Beiträge von Falk7

    Hallo,

    Heute ist der 11. Tag. Mir geht´s gut und habe heute morgen ein par wichtige Behördengänge gemacht, die uch schon eine Weile vor mir hergeschoben hatte. War die letzten Monate sehr wahrscheinlich immer am Kiosk aufgehalten worden :wink:
    Ja trotz augenzwinkern: Der Grund lag wohl wirklich darin zu nichts mehr wirklich fähig zu sein und alles auf morgen zu verschieben, morgen wenn es mir wieder gut geht.
    Aber aus dem morgen wurde immer ein weiteres morgen und wieder ein morgen und dann waren ja da noch die Wochenenden an denen man ja sowieso nichts machen kann, aber Montag da wird alles anders! Aber Montag ging es mir wieder so schlecht, na ja dann vielleicht doch erst morgen..................................................

    Heute abend treffe ich mich mit meinem trockenen Freund um seit langem mal wieder eine Partie Schach zu spielen, bin schon ganz gespannt und freue mich darauf. Er will mich evtl mit zu seiner hiesigen SHG mitnehmen, wobei ich noch nicht weiß ob das wirklich für mich das richtige wäre. Werde mal schauen und morgen berichten.

    Liebe Dorothea vielen Dank für Deinen Beitrag ,

    Du schriebst:

    Zitat

    du bist ein intelligenter mensch und machst den fehler den viele kluge köpfe machen dem teufel alk mit logik begegnen zu wollen.

    Mein Kopf stand mir schon häufiger im Weg und das habe ich schon früh erkannt.
    "Si tacuisses, philosophus mansisses" ist mal für mich geschrieben worden . :wink:

    Ich habe jedoch nicht den Fehler gemacht ihn dann abzuschalten, sondern habe beschwerlich gelernt aus dieser Erkenntnis mit ihm in meiner Weise wie es für mich gut und erfolgreich ist umzugehen. Und das möchte ich auch nicht rückgängig machen. Das ware jahrelange Arbeit.

    Das was ich mir in den letzten 12 Tagen hier dank Euch aneigenen konnte und erfahren habe , habe ích nur Dank meines Kopfes und nicht trotz meines Kopfes gemacht. Karsten hat vorgestern hier gefragt, ob ich ein Sonderfall sein möchte, nein das ist das letzte was ich möchte. Das hat aber noch immer nicht die Konsequenz einer absoluten Bedingungslosigkiet. Und meine Bedingung heißt, dass ich erst verstehen muss , um zu handeln und zu entscheiden.

    Weist Du Du schreibst über Dein eines Jahr was Du so vergeblich gekämpft hast und Dir eigentlich hättest ersparen können.
    Hier gibt es aber doch eine andere Möglichkeit der Interpretation.
    Dieses eine Jahr musstest Du anscheinend durchleben, um Deine Erfahrung damit erfolgreich überzeugt und rückhaltig zu machen!

    Zitat

    erst als ich begriffen habe, das hier mit logik nichts zu machen ist, das ich anfangen muß hier einfach egoistisch zu sein, auf die zu pfeifen, die mich nicht unterstützen, die stehen zu lassen die mir auf meinem weg im weg stehen, ganz egal wie schmerzhaft diese entscheidung ist, erst da habe ich angefangen wirklich trocken zu leben. und glücklich möchte ich betonen.

    Ja Du schreibst selber, dass Du da erst begriffen hattest.

    Es kann sein dass ich das nächste Woche vielleicht über die Auseinandersetzung damit im Forum schon tue, es kann sein dass ich es in einem Monat, oder wie Du in einem Jahr erst tue und es kann sein das ich das überhaupt nicht tue, weil ich vielleicht zu den 2 % gehöre, die zumindest einen Kompromis leben können.

    Zudem ich ich wie gesagt, selber natürlich hier wesentliche Einschränkungen machen werde, aber das will wohl überlegt und verstanden sein.

    Ich weiss um "das kleine schwarze Vögelchen auf meiner Schulter".

    Ich fand es klasse, dass Du mir Deinen Weg beschrieben hast. Damit kann ich was anfangen! Nochmals Danke

    Lieben Gruß vom Falk
    und morgen beginnt mein 12 Tag an dem ich keinen Alkohol trinke

    Hallo Blizzard,

    ich drücke Dir die Daumen für Deinen Wettkampf und wünsche Dir Erfolg für die Schritte , die Du Dir für die kommende Woche in Bezug auf Bewerbung etc. vorgenommen hast.

    Du schaffst das!

    Lieben Gruß vom Falk

    hallo
    Vielen Dank für Eure Beiträge von heute, habe übrigens zu dem vergangenen Streitsituationen hier einen neuen Thread eröffnet: Ich: "Neuling, Ihr: "alte Hasen" will da ein bischen aus meiner jüngsten Erfahrung in Bezug auf die Situation von Neulingen aus meiner Sicht reden und diskutieren.
    Ansonsten werde ich mein Tagebuch vorerst hier weiterschreiben und das Thema in Bezug auf den Umgang mit Alkoholkonsum und Alkohokonfrontation in meiner Umgebung ist ja auch noch nicht abgeschlosen für mich.

