst. Wir tauschen uns hier aus und geben unsere Erfahrungen weiter die wir gemacht haben. Das manches Wort härter oder deutlicher rüberkommt ist in anbetracht der Schwere unsere Krankheit , die nun mal tödlich endet, auch normal.

    ich habe es auch erst nach einer gewissen Zeit verstanden das es nichts mit der Person zu tun hat sondern sich ausschließlich um die Krankheit dreht.

    Solltest du es nicht zu "öffentlich" schreiben können, wäre es auch eine Möglichkeit einen Antrag für den erweiterten Bereich zu stellen der anonymer ist und nicht von dem ganzen www. eingesehen und von Suchmaschinen gefunden werden kann.

    Du hast ja schon einiges umgesetzt und daran gilt es jetzt sich zu erkennen und wie deine weitere Schritte auszusehen haben. So haben wir im Forum , auch einen Einblick und können dich besser einschätzen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jens Koch,

    wie ich sehe beteiligst du dich schon rege hier im Forum und das ist nicht schlecht. Es wäre aber besser mal einen eigenen Thread z.B im "Alkoholsucht bzw. Alkoholabhängigkeit im Alkoholiker Forum" aufzumachen um es übersichtlicher zu gestalten. Da können wir dann genauer auf deine Geschichte eingehen und müssten nicht immer wechseln.
    Das heißt nicht das du dich nicht weiter in andere Threads austauschen kannst :wink:

    Denke mal darüber nach.

    Gruß Hartmut