Beiträge von linuxgeek81

    Hi carnel,

    mein treuer Leser quasi hehe. Ein payback-System hab ich aus Datenschutzgruenden nicht eingefuehrt ich kann Dich also nicht mit Punkten belohnen *fg

    Danke fuer die aufmunternden Worte. Ich versuche tatsaechlich an der Sache zu arbeiten, immerhin will ich ja nicht wieder rueckfaellig werden muessen. Aber ich denke jeder Tag Trockenheit bedeutet ein weiterer Schritt zu diesem Ziel. Denn: Wenn ich morgen heute trocken bin und morgen, bin ich immer trocken. Das laesst sich ja durch vollstaendige Induktion beweisen :D Selbiges gilt fuer den Spruch: "Morgen ist nie" :D Ich versuche die Dinge eben exakt zu formulieren, das ist wohl meine wissenschaftliche Ader ;)

    Tja was macht man gegen Einsamkeit? Ich versuche eben, jemanden zu finden. Beispiel sh. Georg. Leider ist das alles nicht einfach, so dass ich es nur immer wieder und immer wieder probieren kann. Ich werde wohl auch mal dieses "schwul-lesbische Referat" meiner Schule aufsuchen und das mal auschecken. Aus mehreren Gruenden geh ich zum Leute treffen nich in ne Disse oder Kneipe, ich denke das leuchtet ein. Davon abgesehen dass mir das niveaumaessig "etwas" zu lau ist gehen die da ja doch nur zum Saufen hin, das habe ich frueher schon nicht gemacht.

    greets,
    Michael

    Kurzer Nachtrag zum Thema "Dynamik im Leben vs. Alkohol":

    Ich habe mir folgendes Modell vorgestellt:

    ---------------------------------------------------- Strasse
    Fa <-----| |---> Fl

    ----------------------------------------------------

    Das Leben ist die hier abgebildete Strasse. Man kann sie in zwei Richtungen befahren. Nach rechts heisst hier "nach vorne", also der "richtige" Weg. Nach hinten (also nach links) waere der "falsche Weg". Die Pipes (||) ist man selbst. Man bewegt sich nun mit einer gewissen Lebenskraft (Fl) nach vorne auf diesem Weg. Durch das Saufen baut sich eine gegengerichtete Kraft (Fa - F_Alkohol) auf, welche das System immer weiter verlangsamt und schliesslich zum Stillstand bringt, wenn Fa = Fl. Wird Fa > Fl bewegt man sich gaenzlich in die falsche Richtung, das immer schneller, da Fa >> Fl (sprich: Fa wird immer groesser als Fl und Fl gleichzeitig immer kleiner). Hoert man nun das Trinken auf muss man erst einmal den ganzen Weg wieder ausgleichen, den man in die falsche Richtung gefahren ist. Sprich: Man muss aufraeumen und Strategien entwickeln. Erst dann (also am Ausgangspunkt angekommen) geht es wieder wirklich nach vorne, aber diesmal ungebremst!

    OK wer nun denkt ich sei total bescheuert: Nevermind hehe. Sollte Euch nur verdeutlichen, wie solche Nachdenkungen und Reflexionen bei mir Konkret im Beispiel aussehen, nachdem ich oben eher abstrakt gesprochen habe :D

    greets,
    Michael

    Hallo Forum,

    hier wurde zwischenzeitlich leider nichts geschrieben aber ich mache mal ein kleines Update.

    Es geht mir im Moment eigentlich ganz gut. Sicher, da gibt es diese Defizite in meinem Leben, die aber nichts mit Alk zu tun haben (allem voran meine Einsamkeit). Aber ich versuche daran zu arbeiten -- auch wenn es fuer alles Grenzen gibt. Heisst: Ich will nicht um jeden Preis Gesellschaft haben, heisst: Ein gewisser Mindestanspruch bleibt vorbehalten. Ich kann auch ziemlich gut mit mir alleine sein/umgehen, auch wenn ich mich manchmal nach etwas Zweisamkeit sehne.