    So muss ins Bett morgen beginnt der 11. Tag ohne Alkohol.

    Lieben Gruß an alle vom Falk

    "Überall Alkohol,........ aber nicht mehr in mir!"

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Beiträge von heute. In meinem Thread "überall Alkohol".
    Mir geht es gut, morgen beginnt der 11. Tag ohne Alkohol, habe heute einiges liegengebliebene geschafft. Wenn ich nicht selbständig wäre, hätte ich mir Urlaub nehmen müssen, bei der Zeit die ich in diesen Tagen jetzt im Forum war.

    Es war bis jetzt wichtig für mich und wird wichtig bleiben.
    Vor 11 Tagen wusste ich nur dass ich nichts mehr trinken möchte. Jetzt weiß ich einiges von dem was das bedeutet, und dass mein "instinktiver Glücksfund des Forums" mit Sicherheit der Grundstein dafür ist, dass ich erstens am 11 Tag angekommen bin und zweitens eine Ahnung von dem habe was noch kommt.

    Habe seltsamerweise überhaupt keinen "Saufdruck", auch die letzten Tage nicht und auch in den Situationen nicht, die im Thread "überall Akohol" von mir beschrieben wurden. Eher das Gegenteil, so eine Art Zorn, obwohl es das auch nicht trifft. Ich bin mir aber sicher, dass (wie ich es hier schon mal gelesen habe) "das kleine schwarze Vögelchen schon die ganze Zeit auf meiner Schulter sitzt und auf eine Gelegenheit wartet."

    Auch wenn es den einen oder anderen stört. Ich gehe also nochmals auf die "Streitsituationen" des genannten Threads ein, die teilweise recht heftig für mich waren, eben weil ich hier bleiben will.
    Hierzu folgende Gedanken:

    Ich war mehrmals kurz davor hier aus diesem Forum wieder rauszugehen und zwar aus den im Thread genannten Gründen.
    Das wäre für mich traurig oder fatal gewesen...... und für die Helfer hier im Forum? ........leider vermitteln hier einige wenige, dass sie in diesem Fall vielleicht gedacht hätten: "Hab ich dem doch sowieso gesagt"...... Halt nicht gleich auf die Palme gehen!!! ......Es wirkt so, ich behaupte nicht, dass das so ist!

    Aus erkanntem Selbstschutz (!) habe ich das Forum nicht verlassen, und bin nicht hier raus gegangen, denn was ich oben im 2 Absatz geschrieben habe ist eine Tatsache:
    - Das was ich heute weiß und erkannt habe, weiß ich nur durch Euch
    - Wieviel ich weiß und erkannt habe, weiß ich nicht
    - Nur ohne das Wissen und diese Erkenntnisse hätte mit Sicherheit am Ende der ersten Woche nach dem Motto (na ja es geht doch "nichts zu trinken") das kleine schwarze Vögelchen erfolgreich angeklopft.

    Ich bin geblieben und einige andere Neulinge sind gegangen, wobei der Rekord in der Zeit meiner Anwesenheit hier bei knapp 2 Stunden vom Ein- bis zum Austritt dauerte, obwohl Hilfe gesucht wurde. Schade.

    Hilfe suchen und Hilfe annehmen sind 2 verschieden Dinge.
    Das kann nicht jeder in gleicher Weise.

    - Verstehen kann nicht jeder in gleicher Weise und nicht jeder spricht für jeden in einer verständlichen Sprache.
    - Blind folgen können überhaupt nur wenige (alleine gesellschaftlich und politisch gesehen: zum Glück!).
    - Vertrauen können auch nicht alle gleich. (ich selber tue mir aus Lebenserfahrung damit selber sehr schwer, das hat mich u.a. mal die wirtschaftliche Existenz gekostet).

    Wie ich hier gelernt habe, gibt es eine nasse Sprache und nasses Denken (das Wort wird leider häufig polemisch eingesetzt), und es gibt eine trockene Sprache und trockenes Denken.
    Ersteres wird wohl von den Neulingen und den akut Hilfe suchenden wie mir angewendet und letzteres wird von den Moderatoren und Langzeittrockenen angewendet.

    Darin liegt evtl. eine der Wurzeln eines Problems, dass zumindest ich habe.

    "Für die alten Hasen" gibt es eine an der Sprache ein anderes Denken und eingefleischte zu Selbstverständlichkeit gewordene Veränderungen im Leben. Sprich eine lange erarbeitete andere Sichtweise und Philosophie. Sie habe Erfahrungen mit der Trockenheit, die für sie zur Selbstverständlichkeit geworden sind.

    Manche alte Hasen vergessen nur anscheinend, dass diese teilweise wirklich jahre- oder gar jahrzehntelange Erfahrung und Veränderung uns Neulingen nicht im geringsten zu Grunde liegt. Im Gegenteil in meinem Falle muss ich sogar sagen: Bis ich hierher kam wusste ich überhaupt nicht was Alkoholkrankheit bedeutet und ist (in Bezug auf das was ich vorher wusste).

