also,...............wo fang´ ich an..............
Am Besten mit dem Anfang.
Bin heute, wie gesagt mit meiner Tochter schwimmen gewesen. Auf der Hinfahrt habe ich gesagt, das ich heute noch alleine die Mama besuchen muß.
Natürlich kam die Frage WARUM???
Ich habe ihr gesagt, das die Mama und der Papa sich im Moment nicht so gut verstehen und ich hoffe, das ich dann heute abend die Mama besser verstehen kann. Deshalb muß ich das tun. Und deswegen muß ich um eine bestimmte Uhrzeit dann gehen. Meine Tochter hat mich dann wachgerüttelt und gesagt: Aber was habe ich damit zutun, das wir dann früher vom Baden weggehen müssen.
........................hmmmm......................Wahnsinn!!!
Meine Reaktion: Ja, stimmt, Du hast vollkommen recht!! Wir machen uns jetzt einen schönen Mittag und gehen dann so wie, wir Lust haben. O.K.?
Ja, Papa, das ist voll O.K.!!!
Wahnsinn! Meine Tochter erzählt mir, das Sie eigentlich nicht darunter leiden darf. Zum Glück hab´ ich sofort begriffen.
Also, bin dann gegen später erst losgefahren. Habe Sie dann vom Bahnhof abgeholt (war in Stuttgart) und wir gingen dann in eine Pizzeria was trinken (Sie hatte einen Knutschfleck am Hals ca. 6cm Durchmesser)
Ich kam dann zum eigentlichen Thema und fragte sie nocheinmal wie ihre Zunkunft jetzt wohl aussehen mag und wie sie sich das mit den Kindern vorstellt. Sie meinte, sie wäre wohl am Freitag bei einer Rechtsanwältin gewesen und wüßte nun, das sie wohl keine Chance im Fall der Fälle hätte. (Aha) Sie hatte sich vorgestellt, das sie mit ihren Kindern in Stuttgart leben will oder (und jetzt kommt´s) das sogenannte Trennungsjahr bei uns im Haus, getrennt von Tisch und Bett machen möchte. Ich habe gefragt, ob Ihr Freund wohl auch damit einverstanden wäre. Er hätte wohl seine Probleme damit, aber sie muß ihm anscheinend gesagt haben, die Kinder gehen vor und wenn er damit nicht klarkäme würde dies das Ende ihrer Beziehung sein. Dann wurde noch kurz auf der Paarebene gesprochen, so von wegen, das wir uns auseinander gelebt hätten u.s.w., das ich doch so ein toller Mann wäre..............u.s.w.
Ich sagte ihr noch etwas von meinem Barometer, das dies am Anfang ihrer Therapie bei 80% Herz und 20% Verstand lag und nun 90% Verstand und 10% Herz. Das heißt, das wenn ich auch nicht alles verstehen muß bzw. will ich im Moment nichts daran machen kann das Herz= 10% wäre. Ich denke bei Ihr ist es auch so. (Sie hat genickt)
Trotzdem meinte Sie, das Sie sich auch so von mit wohl getrennt hätte, nur leider ist dieser jemand genau in diese Zeit hinein geraten und so hätte es jetzt wohl den Anschein, das.....................
O.K. Ich erklärte ihr, das ich einfach weiter die Bedenken hätte, wenn ich die Kinder jetzt zu Ihr nach Stuttgart gehen lassen würde, von wegen Rückfall bzw. Co-Abhängigkeit falls einer der beiden wieder trinken würde und die Kinder dann darunter leiden.
Natürlich weinte Sie fast das ganze Gespräch. Ist ja auch klar, sie ist die Mutter und das RESPEKTIERE ICH NACH WIE VOR.
Bloß soll sie auch mich verstehen, das ich das nicht zulassen könnte.
Außerdem steht ja auch dann noch meine Existenz auf dem Spiel (Haus).
Sie fragte, ob sie wohl dann wenigstens denn Kleinsten mitnehmen könnte. Ich sagte nein, die Kinder werden nicht auseinander gerissen. Außer, Sie wollen es eines Tages.
Ich fragte, denn wie sie im tiefsten ihres Herzens es sehe mit den Kindern.
Die Antwort: Zu 90% sollten Sie bei mir bleiben, nur wäre Sie ja dann alleine in Stuttgart.
Ich habe Ihr gesagt, das Sie Ihren Weg alleine gewählt hat und mich bzw. die Kinder nicht daran teilnehmen ließ und ich nicht mehr nur der Kasper bin, der bis zu Ihrer Entlassung schön auf die Kinder aufpaßt und dann CIAO. NEIN, das definitiv nicht.
Ich habe auch gesagt (Sie auch), das wir nun die Anwälte aus dem Spiel lassen wollen, zum Wohle der Kinder und nicht vor Gericht gehen u.s.w..
Nur einen Satz konnte ich mir nicht verkneifen:
Eines sage ich Dir jetzt noch, wenn Du aber nun, egal wie, versuchst doch an die alleinige elterliche Sorge oder das Aufenthaltbestimmungsrecht versuchst zu kommen, werde ich das 10fach stärker zurück geben.
Das ist keine Wahrnung, das ist ein Versprechen................
Wir haben dann noch über dies und das gesprochen, alles in allem ein ruhiges aber bestimmendes Gespräch.
Als ich dann vom Jugendamt anfing, das wir dann eine gemeinsame Erklärung abgeben müssten, damit der Aufenthalt hier bei mir geregelt ist, fragte sie aber trotzdem noch warum dies sein müßte, wenn wir uns so einig würden. Ich erwiderte, das dies wohl so sein müßte, damit es geregelt sei.
Ich fuhr sie dann noch zurück in Ihre Klinik.
Als wir dann Tschüss sagten (Irgendetwas berührte mich so sehr), wollte sie mich in den Arm nehmen.
Ich wehrte ab, und streckte ihr meine Hand entgegen mit den Worten:
VERGISS NICHT, ICH BIN NICHT DEIN FREUND, SONDERN DEIN NOCH-MANN, UND ICH HABE DIR GESAGT, 10% HERZ HABE ICH NOCH, ALSO MACH DIES NICHT AUCH NOCH KAPUTT, DAS WÄRE ZUVIEL!!!
Sie ging und weinte als Sie die Pforten ihrer Klinik durchschritt.
Soll, ich euch was sagen, Ich glaube, da kommt noch mehr auf mich zu.
Irgendwie hab ich ein komisches Gefühl bei Ihr.
Was wird wohl passieren???
Ich weiß, dies liegt nun außerhalb meiner Befugnis 
***drück euch alle***
stoffel