    Meistens verdeutliche ich mir frueh's nach dem Aufstehen (was ohne Alk ja jetzt wunderbar klappt), dass es mir gut geht und warum. Ich verinnerliche und verdeutliche mir meine Trockenheit und versuche diese zu festigen. In den letzten Monaten habe ich mich sehr viel mit meiner ehemaligen Sucht auseinandergesetzt und viel auch von dem, was vorgefallen ist, reflektiert. Ich stelle fest, dass Alkohol fuer mich zunehmend unbedeutsamer wird. Ziel wird es sein, ihn weitgehend aus meinen Gedanken zu verdraengen und ihn nur noch als das zu sehen, was er wirklich ist. Natuerlich muss ich aufpassen, dass ich nicht arrogant oder leichtsinnig werde, denn die Gefahren lauern ueberall. Ich denke auch dass ich im (mind.) im ersten Jahr auf keine Feiern bzw. Veranstaltungen gehe, auf denen zumindest vornehmlich getrunken wird. Sowas hat mir um ehrlich zu sein sogar schon wenig gegeben als ich noch gesoffen habe, daher fuer mich kein "grosser Verzicht".

    Ueberhaupt gilt es Verzichtsgedanken zu tilgen. Keinen Alkohol zu trinken stellt keinesfalls einen Verzicht sondern einen erheblichen Gewinn dar, was man mit unverbluemten Vergleich mit der nassen Zeit schnell fuer sich erschliessen kann. Man braucht sich nur frueh's vorstellen, wie es einem jetzt gehen wuerde, wenn man mal wieder gesoffen haette (was man ja oft genug hat in seinem Leben *tired). Schon jetzt merke ich zunehmend dass ich auf keinen Fall mehr trinken _will_, nicht dass ich mir einrede, nicht trinken zu "duerfen". Ich hoffe auch dass sich diese Einstellung felsenfest in mir manifestiert, so dass ich den Alkohol endlich den letzten Rest seiner Beutung in meinem Leben aberkennen kann.

    Vor allem in Situationen, in denen ich frueher getrunken habe -- also wenn sich mein tolles Suchtgedaechtnis meldet -- beginne ich zu reflektieren und zu ergruenden, warum ich denn in diesen Situationen (bevorzugt) getrunken habe und was man gegen diese Ursachen unternehmen koennte. Es funktioniert ganz gut, wenn ich mir solche Methoden entwickle und verinnerliche. Ich glaube, dass man genauso gut aus Gewohnheit nicht trinken kann, wie man frueher aus Gewohnheit (und natuerlich Sucht) getrunken hat. Nur muss man sich zum anlernen einer guten Gewohnheit eben Muehe geben, was man fuer eine schlechte (wie das Saufen) sicherlich nicht muss.

    Meine Woche ist durch Schule + Arbeit ziemlich gut ausgefuellt, so dass zumindest hier keine wirkliche Langeweile aufkommt. Am Wochenende habe ich dann schon meistens das Beduerfnis, auszuruhen. Allerdings faende ich hier auch etwas Gesellschaft ab und an nicht schlecht. Aber wie gesagt ich bin waehlerisch in meinem Umgang. Was nicht heissen soll dass ich mir keine Muehe gebe.

    Ueberhaupt stellt man fest, dass es langsam wieder nach vorne geht im Leben. Hat man waehrend des Saufens graduell die Dinge verschlechtert bzw. ist maximal auf der Stelle gestrampelt, kommt jetzt wieder Bewegung und Dynamik in die Sache. Die einst gesetzten Ziele werden wieder "greifbar", also formulierbar. Trocken kann ich auch beginnen, mein teilweise etwas aus den Bahnen gelaufenes Leben wieder zu sanieren. Ich bin froh, aufgehoert zu haben, bevor alles zu spaet war. Dafuer bin ich jeden Tag auf's neue dankbar.

    So ich hoffe das hat Euch etwas Einblick in meine Methodik (Trockenheitsarbeit?) gegeben, nachdem hier ja gerne nach soetwas verlangt wird ;)

    greets,
    Michael

    Hallo Lukas,

    sorry wenn ich das sage: Aber es hoert sich nicht ueberzeugend an, was Du im letzten Beitrag geschrieben hast. Ueberhaupt glaube ich, dass Du den Ernst der Lage nicht erkannt hast. Es gibt solche unter uns, die erst alles verlieren muessen, um es wirklich einsehen zu koennen. Manche verlieren dabei ihr Leben und haben dann keine Chance mehr auf eine Veraenderung. Ich hoffe nur fuer Dich, dass ich mich irre.