    Daraus resultieren bei einigen alten Hasen meiner Meinung nach auch bestimmte immer wieder angewandte Kurzratschläge, die leider Gottes erstens aus vorgenannten Gründen nicht verstanden und zudem dann leider auch absolut undifferenziert auf den Hilfesuchenden wirken und in einigen Fällen dann auch sind. (Jemand fragt im Vorstellungsforum, ob er Alkoholiker ist und möchte damit aufhören wie bisher jeden Abend 2 Gläser Wein zu trinken , er hätte heute beschlossen diese 2 Gläser nicht mehr zu trinken. Ohne weitere Rückfrage und oder Erklärung bekommt er die stereotype "Kalter Entzug - Antwort" : " Du machst einen Kalten Entzug Du spielst gerade mit Deinem Leben, was Du da machst ist lebensgefährlich, Du musst sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus ......... etc.)

    Wie gesagt , das was ich schrieb gilt nicht pauschal!

    So möchte vielleicht noch einiges dazu schreiben, aber andereseits stopp ich mich hier mal, um nicht wieder "end,lang,los" was meinen Kopf bewegt zu texten.

    Werde im übrigen meine Art Tagebuch weiter im Thread "Überall Alkohol schreiben.

    Lieben Gruß an alle
    vom Falk

    Hallo zusammen,

    Der 10. Tag ohne Alkohol hat begonnen. Bis darauf das mir der Kopf etwas schwirrt geht´s mir eigentlich gut. Von daher hat Alexander schon etwas recht mit dem was er sagt.

    Code
    ich habe so den Eindruck, wie jeder der erstmals ernsthaft sagt, ich will keinen Alkohol mehr trinken will Falk jetzt alles sofort und hier klären. Diesen Fehler dürften wir alle irgendwann mal gemacht haben.


    Hatte das auch schon irgendwie gemerkt.
    Werde mich daher heute mal etwas zurückhalten mit dem Forum und ie Dinge weiter sacken lassen und nur ein bischen weiter lesen im Forum.
    Danke für Eure neuen Beiträge sie helfen mir.

    Lieben Gruß an alle vom Falk

    Hallo Karsten,

    Danke für Dein ausführliches Schreiben. Das ersetzt viele Schreiben einiger Vorredner und ganz ehrlich: ich verstehe es einigermaßen.

    Mir schwirrt einfach der Kopf und wie Du Ihr ja auch mitbekommt, setzt ich mich zu Zeit zimlich intensiv mit mir, Euren Ratschlägen und Empfehlungen auseinander.

    So wie es meine Zeit erlaubt. Momentan bleibt vieles liegen, aber es ist mir zur Zeit das wichtigste in meinem Leben!

    Mir hilft eher die Darstellung eigener Wege von Forummitgliedern in Bezug auf ein Problem, als ein für sich allein stehender genereller dogmatischer Lösungsvorschlag.

    Ich glaube ich werde erst mal ein bischen darüber schlafen gehen.

    Nochmals Danke

    Gruß vom Falk und morgen beginnt der 10te Tag ohne Alkohol

    Ich werde nie wieder Alkohol trinken

    Lieber Freund,

    das Forum hat mir bereits einiges an für mich wichtigen Erkenntnissen gegeben.

    Ich denke das ist auch nachzulesen.

    Mein einziges Ziel, dass ich hier habe ist keinen Alkohol mehr zu trinken und zwar definitiv nie mehr und meinen Weg dazu finden.

    Das einzige Problem was ich hier im Forum habe, ist, der Umgangston bzw. die Reaktion nur einiger weniger aber anscheinend maßgeblicher Mitglieder, sobald jemand etwas nicht versteht. Ab einem bestimmten Punkt wird dann entweder dichtgemacht, oder es wird versucht in einer Art hirachischem 2 sätzigem "Kasernenjargon" zu überzeugen.

    Grade was den Diskussionsfaden hier in diesem speziellen Thread angeht ist dieses nachzulesen.

    Von den gesamten Beiträgen hier im Forum habe ich die meisten als positiv und hilfreich empfunden.
    Nur nochmals ich mit "Friss oder Stirb" kann ich nichts anfangen und werde mich diesbezüglich nicht verändern

    Was diese Art und Weise angeht, bin ich ja schließlich auch nicht der einzige der das so oder ähnlich sieht. Was die faktische Meinung zum zuletzt hauptsächlich besprochenen Problem "Alkoholkonsum in meinem Umfeld" angeht sind die Meinungen ebenfalls gespalten.
    In einem Forum kann es ja wohl bis auf die Ausnehmen der Regeln dieses Forums auch schlecht um eine einzige richtige Meinung gehen und alle anderen sind eben falsch.
    Sollte es jedoch eine Regel im Forum geben, dass über den Umgang mit Alkoholkonsum von Dritten nicht geredet werden darf, bzw. wenn dass es hier nur die Regel gibt , jeden der in seinem Umfeld trinkt generell zwingend aus dem Weg zu gehen, dann hat einfach jemand vergessen diese Regel mir und anderen Autoren mitzuteilen. Sollte es also eine solche Forenregel geben, bitte mitteilen und werde ab sofort über dieses Thema nicht mehr meine Probleme , Fragen, Bedenken und Meinungen äußern.

