Beiträge von linuxgeek81

    Hi Andi,

    Bouncer hat recht. Kuemmer Dich um Dich... er muss wirklich selber einsehen was Sache ist. Sonst wirst Du noch rueckfaellig und der Schaden ist noch groesser. Falls er es einsieht und wirklich etwas fuer sich tut kannst ja immernoch zurueck gehen und ihm helfen, denn wie Du sicher weisst ist es mit dem eigentlichen Bruch nicht getan. Bring Deine Gedanken weg von der Sache und konzentriere Dich auf was schoenes, lenk Dich ab. Du bist noch nicht bereit selber solche Hilfe zu leisten, dafuer ist es noch zu frueh. Sowas nennt man hier gesunden Egoismus. Du hast getan was moeglich ist.

    Alles Gute,
    Michael

    Hi Du,

    ich muss mich meinem Vorredner leider anschliessen. Wenn er nicht trocken werden will ist Deine Bemuehung verschwendet und Du laeufst Gefahr, selber wieder zu trinken. Wahrscheinlich muss er erst einen Tiefpunkt erreichen, um die Kurve zu bekommen. Das kann schneller gehen, wenn ihm unmittelbar klar wird, dass etwas falsch laeuft. Und das kann es z.B. werden, indem Du ihm sagst was Sache ist und einen Bruch machst.

    lg,
    Michael

    Naja ich denke in der FH und so kommen derartige Gedanken dann nicht auf. Ich habe ja auch in meiner nassen Zeit hauptsaechlich abends und allein gesoffen. Aber ich finde es z.B. nen bissel daneben dass es in der Mensa Bier gibt z.B.
    Gibt halt schon zuviele die Mittags ihr Bier brauchen weil sie's anders nicht mehr aushalten, leider...

    Ein Gutes hat die Sache schon. Ich kann viel leisten, was mir immer Befriedigung gibt und es wird kaum Langeweile aufkommen, was ja immer eine Gefahr darstellt.

    Mir ist neulich auch extrem aufgefallen wie widerlich eigentlich so ein Saufgebaren ist, als ich im Zug war. Ich sitze da also und auf einmal denk ich mir... ih, hier riecht es doch nach Bier. Und siehe da: Mein Gegenueber gurgelt gerade ein 25ct-Bier aus der Plastikflasche runter. Die Flasche hat er hinter seinem Bein versteckt dass man sie nicht sieht. Dann habe ich mir den Typen mal genauer angesehen und gemerkt, dass der Alkohol nie spurlos an einem vorbeizieht. Hat mir vor allem zu Denken gegeben, weil ich doch selber gern das ein oder andere Bier im Zug getrunken habe abends beim Heimfahren. Da war ich mal wieder froh dass ich nicht mehr saufen muss!

    Welche Vorstellung meinst Du? Also ich wuerde keine Pumas haben wollen. Das mit dem Haus hat ja nicht zuletzt deswegen nicht geklappt... ausserdem fressen einem die Tiere die Haare vom Kopf, Bianca hat mir mal erzaehlt dass sie teilweise 100EUR am Tag dafuer braucht.

    Zum Thema FH: Naja was heisst komisch... *g An die FH habe ich mich schon ganz gut gewoehnt, das ist jetzt mein 8tes Semester. Kann mir ja mal ein Zimmer direkt im Fachbereich anmieten *graus hehe ;)

    Hi carnel,

    I just received word: Aus dem Haus wird nichts. Angeblich hat die Frau vom Vermieter sich quergestellt, also nach seiner Aussage. Aber die Idee ist geboren und das war ja auch nicht das letzte verfuegbare Objekt. Jetzt wird's halt ne Zeit lang dauern bis wir das wieder angreifen koennen weil meine Schwester bald wieder auf Mallorca ist.

    Ab Montag geht dann erstmal wieder die FH los. Volle Power diesmal... hoffentlich halte ich das durch -- ich muss ja auch noch arbeiten nebenbei. Typischerweise heisst das dann 12h-Tage fuer mich mit den Fahrten. Allerdings habe ich vor diesmal auch endlich mal brauchbare Fortschritte zu machen. Jedenfalls steht mir der "Freund" Alkohol nicht mehr im Weg, deswegen bin ich doch recht zuversichtlich. Greifen wir es nochmal an.

    greets,
    Michael

    Hallo Roach,

    ob Du nun Bier trinkst oder Schnaps ist irrelevant, beides enthaelt Alkohol und die hoehere Konzentration im Schnaps wird durch die groessere Menge des Biers wieder ausgeglichen.