    Warum denke ich das jetzt? Du hast eingehens Rat gesucht, um kontrolliert trinken zu koennen. Dann zeigst Du in Deinen Beitraegen, dass Du Bestaetigung suchst, dass es "so schlimm" doch noch nicht ist mit Dir. Dass Alkoholismus immer eine Talfahrt ist hast Du evt. schon gemerkt. Auch in Deinem letzten Beitrag schreibst Du etwas wie "ich will es tatsaechlich versuchen". Versuchen? Irgendwie sehe ich nicht den echten Willen dazu, wirklich aufhoeren zu wollen.

    greets,
    Michael

    Hallo,

    Wenn ich Dich so lese, stellt sich mir gleich eine Frage: Warum hast Du Dich hier angemeldet? Um Sanktion fuer Dein Trinkverhalten zu bekommen? Falls dem so ist kann ich Dich gleich einmal enttaeuschen: die wirst Du hier nicht bekommen. Die allermeisten haben diese Phasen hier hinter sich und arbeiten an einem trockenen Leben. Glaubst Du denn dass an Deinem Trinkverhalten etwas nicht in Ordnung ist und willst Du etwas daran aendern? Falls ja, bist Du hier richtig. Falls nein, bist Du es nicht.

    greets,
    Michael

    Hallo Daniel(?),

    puh... das liest sich ja schauderhaft, was Du da schreibst, eine Flasche Whiskey am Tag. Ich kann mir vorstellen wie es Dir gehen muss damit. Aber Du hast einen wichtigen Schritt getan und dieses Forum hier gefunden.

    Ich kann auch nur noch einmal betonen: Mache auf keinen Fall einen kalten Entzug! Du solltest unbedingt schnellstens einen Arzt aufsuchen, am Besten gleich morgen. Hoere nicht auf zu trinken, sondern trinke genug, um Deinen Pegel zu decken. Spaeter in der Entgiftung wird Dir dann mit Medikamenten geholfen, kontrolliert von dem Teufelszeug runterzukommen. Beim Arzt ist wichtig dass Du die Karten offen of den Tisch legst und nichts beschoenigst. Sage ihm dass Du unbedingt am besten noch heute in die Klink willst zum Entgiften. Falls Du keinen guten Arzt kennst kannst Du auch ueber den Notruf (19222) etwas erreichen -- so zumindest habe ich meinen Weg in die Entgiftung gefunden. Die koennen Dir auch einen Bereitschaftsarzt nach Hause schicken.

    Ich hoffe fuer Dich dass Du jetzt nach dem "A sagen" auch "B sagst" und Dein Leben rettest. Wir werden Dich gerne unterstuetzen.

    lg,
    Michael

    Hi Chris,

    hmm... hast wahrscheinlich schon gemerkt dass hier gewisse Kraftausdruecke ausgeixt werden, also kannst sie an sich auch gleich weglassen ;)

    Zunaechst finde ich es ziemlich schwach, dass Du einfach einen kalten Entzug gemacht hast. Hast Du vorher hier nicht gelesen oder worin besteht der Grund? Dazu kannst Du hier niemanden ermuntern, also auch nicht weiter darueber schreiben.

    Zitat


    Ich weiß nicht ich habe auch seit dem gar keinen bock mehr zu trinken auch wenn ich mir klar bin dass ich nun bereits mit 20 jahren ein trockener alki bin und so schnell (wenn überhaupt) auch nix mehr trinken kann/ darf.

    Oh oh... also. Du hast zumindest schon ansatzweise eingesehen, was Sache ist: Du wirst nie wieder trinken duerfen, wenn alles nicht noch schlimmer kommen soll. Und das heisst konkret dass Du das "erste Glas" stehen lassen musst.

    Dann Deine Einstellung: Warum hast Du denn "keinen Bock" mehr zu trinken?