    Ich habe momentan eigentlich keine überschüssige Kraft mich ständig zu derartigen Anfeindungen zu äußern und werde zukünftig in solchen Fällen der Empfehlung von "nantes-ade" folgen, weil diese auch mein Ansatzpunkt in diesem Forum ist.

    Zitat

    zu allen bedingungslos ja sagen ist für mich eine art zurück gehen, es ist wichtig zu lernen nein zu sagen, aber genauso wichtig ist es zu zuhören.
    und :
    wichtig für mich war und ist über alles nach zu denken. zieh das wichtige für dich raus und überlies den rest.

    @

    Denn was ich gerne und dankbar mache ist definitiv jedem Rat zuzuhören, aber meinen Kopf abschrauben kann und werde ich deswegen nicht.

    Gruß vom Falk

    Hei Mannberlin,
    meintest Du wirklich mich, wenn Du dich durch mein en Beitrag und der "Plattidude" ri,ra,rum,..... angesprochen fühlst......... äh Du warst nicht angesprochen. Der letzte Beitrag richtete sich an die in der Anrede genannten und meine kleine Plattidude war eigentlich nur an Karsten und Spedi gerichtet. Die meinen Beitrag entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden haben, oder ich habe vielleicht in Kauderwelsch geschrieben, so dass sie es nicht verstanden haben.
    Nichts für Ungut, Habe vorletzten Beitrag mit Interesse gelesen.
    Beim letzten verstehe ich nicht ganz was du mit Halb, voll, etc....... meinst. Darüber hab ich ni8chts geschrieben.

    Will übrigens natürlich keine Vorschläge , die ich dann ausführe, etc. sondern wenn mir jemand mit dem Lösungsvorschlag kommt "So oder gar nicht" und dann noch ein par Sarcasmen anhängt, dann wollte ich genau denjenigen bitten mir doch bitte detailiert für meine konkreten Probleme , die sich für mich aus deren Lösung ergeben, mal so zu antworten als wären es seine. Vielleicht hab ich ja dann ein "AHA-Erlebniss" und der vielleicht in meinem Kopf vorhandene Knoten löst sich.

    LG vom Falk

    Hallo Grisu,
    habe gerade kurz vorm ausschalten des PC´s noch Deine Frage nach Hilfe gelesen. Bin selber erst seit einer Woche hier , also noch recht neu. Daher kann ich Dir selber noch gar keine guten Ratschläge geben.

    Dachte nur es hilft Dir vielleicht nur zu lesen , dass Du schon von jemandem gelesen wurdest, der Dir alles Gute und viel Kraft wünscht und Dir schon mal sagt, dass es hier viele nette Leute gibt, die sehr aktiv und hilfreich sind. Von daher kannst Du hier gut aufgehoben sein.

    Nur so viel:
    Es gibt kaum eine Situation die sich nicht verbessern lässt und schlechte Situationen lassen sich am besten verbessern!

    Wünsche Dir also alles Gute und viel Kraft

    Lieben Gruß vom Falk

    Lieber Linuxgeek, lieber Freund, lieber Bouncer,

    ich stelle Fragen und erbitte Erklärungen. Ich kann weder mit Antworten in Form von Frasen, Plattiduden und verbalen erzieherischen Pseudoangriffen , noch mit Antworten in Form von "Friss oder Stirb", noch mit irgendwelchen Sarcasmen etwas anfangen.

    Es mag Leute geben, die hier so erzogen werden möchten, oder erfolgreich erzogen wurden und deren Leben so ausgerichtet ist, dass dieses vielleicht eine Methode zu Heilung und zur Hilfe ist, aber bitte: "Ich gehöre nicht dazu."! (Ja Freund das weis ich besser, ich kenne mich schon 45 Jahre und bin nicht nur Alkoholiker.)

    Lieber Madin,
    Ich kann auch mit Pseudobegründungen nichts anfangen, die insbesondere mit der Sache nichts zu tun haben und in der Schlussfolgerung eher fatal als richtig seien dürften.
    Zitat:
    ------------------
    "Ich bin jetzt seit ca. 3 Monaten hier im Forum und habe einnige kommen und gehen gesehen.
    Leute mit deiner Einstellung gehen meist sehr schnell baden. Lass es nicht soweit kommen und überdenke noch einmal deine Einstellung."
    ------------------
    Ja manchmal geht das sehr schnell, ich habe in den par Tagen bereits 3 mal erleben dürfen, wie Leute die nicht sofort "verstanden" haben was Ihnen nicht ausreichend erklärt wurde, oder die es wagten mit ihrem Kopf eine Alternative zu suchen das Forum sofort wieder verlassen haben. Weil sie sich zumindest 2 davon definitiv agressiv angemacht fühlten. Diese und diejenigen, die diesen Umgang vielleicht länger aushalten und dann später hier aussteigen sind natürlich definitiv Leute die rückfällig geworden, sondern sind "baden" gegangen !?!. Solltest Du es besser wissen Madin unterstelle ich Dir, dass sich die Leute anschließend bei Dir gemeldet haben, um zu gestehen, dass sie "Baden"gegangen sind. Wobei das im Einzelfall sogar von mir nicht mal ausgeschlossen wird.