    Und noch sind es vielleicht ein, zwei... aber aus diesem Gewohnheitstrinken werden sicherlich auch drei, vier, fuenf, 10, ... werden. Ich habe auch nicht mit 10 Bier am Tag angefangen, denn anfangen tut jeder klein.

    An Deiner Stelle wuerde ich also auf das Bier "verzichten" solange noch keine schwere Abhaengigkeit besteht, das geht naemlich schneller als Du denkst. Bekommst Du Entzugserscheinungen, wenn Du nicht trinkst? In dem Fall solltest Du Dich mal an einen (kompetenten) Arzt wenden.

    greets,
    Michael

    Hi Michael,

    wie schon erwaehnt geht es wohl eher darum dass viele Leute zum kalten Entzug neigen weil sie Scham haben, zum Arzt zu gehen. Und das sollte man natuerlich verhindern. Die Kompetenz des Arztes steht dann auf einem anderen Blatt geschrieben hat mit der Absicht aber erstmal nichts zu tun.

    greets,
    ebenfalls Michael

    Hallo carnel,

    bei meiner Schuldensumme und meinem Einkommen ist eine "normale" Loesung des Problems leider kaum moeglich bzw. wuerde sich ueber viele Jahre hinziehen, ohne dass ich die Uebersicht dabei behalten kann. Das gute am Insolvenzverfahren ist halt, dass es zentral geregelt wird und ich meine Ruhe vorm GV habe und auch keine Angst vor Lohnpfaendungen usw. haben muss. Schulden sollte man dann halt keine neuen machen aber das bekomme ich schon hin. Wenn man erstmal eine gewisse Menge Schulden hat denkt man sich halt: Die paar EURs mehr... was soll's. Aber fuehren wir das mal nicht zu weit aus. Habe ja einen Anwalt fuer die Sache der mich aufklaert.

    Sicherlich gebe ich den Dingen ihre Zeit aber staendig die Angelegenheiten auf Morgen zu verschieben bringt leider nichts. Die Sache mit den Schulden haette ich schon vor Jahren anpacken koennen aber nicht zuletzt durch die Sauferei und die daraus entstehende Gleichgueltigkeit habe ich es wohl nicht getan.

    Die Pumas gehoeren meiner Schwester und ihrem Freund, ich habe damit eigentlich nicht direkt zu tun. Ist schon schlimm genug, einen Hund zu haben. Aber was glaubst Du wie nett das erst bei solchen (genehmigungspflichtigen) Tieren wird... aber gut das is ja dann auch nicht mein Beruf, ich bin ein Bitverdreher *g

    Ich hoffe mal die Sache mit dem Mietvertrag und mit der Wohnugn klappt, das waere natuerlich superb. Zumal ich dann aus meiner alten Bude rauskomme und somit auch symbolisch das alte Leben abstreifen kann. Dann kann ich in eine grosse Wohnung ziehen in der ich noch nie getrunken habe und nie trinken werde, ich finde das sehr Vorteilhaft -- von den ganzen Saeufern in dem Haus wo ich jetzt wohne mal abgesehen.

    greets,
    Michael

    Kleines update... ich habe nach einigem hin und her den Schein jetzt bekommen, das ist schonmal gut. Jetzt kann Bewegung in die Sache kommen. Da ich hoechstwahrscheinlich mehr als 20 Glaeubiger habe kommt das normale Privatinsolvenzverfahren fuer mich wahrscheinlich ohnehin nicht in Frage sondern ich muss ein Verbraucherinsolvenzverfahren eroeffnen. Na mal sehen was mein Anwalt sagt.

    Hallo Forum,

    ich wuerde diesen Faden gerne benutzen, um ein bisschen zu dokumentieren, was alles so passiert, vor allem aber, wenn es Probleme gibt.

