Beiträge von KB

    Hey summerdream,
    na trumhaft. Deine Mom hat aber auch ein superlos. Schade, das sie da nicht so rauskommt - würde ihr bestimmt sehr helfen. Aber schön, das Du versuchst sie aufzubauen. Immerhin 3 Montae trocken finde ich persönlich schon super. Wäre stolz, dies von meinem Paps behaupten zu können. Na die Scheidung schafft sie nun auch noch. Hoffentlich zieht sie das nicht wieder runter!

    Wegen meinem Vater und dem Wochenende - ich hab´ihm schon gesagt, das ich ihn nur mitnehme, wenn er nicht getrunken hat. Hier handelt es sich ja nicht um seinen Geburtstag und da bleibe ich schon hart. Der Großmutter bringe ich es im Notfall schon bei. Sie kennt ja die ganze Situation. Manchmal ist sie zwar einwenig komisch, aber wenn ich es richtig anpacke, klappt es schon.

    "inwiefern meint das denn dein therapeut in bezug auf deine großmutter?" - na weil ich mind. 2x die Woche bei ihr reinschaue. Dies müßte wohl nicht sein, da ja auch mein Onkel und meine Jungs sie besuchen. Alte Leute gewöhnen sich da wohl schnell dran und vergessen, das der andere auch eine Familie hat. In gewisser Weise stimmt das schon, aber da es ja auf dem Heinweg liegt, ist es für mich nicht ganz so schlimm. Manchmal nervt es auch, jeder Tag ist ja nicht gleich und ab und zu hat man auch mal was vor. In solchen Wochen reduziere ich die Besuche dann schon, was sie allerdings nicht unbedingt einsieht.

    Ja im Alter trocken werden scheint wirklich nicht so einfach. Nun hat er ja auch vergangenes Jahr seine Frau verloren und wollte am liebsten sofort hinterher. Seine körperliche Konstitution ist zwar stark angegriffen, aber wahrscheinlich nocht nicht genug, so das es einfach nicht klappen sollte. Er isst sehr wenig und trinkt dafür normalerweise sehr viel. Ich warte nur auf den Moment, wo der Körper nicht mehr will. Auf Zeit gesehen, kann dies nicht gut gehen. Fragst Du ihn aber, dann macht er sich was zu Essen - na glauben kann ich das nicht so recht. Als ich noch wöchentlich bei ihm war, war dr Kühlschrank immer gleich gefüllt (keine Veränderung sichtbar) - da kommt schon dei Frage auf, wovon ernährt er sich!?
    Muss er letztenendes aber allein wissen.

    Ansonsten geniesse ich derzeit das super Wetter. Na die drei Tropfen heute nacht, kann man beim besten Willen nicht Regen nennen. Ich glaube, meine Beete sind nicht mal feucht geworden. Und ich muss noch umgraben - traumhaft, beidem harten Boden. Nun schiebe ich es sicher wieder vor mir her, da ich nicht die rechte Lust habe, mich abzuquälen. Aber es findet sich auch niemand, der es macht. Hast Du nicht Lust (haha), Du hast doch noch so viel Zeit übrig (Spass).
    Ich wünsch Dir was. Bis bald mal wieder
    Katrin

