Als ich noch gesoffen hatte, hat mir auch der Sinn des Lebens gefehlt. Ich fragte mich oft, wofür Lebe ich noch.
Aber so mit der Zeit, wenn sich so langsam nach dem Entzug wieder alles normalisiert - körperlich, meine ich, schleicht sich auch so langsam die Freude wieder am Leben ein. Ich genieße es einfach zu Leben, meine Interessen wieder aufnehmen zu können, neue Dinge zu finden, an denen ich Spaß habe und das Leben schlichtweg einfach wieder zu bewältigen. Heute frage ich mich nicht mehr nach dem Sinn des Lebens. Ich lebe einfach und versuche bewusst zu Leben, das Leben und den Moment mitzukriegen und meine viele seelische Arbeit zu erkennen und wahrzunehmen.
Glaub mir, wenn du nüchtern bist, begegnet dir so viele, an das du während der nassen Zeit im Traum nicht mehr gedacht hast und was vergessen ist.