    So wie heute z.B., denn ich musste beim Gerichtsvollzieher mal wieder die eidesstattliche Versicherung ablegen, da ich eine Menge Schulden (vieles recht alt) am Hals habe. Sonst hat leider auch nichts funktioniert und ich war schon wieder ziemlich angepisst heute deswegen. Danach habe ich lange nachgedacht und war mit der gesamten Situation vollkommen unzufrieden. Man koennte meine Situation wohl als unausgeglichen und aufgewuehlt bezeichnen...

    Nunja ich werde morgen frueh gleich um 0800 beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen und dann bald mein Privatkonkursverfahren eroeffnen, dass ich wenigstens mal mit diesem Schuldenproblem aufraeumen kann. Hoffentlich laeuft das glatt sonst wird das ein echtes Problem mit der Finanzierung der ganzen Sache. Einen Anwalt habe ich schon gefunden, der es machen wuerde -- in Bonn. Nunja es ist ein Problem das einer Loesung bedarf...

    Tja dann wollte ich meine Schwester besuchen, die aber keine Zeit hatte. Wir haben jedoch ne Zeit lang gesprochen und sie hat mir erzaehlt, dass sie sich u.U. ein Haus hier anmietet mit 2 Wohnungen zu 2 mal 100qm wovon ich eine Wohnung haben koennte, fast kostenlos. Muss eigentlich nur noch die Einwilligung Seitens des Vermieters kommen. Das waere natuerlich grossartig, im Moment habe ich gerade einmal ein bisschen mehr als 20qm und das Haus hier ist ziemlich assig leider. Sie braucht ein Haus mit Garten fuer ihre Pumas und will sich keine fremden untermieten... also hat sie an mich gedacht. Waere fuer mich auch eine gute Gelegenheit, hier wegzukommen, weiter weg vom Suff quasi ;)

    Nunja vielleicht koennen wir uns ja ein bisschen unterhalten hier und ich kann vom Fortschritt berichten, quasi als Sammelthread. Ich freue mich auf rege Kommunikation,

    mfg,
    Michael

    Hallo Agonie,


    ich hoffe mal Du bist dem dringenden Ratschlag gefolgt und hast Dich zur Entgiftung einweisen lassen. Ich wuensche Dir alles Gute. Melde Dich doch mal wenn Du zurueck bist... ich war noch total durch den Wind als ich entlassen wurde, hat noch etliche Tage gedauert bis ich mich "gefangen" habe.

    lg,
    Michael

    Hi Carnel,

    ich kenne ihn schon seit ca. 10 Jahren und er bedeutet mir halt viel. Aber ich habe schon klargemacht (und werde das in naher Zukunft noch klarer machen) dass er entweder meine Bedingungen akzeptiert oder Treffen in Zukunft eben nicht mehr stattfinden werden. Klingt hart, ist hart, aber ist notwendig... das habe ich zwischenzeitlich eingesehen. Ich habe immernoch gute Hoffnung dass er versteht worum es hier geht, nicht zuletzt wenn er den Ernst der Lage erkennt und was auf dem Spiel steht. Ich denke dann kann er doch fuer mich auf Bier verzichten, zumindest fuer den Zeitraum meiner Anwesenheit. Aber das wird sich zeigen muessen, faule Kompromisse gibt es nicht.

    Hi Bouncer,

    In den Unternehmungen selber besteht schon ein Verzicht, sind es doch die wenigen Momente, die meinem Leben Freude verleihen. Ich meine damit nicht das Saufen sondern die Sache selber. Die Einsamkeit der Natur und das Zusammensein mit Freunden. Vielleicht schaffe ich es ja, so ein camp mit Alkverbot aufzustellen. Wenn nicht denn halt nicht. Ich werde jedenfalls nicht daran teilnehmen, wenn die Leute sich dort die Birne zuschuetten wollen, dieses Risiko will ich nicht eingehen. Ausserdem wuerde es mir verdammt stinken davon abgesehen. Ich habe vor, diesen Weg gerade zu gehen und Abweichungen moeglichst gaenzlich zu vermeiden, sonst wird es irgendwann schief gehen. Leicht ist es nicht aber es ist wohl auch eine Sache der inneren Einstellung wie Du schon sagst. Und bevor ich eine solche Unternehmung mache, wo fuer die Anwesenden nur der Suff im Vordergrund stehe, nehme ich nicht daran teil und empfinde das wohl sicher in diesem Moment auch nicht an Verlust. Das einzige was ich vermisse ist mein soziales Engagement, verstehst Du?

