Beiträge von Falk7

    Moin miteinander,

    Heute ist mein 14ter Tag ohne Alkohol und ich fühle mich gut. Habe noch immer keinen Saufdruck, vielleicht oder vielmehr sicherlich, Dank täglicher Beschäftigung mit dem Thema hier in der SHG. Das einzige wobei ich mich hin und wieder "erwische" ist an "alte Zeiten" mit Freunden zu denken wo wir "herrlich" (?) miteinander gebechert haben und mir zukünftige Situationen vorstelle. Wobei ich mcih in der Phantasie plötzlich damit auseinandersetze, ob ich nicht doch .... irgendwann....vielleicht........"STOPP!!! Halt Du Trinklst nie wieder Alkohol!"
    Es braucht noch viel Training und viel Erkenntnis, bis solche Vorstellungen , durch eine gänzlich neue Sichtweise erzetzt sind. Ich denke dieser spätere Zustand wird hier von den LZT´s (Langzeittrockennen)"zufriedene Nüchternheit genannt. Da ein Rückfall im Kopf beginnt, wehre ich mich mit diesem auch in diesem Momenten mit neuen Gedanken meiner neuen Trockenheit, meiner Ziele und durch gedanklichen Aufruf meiner schlimmen Depressionen, die ich zuletzt hatte und die ich nie wieder in meinem Leben haben möchte. Mit Gedanken, was passiert wäre und pasieren könnte oder würde, wenn ich nicht aufgehört hätte , bzw. wenn ich wieder anfangen würde. Und ganz wichtig für mich ist dann immer ein gedachter Satz wie: " AHA , da war es wieder das kleine hinterlistige schwarze Vögelchen auf Deiner Schulter" !

    Lese jeden Tag hier im Forum auch ganz alte Berichte bis hin zur Gründungszeit des Forums. Interessant ist auch die Einstiegsbeiträge einiger Moderatoren und heute bereits LZT´s zu lesen und deren dann folgender Entwicklung zu sehen. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber einer physischen SHG. Wenn jemand rückblickend erzählt bei mir war das so und so, dann ist es inhaltlich schwerer verständlich und auch inhaltlich etwas anderes als wenn man "real" die Entwicklung nachvollziehen kann anhand der alten Beiträge. Daher vielleicht ein Tipp an Neulinge sucht Euch einfach mal jemand von den LZTs raus, geht auf sein Profil und klickt dort alle Beiträge anzeigen an.

    Heute Nachmittag ist die Firmfeier meines Sohnes und danach großes Fest. Ich freue mich darauf und werde Euch morgen berichten. So muss nun ein par Vorbereitungen treffen also bis morgen

    Lieben Gruß an alle , die mich lesen
    vom Falk

    Hallo Melanie,

    ich habe keinen echten Rat, eher ein par ein par Ideen. Ich habe eine Schwester die ebenfalls Alkoholiker ist , wie ich, die aber leider trotz 2er Entgiftungen und einer LZT noch immer keinen ernsthaften Entschluss gefast hat, mit dem Trinken ein für alle mal aufzuhören.

    Ich weiss so viel, dass Deine Mutter nicht überredet werden kann, sondern definitiv selber erkennen muss. Das ist mit Sicherheit kein Prozess von heute auf morgen, wenn Ihr erst heute darüber ertmals geredet habt. Aber das Eingeständnis ist ja schon ein erster Schritt.
    Wobei ich davon ausgehe, das sie noch nicht so richtig die Tragweite Ihres Eingeständnisses kennt, bzw. erkannt hat und was sie alles erkennen muss bevor sie einen ernsthaften Entschluss fassen kann nie wieder zu trinken.

    Das wichtigste ist mit Sicherheit tatsächlich ein Arztbesuch. Erkläre ihr vielleicht, dass der Alkoholismus eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten ist und der Arzt definitiv nicht die geringsten Vorurteile dieser Krankheit hat Dass ein Arzt oder auch Ärztin mit dieser Krankheit täglich und öfter konfrontiert wird als mit Krebs und die Krankheit genauso tödlich verläuft, wenn sie nicht medizinisch und therapeutisch, bzw. SHG Begleitung begleitet wird.

