Beiträge von henri

    Hallo Paul

    Widersprichst du dir da nicht? Zum einen gestehst du dir ein, dass du es nicht schaffst, dann willst du aber trotzdem keine Hilfe von deinem Partner, weil du es allein packen willst.

    Akzeptiere, dass du es nicht alleine schaffst und es kann bereits der „Klick“ sein. Wenn du hier manchmal von „vor dem Alkohol kapitulieren“ liest, dann ist genau das damit gemeint. Warum kannst oder willst du nicht mit deinem Partner reden? Weil du zu stolz bist, es zuzugeben? Ein Partner ist doch auch dafür da, um dir bei so einem Vorhaben beizustehen. Durch das Gemeinsame fällt es dir doch auf viel leichter, warum dich also dagegen sträuben.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Schnell

    SVV hat seelische Ursachen und es gibt auch oft genug ein Ereignis in der Vergangenheit, das nicht verarbeitet wurde und wieder hochgekommen ist. Hinzu kommt bei deiner Freundin Alkoholmissbrauch. Es sieht so aus, als ob sie nicht alleine mit ihrem Problem fertig wird, und fachmännische Hilfe benötigt. Du wirst sie also nur von der Notwendigkeit überzeugen können, sich diese prof. Hilfe zu holen, selbst wirst du ihr kaum helfen können.

    Wünsche dir viel Erfolg

    Gruß Henri

    Hallo dx

    Drei Wochen geschafft, herzlichen Glückwunsch. Entzugserscheinungen sind meistens bereits nach 10 Tagen verschwunden. Ich lese das so, dass es dir jetzt immer noch schwindelig ist. Das scheint eine Sache des Kreislaufs zu sein, z.B. zu niedriger Blutdruck. Da solltest du vorsichtshalber mit deinem Hausarzt reden.

    Wünsche dir weiterhin so einen Erfolg

    Gruß Henri

    Hallo morgaine

    Mit "in allem Schlechten wirst du auch immer etwas Positives finden", meine ich, du hast in deiner Kindheit diese traurigen Erfahrungen gemacht. Das denke ich, hat dir geholfen, später selbst vom Alkohol wegzukommen, deinem Sohn das nicht das anzutun, was du selbst erlebt hast, also war etwas Positives dabei. Das hat mit Schönrederei nichts zu tun.

    Es wird auch nie das absolut Schlechte oder Gute geben, eine Steigerung ist immer möglich und es gibt auch ein Dazwischen Es gibt auch nicht den absolut besten Partner, was wäre das langweilig, wenn der ohne Fehler wäre.

    Lieben Gruß und wünsche dir ein schönes WE
    Henri

    Hallo Traurig

    Er wird lernen müssen, mit der Trennung zurechtzukommen und dabei wird ihm auch in der Langzeit geholfen werden. Du musst dir also deshalb keine Gedanken machen. Aber mit deinen Gefühlen musst du erst einmal ins Reine kommen. Mach dir erst einmal klar, dass weder deine Familie noch du an seinem trinken Schuld haben. Das hat er ganz alleine zu verantworten. Dass du dich von ihm getrennt hast, geht auch in Ordnung, denn Lügen können doch nie eine Basis für eine Beziehung sein..

    Ihm wird es jetzt auch nicht anders gehen, auch er braucht Zeit, um mit seinen Gedanken und Gefühlen klar zu kommen. Auch er muss die Trennung verkraften und das schafft er vielleicht sogar besser ohne dich.

    Wünsche dir alles Gute

    LG Henri

    Hallo Peeblez

    Wenn du früher schon dreimal versucht hast, mit ihr zu reden, und sie jedes Mal abgeblockt hat, dann kannst du dir doch vorstellen, dass es jetzt noch viel weniger Sinn macht. Es kommt mir beinahe so vor, als ob du ihr deine Hilfe regelrecht aufzwingen willst. Hast du auch schon mal überlegt, dass du genau das Gegenteil erreichen wirst, von dem was du willst? Warum sollte sie jetzt plötzlich auf dich hören? Sie wird genau das machen, was sie will und was du ihr erzählst, wird ihr sozusagen am A… vorbeigehen.

    Probier dein Glück, aber ich verspreche mir nichts davon.

    Gruß Henri

    Hallo crysis

    Das hört sich doch schon sehr gut an. Heute und morgen noch und du bist wieder in der alten Richtung drin. Der Rückfall hat also weiter keine schlimmen Folgen gehabt. Musst nur aufpassen, dass es dir nicht öfter passiert, ein Rückfall kann auch zur Gewohnheit werden und irgendwann schaffst du den Anfang nicht mehr.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Traurig und herzlich willkommen

    Es ist nie auszuschließen, dass jemand rückfällig wird. Die Frage stellt sich, warum hat er dir nicht sofort von seinem Rückfall erzählt. Soviel Vertrauen hätte er doch zu dir haben müssen. Dich so lange Zeit zu belügen war jedenfalls ganz und gar nicht in Ordnung von ihm. Was ich allerdings auch nicht ganz verstehe, wieso hast du von seinem Trinken nichts gemerkt. Wenn er doch tagsüber getrunken hat, dann hättest du doch abends davon etwas merken müssen.

