Beiträge von sweety15

    Hallo Frieda,
    in deinem Entschluss, ein Leben ohne Alkohol zu führe, will auch ich dich gern unterstützen.
    Gerade am Anfang der Abstinenz kommen so viele Sachen von früher wieder hoch. Da ist es ganz wichtig, diese "Altlasten" zu verarbeiten. Die Versuchung, sie wieder herunterzuspülen, ist doch sehr groß. Schließlich ist das ja die Methode, die du bis jetzt am besten kennst.
    Wenn du nicht in diesem Forum darüber schreiben möchtest, solltest du dir Hilfe an deinem Wohnort suchen.
    Der Hausarzt kann dir Therapeuten nennen, die mit dir die "Sachen" aus der Vergangenheit aufarbeiten.
    Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht, sie war auch ein wichtiger Mosaikstein auf meinem Weg, trocken zu werden.
    Gruß Sweety

    Hallo Gordon,
    zu der Aussage deines Arztes fällt mir auch nichts mehr ein!
    Ob du ein Problem mit Alkohol hast oder nicht, weißt du nur ganz allein. Ein Arzt kann das nicht diagnostizieren.
    Du weißt auch nur ganz allein, wie hoch dein Leidensdruck ist. Wichtig ist, dass du dem Arzt klar machst, dass es dir schlecht geht und du Hilfe brauchst.
    Lass dich nicht entmutigen!
    Sweety

    Hallo Blizzard,
    deine Psychologin ist eine kluge Frau!
    Ich denke auch, dass du dir selbst zu viel Druck machst.
    In Wahrheit ist das aber nicht DEIN Druck, sondern der, den du von ANDEREN übernimmst.
    Warum tust du dir das an?
    Du kommst mir vor, wie ein Hamster in seinem Laufrad.
    So kommst du nicht weiter.
    Es scheint mir, dass DU im Moment genau weißt, was DU jetzt wirklich brauchst!
    Woher soll deine Familie das wissen, wenn du es ihnen nicht sagst?
    Musst du wirklich bis zur Hochzeit alles auf die Reihe kriegen? Ich denke, heiraten solltest du aus Liebe und sonst nichts.
    Du musst auch nicht der Vorzeigeschwiegersohn sein. (Wenn deine Schwiegermutter ein Problem damit hat, dass du alkoholkrank bist, ist das nicht DEIN Problem!)
    Willst du sie ein Leben lang belügen?
    Nur Mut, Konflikten kannst auch du nicht dauerhaft auf dem Weg gehen.
    Sweety

    Moin Superman,
    fürs Selbstbewusstsein gibt es leider kein Patentrezept. Aber ich denke, du kannst daran arbeiten.
    - Mach dir doch einfach mal klar, was dir an dir gefällt oder was du gut kannst. :o
    Da gibt es sicher Einiges (auch die kleinsten Sachen zählen). Wenn du es aufschreibst, wirst du staunen, wieviel es ist.
    - Setz dir kleine Ziele, die du auch erreichen kannst.
    - Warte nicht darauf, dass andere dich loben, sondern klopf dir selbst auf die Schulter.
    - Belohn dich, wenn du etwas geschafft hast.
    - Sei nett zu dir, tu dir was Gutes. :lol:
    Einen schönen Tag wünscht
    Sweety

    Hallo Olli via,
    ganz klar, dass dein Kind etwas bemerkt.
    Als ich trocken werden durfte, haben mir meine Kinder erzählt, wie sich mich in meiner Trinkzeit erlebt haben. Das war erschreckend!
    Je länger Du die Entgiftung hinausschiebst, desto mehr muss dein Kind leiden!
    Wenn du dir morgen ein Bein brichst, kannst du dir auch keinen Termin fürs Krankenhaus geben lassen. Dann muss auch eine Betreuung für dein Kind gefunden werden.
    Packs an! Es lohnt sich!
    Sweety

    Hallo Superman,
    klar, dass Du Dich daneben benommen hast, wenn Du betrunken warst. Das habe ich auch.
    Deshalb habe ich aber nicht für den Rest meines Lebens Schuldgefühle.
    Ich habe den (nicht trinkenden) Menschen, die mir wichtig sind, meine Alkoholkrankheit eingestanden und mich für meine Ausraster entschuldigt.

    Ich lebe heute. Was gestern war, ist vorbei. Ich kann es nicht mehr ändern.

    Gruß Sweety

    Hallo Bieger,
    leider funktioniert das Aufhören nicht allein mit dem festen Willen. Die Sucht ist immer stärker. Sie setzt alle guten Vorsätze außer Kraft.
    Den festen Willen brauchst Du aber, um die notwendigen Schritte einzuleiten, aus dem Teufelskreis herauszukommen.
    Dazu gehört auf jeden Fall eine klinische Entgiftung.
    Erst wenn Dein Körper frei von Suchtstoffen ist, kannst Du Entscheidungen für Dein weiteres Leben treffen.
    Geh zum Arzt, der wird Dir weiter helfen.
    Es bringt nichts, zu warten.
    Nur Mut
    Sweety

    Hallo Supermann,
    den Beitrag von Aschy kann ich nur unterstreichen!
    Mit solchen Gefühlen, wie Du sie gerade hast, habe ich mich meist auf den direkten Weg in den Rückfall begeben.
    Deine Trockenheit ist kostbar, Du solltest sie nicht aufs Spiel setzen, nur um es immer allen recht zu machen.
    Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Du bist nicht dazu da, damit es anderen gut geht.
    Gruß Sweety