    Dummerweise reicht es nicht, einfach aufzuhoeren und die Sache damit zu den Akten zu legen. Du wirst an Deiner Trockenheit arbeiten muessen, wenn sie von Dauer sein soll. Lese einfach mal mehr in diesem Forum herum, es gibt ja genug Themen zu der Sache.

    greets,
    Michael

    Hi Du,

    ich ziehe es jetzt mal vor, Dich nicht mit Deinem grauenhaften Nick anzusprechen. Trotzdem erstmal willkommen dann. Wenn ich Deinen Beitrag so lese, sehe ich ein paar starke Probleme in Deiner Persoenlichkeit, natuerlich vor allem der Profilierungsdrang, den Du schon selber erkannt hast. Anscheinend laesst Du Dich sehr leicht beeinflussen und Gruppenzwang scheint fuer Dich sicher auch akzeptabel zu sein -- korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

    Ich finde es natuerlich gut, dass Du aufhoeren willst. Tust Du es nicht, wirst Du ueber frueher oder spaeter ganz tief abstuerzen, das muss Dir klar sein (es wird nicht bei der jetzt schon hohen Menge bleiben, sondern stetig mehr werden). Die Frage danach, ob es "Sinn" macht, aufzuhoeren, sollte sich also nicht ernsthaft stellen. Ich fuerchte nur, dass Dein Problem eher derart sein wird, dass Du nach dem Aufhoeren von Deinen Kameraden wieder runtergezogen wirst. Mit anderen Worten heisst das dass bei Dir wahrscheinlich sehr starke Veraenderungen in Deinem Leben von Noeten sind, wenn Du wirklich dauerhaft aufhoeren willst. Ich persoenlich hatte es da um einiges leichter, da ich mich nicht so sehr in trinkende Strukturen begeben habe wie Du. Mit anderen Worten wirst Du Dich davon verabschieden muessen... und das wiederum duerfte wohl ebenfalls nicht einfach sein, da Du ja verpflichtet bist. Kann man aus so einer Verpflichtung denn "aussteigen"? Da Alkoholismus ja eine anerkannte Krankheit ist, denke ich mal, dass das wohl moeglich waere.

    Vielleicht hoert sich das jetzt alles "krass" und "uebertrieben" fuer Dich an und Du denkst Dir "mein Gott was will der von mir". Allerdings zeigen zahllose Beispiele hier dass eine solche Umstrukturierung noetig ist und ich sehe an meinem Beispiel wie negativ mich schon nur oberflaechlichster Kontakt mit Alk, also wenn andere in meiner Anwesenheit zur Flasche greifen, beeinflusst. Das heisst natuerlich nicht dass man gleich rueckfaellig werden muss wenn es wirklich die Ausnahme bleibt. Aber wenn Du jeden Tag von trinkenden umgeben bist fuerchte ich dass der Rueckfall fast vorprogrammiert ist.

    Denk mal darueber nach,

    greets,
    Michael

    Hallo Mikeyknox,

    Deine Ueberschrift liest sich ja schon im erhoehten Masze ironisch, geradezu sarkastisch. Ich stell jetzt einfach mal die Frage: Was willst Du denn erreichen und wobei genau erhoffst Du Dir denn hilfe? In einem Beitrag schreibst Du davon dass es Dir gefaellt zu sehen, dass Du "nicht alleine" bist. Ich wuerde da etwas aufpassen. Die Leute hier streben ein trockenes Leben ohne faule Kompromisse an bzw. versuchen ein solches zu festigen. Demnach gibt es auch so einen Schwachsinn wie "halbtrocken" (ausser als Aufschrift auf ner Sektflasche) nicht.

    greets,
    Michael

    Hi superman,

    ich kann selber nicht gerade von mir behaupten das beste Selbstbewusstsein zu haben, zu oft wurde ich mit Fuessen getreten. Aber sweety schreibt Dir Du sollst Dir kleine Ziele stecken. Da kann ich nicht ganz zustimmen. Stecke Dir hohe, aber realistische Ziele und kaempfe dafuer, dann ist das Erreichen eine echte Erfuellung. Und das mit dem Belohnen ist auch eine gute Idee, solange Du nicht auf die gefaehrliche Idee kommst, das koennte man doch auch mit Alk tun! Wenn Du ein konkretes Problem hast sag es ruhig mal, bisher war Deine Schilderung ja recht allgemein.

