Huhu klabund,
komm gerade aus dem Freibad
.
ZitatKomisch ist nur, dass ich in Trinkpausen damit weniger Probleme hatte, aber jetzt, wo ich mir eingestehe, dass etwas nicht stimmt, rennen die Gedanken los und klopfen die ganze Vergangenheit ab.
Du setzt Dich jetzt natürlich ganz anders damit auseinander. Es ist eine ganz andere Ausgangslage. Da geht im Kopf soviel ab, dass ich gut verstehe, dass Du Schlafstörungen hast.
Bei mir haben die ziemlich schnell nachgelassen, als ich selber ruhiger wurde.
Ehrlichkeit, dem näheren Umfeld gegenüber ist wichtig, weil ich mir dadurch viele Hintertörchen schliessen. Mir wird kein Alkohol mehr angeboten (sollte zumindest
), zudem werde ich darauf angesprochen, falls ich doch mal wieder trinken will oder trinke. Es macht das "wieder-trinken" schwieriger, die Hemmschwelle ist höher.
Auch wenn es den wenigsten von uns am Anfang gefällt
, aber wir müssen lernen Geduld zu haben ... mit uns und dem Umfeld. Wenn ein Sohn zur Mutter kommt und sagt "ich bin Alkoholiker", ist das natürlich auch für diese hart zu akzeptieren. Da neigt das Umfeld gerne dazu zu verharmlosen, wohl auch um sich selber zu beruhigen. Trotzdem muss ich deutlich machen, dass ich trocken leben will und möglichst nicht mit Alkohol in Kontakt kommen will. Auch keine alkfreien Biere, alkfreien Sekt oder ähnlichen Mist!!
Uff, was hast Du denn an diesem heissen Sommernachmittag gemacht? Fällt es Dir schwer, die Zeit, die Du vorher mit trinken verbracht hast zu füllen?
gruss liv