    Erkläre Ihr wie unglücklich Du bist, dass Du wegen Ihr und Deinen damit verbundenen Problemen im Forum für Co-Abhängige Rat gesucht hast und derzeit weiterhin Rat einholst.

    Drücke Ihr vielleicht Beiträge zu diesem Thema aus dem Forum aus und drücke sie Ihr einfach in die Hand. Im Begrüßungsforum findest Du 100te von persönlichen Geschichten wo Leute sich vorgestellt haben und Ihnen dann erklärt wurde , dass sie zunächst zum Arzt müssen, mindesten 2/3 hatten zunächst Angst, Bedenken, Wiederstand etc. , fast alle sind schon alleine aus den Gefahren die ein kalter Entzug mit sich bringt (kann im Extremfall ohne Vorankündigung tödlich enden, je nach Konstitution und schwere der Entzugserscheinungen / hierzu gibt es INFOS in einem gesonderten Beitrag) zum Arzt gegangen. Und das tolle ist, das wirklich ausnahmslos jeder danach schrieb, dass es gar nicht so schlimm war und dass es im Nachhinein sehr wichtig war.

    Hat Deine Mutter einen PC vielleicht kann sie hier im Forum ja selber mal lesen.

    Soweit ein par Ideen.

    Hoffe Du bekommst noch viele Ideen und vielleicht auch Ratschläge aus Erfahrung von Leuten die diese bzw. eine ähnlich Situation zumindest für sich schon gelöst haben.

    Ansatzpunkte müsse aber auf jeden Fall sein, dass Du keinerlei Schuld trägst,
    dass Du Dich schnellst möglich dazu entscheidest, dass an erster Stelle jetzt Dein Wohl und das Deiner Familie steht.

    Ich drücke Dir die Daumen und sende Dir hiermit ein Päckchen virtuelle "Kraft" :wink:

    Lieben Gruß vom Falk

    Hi Sunshine,

    Toll dass Du so konsequent bist und Dich nicht so leicht unterkriegen lässt. Es geht ja schließlich um Dich. Ja das mit dem Rauchen ist der nächste Punkt den ich mal angehen muss, aber da muss ich mich noch ein bisserl daruf verbereiten.

    Habe so gut wie nie vor meinem Sohn getrunken , und wenn Du meine Beiträge gelesen hast. Ich habe es immer "gehasst" mich richtig zu betrinken. Von daher war ich so eher der "Heimlichtrinker" , der Alk in der Regel als "toll und sofort wirkendes Sedativ" genutz hat. Selbst auf Parties habe ich in der Regel , wenn ich merkte das ein gewisser Level überschritten wurde angefangen dann Wasser oder Limo zu trinken. Der Effekt , meine Alkoholkrankheit, bis zu körperlichen Entzugserscheinungen war aber fast der gleiche, und es bestand für mich akute Gefahr abzusacken. Pu bin ich froh jetzt die Reisleine gezogen zu haben. Und das jetzt mein Sohn bei mir wohnt 14 Jahre alt, war u.a. auch ein Grund dafür. Der wesentliche Grund war aber dass ich mir total Elend vorkam und tierische Depressionen bekam, als ich erkannte, dass ich abhängig war, (wobei ich eigentlich erst hier im Forum von dem erfuhr was das überhaupt heist).

    Ja Du schriebst , dass Du eine Bewährungsprobe vor Dir hast mit Deinem Partner. Habe da keinen echten Rat zu. Hast Du mal mit Ihm gesprochen darüber.....? Kann auch nicht einschätzen wie schwer oder leicht Dir das fallen wird. Ich denke das ist bei jedem unterschiedlich. In einer Beziehung kann man sich ja nicht ständig aus dem Weg gehen, wenn man damit ein Problem hat.

    Rede einfach mit Ihm, kann ja nichts schlimmes pasieren, oder? Drücke Dir die Daumen und glube aber dass Du das schon hinkriegst. Denke an Dich dass DU nichts mehr trinken willst.

    Du hast übrigens einen schönen Namen "Sunshine"

    Gruß vom Falk

    Hallo Sunshine,

    dachte vor einer Woche schon, dass Du abgehauen bist, schön dass Du wieder hier bist und schön, dass Du es bis heute geschafft hast.