    Hi summerdream,
    hab´nun lange nicht´s von mit hören gelassen. Naja, die Zeit war einwenig knapp.
    Gestern war ich ich zur Einzelberatung in der shg und hab´auch von da nur "Vorwürfe" bekommen. Ich nehm mir wohl viel zu viel Zeit für andere und wo bleibe ich. Ist ja richtig, aber ich denke immer, ich bin es den anderen schuldig. Dazu gehört nicht nur mein Vater, den ich ja im Moment tüchtig vernachlässige (was man schon als Erfolg sieht) sondern auch meine Großmutter. Ich denke immer, früher war sie für mich da und heute ist es eben umgekehrt.
    Nun aber zu mienem Paps. Wir haben in der Zwischenzeit ein paar mal telefoniert (auf sein Tun hin). Er trinkt wohl im Moment zumindest keine harten Sachen mehr. Keine Ahnung ob das stimmt. Am Samstag feiern wir dann den 86igsten meiner Großmutter und er würde sehr gern kommen. Ich habe ihm versprochen, ihn zu holen, aber nur, wenn er keinen Alkohol getrunken hat. Na ich lass mich überraschen.
    Ich habe auch mal im Forum die Aussagen von Alkoholokern gelesen. Ich möchte einfach mal wissen, wie fühlen die sich so. Was treibt einen dazu, ständig sein Bier oder andere Sachen haben zu müssen. Das Leben kann doch auch ohne Alk. so schön sein. Na so richtig schlau bin ich noch nicht geworden. Mein Vater sagt immer, sein Bier lässt er sich nicht verbieten. Daher bin ich schon froh, wenn er die harten Sachen weglässt. So richtig ist das wohl aber nicht. Er ist immerhin schon 64Jahre alt und so ein gestandener Mann lässt sich doch nicht reinreden.! Ist alles gar nicht so einfach.
    Bei Deiner Mum alles soweit i.O.? Warum trinkt sie eigentlich? Hast Du das mal rausbekommen?
    Fragen über Fragen und doch wenig antworten. Kann man denn mit 64 so einfach sagen, ich werde jetzt trocken?
    Na gut, das soll es für heute mal wieder gewesen sein. Geniess noch eine Weile das schöne Wetter. Ist ja auch traumhaft. Nur mein GArten findet es nicht so schön. Ich müsste noch viel machen, aber die Erde ist steinhart. Null bock!!!
    Bis bald Katrin

    Hi summerdream,
    na einfach hast Du es ja wirklich nicht. Haupt- und Nebejob und Samstags Schule - na da kann ja nicht viel Zeit für Dich bleiben. Dann habe ich gelesen, dass Du hier wieder so einigen gute Ratschläge geben konntest. Wie machst Du das?
    Im übrigen hat sich mein Vater mal wieder gemeldet. Ob ich nicht mal Zeit hätte für ihn. Da wäre wohl Post gekommen und er weiss nicht, was er damit machen soll. Ich habe alles kurz und bündig am Telefon abgeklärt und nun soll er zusehen.
    Leider habe ich von einer anderen Nachbarin gehört, dass er wohl in besch... Klamotten im Aufzug gesehen wurde und die Leute schon die Nase rümpfen.
    Tja allen kann ich es nicht recht machen. Vorher hab´ich immer darauf geachtet und ihm im Notfall frische Sachen hingelegt und auf sofortiges Umziehen bestanden. Nun achtet niemand mehr darauf. Er selber kriegt es nicht mehr mit.
    Traumhaft, wann hat das nur ein Ende. Man macht sich ja selbst zum Gespött der Leute.
    Na gut, soll´s für heute mal wieder gewesen sein.

    Liebe Grüsse
    Katrin

    Hallöchen summerdream,
    na ich hab´diesmal lange auf mich warten lassen - ging nicht anders. Lag einwenig flach. Muss auch mal sein.
    Zu Deiner Frage wegen überrascht - na ich dachte Du wärst älter. Nicht das ich mich bevormundert gefühlt habe, nein es klang einfach gut, was Du geschrieben hast.
    Es stimmt schon, die Beiträge ähneln sich hier. Schon traurig, das es so viele sind, die sich in solch einer Situation befinden. Deshalb finde ich es auch super, das es hier so ein Forum gibt.
    "keine zeit für ne beziehung..." - was soll das heißen? Wie war Dein Ratschlag - denke auch an Dich. Mit dem Vertrauen anderen gegenüber, das kann ich sehr gut verstehen und nicht jeder kann sich in unsere Situation hineinversetzen. Ich hab´Glück. Mein Mann steht es mit mir durch, auch wenn er sich manchmal drückt. Kann ich auch verstehen. Der erste Weg bei meinem Vater in der Wohnung geht immer zum Fenster. Ist schon furchtbar. Da hilft auch bitten und betteln nicht.
    Die Nachbarin ist eine ganz liebe und sie weiß Bescheid, dass sie nicht´s sagen darf. Ich Hab´ihr einfach die Situation geschildert und sie hat vollstes Verständnis (noch - hoffentlich ändert sich das nicht!!!)
    "der größere is zur zeit aweng schwieriger. pubertät halt..." Tja meine Jungs werden im September 18. Ich kann mir gut vorstellen, wie das bei Euch abläuft. Aber wir waren alle mal in diesem Alter. Nun ist da auch die erste Freundin etc. und da hat man für zu Hause kaum noch Zeit.
    "aber da ich eh ka zeit hab, is des ganz praktisch..." na Du bist ja gut. Hier gute Ratschläge geben und dann selbst nicht dran halten (ULK), aber ich weiss wie Du es meinst. Kenn ich gut.
    Na gut, ist wieder viel geworden. Bis später mal wieder!
    LG Katrin

