Beiträge von henri

    Hallo Silly und herzlich willkommen

    Eine Fl. Wein ist eindeutig zu viel, besonders für eine Frau. Leider werdet ihr nicht viel tun können. Wenn ihre beste Freundin nichts erreicht hat, dann braucht ihr es erst gar nicht zu versuchen. Eine Möglichkeit besteht darin, sich von ihr zu distanzieren, aber ich zweifle daran, dass ihr damit etwas erreicht. Wenn sie Familie oder einen Freund hat, könntet ihr versuchen mit denen zu reden, damit die etwas unternehmen. Sonst wird nichts anderes übrig bleiben, als abzuwarten. Es kann zwar lange dauern, aber irgendwann wird sich die Menge erhöhen und sie wird sich immer weniger im Griff haben. Erst dann habt ihr eine Chance sie zu zur Einsicht zu bringen.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Yorkie

    Das liest sich an, als ob sie es schaffen will, freu mich für euch. Aber denk daran, es ist eine Sucht und obwohl sie jetzt eine kritische Phase überstanden hat, kann es doch wieder jederzeit zu einem Rückfall kommen. Es gibt zu früher nur den gravierenden Unterschied, dass sie gegen ihre Abhängigkeit kämpft. Falls es also zu einem Rückfall kommen sollte, braucht sie eher deine Hilfe und Unterstützung, als deine Ankündigung über eine mögliche Trennung.

    Du kannst es zwar besser abschätzen, aber ich finde, ein paar Worte der Anerkennung würden sie sicher noch mehr motivieren.

    Gruß Henri

    Hallo Herzschmerz und herzlich willkommen

    Im Moment brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn dein Bruder ist im KH gut aufgehoben. Die ersten Tage wird er Entzugserscheinungen haben, gegen die er aber entsprechende Medikamente bekommt.

    Diese Entgiftung wird ca. 10 Tage dauern. Unter „Entwöhnung“ stelle ich mir weitere zwei Wochen Klinikaufenthalt vor, währenddessen auch Gespräche mit Therapeuten stattfinden. Es reicht ja nicht, dass er nach 10 Tagen frei von Alkohol ist, sondern er muss auch sein Leben und seine Gewohnheiten umstellen.

    Natürlich war es für dich schockierend, dass er ins Krankenhaus musste, aber, Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, die zwar nicht heilbar ist, aber er kann sie stoppen und wenn seine Organe nicht zu sehr geschädigt sind, wird er annähernd die gleiche Lebenserwartung haben, wie jeder andere auch. Noch gibt es also keine Veranlassung für dich, an eine Katastrophe zu glauben.

    Wenn du ihm jetzt helfen willst, dann überrede oder bestätige ihn darin, sich Hilfe zu holen. Es kann durchaus sein, dass er mit diesen drei Wochen Klinikaufenthalt nicht auskommt und deshalb eine Therapie, stationär oder ambulant mitmachen sollte.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo mystique

    Erfreulich, dass ihr so ein Gespräch hattet. Mich wundert nur, dass sie keine größeren Entzugserscheinungen hatte. Allerdings können die noch kommen und wenn sie zu stark werden, musst du den Notarzt rufen. So ganz wohl ist mir nicht bei dem Gedanken, dass sie kalt entzieht, das kann für sie gefährlich werden, lieber wäre es mir, wenn sie vorher zu einem Arzt gegangen wäre. Es wird ihr die nächsten Tage vermutlich nicht besser gehen als heute und sie wird das angekündigte Gespräch mit dir auch vielleicht vermeiden wollen.