    Lieben Gruß von Falk

    Hallo Spedi,

    hast Du nicht verstanden was er geschrieben hat? Mensch er hat doch nur geschrieben, dass er sich so gut wie entschieden hat für eine ambulante Therapie. Ist daran was nicht in Ordnung?

    Und wenn er schreibt er möchte nicht über das wenn und aber in Bezug auf eine stationäre Therapie diskutieren, da er diese definitiv nicht möchte, dann zeigt das einerseits, dass ihm wohl bereits "nachdrücklich" hier erklärt wurde, dass eigentlich für Ihn nur eine LZT stationär in Frage kommt. Und er wollte halt keine weitere "nachdrückliche" Aufforderung oder Diskussion darüber.

    Mach doch kein Drama daraus . Er hat doch im Prinzip Eigenverantwortlich und im Rahmen einer ärztlichen Beratung entschieden. Du bist doch nicht sein Arzt oder Therapeut.

    Von daher finde ich Deine Antwort:

    Zitat


    Ich akzeptiere das, und viele andere hier im Forum auch - mit der Konsequenz, mich aus Deinen Threads komplett rauszuhalten. Ich will ja schließlich niemand belästigen.


    völlig daneben. Wieso willst Du und andere Ihm jetzt nicht mehr helfen, mit welcher Begründung.

    Würde mich über Re freuen

    Gruß vom Falk

    Hallo zusammen und hallo Hermann 65,

    Ja Hermann so empfinde ich das aöls Neuling auch.

    Du schriebst

    Zitat


    Wie sonst soll jemand verstehen was ich meine, wenn ich keinen Bezug zum Erzählenden/Schreibenden herstellen kann?

    Meinerseits würde ich da gerne noch einfügen:
    Wie sonst soll jemand verstehen was ich meine, wenn ich keinen Bezug zum Erzählenden/Schreibenden , Erzähltem/Geschriebenen herstellen kann, bzw. herstelle?

    Mercie bien!

    Im übrigen meine ich bemerkt zu haben , dass sich in den vergangenen 2 Tagen bereits einiges - zumindest was die Begrüßung von Hilfesuchenden angeht - positiv verändert hat.

    Wenn ansonsten Rebellen, mit Leuten gleichgestzt werden, die in normalem Ton Ihr Unverständniss oder eine nicht konforme Meinung im Rahmen einer Diskussion äußern. Dann bin ich auch einer.
    Wenn ich mit herumeiernden, polemisierenden Agressoren gleichgesetzt werde, dann bin ich keiner.

    Gruß vom Falk, (der ja wohl auch als Rebell bezeichnet wird)

    Hallo Teichlinchen,

    Warum fühlst Du Dich den momentan wirklich so schlecht, ist das wirklich "nur" das Problem mit der Essstörung? Kannst Du darüber nicht individuell mal unter vier Augen mit einem der Therapeuten reden, bevor Du selber nach einer Lösung suchst, eine Entscheidung triffst, die vielleicht gar nicht gut für Dich ist.
    Ich versteh Deinen Gedankengang ganz gut. Ohne Fachwissen nur basierend auf Erfahgrungen in meiner Familie, meine ich schon, dass das eine vielleicht nicht ohne das andere erfolgreich behandelt werden kann.
    Hast Du niemanden mit dem Du dort differenziert darüber reden kannst.

    Drück Dir die Daumen und glaubt man mal es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her (Nur man muss schon ein bisser´l danach suchen) :wink:

    Gruß vom Falk

    Hallo Meinholf,

    mal ne Frage was meinst Du mit "Bierchen" sind das 0,5L Flaschen oder 0,2L Gläser oder was? Nicht das das eine und das andere nicht gut für Dich ist, aber da besteht ja vielleicht ein kleiner Unterschied. :wink:

    Du schreibst Bierchen. Das ist wie Stöffchen, Schnäpschen, Weinchen.
    Die Wurzeln solcher Verniedlichungen liegen in der gesellschaftlich und halt hier auch auch sprachlich unterbewusst angewandten ständigen Verharmlosung des "Nervengifts" Alkohols.

    Das ganze ist mir aber auch erst vor ein par Tagen bewusst aufgefallen, als ich in Karstens Thread "Alkoholsucht und Abhängigkeit" darüber nachdachte.