    Hallo Lavendel, hi summerdream,
    lieb von Euch mit in meiner Entscheidung zu bestärken. Tja, man kann eben nicht´s machen. Ihn mehr oder weniger abblitzen zu lassen fiel mir ja nicht gerade leicht. Doch ein kleines Hintertürchen habe ich mir offen gehalten. Unter meinem Vater wohnt eine sehr nette Familie und die achten immer einweig auf Geräusche aus der drüberliegenden Wohnung. Ihnen habe ich erklärt, was los ist und das ich mich distanzieren muß, wenn ich möchte, das mein Vater sich helfen läßt. Sie haben auch vollstes Verständnis und bei der kleinsten Unregelmäßigkeit melden sie sich bei mir. Ich hab´einfach auch Angst davor, einmal bei ihm zu klingeln, er macht nicht auf und ich muss seinen Schlüssel benutzen und finde ihn.... Schrecklicher Gedanke.
    Und ansonsten genieße ich die freien Tage. Gestern mal mit faul sein, dafür muss ich heute etwas tun. Bei einem 4Personenhaushalt fällt immer etwas an und da wir uns vor ein paar Jahren den Traum vom eigenen Haus erfüllt haben, na da brauch ich wohl nicht´s weiter zu sagen.
    Hi Dani,
    ich mußte hier erst mal nachsehen, wer mir so liebe Ratschläge gibt und war doch sehr überrascht. Unser Leben ähnelt sich doch sehr, allerdings habe ich nur einen Bruder (35), der jetzt in Chemnitz lebt. Ich hoffe doch sehr, das mit Deiner Mutter ist wieder o.K.!
    Für mich war es die letzten Jahre sehr schwer, zusehen zu müssen, wie sie den Bach runtergehen. Man kann reden und machen und doch hört keiner auf einen. Gerade wo meine Zwillinge kleiner waren, hätte man sie manchmal gut bebrauchen können, aber das war wohl nicht so von Interesse. Leider, sie sind bzw. waren doch die Großeltern. Hast Du denn eigentlich schon Kinder? Ich finde es rührend, wie Du Dich um Deine Brüder sorgst - sie haben ja eigentlich doch kein leichts Alter!?
    Na gut, ich schweife ab!
    Wünsche Euch auf jedenfall noch ein wunderschönes Osterfest! Bis bald mal wieder Katrin

