Hallo Paul
nicht "Danke sagen" sondern mach noch oft "9 Tage", dann ist das der schönste Dank für's Forum und für alle, die dich dabei begleitet haben.
Dir einen lieben Gruß und "feste drücken" wird gerne angenommen
Henri
Hallo Paul
nicht "Danke sagen" sondern mach noch oft "9 Tage", dann ist das der schönste Dank für's Forum und für alle, die dich dabei begleitet haben.
Dir einen lieben Gruß und "feste drücken" wird gerne angenommen
Henri
Hallo Verena und herzlich willkommen
Eine Zwangseinweisung ist nicht einfach. Es müssen schon handfeste Gründe vorliegen. Ich denke, da sie ohne Grund mit einem Messer auf euch losgeht und jemand die Pistole an den Kopf hält, dass es durchaus möglich ist, sie in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Wie ihr dafür vorgehen müsst, weiß ich nicht. Das müsste aber der Arzt euch sagen können. Jedenfalls kann es so nicht weitergehen. Was ist, wenn sie tatsächlich jemand mit dem Messer verletzt?
Lieben Gruß
Henri
Hallo Kati, wenn auch etwas spät, so dir doch ein herzlich Willkommen
Schimpfen und Vorwürfe werden nur bewirken, dass er auf stur schaltet. Vier Jahre ist eine lange Zeit. Wenn danach jemand rückfällig wird, dann bricht für ihn eine Welt zusammen. Alles umsonst, er fühlt sich als Versager und glaubt, dass er es nie nicht schaffen kann. Ihr könnt mit ihm in aller Ruhe reden, versuchen ihn zu überzeugen, dass er es doch noch mal versucht. Dabei das Positive erwähnen, d.h. nicht so sehr vom Rückfall reden, sondern davon, dass er es doch vier Jahre geschafft hat, versuchen darauf aufzubauen. Es gibt für ihn keinen Grund sich zu schämen oder sich als minderwertig zu fühlen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, jemand aus seiner Gruppe vom Blauen Kreuz zu bitten, mit ihm zu reden. Die kennen ihn, wissen vor allem mit der Krankheit umzugehen und könnten einen guten Einfluss auf ihn haben.
Um euch und der Schwiegermutter zu helfen, Alkoholismus ist eine Krankheit. Versucht, es auch so zu sehen, vielleicht könnt ihr dann leichter damit umgehen.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Paul
Ich glaube, ich habe beim lesen deines Beitrags ein paar graue Haare bekommen. Nicht deshalb, weil ich in der Zeit soviel älter geworden bin, sondern weil du Ramazotti trinkst. Das ist eine Ausnahme die du machst, wie viele werden jetzt noch folgen? Du machst dir damit eine Hintertür auf, größer geht’s nicht. Du machst es nicht anders, als der Mann von dem du geschrieben hast. Ein Glas kann ich, okay, aber wie lange glaubst du, hältst du das durch. Auch wenn du heute keine Wirkung gemerkt hast, es ist in deinem Gedächtnis, dass ein Glas dir nichts ausmacht und demnächst ist es dann jeden Tag ein Glas nach dem Essen und du wirst dich auch noch dabei wohl fühlen. Und dann? Immer wenn du dich nicht wohl fühlst, trinkst du ein Glas. Was wäre es mit zwei Gläschen? Alkohol hättest du dann soviel wie von einem 0,3er Bier.
Und dann der Hammer, fragt die Frau doch ihren Freund, ob er ein Bier mit ihr trinkt. Das hätte aber ins Auge gehen können und es wäre heute nix mit deinem Juchuuuuu gewesen. Zum Glück hast du das doch noch in den Griff bekommen. Aber es war sehr, sehr nahe dran. Wie wäre es, wenn du deinen Freund mal darüber aufklärst was es bedeutet, wenn du Alkohol trinkst. In so eine Situation wirst du noch öfter kommen und du bist nicht immer so stark wie gestern Abend. Da könnte er helfen, dass es nicht zu einem Rückfall kommt.
Wünsche dir einen schönen Abend und mit dem Fuselzeug das du trinkst, überlegst du dir doch noch, bitte.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Daniela
Nicht dich hassen, sondern überlegen wie es dazu gekommen ist und wie du es das nächste Mal vermeiden kannst. Fängst du heute zwar mit zählen wieder mit Tag 1 an, aber auf der Erfahrung der letzten Woche kannst du doch wieder aufbauen und somit ist nicht alles umsonst gewesen.