    Sag vielleicht zukünftig besser einfach Bier.

    Lieben Gruß vom Falk

    Moin Schneemann,

    In Bezug auf Deine obige Rechnung:

    42. MRD Kosten für die Vorlkswirtschaft auf Grund Alkohol bedingter Schäden jährlich.

    Aber nur 4,3 MRD Einnahmen aus den bezogenen Steuern!

    Die Rechnung geht nicht auf.

    Beim Tabak ist das wohl ähnlich!

    Gruß vom Falk

    Hallo Freund, Panther, Pauli, Kijara und Karsten,

    möchte hier gerne was antworten aber halte mich mal instinktiv zurück. :wink:

    Wäre aber nett lieber Freund , wenn Du im betreffenden Thread dieses hier behandelten Themas, den Dich betreffenden Beitrag kommentierst. Es sei denn das Thema soll nicht diskutiert werden. Dann könnten wir uns auch über PN unterhalten.

    Im übrigen weis ich zwar nicht was da gestern geschrieben wurde, aber nochmals . Ich distanziere mich von Polemik und persönlichen Angriffen egal von welchem Mitglied und egal in welchem Sinne.

    Gruß vom Falk

    Modelle von Entwürfen bauen, bin Produktdesigner.

    Und für mich ist das Zählen eigentlich wichtig weil es ein rational am einfachsten erkennbares Ziel ist.

    War gestern mit jemandem Zusammen dem ich das erzählt habe und der mir sofort seine Zahl um den Kop schmiss : 3.447 Tage
    Er ist fast seit 10 Jahren trocken und zählt noch immer die Tage........ na dass fand ich auch ehr ein bischen witzig aber jeder so wie es am besten geht. Wer weis vielleicht höre ich ja auch nicht mehr auf zu zählen.

    Gruß vom Falk

    Hallo Schneemann,
    gute Frage. Ich habe vor längerer Zeit mal irgendwo einen Bericht aufgeschnappt, dass Forscher so eine Art "Sucht-Gen" entdeckt habe. weiss nicht mehr wo und in welchem Zusammenhang.

    Obwohl meine Familie sozial nicht im geringsten indiziert ist, gab es 2 Tanten von mir, die im 3ten Lebensabschnitt zu Alkoholikerinnen wurden (zumindest wurde es da bekannt) und eines meiner Geschwister ist leider auch schon länger Alkoholiker und teilweise recht heftig drauf.

    Trotzdem egal ob Gen oder nicht gen vorhanden. Es ist mein Leben und ich werds halt jatzt ohne Alkohol führen.

    LG
    Falk

    Hallo Schneemann,
    schön dass Du wieder da bist und weiter trocken und weiter treocken bleiben willst. Bin heut im 12. Tag und morgen kommt der "böse 13." . oh Gott auch noch Freitag :wink: ... Ne ne auch werde ich nichts trinken!

    Nervös werde ich übrigens in der Regel immer erst so gegen abend ein bischen, ich lenke mich dann ab in dem ich in´s Forum gehe, oder in meiner klkeinen Modelwerkstatt was mache oder irgendwas anderes produktives mache. Klammere mich dann an meinen kalten Gemüsesaft (hab oich schon immer geren getrunken ) und genieße das Schluck für Schluck.
    Ist gut dass Du mit Deiner Partnerein reden kannst, aber ich denke wenn ein solcher Gedanke in Dir hoch kommt wie.

    Zitat

    "mmh, war aber lustiger mit Sekt und Weizen".


    Hast Du da nicht vielleicht irgendeine Taktik wie Du erstens evtl. solche Gedanken erst gar nicht bekommst, bzw. dass Du ihn zumindest nicht zuende denkst?
    Wenn zwischendurch schon mal so ein Gedanke bei mir im Anflug ist, addn reagiere ich so, dass ich mir innerlich meine ganzen Ziele und Vorsätze sofort einbleue: Hey ich trinke doch gar keinen Alkohol mehr, Ich will doch nie wieder Alkohol trinken, schau bis heute hast Du es doch schon geschafft, Du bist so stark dass Du das weiterhin schaffst, etc lauter vso "autosugestive Sätze". Bei mir funktioniert das ganz gut. Was ich außerdem mache ist mir jeden Tag mehrmals meine Depressionen und meine Verzweiflung mit Alk in den Kopf zu rufen, wie dreckig es mir dabei teilweise psychisch ging. Das hilft fast am meisten.