    Fraglich ist, ob sie es morgen auch nüchtern durchhält, sie hat sich so an den Alkohol gewöhnt, sodass es einfach zu schwer für sie ist. Das hat dann aber nichts mit ihrem guten Willen zu tun, sondern die Sucht ist einfach zu stark. Anscheinend hast du aber einen wunden Punkt bei ihr getroffen, sonst hätte sie sich nicht so einsichtig gezeigt. Wenn sie morgen doch einigermaßen nüchtern ist, spricht nichts dagegen, dass du nochmals mit ihr über das weitere Vorgehen redest und gleich am Montag die Termine planst.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo mystique

    Zieh es so durch. Es wird zwar auch nicht leicht für dich sein, aber immer noch besser, als tagtäglich mit einer Betrunkenen zu reden. Es wird ihr zwar wehtun, wenn du kaum noch mit ihr redest, aber das soll es auch. Nur so bekommt sie das Gefühl, dass ihr durch die Trinkerei doch etwas entgeht. Sie wird sich zwischen dem Trinken und dir entscheiden müssen. Noch mehr Druck wird sie bekommen, wenn das Baby da ist und du es der betrunkenen Oma vorenthältst.

    Momentan ist für dich jedoch das Wichtigste, dass du auf dich Acht gibst.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Blandi-Blubb und herzlich willkommen

    Die Geschichte kannst du hier im Forum in vielen Variationen lesen, sie ist also keine Ausnahme. Sie trinkt, mit der Zeit wird es immer mehr und dann gibt es kein zurück mehr, denn sie muss trinken. Du kannst mit ihr reden wie und was du willst, sie verspricht dir alles, kann es aber doch nicht einhalten. In der Phase, in der sie sich jetzt befindet, schafft sie es einfach nicht.

    Das wird auch so weiter gehen, bis sie gesundheitlich nicht mehr kann oder es wird von anderer Seite Druck ausgeübt. Es wird dir kein anderer Weg bleiben, als ihr ein Ultimatum zu stellen, entweder sie lässt das trinken oder du trennst dich von ihr. Alleine wird sie das kaum schaffen. Deshalb, wenn sie ernsthaft vorhat aufzuhören, dann bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit ihrem Hausarzt über ihr Problem zu reden. Es ist dann mit diesem zusammen zu entscheiden, wie die weitere Vorgehensweise ist. Ein plötzlicher Alkoholentzug kann gefährlich sein und deshalb ist eine Entgiftung in einem Krankenhaus nur zu empfehlen. Weiter sollte auch geklärt werden, ob ihre Panikattacken mit ihrem trinken zusammenhängen. Vermutlich hat sie ihrem Arzt nichts von ihrem trinken gesagt und ob die Behandlung mit Antidepressiva richtig ist, wird der Arzt auch neu entscheiden müssen.


    Gruß Henri

    Hallo darkened

    Du kannst es mit Recht nicht ertragen, wenn sie betrunken ist, und sie will ihr Trinken, das ja nun nicht nur ab und zu ist, nicht aufgeben. Wie soll da eine Partnerschaft funktionieren? Nachdem, was du von ihr schreibst, hört es sich auch so an, als ob sie keinen Wert mehr darauf legt.

    Gruß Henri

    Hallo Silberengel und herzlich willkommen

    Ein Tipp, bleib du selbst und behandele ihn nicht wie einen Kranken. Ganz normaler Umgang ist immer noch das Beste. Wenn er über seine Krankheit reden will ist das okay, aber es gibt auch noch andere Themen, über die ihr sprechen könnt.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Dia

    Wenn ich deine letzten Beiträge lese, dann ist nichts mehr von Frustration bei dir zu spüren. Es sieht so aus, als ob du einen Weg gefunden hast, mit der Situation umzugehen. Es muss nicht immer nur um ihn gehen, das will er wahrscheinlich auch nicht. Er braucht keinen Sonderstatus, sondern er will genauso behandelt werden wie jeder andere auch. Ich glaube, das vermittelst du ihm durch dein Verhalten und damit hilfst du ihm mehr, als du ahnst.