Lieben Gruß
Henri
Hallo AndyR
Mir ist keine Klinik bekannt, die es erlaubt, dass Tiere mitgebracht werden. Ich glaube auch nicht, dass es so eine Klinik gibt. Die Therapie ist daraufhin ausgelegt, dass sich der Patient mit sich selbst beschäftigen soll und ein Tier würde sicher davon ablenken.
Viele Grüße
Henri
Hallo moehre
Wenn die Kinder es bis jetzt noch nicht mitbekommen haben, dann werden sie es aber in Zukunft. Wenn du jetzt schon überlegst, alles hinzuschmeißen, dann wird euer Verhältnis weiterhin immer mehr belastet werden und das bekommen die Kinder allemal mit. Du wirst hier im Forum oft lesen, dass die Kinder später der Mutter den Vorwurf machen oder zumindest die Frage stellen, warum sie sich nicht getrennt hat. Es belastet die Kinder anscheinend mehr als wir uns vorstellen können.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Sternenlicht und herzlich willkommen
Verantwortlich ist er alleine für sich und nicht du oder sein Bruder. Du kannst zwar versuchen, ihn von seiner Abhängigkeit zu überzeugen, aber zwingen kannst du ihn zu nichts. Ihr habt bereits soviel versucht und es hat nichts bewirkt. Deshalb versuche zu akzeptieren, dass du ihm nicht helfen kannst und er auch keine Hilfe haben will. Das tut zwar weh, zuzusehen wie der eigene Vater seine Gesundheit ruiniert, andererseits musst du ihm auch zugestehen, sein Leben so zu gestalten wie er will.
An dich musst du jetzt auch denken. Wenn es dich zu sehr belastet, wenn du mit ihm telefonierst, dann lass es sein und brich den Kontakt ab. Es macht keinen Sinn, dass du dich nervlich fertig machst und ihm letztendlich doch nicht hilfst.
Viele Grüße
Henri
Hallo Susann
Bekannt ist, dass durch den Genuss von Alkohol, Kaffe oder scharfer Speisen, die Transpiration gesteigert wird. Übermäßiges Schwitzen kann aber auch krankhaft sein oder auf eine Krankheit zurückzuführen sein. Die Behandlung sollte mit einem Arzt abgesprochen werden.
Gruß Henri
Hallo Sylverball und herzlich willkommen
Deiner Beschreibung nach, trinkt sie eindeutig zuviel und deine Sorgen sind durchaus berechtigt. Wenn du mit ihr redest, dann sollte sie nüchtern sein. Nur dann kannst du einen vernünftigen Dialog mit ihr führen. Wenn du ruhig und sachlich mit ihr redest und sie aber kein Einsehen zeigt, wirst du nicht viel erreichen können. Dann solltest du dir darüber klar werden, ob du dir das weiterhin antust und in dieser Weise mitmachst.
Gruß
Henri
Hallo Paul
Als erstes freue ich mich, dass du es gestern geschafft hast und heute sind es auch nur noch paar Stunden und Tag 2 ist geschafft.
Wie lange es dauert bis es dir leichter fällt, zu verzichten? Das dauert solange, bis du nicht mehr darauf verzichtest, sondern den Alkohol nicht mehr brauchst. Ich weiß, ist ne blöde Antwort oder doch nicht? Versuche immer das Positive daran zu sehen, sodass es für dich kein Verzicht bedeutet. Hast du gemerkt, dass du heute schon so bisserl stolz darauf bist, an deinem Geburtstag nur zwei Bier getrunken zu haben und es gestern bereits ganz ohne geschafft hast. Es wird mit jedem Tag den du packst leichter, aber es wird dann auch wieder ab und zu eine Phase kommen, da würdest du liebend gerne wieder ein Bier trinken, siehst die ganze Abstinenz vielleicht sogar als sinnlos an. In den Zeiten hilft es, wenn du bis dahin viele positive Erfahrungen gemacht hast und du dir sagen kannst, dass es sich doch bezahlt macht. Um eine Zahl zu nennen, warte mal die ersten zehn Tage ab. Bis dahin ist der Rest Alkohol aus dem Körper raus, darfst dann natürlich nicht den Fehler machen und glauben, es könnte nichts mehr passieren.
Ab und zu wieder ein Bier trinken, denk nicht einmal im Traum daran, das schaffst du nicht und wenn dein Freund noch mal davon anfängt, dann hau ihm gleich ein paar hinter die Horchlöffel. Ich habe es mir ein paar Jahrzehnte bewiesen, dass ich mit Alkohol nicht umgehen kann. Wieso sollte ich das plötzlich können? Außerdem brauche ich das Zeug nicht mehr. Es wäre also der größte Blödsinn den ich machen könnte, wenn ich wieder anfangen würde.