    Hi summerdream,
    Du bist eine recht treue Seele und ich danke Dir dafür.
    Normalerweise bin ich schon ziemlich gefasst und kann mit dem Thema super umgehen. Ich wollte hier nur einwenig auf Deine Frage eingehen und da ist es eben mit mir durchgegangen. So die Geschichte rüberbringen ist nicht so einfach. Manchmal denke ich auch, warum nicht zuerst mein Vater (ist gemein) aber vielleicht hätten wir sie dann noch retten können. Sie wollte ja Entziehunhg machen, aber mein Vater meinte nur "wenn du gehst, ist die Tür zu". Wie ernst dies zu nehmen war, keine Ahnung, aber sie hätte auf keinen Fall allein dagestanden. Naja, nicht mehr zu ändern.
    Heute hatte ich einen Anruf von meinem Vater. Er hatte wohl schon versucht mich dienstlich zu erreichen 8heute ist Samstag, da geh ich gar nicht arbeiten - aber er bekommt ja kaum noch was mit) und dann hat er privat versucht. Ich wußte gar nicht so richtig, wie ich reagieren sollte. Er meinte nur, ich wollte mich doch nochmal sehen lassen, wo ich den wäre. An die Notärzte vom Dienstag konnte er sich nicht mehr erinnern und an meine Worte natürlich auch nicht. Er flehte und bettelte, dass ich ihn doch auf keinen Fall allein lassen könnte. Es fiel mir sehr schwer, aber ich meinte nur er sei ja nicht allein, er hat ja seinen Kumpel genannt Alk und wenn er bereit wäre sich helfen zu lassen (mit Einweisung) dann wäre ich auch wieder für ihn da. Er tat mir ja wieder sehr leid. Gestern sollte er zusammen mit meiner Großmutter und uns in Familie einen schönen Tag verbringen. Großmutter habe ich geholt - Vater nicht. Meiner Großmutter dann erklären warum nicht, ist manchmal auch nicht einfach. Sie ist der gute Geist der Familie und Familie muss wohl zusammenhalten. Es darf auch keinen Streit geben etc. Manchmal nicht einfach.
    Ansonsten geht es mir soweit wieder gut. Heute ist mal ein fauler Tag, keine rechte Lust für etwas und auch meine Jungs genießen es.
    Ansonsten wünsche ich Dir noch ein wunderschönes Osterfest. Bis bald mal wieder
    Katrin

    Hi summerdream,
    also als Kind war es bei meinen Eltern noch nicht so schlimm. Getrunken wurde mal am Wochenende, dann nicht gerade wenig, aber es hielt sich in Grenzen. Mit 22 habe ich meine Zwillinge bekommen und bin dann auch ausgezogen. Schlimm wurde es erst mit der Wende. Geburtstage und Feiertage fielen immer öfter aus. Entweder blieb die Tür meiner Eltern verschlossen (was sehr häufig der Fall war) oder man konnte sich dann das Elend ansehen. Auch bei geplanten Feierlichkeiten gab es da keine Ausnahme. Man gewöhnt sich an alles. Voriges Jahr, kurz vor Weihnachten ist mein Vater dann kreislauftechnisch zusammengebrochen und irgendwie hat meine Mutter (sicher zu diesem Zeitpunkt recht nüchtern) es geschafft, ihn in die Diagonie (Entzug) einweisen zu lassen. Diesen Zeitraum habe ich dann genutzt meiner Mutter wieder etwas näher zu kommen. Wir haben gemeinsam Weihnachtseinkäufe gemacht, die Großmutter in der Klinik besucht, natürlich meinen Vater besucht und etliches mehr. Es war eine herrliche Zeit. Weihnachten haben wir dann bei uns verbracht (ohne Alkohol, denn meine Mutter war die ganze Zeit trocken - denke ich) und es war seit langem ein super Weihnachtsfest. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir, nun haben sie das Schlimmste hinter sich, aber der Rückfall lies nicht lange auf sich warten. Es wurde teilweise schlimmer als vorher. Kurz vor dem Tod meiner Mutter, ich habe die Wohnung der Großmutter leergeräumt (sie ist jetzt im Pflegeheim - mit 85Jahren konnte sie ihren Haushalt beim besten Willen nicht mehr schaffen, auch nicht mit meiner Hilfe) bin ich natürlich auch bei meinen Eltern gewesen (wohnten einen Hauseingang weiter) und da lag meine Mutter ganz aphatisch auf dem Sofa. Den Hinweis, einen Arzt zu holen ignorierte man dann nur. Wenige Tage drauf ging es wohl nicht anders und sie kam ins Krankenhaus, was uns jedoch erstmal verschwiegen wurde. Kam nur durch dummen Zufall raus. Erst wollte ich stur sein und dies ignorieren, aber ich konnte einfach nicht. Wir haben sie dann doch besucht und eigentlich ging es ihr dem Anschein nach super, eben den Umständen entsprechend gut. Nur 2Tage später hat man sie dann wohl in die Diagonie verlegt, wo sie dann wiederum 2Tage später einschlief. Als mein Vater anrief, wollte ich es erst gar nicht glauben. Ich dachte, der hat bloss wieder gesoffen und was falsch verstanden. Aber nein. Wir haben ihn dann in seinem Zustand abgeholt und sind ins Krankenhaus gefahren. Es stimmte tatsächlich. Ich weiss gar nicht, was der Arzt alles erzählt hat ... es tut weh.
    Sie wurde für uns nochmal aufgebahrt und da konnte wenigstens ich abschied nehmen. Mein Vater hatte mit sich zu tun. Man besorgte ihm erst mal nen Stuhl, denn stehen konnte er mit seinen wackligen Beinen beim Besten Willen nicht.
    Tja und seit dem Tod der Mutter will er wohl nur hinterher. Da helfen auch keine guten Worte.
    Entschuldige, ich breche hier erst mal ab - ich kann nicht