    wünsche Dir einen schönen 11. Tag ohne Alkohol

    So long und Gruß vom Falk

    Hallo miteinander,

    habe gerade in meinem anderen Thread u.a. über ein Gespräch etwas geschrieben, dass ich gestern mit einem seit ca. 10 Jahren trockenen Freund führte, welcher zuvor schwerstalkoholabhängig war und kurz vorm Exitus stand. Eine Pasage daraus habe ich hier als nachfolgendes Zitat herauskopiert, weil es zu diesem Thema passt.

    Zitat


    Er erklärte mir einiges und ich ich sehe einiges etwas klarer gerade in Bezug auf diesen letzten Punkt.

    Er erklärte mir als erstes, dass pro Jahr etwa 50 Leute sich in seiner SHG vorstellen würden, von denen nur durchschnittlich ein einziger bliebe. Manche würden auch definitiv "rausgeekelt" wobei das nicht bewusst passiere, sondern weil es manchmals dann schon recht agresiv zur Sache ginge denn:

    er sagt die, die bleiben, wären in der Regel durchweg schwerstabhängig und hätten am absoluten Abgrund gestanden, Leute die einen weiteren Anlauf nicht überleben würden, so wie er , und die hätten keine andere Chance, keine Kaugummipolitik , sondern nur ein absolutes schwarz-weiß-Denken, mit lebenslanger Beständigkeit. Er hätte in den Jahren nach seiner Entgiftung mitlerweile über 10 Leute aus seiner Entgiftungszeit und auch aus der SHG mit zu Grabe getragen. Leute die dann wieder Rückfällig geworden sein.

    Die SHG würde in erster Linie für die Hilfe der festen Mitglieder bestehen und wäre kein Kreis von Leuten die Sendungsbewußtsein hätten, um jedem der kommt aus der "Patsche" zu helfen. Ein "Trockener" könne generell keinen "nassen" trockenlegen.

    Es gäbe auch generell Unterschiede zwischen Leuten die gefühlsmäßig handeln und Leuten die kopfmäßig handeln. Er hätte die Erfahrung gemacht, dass es Leute des ersten Charaktertyps, die gefühlsmäßig aggierenden , leichter hätten als die anderen, wobei man keinen der beiden Typen zum jeweils andersartigen Handeln umdrehen könne.
    Der eine müsse verstehen dass 2+2=4 ist, der andere bräuchte nur zu glauben dass 2+2=4 ist, um dass Ergebniss anzuwenden.

    Soweit hier die betreffenden Gesprächsnotizen.

    Gruß an alle vom Falk

    Hallo miteinander,

    Heute ist der 12 te Tag ohe Alkohol und mir gehts gut, bis darauf, dass ich gestern erst gegen 5 Uhr eingeschlafen bin, weil ich irgendwie nicht schlafen konnte. Ich nehme an, dass das noch ein Symptom meiner Alkoholkrankheit, bzw. noch sehr frisvchen Trockenheit ist. Vielleicht kann mir ja mal jemand einen Tipp geben.

    Ich war gestern bei meinem seit 1998 trockenen Freund und haben natürlich ausgiebig über die Alkoholsucht gesprochen. Er geht seit 10 Jahren 2 mal wöchentlich zu einer SHG und dann noch regelmäßig in eine andere Sozialeinrichtung. Er war schwerst abhängig mit zuletzt jeden Tag 2 Flaschen Wodka. Ein Arzt eröffnete Ihm damals, dass er entweder sofort aufhören und in die Klinik müsse, ansonsten würde er Ihm kein halbes Jahr mehr geben. Er hat sich dann für´s Leben entschieden. Zu diesem Zeitpunkt war er 36 Jahre alt.

    Ich habe Ihm auch von diesem, "meinem" SHG Forum erzählt und den Erfolgen und den hier teilweise auftretenden "Diskrepanzen und Verständnissschwierigkeiten."

    Er erklärte mir einiges und ich ich sehe einiges etwas klarer gerade in Bezug auf diesen letzten Punkt.