Na und von dem Mann von dem du schreibst, dass er wieder Bier getrunken hat. Lies dir das durch und du siehst was passiert ist. Zuerst nichts, dann alkoholfreies, dann richtiges und dann hat er zwar nicht mehr gelebt, aber es ist leicht vorauszusehen, was danach gekommen wäre. Erst zwei die Woche, irgendwann die erste Ausnahme, dann etwas mehr und dann noch etwas später wieder wie früher und dann noch ein bisschen mehr und dann …
Alkoholfreies Bier sieht so aus wie Bier, die Flasche gleicht einer Bierflasche, es schmeckt wie Bier und riecht wie Bier. In der Runde in der Bier getrunken wird, hast du das Gefühl, als ob du zu den Biertrinkern dazu gehörst. Warum also nicht auch ein richtiges Bier trinken, der Unterschied ist doch gar nicht soooo groß.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Daniela
Schon 6 Tage? Läuft doch prima. Die ersten Tage ist eine Umstellung und da wundert’s nicht, dass du nachts nicht schlafen kannst und tagsüber müde bist. Das wird sich aber die nächsten Tage alles normalisieren.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Stupsi
Ist doch ein guter Anfang. Immer positiv denken, nicht weil du durch den Alk einen Bauch bekommst, sondern weil es dir besser ohne Alk geht.
Wünsche dir viel Erfolg, aber erst einmal 24 trockene Stunden.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Susann und herzlich willkommen
Alles was du schreibst, hört sich doch sehr nach Abhängigkeit an, nicht nur die Menge, sondern auch die Reaktionen die du schilderst. So wie bis jetzt kann es nicht weitergehen. Im Moment kann tatsächlich zu viel passieren, da er nicht in der Lage ist auf die Tochter aufzupassen. Später werden die Kinder jeden Tag mit einem betrunkenen Vater umgehen und das dürfte auch nicht von Vorteil für sie sein. Wenn du ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern hast, dann sollte es keinesfalls schaden, sie einzuweihen. Wenn sie mit ihm reden, weiß er zwar dass du mit ihnen geredet hast und dass du dir das nicht mehr lange gefallen lässt. Wenn das nichts nützt, kannst du ihn immer noch vor die Entscheidung stellen.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Arielle
Das hört sich doch gut an. Sie versucht vom Alkohol wegzukommen. Ich kann nachempfinden wie glücklich dich das gemacht haben muss. Aber jetzt nicht in Euphorie verfallen, es ist erst ein Tag oder jetzt sind es bereits zwei gewesen und es ist nicht einfach für sie. Wenn es einen Rückschlag geben sollte, dann nicht aufgeben, sondern weitermachen und neu mit dem ersten Tag anfangen.
Tee trinken, bzw. viel trinken ist gut, dämpft die Lust Alkohol zu trinken und hält den Flüssigkeitshaushalt in Ordnung. Weiter so, ihr beide schafft das.
Lieben Gruß
Henri
Hallo EWie und herzlich willkommen
Kann es sein, dass du dich gekränkt fühlst, weil du es nicht warst, die Schluss gemacht hat, sondern er? Du schreibst, dass du dich schon etliche Mal von ihm trennen wolltest. Jetzt hat er es getan, es ist also so, wie du es wolltest, ihr seid getrennt. Du erzählst allen, dass er ein Problem mit Alkohol hat und ich weiß nicht was du unter „was abgeht“ verstehst. Dass es stimmt, was du erzählt hast, gehe ich von aus und dass dir das alles unangenehm war, was du mit ihm erlebt hast, auch. Trotzdem, wenn du dich in seine Lage versetzt, dann hast du ihn in eine äußerst peinliche Lage gebracht. Daher war seine Reaktion verständlich, sich von dir zu trennen.
Sorry, wenn es jetzt so rübergekommen ist, als wenn du die alleinige Schuld an der Trennung hättest. Er hätte dir von Anfang an von seiner Krankheit erzählen müssen, so ehrlich sollte man wohl sein. Dass du es dadurch erfahren musstest, nur weil du die leeren Flaschen gefunden hast, finde ich nicht Ordnung. Es ist einiges falsch gelaufen, aber ich finde, dass Rache nicht angebracht ist. Er hat sicher mit seiner Krankheit zu kämpfen und damit ist er genug gestraft, ohne dass du auf Rache sinnst. Versuche einfach, dieses Kapitel in deinem Leben abzuhaken und gut ist.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Paul und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
Das ist gestern super für dich gelaufen. Es konnte dir nichts Besseres passieren, als dass dein Freund dich angesprochen hat. Noch besser finde ich, dass du mit ihm so offen geredet hast. Jetzt hast du jemand, mit dem du reden kannst, wenn er das Problem auch nicht in allen Einzelheiten verstehen wird. Das kann nur jemand, der selbst betroffen ist. Aber du hast jemand, an den du dich auch mal anlehnen kannst und das wird dir enorm helfen können.