    Michael

    Hallo Karsten,

    ich sehe das auch so. Und ich habe ihm klar gemacht, dass er, wenn er nicht auf Alk verzichten kann, nicht mehr zu mir kommen braucht. Die Forderung ist zwar sicher hart fuer ihn aber ich kann da keinen Kompromiss machen. Ich denke auch dass er letzten Endes einwilligen wird weil ich ihm dann wohl doch zu viel bedeute. Dass er offensichtlich selber ein Problem hat habe ich ihm auch offen gesagt, nur hat er es "gekonnt" verneint und heruntergespielt. Ich habe gesagt dass ich diese Ruecksicht von ihm verlange. Sein Unvermoegen, dem nachzukommen, liegt wohl an seinem eigenen Problem eher als daran, dass er mir nicht entgegenkommen moechte. Das ist mir aber vollkommen egal. Fuer mich zaehlt nur meine Nuechternheit.

    Wir haben oft auch Camping-Unternehmungen usw. unternommen. Darauf werde ich wohl fuer eine ganze Zeit ebenfalls verzichten muessen, leider... denn da wird auch von fast allen anwesenden gesoffen. Alles schade wenn man bedenkt dass ich schon normal so selten etwas unternehmen kann... aber das wird es mir wohl wert sein muessen.

    mfg,
    Michael

    Kleines Update...

    Markus "argumentiert":

    "so lang ich dir kei paar mg alk spritz wennst pennst o.ä. mußt im allgemeinen damit fertigwerden daß die welt halt mal besoffen is. es kann ja net in bierophobie resultieren..."

    Ich bitte mir Kommentare zu sparen. Aber er denkt ich wuerde davonlaufen, indem ich ihm das Saufen verbiete, um mich nicht der Sache auszusetzen. Er meinte auch er koenne mich nur "passiv unterstuetzen" und ich habe ihm gesagt, dass ich da nicht als Unterstuetzung sondern als Sabbotage betrachte.

    Naja jetzt geht die Diskussion wieder fleissig weiter... und ich hab die Backen langsam voll. Wenn er es nich sein lassen kann zu saufen soll er es bleiben lassen und daheim bleiben. Ende. So habe ich ihm das jetzt gesagt.

    Hallo Forum,

    ich befinde mich sozusagen gerade in einer kleinen Krise. Es geht um meinen "besten Freund" Markus (Begriff in Klammern wg. meiner Definition von Freund und dem dazu kontraversen "besten", aber um klarzumachen dass es um einen platonischen Freund geht). Wir kennen uns nun schon seit ca. 10 Jahren und stehen uns wirklich sehr nahe. So denke ich jedenfalls. Er ist einer der sehr(!) wenigen Menschen, die ich habe.

    Im Moment habe ich nur leichte Zweifel an der ganzen Sache. Normalerweise bin ich der Meinung, dass unsere Freundschaft garnichts ernsthaft erschuettern kann, aber im Moment kommen Zweifel in mir hoch. Worum geht es also? Das Problem ist, dass er es einfach nicht lassen kann, in meiner Gegenwart Bier zu trinken. Wir haben gerade sehr ausfuehrlich darueber diskutiert. Der Konsens ist dass er entweder nicht begreifen kann, was fuer mich auf den Spiel steht oder einfach nur selber schon zu suechtig ist, von dem Mist abzulassen. Man wir reden hier doch nur von ein paar Stunden, vielleicht mal einen Tag. Er kam mir mit fadenscheinigen Vergleichen und dass es niemanden verbieten koennte, Bier zu trinken usw. und dass 6 Millarden Menschen auf dem Planeten auch ohne mich weitersaufen. Ich habe ihm dann erklaert was "vermeidbar" und "unvermeidbar" ist und dass sein Unwille oder sein Unvermoegen, davon abzulassen eben noch lange nicht die Sache unvermeidbar macht. Ich habe auch gemeint dass es mich schon ankotzt, sich mit seinen nassen Denkstrukturen auseinandersetzen zu muessen.

