Beiträge von Hartmut

    Hallo Medicus,

    ich habe mal deinen Thread durchgelesen und da schreibst du das du dir nicht sicher bist Alkoholiker zu sein
    Wie sieht es heute aus?

    Zudem du auch geschrieben hast das es nicht jeder beim ersten Versuch schafft trocken zu bleiben.
    mir kam es so rüber.
    naja wenn es nicht klappt kann ich es ja immer wieder versuchen ist ja nicht so schlimm
    oder irre ich mich da?

    Warst du schon soweit mit deinem Tiefpunkt um alles zu ändern was zur Trockenheit notwendig ist.?
    zb. nach den Grundbausteine zu leben und nicht nur zu lesen?

    ich denke es bringt nicht viel, mich an Beratungstellen , Therapeuten, Ärzte , SHG usw.... zu wenden um Hilfe zu bekommen , wenn ich noch gar nicht bereit bin ,es umzusetzen.

    Sei mal ehrlich zu dir und überprüfe dich , dann wirst du schnell erkennen wie weit du wirklich bist.

    Gruß Hartmut

    Hallo Flo.

    nun hat es wieder nicht geklappt und das erinnert mich an meine Zeit als ich immer wieder Trinkpausen eingelegt habe, weil ich ja so anders war und es mit Willen versuchte.

    Wenn dann jemand zu mir gesagt hat , lass doch die Finger weg oder mach halt etwas langsamer , es wird schon wieder usw...... hat mich das nur am Rande interessiert.

    Erst als ich für mich trocken werden wollte und bereit war alles und das heißt wirklich alles umzusetzen was die Grundbausteine so schön beschreiben, hatte ich es geschafft.

    hier hast du mal mein Posten vom 29.11 2008

    Es liegt an dir nicht an uns was du aus deinem Leben machst. Hier schreiben und lesen hilft , bringt aber nichts wenn ich nicht bereit bin es umzusetzen.

    Ich wünsche dir die Einsicht und die Weitsicht die jeder von uns benötigt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Didii,

    in meiner Anfangsphase als ich noch durch mein "Nasses Denken" gesteuert wurde ,hatte ich es auch so gesehen wie du.

    Mit der Zeit wurde mir klar das es für mich eine Beschönigung war, andere alkoholtrinkende Menschen und ihre mögliche Alkohlkrankheit zu beurteilen. So habe ich meinen Alkolismus abzuschwächen versucht.

    heute schaue ich nicht mehr auf andere und bleib bei mir und meiner Krankheit.

    ich finde es klasse das du dich genau hinterfragst und weiter reflektierst.

    Einfach weiter Erfahrungen die in den Grundbausteine stehen oder dir von Langzeittrockenen vermittelt werden umsetzten , auch wenn du es noch nicht so siehst. Das verstehen wird dich mit der Zeit einholen.
    jedenfalls war es bei mir so :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Didii,

    willkommen hier im Forum,
    ich habe schon mehrere Trinkpausen hinter mir und sie endeten immer wieder ,weil ich nicht alles für meine Trockenheit getan hatte ,was notwendig ist.

    Durch meine jahrelanges Saufen hat sich mein ganzes "nasses" Leben nur um den Alkohol gedreht und ich habe es auch danach ausgerichtet. Ob es nun Freunde , Mitarbeiter, Familie oder Festlichkeiten aller Art waren oder andere fadenscheinliche Gründe. Es gab immer einen illusorischen Grund zum Saufen. Wenn nicht wurde er erfunden oder zurechtgebogen.

    Da ich ,wie du ja auch , an einer tödlich verlaufende Krankheit leide, wenn sie nicht gestoppt wird , hatte ich einen Weg gesucht aus meinen Trinkpausen ,eine zufriedene Trockeheit zu machen. Den habe ich durch unsere Grundbausteine gefunden auch wenn ich Anfang erst skeptisch war.

    Da mich der Suff das Leben kosten würde war es auch meine alleinige Sache und ich habe es für mich getan und nicht für andere dessen Ansichten oder Gepflogenheiten.