    Ich habe eine Bitte: bevor Ihr auf einen Beitrag, Frage oder Problem von mir nochmals in vorgenannter Art antworten möchtet , bitte verkneift es Euch einfach in dieser Art.
    Denn:
    Mit Euren in dieser vorgenannten Art geschriebenen Beiträgen, habe ich die Befürchtung, dass der eine oder andere, der mir vielleicht etwas außerhalb Eurer Meinung schreiben möchte, bzw. nicht zu 100% Eurer Meinung entspricht, oder mir vielleicht auch Eure Meinung erklären möchte mir nicht schreibt und mich der eine oder andere Ratschlag nicht erreicht, weil diese vielleicht dann lieber die "Klappe" halten!

    Das soll nicht heißen, dass ich Eure Meinung nicht hören möchte, oder Euren Rat nicht schätze, aber bitte : "Der Ton macht die Musik"

    Und um einer möglichen Antwort von Euch vorzugreifen: "Ich möchte nicht "trockengestreichelt werden", ich möchte mich hier mit mir, meiner Krankheit und meinem Leben hilfreich auseinandersetzen."

    Ich werde mich an die Regeln des Forums halten, aber ich unterstell einfach, dass in diesem Falle auch vielleicht eine neue Regel hier fehlt.
    Zumindest ist das mein Eindruckl

    Nichts für Ungut und Gruß vom Falk

    Hallo bin wieder da,

    Hier erst einmal das editierte Extrembeispiel des vorhergehenden Beitrags von mir, - diesmal ohne Namensnennung -. (sorry)

    Wenn also ein Staatspräsident, der bekannter Weise , Alkoholiker ist (hiervon gibt es mindestens 2 bereits verstorbene in der jüngeren Geschichte, die als solche bekannt waren), sich dazu entschießen würde zukünftig ein trockenes Leben zu führen, so kann er es sich mit Sicherheit nicht zum Prinzip machen zukünftig bei Staatsempfängen nicht mehr anwesend zu sein, oder als Bedingung den Verzicht auf den obligatorischen Alkoholgenuss der anderen Gäste zu stellen.

    Nochmals das ist ein Extrembeispiel und trifft natürlich in dieser Form nicht auf mich zu.

    Das was ich jetzt als einen Teil meines Problems "Überall Alkohol" beschreibe, kann ich hier im offenen Forum nur allgemeinen umschreiben, da es sonst zu persönlich und definitiv für Personen die mich kennen zu erkennbar ist. In diesem Falle würde von den Betiligten dann bestimmt nicht gewünscht, dass auch sie hier mit Ihrer Beiteiligung im offenen Forum stehen. Also:

    Zum Beispiel werde ich am kommenden Wochenende eine Konfirmationsfeier ausrichten für eines meiner Kinder.

    Problem ist erstens , dass ein Mitglied meiner Familie gleichzeitig Patenonkel und ebenfalls Alkoholiker (aber nass) ist und auf Alkohol nicht verzichten wird / kann. (Bleibt für 2 Tage bei uns).

    Zweitens weiß ich nicht wie ich einer Festgesellschaft klar machen soll, dass sie nur Säfte etc. bekommen und der Sektempfang ausfällt. Möchte die Feier meines Kindes nicht zum Diskussionsforum meines Problems umkrempeln lassen.

    Mir fällt dazu nichts anderes ein, als dass ich mit dieser Situation wie bei der oben beschriebenen Geburtstagsfeier , bzw. dem gestrigen Abend umgehe, und das dieses ein zu meinem trocken werden, gehörendes individuelles Handycap ist.

    Habe übrigens soeben zwischendurch endlich meinen langjährig trockenen Freund erreicht und wir haben uns verabredet. Habe Ihm am Telefon auch direkt meine Situation erklärt, was er gut fand und wozu er mich beglückwünschte und mich direkt einlud mal mit zu seiner physischen SHG zu kommen, haben dann länger telefoniert und er erklärte mir, dass ich es wie er handhaben könne. Dass er sich generell bei diesen Anlässen zu einem bestimmten Zeitpunkt ( Zeitpunkt zu dem er den Eindruck habe, dass sich Personen anfangen zu betrinken) wo er sich einfach zurückziehen würde, was von jedem akzeptiert würde.


    Lieber Freund,
    Habe versucht Deinen letzten Beitrag zu verstehen. Was ist daran nasses Denken, bzw. wie würde der Gedanke lauten, wenn er nicht nass wäre. Ich weiß auch nicht alles besser, sonst wäre ich nicht hier und vor allem nicht in meiner Situation gelandet. Und wenn ich mehrer Anläufe brauche, um etwas zu verstehen, bzw. eine Lösung zu finden (zu verstehen), nach der ich dann überzeugt handeln kann, so werde ich halt mehrer Anläufe unternehmen. Deswegen beschäftige ich mich hier sehr intensiv mit meinen Problemen in Bezug auf meine Sucht. Und definitiv ist das einzige wo ich nicht mehrere Anläufe unternhemen möchte ein Rückfall!