    Er erklärte mir als erstes, dass pro Jahr etwa 50 Leute sich in seiner SHG vorstellen würden, von denen nur durchschnittlich ein einziger bliebe. Manche würden auch definitiv "rausgeekelt" wobei das nicht bewusst passiere, sondern weil es manchmals dann schon recht agresiv zur Sache ginge denn:

    er sagt die, die bleiben, wären in der Regel durchweg schwerstabhängig und hätten am absoluten Abgrund gestanden, Leute die einen weiteren Anlauf nicht überleben würden, so wie er , und die hätten keine andere Chance, keine Kaugummipolitik , sondern nur ein absolutes schwarz-weiß-Denken, mit lebenslanger Beständigkeit. Er hätte in den Jahren nach seiner Entgiftung mitlerweile über 10 Leute aus seiner Entgiftungszeit und auch aus der SHG mit zu Grabe getragen. Leute die dann wieder Rückfällig geworden sein.

    Die SHG würde in erster Linie für die Hilfe der festen Mitglieder bestehen und wäre kein Kreis von Leuten die Sendungsbewußtsein hätten, um jedem der kommt aus der "Patsche" zu helfen. Ein "Trockener" könne generell keinen "nassen" trockenlegen.

    Es gäbe auch generell Unterschiede zwischen Leuten die gefühlsmäßig handeln und Leuten die kopfmäßig handeln. Er hätte die Erfahrung gemacht, dass es Leute des ersten Charaktertyps, die gefühlsmäßig aggierenden , leichter hätten als die anderen, wobei man keinen der beiden Typen zum jeweils andersartigen Handeln umdrehen könne.
    Der eine müsse verstehen dass 2+2=4 ist, der andere bräuchte nur zu glauben dass 2+2=4 ist, um dass Ergebniss anzuwenden.

    Des weitern wäre es ein Unterschied ob der Alkoholiker bereits sozial isoliert ist. (sich nur noch in Bezug auf Alkohol mit einem speziellen sufenden Umfeld umgiebt, sozail bereits abgesackt ist etc.), oder ob es ein Alkoholiker mit (noch) sozial verträglicher Alkoholkrankheit sei. Leute die in Ihrem normalen Umfeld weiter leben und Arbeiten und in Bezug auf Ihre Sozialität (noch) keinen Rückschritt durch Ihre Krankheit gemacht hätten.

    Es gab noch einiges mehr an interessanten Ansätzen und Erkenntnissen aus unserem langen Gespräch, aber jetzt muss ich noch was arbeiten und melde mich heute abend nochmal.

    Lieben Gruß an alle vom Falk

    Zur Info an alle die hier Beiträge vermissen.
    Ich habe Karsten gebeten, alle Beiträge bis zu diesem zu löschen. Nähere Infos findet Ihr im Thread "ich Neuling: Ihr alte Hasen" unter diesem Datum

    Gruß vom Falk bis morgen,........ meinem 12 Tag ohne Alkohol

    nachfolgender Beitrag wurde von mir zunächst ausversehen im Thread "überall Alkohol" veröffentlicht, weil ich Ihn dort geschrieben habe und vergaß ihn hierhin zu kopieren, bevor ich auf "senden" ging.

    Er gehört hierher weil er das Thema betrifft. Daher habe ich Ihn kopiert und jetzt hierhin gestellt. Ich werde Karsten bitten dort den Beitrag und das darauf folgende "Beitragskuddelmuddel" komplett zu löschen, da es auf Grund der bereits teilweise gelöschten Texte nur zur Verwirrung führt.
    Ich möchte dort einerseits weiter meine Art Tagebuch und andereseits kann dort in Bezug auf das dortige Thema geschrieben werden. (interesante Ausflüge nicht ausgenommen)

    Hallo Freund,
    Du schriebst in meinem Thread, "überall Alkohol"

    Zitat:
    ich weiß auch nicht, wieso du so ein Problem um das Annehmen machst.

    Ich habe kein Problem mit dem Annehmen. Im Gegenteil genau das will ich und deswegen bin ich hier! Ich habe ein Problem mit undiffernziert, polemisch oder gar nicht beantworteten Fragen.