    Heute kann ich sagen das es die beste Entscheidung meines Lebens war, ohne Rücksicht auf andere ,meinen Weg zu gehen.

    Ohne Umstruckturierung und Veraltensänderungen wäre ich wie früher kläglich gescheitert.

    Kennst du unsere Grundbausteine schon?

    Gruß Hartmut

    Hallo chiemseefischer,

    Zitat

    In vielen Beiträgen hier wird letztlich ja das Atrribut "trocken" mit einer Zeitspanne verknüpft

    und auf diese Zeitspanne habe ich am Anfang genau hingeschaut wie lange dieser Mensch trocken ist und welche Erfahrungen er mir vermittelt. Je länger jemand zufrieden trocken lebt , je mehr konnte ich was für meinen Weg herausziehen . Denn da will ich ja auch hin.

    Der Austausch mit den kürzeren trockenen oder gleicher Augenhöhe hat mir gezeigt , wie weit ich in meinem Weg schon bin.

    Am Anfang zählte ich auch die Tage , dann wurden es Wochen und ich hörte auf zu zählen. Da es mich immer wieder an meine Trinkpausen erinnerte , wo ich mir selber auf die Schulter klopfte , das ich kein Alkoholiker bin und was für ein toller Hecht ich war.

    es muss jeder für sich selbst entscheiden was er mit seinem Zählen der Tage bezweckt.

    Gruß Hartmut

    Hallo chiemseefischer,

    eine Zeitangabe gibt es da für mich nicht ,da es ein immer weiterführender Prozess ist. Würde ich heute sagen ich bin endgültig trocken besteht die Gefahr das sich eine Überheblichkeit einschleicht und ein Hintertürchen auflässt.

    ich habe in meine Trinkpausen auch von trocken geredet aber nicht gedacht.Ich hatte nichts verändert und einfach nur mit Willen mein Glas weggestellt und bin mit der geballten Faust in der Tasche herum gelaufen.

    erst als ich den Kampf aufgab und vor dem Alkohol kapituliert hatte , verbunden mit meinen Gang des Weges der Grundbausteine, hat sich mein "Nasses" ins Trockene Denken verändert. Somit auch mein trockenes Leben angefangen. Ich sehe es wie Kommal und lebe trocken und denke trocken.

    Gruß Hartmut

    Hallo,

    für mich kommt es auch darauf an , aus welcher Motivation ich mich im Co-Bereich aufhalte.

    Da ich Alkoholiker bin ,will ich von den Co- Erfahrungen haben und nicht von mir an gelesenen und die nicht selbserlebten Erfahrungen , den Co-s vermitteln. Es dient für mich dazu , das es mich weiterbringt, um mein gegenüber und dessen Krankheit besser zu verstehen.

    Gruß Hartmut

    Hallo hrw,

    hier hast du mal ein Link wegen dem Entzug.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…koholentzug.php

    da es auf den medizinischen Zustand des Kranken ankommt, kann das auch nur der Arzt oder die Klinik wissen. Genauso ist eine Folge-Threapie , ob ambulant oder stationär, von deinem Schwiegerpapa abhängig. Es gibt da keine allgemeingültige Aussage.
    Jede Therapie ist nur so gut wie ich sie für mich selbst annehme und umsetze.


    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    voneinander lernen heißt für mich als erstes die Krankheit des anderen ernst zu nehmen und nicht mit Verallgemeinerungen und Schuldzuweisungen um sich zu werfen. Den anderen respektieren und seine Sichtweise, ohne auf mein Recht oder Sicht zu pochen , sich auszutauschen und meinen Nutzen daraus ziehen

    Voneinander lernen heißt für auch mich weiterentwickeln und alte Verhaltensmuster die ich in den Nassen Jahren hatte abzulegen.

    im Moment habe ich das Gefühl , das es in einigen Threads anders gehandhabt wird . Deswegen danke ich dir mal für die eröffnung diese Threads S.Käferchen und hole ihn nach vorne. :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo maik,

    Ein Mittelweg gibt es da leider nicht.