    Was mir helfen könnte, vielleicht, dass Ihr mir aus Eurer Sicht, aber in Bezug auf meine Situation, (zumindest soweit ich sie beschrieben habe) schreibt, wie Ihr damit umgehen würdet, wie Ihr meine derzeit von mir gesehenen Probleme dabei Lösen, bzw. wie ihr die Folgen in meiner Situation sehen würdet.
    Ich komme halt verstandesmäßig nicht mit den Folgen eines 100%tigen Rückzuges von Situationen in denen in meiner Gegenwart getrunken wird nicht zurecht und wäge daher Kopfmäßig Handlungen und Folgen ab und versuche eine bestmögliche Lösung zu finden.
    Vielleicht ist mein Problem auch, dass ich zwar natürlich Angst vor einem Suchtdruck , dem Wunsch Alkohol zu trinken habe, aber diesen in den letzten 8 Tagen nicht hatte.

    Lieben Gruß an alle die mir Schreiben und Helfen

    Falk 7

    damit .

    Hallo Michael,

    nein ich versuch keinen Unwillen zu rechtfertigen, sondern ich versuche zu verstehen. Somit hast Du recht, wenn Du schreibst, dass ich das wohl immer noch nicht verstanden habe.
    Mir ist es unmöglich bewusst Grundlegendes gegen, oder ohne meinen Verstand oder mein Verstehen zu machen.

    Weist Du ich sehe jedes Problem auch unter dem Gesichtspunkt, "wenn 2 das gleiche tun ist es noch immer nicht das selbe".

    edit
    das Beispiel habe ich wegen Namensnennung editiert
    edit

    Wie gesagt ein Extrembeispiel , dass nur zeigt, dass es eine 100 % Lösung die zu 100% für alle in gleicher Weise angewendet werden muss wohl nicht gibt, es sei denn sie begänne weltfremd zu werden.

    Wenn es so einfach wäre, dass man sich nur ein par prinzipielle Gedanken und Regeln in den Kopf nagelt und dann braucht man nicht mehr individuelle Regeln , Verhaltensweisen , Änderungen des Lebenswandels etc. erarbeiten, dann würde ich mir hier nur die par Regeln rauslesen und das wärs.

    Ich muss mir das Erkennen und Verstehen erarbeiten. Und ich muss schauen wo ich generelle Prinzipien anwenden und übernehmen muss, wo ich etwas auf meine Situation anpassen sollte.

    Schreibe später weiter, muss jetzt hurtig auf und meinen Sohn abholen.

    Gruß vom Falk

    Hallo und einn guten morgen an alle,

    Der 8. Tag ohne Alkohol hat begonnen.
    Die 2. Woche ohne Alkohol hat begonnen.
    Ich bin froh diese kleinen Ziele erreicht zu haben und
    Ich freu mich auf den Tag.

    Gestern abend gab es noch ein Essen mit meiner Ma und einer Freundin der Familie. Beide haben ein Glas Wein dazu getrunken und sie (die Freundin) fragte mich, warum ich denn nichts trinken würde. (übrigens eine blöde Frage, denn natürlich hatte ich etwas zu trinken nähmlich O-saft).

    Und ich habe Ihr umschreibend erklärt, dass ich vorher in meinem Leben zu viel getrunken und erkannt hätte, dass ich Problem mit dem Umgang mit Alkohol hätte. Ich hätte daher beschlossen keinen Alkohol mehr zu trinken, da ein Leben ohne Alkohol ja auch möglich sei.
    Das Wort "Alkoholiker" wäre in dieser Runde wohl weder verstanden worden noch angebracht gewesen. Und ich glaube ich werde es zukünftig bestimmt auch nicht jedem mit diesem Wort mitteilen.

    Ihre Antwort war: "Na das finde ich , ist ja eine tolle Einstellung. Nein das finde ich wirklich richtig gut"

    Ich weis, dass der eine oder andere mir bestimmt vorwirft, dass ich bei diesem Essen anwesend war, wenn dort Wein getrunken wird.
    Ich werde mich so gut es geht, von Anlässen mit Alkoholkonsum zurückziehen, aber das geht nicht zu 100% in meinem Umfeld.
    Ich galube aber auch, wenn ich diese Konfrontation jetzt am Anfang nicht wenigstens in geringem Maaße zulasse, dann kann ich meinem Kopf auch nicht beibringen mit diesen Situationnen in einem trockenen Leben umzugehen.

    Da das wohl notwendige "Outing" für mich derzeit ein zentrales Thema und Problem ist, will ich hierzu heute noch einen neuen neuen Thread zum Thema "Outing" schreiben.

    So nu muss ich erstmal zu einer Verabredung, bis später.

    Vielen Dank für Eure ganzen für mich so wichtigen Ratschläge.

    Besten Gruß vom Falk

    Ich trinke nie wieder Alkohol

    Hallo Herman,

    Ja was Du schreibst ist richtig und entspricht auch meinen Gedanken. Keine der beiden Formulierungen ist jedoch unüberlegt. Hört sich vielleicht komisch an aber ließ meine Gedanken die ich mir dazu gemacht hatte

    Wenn ich schreibe "hoffe", beinhaltet das folgendes: Ich führe mir vor Augen , dass ich unbedingt nichts trinken will, aber halte mir den Spiegel vor die Augen, dass ich weis dass es nicht leicht ist und es auch daneben gehen könnte.