Da du mich persönlich angesprochen hast, Tipps kannst du hier im Forum von jedem bekommen, nicht nur von mir, aber helfen? Helfen musst du dir selbst. Bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich helfe dir gerne, aber verlass dich nicht auf mich oder andere, sondern nur auf dich, denn du bist diejenige und die einzige, die dafür sorgen kann, dass du trocken bleibst.
Okay, also Geburtstag ist rum, ab heute fängst du an. Immer das Positive sehen, es ist kein Verzicht sondern ein Gewinn, den du durch das Nichttrinken hast. Der Umgang mit deinem Freund wird ein ganz anderer als vorher sein, wirst du schon selbst erfahren. Es sind so viele Kleinigkeiten, an denen du merkst, dass es dir besser geht. Wenn du meinst, Bier trinken zu müssen, dann einfach etwas anderes trinken. Hast auch sicher schon hier im Forum gelesen, viel trinken hilft den Saufdruck du dämpfen und sorgt auch dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht bleibt.
Wünsche dir für Tag 1 viel Erfolg
Lieben Gruß
Henri
PS. Im Juni den Garten umgraben? Das macht man doch entweder im Frühjahr oder vor dem Winter. Na gut, Juni ist vor dem Winter, ich sag da weiter nix zu.
Hallo Krümeli
Als ich in der Therapie war, kam auch dieses Thema zur Sprache. Mir ist dabei aufgefallen, dass der Therapeut sich ganz dezent aus diesem Thema raus gehalten hat. Ich habe auch erst ein paar Jahre später mit rauchen aufgehört. Mit trinken und rauchen zusammen aufzuhören wird sicher schwerer sein als nur mit trinken. Probier es, aber Nichttrinken muss dabei höchste Priorität haben. Wenns zu schwer wird, lieber wieder eine rauchen.
Lieben Gruß
Henri
Hallo Joker und herzlich willkommen
Du willst nicht mit ihm leben wenn er trinkt, willst es dir und deiner Tochter nicht antun und er will weiterhin trinken. Wo willst du da einen gemeinsamen Nenner finden? Mehr als ihm deinen Standpunkt darzulegen und wenn er mit trinken aufhören will, für ihn da zu sein, kannst du nicht tun. Insofern kann ich mich den Vorpostern nur anschließen.
LG Henri
PS @Strange wo bleiben deine konstruktiven "Ideen", die du bei den anderen vermisst?
Hallo Mausi und herzlich willkommen
Um ein Gespür für die Menge zu bekommen, vier Bier innerhalb ein paar Stunden getrunken ergibt in etwa 1,4‰ also nicht eben wenig. Ob er nun abhängig ist oder nicht, ist von hier schwer zu sagen. Dafür spricht, dass er zwar meint, eine Woche ohne Alkohol auszukommen, aber doch nicht daran denkt, es auszuprobieren.
Für ihn ist sein trinken normal, auch die Menge und deshalb lässt er sich auch von dir nicht gerne beeinflussen, weniger zu trinken. Warum auch, er hat es sich doch verdient und es ist doch nicht zuviel, so seine Meinung. Es wird also sehr schwer für dich sein, ihn zu überzeugen, dass sein trinken nicht der Normalität entspricht.
Deine Frage an ihn, ob es sein muss, sich noch ein Bier zu holen, ist keine so gute Idee. Indirekt sagst du damit, dass er etwas falsch macht und er geht sofort in Abwehrstellung. Was würdest du an seiner Stelle darauf antworten? Ihn bitten oder mit ihm streiten bringt nichts. Wenn du etwas erreichen willst, dann musst du konsequent sein, ihm klar sagen, was du von ihm erwartest, ihm auch sagen wie du dich dabei fühlst. Es kann schon helfen, wenn du ihn einfach links liegen lässt, wenn er getrunken hat. Er muss merken, dass er auf etwas anderes verzichten muss, wenn er trinkt. Kann helfen, muss aber nicht, aber probieren kannst du es, ohne dass es weitergehende Auswirkungen für dich hätte.
Lieben Gruß
Henri