    Wisst Ihr das Problem ist dass er im Moment wieder in so nem Zustand ist wo er wahrscheinlich nicht so recht weiss was er eigentlich sagt... aber ich habe ihn trotzdem vor die Wahl gestellt, was ihm wichtiger ist: Ich oder die paar Flaschen Bier, auf die er nicht verzichten kann. Die Antwort steht noch aus. Ihr muesst auch verstehen dass das ganze fuer mich sehr schwer ist, da Markus eigentlich wie ein Bruder fuer mich ist. Ich habe ihm auch klargemacht, wie ich vorgehe: Naemlich dass ich mich nicht wissentlich mit Menschen umgeben werde, die trinken. Und sein Beispiel, dass ich ja nicht in eine Kneipe gehen und den Leuten dort das trinken verbieten kann habe ich auch gleich entkraeftet: Ich gehe nicht in die Kneipe und damit ist das Problem geloest. Naja offensichtlich hat er es noch nicht so ganz gerafft. Aber er ist halt auch bisschen "drauf" im Moment.

    Zu allem Unglueck ist heute auch noch unser geplanter Urlaub bei meiner Schwester mehr oder weniger wegen meinem Hund ins Wasser gefallen also die Lage ist ohnehin schon angespannt. Fuer mich ist das alles in allem ein mistiger Tag... so eine typische "Jetzt wuerde ich trinken"-Situation. Bin ziemlich traurig deswegen und auch etwas ratlos. Vielleicht koennt Ihr mir ja helfen? Er ist mir halt wirklich sehr wichtig und er hat es auch geschafft deutlich weniger zu trinken in meiner Anwesenheit und ein paar mal sogar garnichts bis fast garnichts -- aber eben nicht garnichts und nicht konsequent. Und das stoert mich einfach _extrem_ weil ich es als ein vermeidbares Rueckfallpotential sehe.

    Ich habe im topic auch etwas vom "geraden Weg" geschrieben, den ich gehen will. Ich habe erkannt, dass es notwendig ist. Ich will nicht erst x mal rueckfaellig werden bevor ich es einsehe. Ich denke ich kann von den Erfahrungen profitieren, die andere gemacht haben. Und ich will keine unnoetigen Risiken eingehen. Aber im Moment ist es leider sehr schwer... anderseits betrachte ich solche Situationen auch als "Uebung", um meine Trockenheit zu manifestieren. Wenn es um Markus geht geht es halt wirklich an die sprichwoertlichen Kronjuwehlen, ich bitte das zu beruecksichtigen. Ich habe kaum jemanden, bin so wie es ist schon ziemlich einsam.


    Gruesse an Euch,
    Michael

    Hallo leider. Also in aller Regel wird es wohl 7-10 Tage dauern, bis der Saufdruck nachgelassen hat, also nicht zu lange. Ist aber wohl tatsaechlich bei jedem etwas anders. Alles in allem dauert ein Alkoholentzug nicht lange, etwa im Vergleich zu Heroin z.B.

    Nunja wenn Du eben mal eine Flasche Schnaps trinken kannst wuerde es mich doch sehr wundern wenn Du keine Abhaengigkeit entwickelt hast... anderseits kann ich es schlecht beurteilen. Lass Dich einmal untersuchen und lege die Karten auf den Tisch. Der Arzt kann dann entscheiden inwiefern eine stationaere Entgiftung fuer Dich notwendig ist. Aber wenn Du das ganze so wischi-waschi angehst und auf die leichte Schulter nimmst, wird es kaum etwas werden. Deine Signatur laesst ja schon Zweifel aufkommen ob Du wirklich aufhoeren willst, was natuerlich die Grundvoraussetzung fuer den Erfolg ist.

    Sehnsucht: Es kann natuerlich sein dass Deine Abstuerze periodisch auftreten, das nennt man dann auch "Quartalstrinker". In welchen Abstaenden trinkst Du fuer gewoehnlich? Durchaus moeglich dass sich der Koerper an diese Perioden gewoehnt und erst beim Ablaufen nach dem Stoff schreit. Ist jedenfalls nicht gut, was Du machst. Aber wer nicht will, dem kann halt auch nicht geholfen werden. Der Begriff "Selbsthilfe" kommt nicht von Ungefaehr.