    Wenn ich schreibe: Ich werde nie wieder Alkohol trinken, nutze ich diese Formulierung überhaupt nicht als Vorhersage für mich, sondern rein für mich alleine als Autosugestion. Die Autosugestion soll mir helfen mein erhofftes Ziel zu erreichen. Sie setzt mich dabei allerdings nicht unter Druck.

    Vielen Dank Dir vom Falk

    Hallo Ihr alle,

    Der 7. Tag ohne Akohol hat begonnen. Ein schöner Tag auf den ich mich freue.
    Vielen Dank für Eure ehrlichen Beiträge. Ja gute helfende Ratschläge, aber wie gesagt, ich muss mir über das wie und das was in Bezug auf meine Freunde erst mal richtig klar werden.
    Ist momentan alles ganz schön viel für mich und vieles dreht sich bei mir im Kopf. Wenn man so viel auf einmal erkennt, kann man nicht sofort alles "schlüsselfertig" verarbeiten.

    Habe momentan das Gefühl zwar den Schritt der Erkenntnis zu vielen neuen Wahrheiten und daraus folgenden zukünftigen Verhaltensweisen gemacht zu haben, aber ich habe den Schritt erst begonnen!
    Das heißt bildlich: Mein Bein ist zum Schritt angehoben, hängt momentan in der Luft und ich muss jetzt erst mal den Fuß wieder auf den Boden bekommen, um diesen einen Schritt zu komplettieren. (Und mit einem Bein steht sich etwas wackelig).

    Ich schreib für mich und für Euch noch etwas mehr zu meinen Freunden.
    (Im folgenden kann ich noch nicht so sehr in´s Datail gehen - was eigentlich gerne würde - weil mein Antrag zur Aufnahme in den geschlossenen Bereich noch nicht durch ist. )

    Meine Freunde , und wie gesagt es sind eng gewachsenen Beziehungen von Jugendbeinen an, sind immer sehr wichtig für mich gewesen. Wir sind kein Kreis von reinen Saufkumpanen, aber leider fast immer bei allem was wir gemeinsam machten vom Scheißalkohol begleitet.

    Wir kennen uns daher zimlich gut. Es kann sein, dass bereits hinter meinem Rücken über meine Akoholkrankheit gesprochen wurde. Ich nehme es sogar an. Denn wir haben schon häufiger über das Thema geredet, aber diese Thema ist im Gespräch natürlich immer nur ein Thema gegenüber einem dritten anderen - einem nicht anwesenden - gewesen, aber nie gegenüber den an solchen Gesprächen teilnehmenden.
    Ich weiß, dass ich in einem solchen Gespräch vor ca. 2-3 Jahren auch schon mal gesagt habe, dass wir alle bereits "psychisch" abhängig sind, weil wir alle täglich und zu jedem Anlass Alkohol tränken. Über die Reichweite meiner naiven Erkenntnis von damals, war ich mir natürlich nicht im klaren. Ich hatte ja im Kopf einfach mal ein par Tage nichts trinken reicht ja aus, um sich zu beweisen das man ja "nur" in gewisser Weise "psychisch" davon abhängig ist. Das ich damals bereits Vollalkoholiker war wusste ich nicht, oder wollte es nicht war haben.
    Das man als nasser Alkoholiker anscheinend ohne wirklich große Probleme mal ein par Tage nichts trinken kann, wenn man das feste Ziel hat in ein par Tagen wieder was zu trinken, wusste ich nicht. Es war bei mir und ist bei meinen Freunden eine zimlich fataler Selbstbetrug.

    Dutzende von gemeinsamen Urlauben , gemeinsame Sportaktivitäten, gemeinsam gewachsene Interessen. Gegenseitige Patenschaften, Hilfe bei Problemen (außerhalb des anscheinend von uns allen unterdrückten Tabuthemas Alkoholkrankheit). Geminsame geschäftliche Aktivitäten, oder gegenseitige Beauftragungen. Einfach eine feste soziale Einbindung und auch Geborgenheit.

    Ich selber bin in Bezug auf Alkohol mit Sicherheit der labilste gewesen und habe spätestens vor ca. 4 Jahren angefangen auch tagsüber ( zuerst mal nur zum Essen) und vor ca. 1,5 Jahren teilweise bereits morgens zu trinken, wenn mich irgendwelche Problem erdrückten und ich diese erst wegsaufen musste. Körperliche Entzugssymptome bemerkte ich erstmals vielleicht vor einem Jahr. Ich glaube nicht , dass einer meiner Freunde ebenfalls eine solche , für die anderen weitestgehend unsichtbare Steigerung des Alkoholkonsums durgemacht hat. Kann aber natürlich sein. Wie gesagt weitestgehend unsichtbar. Mehr zu meiner Akoholentwicklung werde ich in einem amderen Thread schreiben.