    Bis später
    Katrin

    hi summerdream,
    lieb von Dir, dass Du wieder so schnell geantwortet hast.
    Na mit dem Reden in einer Gruppe hab ich nicht so das Problem auch wenn es stimmt, mit Freunden ist einfacher. Mein Problem ist mehr, in der Gruppe sind Eltern oder Lebensgefährten. Ich aber bin Tochter, da sieht manches doch anders aus. Als Eltern oder LP kann man schon gewissen Zwang ausüben, aber die T. wurde erzogen und hat mehr oder weniger "zu gehorchen" - was Eltern machen ist richtig und da lässt man sich kaum reinreden.
    Eigentlich hatte ich meinem Vater auch versprochen, ihn morgen zu holen (Mittag und so). Nun habe ich ein sehr schlechtes Gewissen, da ich dies nicht tun kann. Aussage ist Aussage und ich hab mittlerweile begriffen, das man sich dran halten muss. Blöde Situation. Vielleicht hätte ich mich doch zurückhalten sollen - wenigstens bis nach Ostern.!???
    LG Katrin

    Hallo summerdream,
    vielen Dank für Deine Antwort. Du hast ja recht. In letzter Zeit habe ich wohnungstechnisch fast nicht´s mehr gemacht - eben mal das Bad und die Toilette, ansonsten habe ich ihm nur gesagt "er müßte bitte mal wieder...". Naja, keine Lust. Man lebt eben so in den Tag hinein.
    Gestern abend bekam ich einen Anruf von einem netten Hausmitbewohner und er teilte mir mit, das der Vater zusammengerutscht ist und man den Notdienst verständigt hat. Ich hab mich gleich auf den Weg gemacht, da ich dachte, eine Chance zu haben, ihn in eine Klinik zu bekommen - aber er war zu klar bei Besinnung und hat alles abgelehnt. Ich habe mit Hilfe der Sanitäter um Vernunft gebeten - brachte nicht´s. Nun habe ich mich erst mal bis auf weiteres verabschiedet! Mir geht es nun ganz bescheiden auch wenn ich weiss, es muss sein.
    Seit ca. 6 Wochen gehe ich in eine SHG. Leider hat es mir noch nicht sehr geholfen. Hier lesen und Meinungen hören bringt mir im Moment mehr.
    Tja, viel Zeit zum Verarbeiten habe ich nicht. Ich gehe in Vollzeit arbeiten, habe nach langen Reden meine 85jährige Großmutter im Pflegeheim untergebracht (gehe jede Woche mind. 2x hin und hole sie mal am Wochenende zu mir), na und Familie hab´ich ja auch noch. manchmal möchte ich alles einfach hinschmeissen, mich verdrücken und alle sich selbst überlassen. Na ja, aber ansonsten geht es mir recht gut. Wie sagt man: "Kopf hoch und durch!"
    Unser Hausarzt ist leider in Bezug auf Alk. nicht so der rechte Ansprechpartner. Ich glaub manchmal, dem geht es nur noch um´s Geldverdienen. Nun muss ich erstmal abwarten, was so noch kommt. Also bis bald mal wieder
    LG Katrin