    greets,
    Michael

    Hi carnel,

    an sich laeuft es echt gut immo... und ich hab quasi schon wieder nen bisschen was "in Aussicht" -- mit anderen Worten ich gebe nicht auf. Mit Georg habe ich ebenfalls noch (guten) Kontakt. Hm... ich habe das Gefuehl ich kann die ganzen Dinge ohne den scheiss Alk auch viel besser handhaben. Klar ich passe sehr auf dass ich nicht uebermuetig werde und fuehre mir immer wieder vor Augen dass ich meine Fortschritte nur meiner Trockenheit zu verdanken habe. Schon fast 5 Monate :D Wohl die besten 5 Monate seit sehr langer Zeit... und es kann nur besser werden ;)

    lg,
    Michael

    Hi superman,

    irgendwie glaube ich dass ich Dein Problem nicht verstehe. Was passiert ist ist passiert das werden wir nicht mehr aendern koennen. Und warum ist Dir die Meinung anderer so wichtig? Wichtig ist in erster Linie mal, dass Du gut mit Dir zurecht kommst. Danach kommen andere. Kann es sein dass Du eine etwas schwache Persoenlichkeit bzw. Identitaet hast? Daran solltest Du vllt. mal arbeiten. Wenn Du Dich so sehr nach anderen richtest kann es Dir leicht passieren dass sie Dich wieder mit runter ziehen in ihren eigenen Sumpf, der nach aussen so harmonisch aussieht. Also aufpassen.

    greets,
    Michael

    Hallo carnel,

    ich habe ja nirgendwo behauptet dass Du "klugscheisst", oder?
    Dass ich nicht alleine sein will ist wohl ein innerlicher Trieb dem der Homosapiens leider unterlegen ist. Naja sollte es irgendwann wider aller Umstaende doch klappen werde ich schon merken dass es garnicht so toll ist wie ich immer gehofft hatte und doch wieder allein sein wollen.

    Naja was in Kem war is ja mal nich so wichtig mehr. Konnte halt nirgends pennen musste die halbe Nacht rumgammeln weil Ali keine Ruecksicht auf mich nehmen konnte und am Heimweg bin ich an nem Bahnhof gestrandet. Ansonsten war es ganz OK.

    Jau das Wetter is auch ziemlich bombastisch hier, koennte man fast gute Laune bekommen hehe. Bloederweise muss ich jetzt noch bisschen was fuer Datenbanken machen, nen ERP-Diagramm *wuerg...

    In diesem Sinne mal alles Gute,
    Michael

    Hi superman,

    also genau, was ich vermutet habe. Warum bezeichnest Du Menschen, mit denen Dich nur der Suff verbunden hat, als Freunde? Ist mir vollkommen unbegreiflich. Du wirst Dich auch davon trennen muessen. Aber wenn Du mal nuechtern darueber nachdenkst wirst Du merken dass es kein Verlust ist, sondern eine Notwendigkeit.

    greets,
    Michael

    Hi superman,

    mal eine Frage. Wenn Du von Deinen "Freunden" sprichst. Sind das denn tatsaechlich Freunde oder ist es nur Dein trinkendes Umfeld, von dem Du Dich ohnehin trennen muessen wirst? Und wer sagt Dir, dass diese vermeintliche Zufriedenheit und deren Glueck nicht auch nur eine Illusion ist? Denkende Menschen sind meistens nicht gluecklich, das ist leider ein Seiteneffekt. Ich kann ein Liedchen davon singen.

    Bei Deinem letzten Beitrag ist mir nicht klar inwiefern ich hier den unmittelbaren Zusammenhang sehen sollte. Was ist denn nun das konrete Problem, nenne doch mal ein Beispiel? Vielleicht fuehlst Du Dich nur als fuenftes Rad am Wagen, weil Du mit diesen Leuten nichts mehr gemein hast, jetzt, wo Du nicht mehr trinkst.