    Fatal ist halt, dass die meisten Alkoholiker anscheinend gesellschaftlich nicht als solche angesehen werden. Vor allem in einer Gesellschaft von Alkoholikern. Angeleitet zu dieser Sichtweise wird die Gesellschaft anscheinend dabei durch die Alkoholiker selber, die dafür sorgen, dass Ihre Krankheit nicht erkannt werden soll und darf. Dieses sogar soweit gehend, dass man es selber bei sich gar nicht mehr erkennt. Es wird gegenüber einem selber tabuisiert............ bis der Absturz und das große Erwachen kommt.

    Ich weis noch nicht wie aber ich glaube ich werde meine Freunde über meine Alkoholkrankheit aufklären und werde dann sehen was dann folgt. Was ich auf jeden Fall machen werde ist meinen einen trockenen Freund (trockener Alkoholiker) als ersten ansprechen. Habe es heute schon versucht , aber er ist gerade unterwegs.

    Zum Schluss noch eine Frage: Heute morgen haben nach dem Aufstehen meine Hände total gezittert. Es kann natürlich sein, dass das nur meine Anspannung war, aber mein Verdacht ist auch, dass das noch immer Restentzug ist. Ging nach 2 Stunden komplett wieder weg. Habe eigentlich seit 2 Tagen keine Entzugserscheinungen mehr. Kommen Entzugserscheinungen in den kommenden Tagen Wochen immer mal wieder?

    Vielen lieben Dank an Euch
    Liebe Grüße vom Falk

    Ich trinke nie wieder Alkohol!

    Hallo Lilly,

    vielen Dank für Dein langes Schreiben. Ja eigentlich hast Du Recht! Auf jeden Fall in Bezug auf den Alkoholkauf. Sie weiß zwar nicht, dass ich Alkoholiker bin, aber ich hatte ihr gestern mittag schon anläßlich einer gemeinsam gesehen Reportage über Akohol erklärt, dass ich beschlossen hätte nie wieder Alkohol zu trinken. Sie fand es gut insbesonder in Bezug auf das Vorbild , dass ich dadurch für meinen Sohn vielleicht gebe, der seit Ende des letzten Jahres bei mir wohnt. Sie selber trinkt sehr gemäßigt Alkohol, war glaube ich in Ihrem Leben noch nie betrunken. Sie trinkt manchmal abends 1 .- 2 Gläser Wein und der Rest der offenen Flasche steht dann solange im Kühlschrank bis sie ihn nur noch zu Kochen verwenden kann. Ansonsten trinkt sie halt nur zu Feierlichkeiten mal auch 2 oder 3 Gläser maximal.

    Schade eigentlich hatte ich da ja ein gutes Vorbild gehabt.

    Du hast Recht also ich habe ein neues Prinzip mit dazugenommen:
    Auch nie wieder Alkohol für andere kaufen!

    Ja was Du von meinen Freunden erzählst beängstigt mich ein wenig und sind Gedanken, die ich nicht so aber in abgeschwächter Form in dieser Woche auch schon hatte. Wir kennen uns seit 30 Jahren. Haben auch zusammen mit dem Trinken als Jugendliche angefangen. Das ist meine gesamte Sozialbindung hier, die bis auf den Scheißalk eigentlich schön ist. Selbst in der Studienzeit habe ich fast alle deutschen Unnistädte besucht, weil wir selbst da uns immer gegenseitig besucht und gemeinsam gefeiert haben.

    Andereseits aus meinen auferlegten Trinkpausen heraus , kennen sie mich auch ohne Alkohol. Ich war dann halt immer der Fahrer. Zum Glück weis ich noch aus diesen Zeiten, dass man auch ohne Alk lachen kann. Ist aber mindestens schon 1. 1/2 Jahre her.

    Und wenn ich mich Ihnen offenbare ...... man was das hier für Kreise zieht, aber vielleicht eine Idee! Zumindest weis ich dann wo ich dran bin und sie könnten ja auch positiv darauf regieren. Ich als Ersatztrockener für Ihr eigenes Poblem.

    Muss da noch ein par Nächte drüber schlafen.

    Momentan strömt soviel neues auf mich ein. So vieles was ich über meine Krankheit bis ich hierherkam nicht wusste. Einerseits erschreckt mich vieles davon, andereseits bestärkt es mich immer mehr in meinem Entschluss nie nie wieder Alkohol zu trinken.
    Auf jeden Fall muss ich das jetzt auch erst mal alles verarbeitet bekommen. Und eine Art Euphorie stellt sich bei mir daher überhaupt nicht ein. Auch wenn ich für jeden weiteren Tag ohne Akohol dankbar bin und auf den nächsten hoffe.

    Einerseits tut es mir unglaublich gut hier viel zu lesen, zu schreiben, meine Gedanken zu fixieren und Antworten zu bekommen. Andererseits ist es auch eine zimliche gedankliche Belastung. Aber ich habe einfach das Gefühl das vieles raus muss und dass ich alles wissen will, was ich vorher nicht wusste.
    Es ist so eine Art Stich in´s Wespennest.......... nicht negativ aufs Forum bezogen sondern auf den sinngemäßen Inhalt: kleiner Schritt mit ungeahnten Folgen.

    Nochmals vielen Dank

    Lieben Gruß vom Falk

    Ich trinke nie wieder Alkohol