    Hallo Whitewolf,
    habe meinen Beitrag/Anfrage wie empfohlen in die entsprechende Rubrik eingetragen (Kinder und erw.Kinder...).
    Dankeschön für den Hinweis! Hab leider erst angefangen zu lesen und da dachte ich mir, frag einfach mal!
    LG Katrin

    Hallöchen an alle,
    hatte meinen Beitrag an falscher Stelle eingeschrieben und möchte dies hiermit korrigieren.
    Mein Name ist Katrin, ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe Zwillinge im Alter von 17,5 Jahren. Ich selbst habe kein Alkoholproblem, aber meine Eltern. Leider starb meine Mutter im vergangenem Jahr an Ihrer Alkoholsucht. Nun ist da noch mein Vater. Ich kümmere mich einwenig um ihn (soweit möglich, denn ich gehe in Vollzeit arbeiten). Zuerst habe ich mal den Haushalt soweit in Schuss gebracht, da der Vermieter bereits mit "Kündigung" (Beschwerden anderer Mieter) drohte.
    Über Weihnachten hatten wir ihn bei uns, allerdings hätte ich ihn auch nicht so schnell wieder heim bringen können, da er kaum gehen geschweige denn sich selbst betun konnte. Silvester versprach er dann, sich seinem Problem zu stellen, aber daraus wurde nicht´s. Natürlich lasse ich die Zeiträume für Besuche bei ihm auch mal größer werden, aber Resultat daraus - es wird immer schlimmer. Die Wohnung riecht sehr unangenehm und er tut auch nicht´s dagegen. Er lebt so in den Tag hinein und läßt sich gehen.
    Ich finde, es ist leicht gesagt, einen Alk. sich selbst zu überlassen - ich kann es einfach nicht - er ist doch mein Vater. Wie verhalte ich mich richtig? Was kann ich machen? Was passiert, wenn er seine Wohnung verliert? Wohin mit ihm?...Villeicht hat jemand ein paar Tipps!
    LG Katrin

    Hallöchen an alle,

    mein Name ist Katrin, ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe Zwillinge im Alter von 17,5 Jahren. Ich selbst habe kein Alkoholproblem, aber meine Eltern. Leider starb meine Mutter im vergangenem Jahr an Ihrer Alkoholsucht. Nun ist da noch mein Vater. Ich kümmere mich einwenig um ihn (soweit möglich, denn ich gehe in Vollzeit arbeiten). Zuerst habe ich mal den Haushalt soweit in Schuss gebracht, da der Vermieter bereits mit "Kündigung" (Beschwerden anderer Mieter) drohte.
    Über Weihnachten hatten wir ihn bei uns, allerdings hätte ich ihn auch nicht so schnell wieder heim bringen können, da er kaum gehen geschweige denn sich selbst betun konnte. Silvester versprach er dann, sich seinem Problem zu stellen, aber daraus wurde nicht´s. Natürlich lasse ich die Zeiträume für Besuche bei ihm auch mal größer werden, aber Resultat daraus - es wird immer schlimmer. Die Wohnung riecht sehr unangenehm und er tut auch nicht´s dagegen. Er lebt so in den Tag hinein und läßt sich gehen.
    Ich finde, es ist leicht gesagt, einen Alk. sich selbst zu überlassen - ich kann es einfach nicht - er ist doch mein Vater. Wie verhalte ich mich richtig? Was kann ich machen? Villeicht hat jemand ein paar Tipps!
    LG Katrin