    Lieben Gruß
    Henri

    Halo doria

    Oh je, das ist eine schwierige Frage, die du da stellst. Ich weiß nicht, ob jemand aus der Entfernung die Frage eindeutig beantworten kann. Am liebsten würde ich dir antworten, dass du fahren sollst, denn du bist nicht ihr Kindermädchen. So wie es jetzt aussieht, wird sie erst etwas tun, wenn es ihr wieder ganz schlecht geht. Deine Abreise wird ihr schon zu denken geben und der Zeitpunkt an dem sie es nicht mehr aushält, wird dadurch etwas schneller kommen. Wie hoch das Risiko ist, dass ihr etwas passiert, kann ich von hier kaum abschätzen, aber letztlich kannst du auch nicht 24 Stunden am Tag auf sie aufpassen.

    Es geht aber auch nicht nur um sie, sondern auch um dich und wie du dich fühlst. Es wird sehr nervenaufreibend für dich sein und daher musst du auch auf dich aufpassen. Wenn es dir also nicht so besonders im Moment geht, dann mach eine Pause und fahr zu deinem Freund.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Ryan

    Okay, denk mal ein bisschen positiv, du hast drei Tage geschafft, fast vier. Mach es, wie hier beim trinken so oft der Rat gegeben wird, heute brauchst du keine. Nicht für einen zu langen Zeitraum vornehmen, es reicht doch wenn du heute keine rauchst und mit Willensschwäche oder Charakter hat das nichts zu tun.

    Gruß Henri

    Hallo Ryan

    Bei mir war einige Monate lang immer noch der Griff zu den Ziggis da. Dabei viel mir dann wieder ein, dass ich nicht mehr rauche, habs mir auch in Gedanken manchmal selbst gesagt und dann war’s auch gut. So richtigen Druck hatte ich nie, weder nach rauchen noch nach trinken, kann also so richtig nicht mitreden. Im Nachhinein muss ich sagen, dass rauchen aufhören doch etwas schwerer war, als mit trinken aufzuhören, aber es ist zu schaffen.

    Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und ganz einfach das erste Päckchen nicht kaufen.

    Gruß Henri

    Hallo Chiara [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/midi/liebe/h025.gif]

    Freue mich sehr, dass du wieder da bist. Wenn ich auch nicht an einen Rückfall geglaubt habe, aber ich war doch sehr in Sorge um dich. Es musste schon etwas Besonderes vorgefallen sein, denn es ist nicht deine Art, dich ohne ein Wort zu schreiben, hier zu verabschieden. Hoffentlich lassen jetzt die Schmerzen nach, ich wünsche es dir von Herzen. Und wenn es dir zu weh tut, dann mach langsam mit schreiben oder lies nur hier. Vorerst ist es einfach beruhigend zu wissen, dass du wieder da bist.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Alissa, wenn auch etwas spät, dennoch ein herzliches Willkommen hier im Forum

    Das Verhalten deiner Mutter dir gegenüber, könnte das auch eine Folge ihrer Unselbständigkeit sein? Wer unselbständig ist, der ist auch in seinem ganzen Verhalten unsicher. Dennoch wurde erwartet, dir in deiner Kindheit ein Vorbild zu sein, dass sie aber durch ihr trinken nicht schaffen konnte und damit überfordert war. Ausweg für sie, Alkohol trinken und schon schließt der Kreislauf sich. Hast du schon einmal ein vernünftiges Gespräch mit ihr darüber geführt? Wenn nicht, versuche es, vielleicht klärt sich dadurch vieles auf und du kannst ihr Verhalten besser verstehen.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Libelle und herzlich willkommen

    Eine zündende Idee von der du schreibst, die hätte ich jetzt gerne. Ich sehe nur die Möglichkeit, dass du oder du mit deiner Schwester zusammen, in aller Ruhe mit ihr redet und euch dabei auf keinen Fall aus der Fassung bringen lasst. Es muss ihr klar werden, dass sie abhängig ist und es alleine nicht schafft, davon wegzukommen.

    Sie mit in eine Gruppe zu nehmen ist eine Möglichkeit, aber erkundige dich vorher über die Gruppe. Es gibt bei den AA Gruppen, da erzählt jeder nur von sich, aber es findet kein Gespräch statt, während es bei anderen Gruppen auch ein Feedback gibt. Für besser halte ich es, wenn ihr sie überreden könntet, zur Suchthilfe zu gehen. Psychosomatischer Dienst hört sich vielleicht besser als Suchthilfe an. Dort erhält sie professionelle Hilfe und die Leute sind vielleicht besser in der Lage, sie von ihrer Abhängigkeit zu überzeugen.