    Ich weiss ja nicht viel ueber Deine Hintergruende, also wie lange Du getrunken hast usw., aber falls fuer Dich jetzt das Aufwachen kommt aus Deinem kleinen versoffenen Traum, wird das sicher nicht leicht fuer Dich werden. Ich war da so dass ich mir selber keine Illusionen geschaffen habe und auch waehrend meiner nassen Zeit kein Suff-Umfeld angelegt habe. Sprich ich war damals schon allein.

    Hast Du Dir schon mal Gedanken darueber gemacht woher Dein Zwang kommt, anderen gefallen zu wollen? Resultate?

    greets,
    Michael

    Hallo,

    was Du hier als eine "fremde Macht" bezeichnest wuerde ich schlicht und ergreifend als Sucht bezeichnen. Wenn Du wirklich trocken wirst, lass Dir eine Einweisung in ein KH fuer die stationaere Entgiftung geben. Dort wird Dir mit Medikamenten geholfen, diese Entzugserscheinungen in einem ertraeglichen Masze zu halten und Du wirst ueberwacht dabei. Wenn man die erste Woche mal geschafft hat sieht die Welt gleich anders aus und man wird auch die Medikamente nicht mehr brauchen.

    Gruesse,
    Michael

    Hi superman,

    Du solltest Dir wirklich ueberlegen, was DU vom Leben erwartest und welche Parameter Du fuer DICH setzen willst. Dass man natuerlich nicht beliebt dafuer sein will, seinen eigenen Lebensstil zu haben und zu vertreten, ist vollkommen klar. Jemand mit genug Verstand wird darauf allerdings keinen Wert legen, da Du Dir von dieser Beliebtheit nichts kaufen kannst. Glaubst Du wirklich, dass Du "toll" bist weil Du Dich mit ein paar Leuten, die Du kaum kennst, irgendwo vollaufen laesst und sie Dir dann sagen, was fuer nen toller Macker Du doch deswegen bist?

    Setz Dich mal hin (oder laufe dabei) und ueberlege Dir, was Dir wirklich wichtig ist. Und auch, woher Dein Beduerfnis kommt, anderen um jeden Preis gefallen zu wollen. Vielleicht hast Du es verpasst, Dir selber eine Persoenlichkeit aufzubauen. Wir hatten alle mal eine Zeit, wo wir uns nach anderen gerichtet hatten und anderen nachgeahmt haben, weil wir selber noch zu gruen waren, um eine eigene Einstellung zum Leben zu haben.

    Bei mir ist es so, dass mir die Meinung anderer grundsaetzlich egal ist. Ausnahmen bilden solche Leute, die es sich verdient haben (und auch qualifiziert sind), eine Meinung ueber mich zu haben. Kritik von diesen nehme ich dann auch ernst. Und nicht vergessen: Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom.

    In diesem Sinne: greets,
    Michael

    Hi carnel,

    in Zwischenzeit hab ich schon die naechste Abfuhr bekommen quasi... auch mein Besuch bei meiner Mutter lief nicht nur toll, aber insg. ganz OK. Auf der Rueckfahrt bin ich auch noch am Bahnhof gestrandet und musste 90EUR fuer's Taxi berappen, um heimzukommen. Wo liest Du in meinen Nachrichten Selbstmitleid?

    Ich bin gerade dabei mir einen "Tueroeffner" zu bauen, da mein Haustuerschluessel abgebrochen ist und mir das langsam mal extrem auf die Nerven geht. Jetzt erweitere ich die Klingelanlage so dass ich von unten die Tuer aufbekomme wenn ich es eingeschalten habe... hehe. Lustig was man an so ner stinkigen Klingel alles verspulen kann, aber ich bin fast fertig ;)

    An sich geht es mir ganz gut, haette heute abend fast noch nen Date ausgemacht aber ich habe es unter den Umstaenden nicht fuer eben angebracht gehalten, also habe ich es abgelehnt. Hm... besonders langweilig ist mir durch mein Klingelprojekt nicht, aber ich bin halt mal wieder allein.

    Greets,
    Michael