    Guten Morgen Biggi,
    den "Druck" solltest Du Dir selbst machen! Da Du das aber anscheinend nicht tust, bekommst Du ihn von anderen. Sei froh, dass Du noch Menschen hast, denen Du nicht nicht gleichgültig bist!
    Aufhören zu trinken kannst Du nicht "step by step".
    Aufhören kann man nur ganz oder gar nicht.
    "Step by step" kannst Du Dir dann ein neues Leben ohne Alk aufbauen.
    Gruß
    Sweety15

    Hallo Dondolo,
    "mein Leben geht nicht mehr ohne" - diese Situation kennen wohl alle hier im Forum.
    Da kommst Du nicht allein raus. Du brauchst ärztliche Hilfe. Einen kalten Entzug zu Hause solltest Du auf keinen Fall versuchen. Das ist lebensgefährlich.
    Geh am besten gleich am Dienstag zum Arzt und sprich offen über Dein Problem.
    Übrigens: Tabletten gegen das Trinken gibt es nicht.
    In einer stationären Entgiftung wirst Du aber medizinisch überwacht. Die Ärzte dort entscheiden, ob Du Medikamente brauchst, die die Entzugserscheinungen mildern
    Kopf hoch, auch Du kannst es schaffen!
    Sweety15

    HallonWeazle,
    es freut mich sehr, dass jetzt alles seinen Weg geht. Ich wünsche Dir erst mal alles Gute.
    Meld Dich mal wieder, damit wir wissen, wie es Dir geht. Die Tage vor der Entgiftung sind doch nicht einfach.
    Frohe Feiertage noch
    Sweety1

    Hallo saalenixe,
    2 Wochen ohne Alkohol! Da hast Du zumindest körperlich schon das Schlimmste überstanden.
    Mit dem Alltag kann es klappen, wenn Du Dir kleine Ziele setzt.
    Ich habe mir am Anfang noch nicht einmal die berühmten 24 Stunden vorgenommen, sondern den Tag noch unterteilt. Immer wenn ein Tagesabschnitt gut gelaufen war, habe ich das schöne Gefühl genossen, es geschafft zu haben.
    Am Abend habe ich mich mit etwas Schönem belohnt. (Mal tolles Essen, mal Kino, mal schwimmen gehen...)
    Heute, nach 2 Jahren , freue ich mich noch über jeden Tag, den ich trocken leben darf.
    1x Mal in der Woche ist nachmittags für mich Sweety-Tag. Da mache ich einfach das, was ich möchte. Ich übernehme keine Pflichten und mache keine Termine. Dann bin ich nur für mich da!
    Vielleicht ist das ja eine Anregung für Dich.
    Nur Mut, Du kannst es auch schaffen!
    Gruß Sweety15

    Hallo Sallenixe,
    "da muss ich noch sehr arbeiten" - ok.
    An der Trockenheit arbeiten geht aber nicht, solange Du noch Alkohol trinkst. Dabei ist es egal, ob Du es in Deinem Haus oder außerhalb tust.
    Alkoholismus ist eine Krankheit, sie kommt schleichend und endet tötlich.
    Kontrolliertes Trinken ist nicht möglich!!!
    Nur durch Abstinenz ohne "Wenn und Aber" kannst Du die Krankheit zum Stillstand bringen!
    Ich schreibe Dir das nicht, weil ich mich für so schlau halte, sondern weil ich das ganze Rumeiern hinter mir habe. (S. meine Vorstellung)
    Gruß Sweety15

    Hallo Josef,
    merkst Du was? Deine Frau ist schon weg. Ich muss kein Prophet sein, wenn ich Dir sage, dass Deine berufliche Existenz auch den Bach runter geht, wenn Du nicht ernsthaft was gegen Deine Alkoholkrankheit tust.
    Trocken werden ist kein Spaziergang, sondern harte Arbeit. Da musst Du für die Zeit der LZT Deinen Beruf schon mal ganz hinten anstellen.
    Du brauchst diese Zeit, um Dich einmal ganz auf Dich selbst zu konzentrieren.
    Wenn Du halbe Sachen machst, wird das nichts...
    und dann kannst Du Deine Selbstständigkeit sowieso vergessen.
    Wie bist Du krankenversichert? In Deinem Fall hast Du ja keinen Rentenversicherungsträger.
    Also packs an, nimm Dein Leben in die Hand!
    Du hast nur eins.
    Lieben Grüße
    Sweety15

    Hallo JanGo,
    ich denke, das mit dem Ignorieren ist eine sehr gute Methode, Dich nicht kaputt machen zu lassen. Meine Kinder haben das mit mir auch so gemacht. Letztlich hat mir das mehr geholfen, trocken zu werden, als das ganze Reden.
    Liebe Grüße
    Sweety15

    Hallo Jan Go,
    Du bist wirklich in einer schlimmen Situation!
    So hart es auch klingen mag, Du kannst für Deine Mutter nichts tun!!! Das muss sie schon selbst machen. Anscheinend geht es ihr noch nicht schlecht genug!
    Du bist dem ganzen Theater aber nicht hilflos ausgeliefert.
    Da Du noch noch nicht volljährig bist, bekommst Du Hilfe vom Jugendamt. Die Leute dort sind gar nicht so übel, wie viele glauben.
    Sie können Dir helfen.
    Ich kann gut verstehen, dass Du einfach abhauen möchtest. Aber was kommt dann?
    Die Polizei wird Dich wieder nach Hause bringen.
    Lass Dich nicht weiter runter ziehn!
    Hast Du schon einmal versucht, mit Deinem Lehrer darüber zu reden?
    Ob Du es glaubst oder nicht, auch er (oder sie) kann Dir helfen.
    Versuch es doch einfach mal, das ist auf jedenfall besser, als nichts zu tun und zu leiden.
    Nur Mut!
    Sweety15