    Eine weitere Möglichkeit für dich wäre, mit ihrem Hausarzt zu reden. Eventuell hat sie zu dem Vertrauen und er kann sie überreden etwas zu tun.

    Wenn das aber alles nichts nützt, dann fürchte ich, kannst du nichts für sie tun. Es bleibt dir dann nur, das Ganze nicht zu nah an dich heran zu lassen. Verantwortlich bist du nicht für sie, das ist sie nach wie vor selbst, aber für dich selbst bist du es.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo mystique und herzlich willkommen

    Da im nächsten Monat bereits die Niederkunft ist, bleibt dir nicht mehr viel Zeit, um alles zu regeln. Höchste Priorität muss jetzt erst einmal für dich sein, dass es dir gut geht und damit auch der Ungeborenen. Alles andere sollte vorerst nebensächlich sein. Eine eigene Wohnung wäre natürlich optimal, da es sicher nicht von Vorteil ist, wenn du und die Kleine bei deiner Mutter wohnen bleibt.

    Die Trennung von deiner Mutter kann auch für sie Anlass sein, dass sie über sich und ihr trinken nachdenkt und dann doch bereit ist, Hilfe anzunehmen. Wie ich aus deinem Beitrag ersehen kann, war sie zwar vor etlichen Jahren in einer Klinik, aber das dürfte keine Therapie gewesen sein, sondern eine reine Entgiftung. Das heißt, danach war sie zwar frei von Alkohol, aber das war auch alles. Um aber trocken zu bleiben, muss auch die Einstellung und die Lebensweise umgestellt werden.

    Es wäre also jetzt das Richtige für sie, in einer Klinik zu entgiften und dann eine Therapie mitzumachen. Das kann stationär oder aber auch ambulant sein. In einem Gespräch bei der Suchtberatung kann das geklärt werden. Es ist nur zu hoffen, dass sie in der nächsten Zeit wegen der Enkelin doch einen Sinn darin sieht, nüchtern zu bleiben.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo bella

    Zwei Flaschen Korn, da hat er soviel ‰ gehabt, dass er schon fast klinisch tot war, geschweige denn, noch in der Lage war, euch das in vernünftiger Art und Weise zu erzählen.

    Ihr könnt mit ihm reden, schlimmer als es jetzt ist, kann es danach auch nicht werden. Ich bin aber auch deiner Meinung, dass ihr nicht viel ausrichten werdet. Nachdem was du von ihm schreibst, sieht er seine Alkoholabhängigkeit nicht ein und wird deshalb auch keine Hilfe annehmen. Deshalb ist es auch schwer, dir gute Ratschläge zu geben. Jemand, der keine Hilfe annehmen will, kann man nicht dazu zwingen. Daher gibt es fast nur die Möglichkeit, wenn er betrunken ist, sich von ihm zu distanzieren, ihn links liegen zu lassen, sich auf keine Diskussion mit ihm einzulassen. Lasst es auch nicht zu sehr an euch rankommen, sonst macht es euch nervlich fertig. Geht raus, macht euch einen guten Tag, auch mal Urlaub, aber alles ohne ihn. Es kann ihm ruhig wehtun, soll es sogar, vielleicht merkt er dann, dass etwas mit ihm nicht stimmt.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Pauletta

    Hört sich schon besser an als gestern, obwohl ich noch nicht ganz überzeugt bin, dass er es für sich tun will, kann aber noch kommen. Lass dich nur nicht davon abhalten, nach der Entgiftung mit ihm zur Suchtberatung zu gehen und ohne Therapie wird er es auch kaum schaffen.

    Wünsche dir, dass du mit deiner Beharrlichkeit doch noch erfolgreich bist.

    Lieben Gruß
    Henri