    Es gibt entweder die Abgrenzung von deiner Mutter mit dem fernbleiben oder du erträgst ihr möglichen Alkoholrausch zu Weihnachten.

    Es liest sich hart , nur es ist leider die Realität. Die Krankheit deiner Mutter lässt sich auch wegen dem Seelenfrieden zu Weihnachten nicht ausblenden.

    Gruß Hartmut

    Hallo maik_nrw.

    alle Jahre wieder ..... :wink:
    Du hast dich nun ein Jahr nicht gemeldet und holst dir die Bestätigung des alten Jahres.

    Wolltest du Hilfe oder nur dein Unmut zum Papier bringen. Wenn dein Leidensdruck so groß ist um dich selbst zu schützen solltest du es auch nur für dich tun. Nicht für deine Mutter, Vater oder andere.

    Wieso soll denn deine Schwester anrufen , wenn du damit ein Problem hast?

    ich komme da nicht ganz mit und hoffe das du mir das mal erklären kannst.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kalle-Teodor.

    als ich meine Krankheit noch nicht ernst genommen hatte , haben mich die anderen auch nicht ernst genommen. Wie sollten sie dieses auch?
    Ich hatte nichts verändert (Umfeld/Partys,usw..) nur mit dem Saufen eine Zeit lang aufgehört. Das musste aus heutiger Erfahrung auch in die Hose gehen.

    ich habe die gleiche Fehler begangen , die du gerade in Betracht ziehst. Das hatten mich Jahre meines Lebens und fast mein Leben gekostet. Die einzigste Entschuldigung , war meine Unwissenheit über die Krankheit.

    Ich bin immer wieder stumpfsinnig meinen Weg gegangen und rutschte jedesmal tiefer ab wie vorher.

    Du hast die Möglichkeit dieses für dich zu ändern, wenn du bereit bist dieses Erfahrungen der Langzeittrockenen anzunehmen und ohne wenn und aber umzusetzen.

    Ich wünsche dir viel Spass auf der Weihnachtsfeier wo gesoffen wird , auf dem Weihnachtsmarkt wo es außer Glühwein auch andere suchtfördernde Getränke gibt und viel Willenskraft das du es überstehst.

    Ich kann es nicht nachvollziehen obwohl du nun über ein fachliches Wissen über deine Krankheit verfügst , das du dir dieses antust.

    Gruß Hartmut

    Hallo,

    ich finde es schon etwas verwunderlich und auch unangebracht das ihr die Ernsthaftigkeit dieses Forums in Frage stellt und euch einen Spass daraus macht.

    ist es denn so schwierig einen neuen Thread in dem Freizeitbereich zu eröffnen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Flo,

    du wolltest saufen und da ist jeder Grund recht.

    Was hat dich außer deine Gründe scheitern lassen?
    Wie sieht es mit der Umsetzung der Grundbausteine aus?

    Alkfreies Umfeld usw...

    Überprüfe dich mal auch ob du wirklich schon soweit bist, trocken werden zu wollen.

    Oder hat sich da was geändert ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Oliver,

    Das ist ne Ansichtssache die ich aber für mich auch als Verniedlichung sehe. Am Anfang meines trockenwerdens habe ich auch noch mich als Alki bezeichnet um es abzuschwächen oder es für mich nicht ganz ernst zu nehmen. Im Laufe der Umwandlung vom Nassen zu dem Trockenen Denken hat sich das eindeutig und ohne Abschweife zu einem Alkoholiker entwickelt.

    Ich bin Alkoholiker , nicht mehr und nicht weniger. Alokoholismus ist eine zu schwere Krankheit um es zu beschönigen.

    ich lese diese Verniedlichung auch des öfteren auch bei Co-Abhängige um es vlt. schonend rüber zubringend. Meine damalige Freundin hatte dieses auch verwendet und das hatte mir immer ein Hintertürchen aufgelassen.

    Also wenn du zu pendantisch bist reihe ich mich gerne bei dir ein :wink:

    Gruß Hartmut