    Zitat:
    Schiebst 1000 Vorwände vor, weshalb es dir nicht angenehm ist

    Das zum Beispiel meine ich mit Polemik (= unsachliche Kritik oder Erwiederung) nicht 1000 Vorwände, sondern einige Fragen habe ich. Ich habe nirgends geschrieben, dass mir etwas unangenehm ist, sondern habe im Wesentlichen gefragt, wie ich das machen soll und nach Erfahrungen gefragt, wenn ich es denn in der beschriebenen Situation handhaben sollte, dass zumindest zunächst kein Alkohol in meiner Umgebung getrunken werden soll.

    Zitat:
    Sagst, du könntest nicht blind vertrauen. Wir würden eine andere Sprache sprechen.

    Ja das ist so. Meinen obigen Artikel hast Du ja schon gelesen.

    Zitat:
    Du gehst immer noch den Weg: Was uns nicht kaputt macht, macht uns nur noch härter. FALSCH !

    Sorry, beim Versuch den Satz zuzuordnen fallen mir momentan 3 Möglichkeiten ein was Du damit gemeint hast.

    Zitat:
    Ich habe seinerzeit mit meinen Erfahrungen abgeschlossen.
    Ich habe jenen LZtrockenen vertraut, die ja den Weg bereits gegangen sind.
    Ich habe es einfach so nachgemacht, es tat auch nicht weh.

    Du schreibst über Deine Erfahrungen, die Du anscheinend zuerst gemacht hast. Welche und weswegen?
    Warum konntest Du vorher nicht vertrauen?
    Sorry Freund. Ich bin kein kleines Kind, dass Du vor einer Spritze beim Arzt beruhigen must! :wink:

    Auf jeden Fall ist es das was ich meine, womit evtl. nicht das erreicht wird, was Du evtl an Hilfe damit anbieten willst.

    Nichts für Ungut
    Gruß vom Falk an alle ......und morgen beginnt mein 12.Tag ohne Alkohol

    Hallo Freund,

    Du schriebst in meinem Thread, "überall Alkohol"

    Zitat

    ich weiß auch nicht, wieso du so ein Problem um das Annehmen machst.

    Ich habe kein Problem mit dem Annehmen. Im Gegenteil genau das will ich und deswegen bin ich hier! Ich habe ein Problem mit undiffernziert, polemisch oder gar nicht beantworteten Fragen.

    Zitat

    Schiebst 1000 Vorwände vor, weshalb es dir nicht angenehm ist

    Das zum Beispiel meine ich mit Polemik (= unsachliche Kritik oder Erwiederung) nicht 1000 Vorwände, sondern einige Fragen habe ich. Ich habe nirgends geschrieben, dass mir etwas unangenehm ist, sondern habe im Wesentlichen gefragt, wie ich das machen soll und nach Erfahrungen gefragt, wenn ich es denn in der beschriebenen Situation handhaben sollte, dass zumindest zunächst kein Alkohol in meiner Umgebung getrunken werden soll.

    Zitat

    Sagst, du könntest nicht blind vertrauen. Wir würden eine andere Sprache sprechen.

    Ja das ist so. Meinen obigen Artikel hast Du ja schon gelesen.

    Zitat


    Du gehst immer noch den Weg: Was uns nicht kaputt macht, macht uns nur noch härter. FALSCH !

    Sorry, beim Versuch den Satz zuzuordnen fallen mir momentan 3 Möglichkeiten ein was Du damit gemeint hast.


    Zitat

    Ich habe seinerzeit mit meinen Erfahrungen abgeschlossen.
    Ich habe jenen LZtrockenen vertraut, die ja den Weg bereits gegangen sind.
    Ich habe es einfach so nachgemacht, es tat auch nicht weh.

    Du schreibst über Deine Erfahrungen, die Du anscheinend zuerst gemacht hast. Welche und weswegen?
    Warum konntest Du vorher nicht vertrauen?
    Sorry Freund. Ich bin kein kleines Kind, dass Du vor einer Spritze beim Arzt beruhigen must! :wink:

    Auf jeden Fall ist es das was ich meine, womit evtl. nicht das erreicht wird, was Du evtl an Hilfe damit anbieten willst.

    Nichts für Ungut
    Gruß vom Falk..und morgen beginnt mein 12.Tag ohne Alkohol