    Das ist aber auch nicht so relevant. Vielmehr stellt sich die Frage, warum hat er dich belogen und dir all die Zeit etwas vorgemacht, wollte er dich nicht damit belasten, hat er sich geschämt oder war es ihm egal und er hat so lange weitergemacht wie es nicht aufgefallen ist?

    Es hört sich nach einer großen Enttäuschung bei dir an, aber auch, als ob du ihn trotz allem doch noch etwas gern hast. Werde dir erst mal klar darüber, wie du ihm gegenüber stehst. Wenn er morgen käme und wäre wieder trocken, käme für dich dann wieder ein gemeinsames Leben mit ihm in Frage oder nicht.

    Lass dir etwas Zeit, momentan fahren die Gefühle Karussell mit dir. Drei Jahre Zusammenleben kannst du nicht nach einer Woche schon abgehakt haben.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Peeblez

    Weil du geschrieben hast: „… seitdem wir getrennt sind, trinkt sie noch mehr, hat sie selbst gesagt!“, hatte ich angenommen, ihr hättet bereits darüber gesprochen.

    Ich verstehe, wie du das meinst. Nur, du musst dir doch keine Vorwürfe machen, du kannst doch nichts dafür, dass sie nicht mit Alkohol umgehen kann. Es wird sehr schwer für dich sein, bei ihr etwas zu bewegen. Du musst bedenken, sie hat dich verlassen und wird somit keine Ratschläge von dir annehmen. Solange sie nicht ihr Problem einsieht und etwas dagegen tun will, kämpfst du gegen Windmühlen. Du kannst versuchen mit ihr zu reden, aber ich verspreche mir nicht viel davon. Du kannst nur nachher sagen, dass du alles versucht hast.

    Mit ihrer Familie reden, diese für das Problem sensibilisieren, dürfte da vielleicht mehr bringen. Es kommt aber dabei auch darauf an, wie dein Verhältnis zu denen ist. Eines musst du dir aber auch klar machen, du bist ein Außenstehender, der sich um „Familienangelegenheiten“ kümmert und das muss nicht unbedingt gut ankommen.

    Wenn du helfen willst, dann wirst du dabei sehr viel Fingerspitzengefühl haben müssen.

    Wünsche dir viel Glück

    Gruß Henri

    Hallo crysis

    Du hast jetzt die Erfahrung gemacht, dass es schnell und unverhofft passieren kann. Ein weiteres Mal wird dich das sicher nicht mehr so schnell überraschen.

    Die Gruppenleiterin hat in einem Recht, die Gruppe sollte man sich erst zwei – dreimal anschauen, bevor man sich entscheidet. Ob es dir in einer anderen Gruppe besser gefallen würde, ist auch noch fraglich. Es wird in jeder Gruppe etwas auszusetzen geben. Aber, auch die beste Gruppe kann dich nicht vor einem Rückfall bewahren.

    Die Leiterin selbst muss nicht zwangsläufig alkoholabhängig sein. In unserer Gruppe gibt es auch welche, die mit Bulimie zu tun haben, andere sind nur Angehörige von Betroffenen. Auch die können sich engagieren und Gruppenleiter werden.

    Gruß Henri

    Hallo Peeblez und herzlich willkommen

    Wenn sie noch nicht abhängig ist, dann ist sie auf dem besten Weg dazu. Meine Antworten hast du schon vorweggenommen. Da sie es ist, von der die Trennung ausgegangen ist, wird sie kaum auf deine Ratschläge hören. Anscheinend habt ihr bereits über ihr trinken geredet. Wenn sie nicht einsieht, dass sie zuviel trinkt, dann wird sie nichts dagegen unternehmen. Ich sehe keine Möglichkeit, dass du mehr als mit ihr reden, tun kannst.

    Gruß Henri

    Hallo Minimaus

    Karsten hat schon in dem anderen Thread die Frage beantwortet, warum ein Alkoholiker trinken muss. Es hängt auch damit zusammen, dass es zur Gewohnheit werden kann, zur selben Zeit oder zu einer bestimmten Gelegenheit zu trinken. Er ist so damit beschäftigt sich um sein Bier zu kümmern, dass er nicht einmal merkt, wie weh er seinen Angehörigen tut. Er selbst sieht sein trinken auch nicht als so schlimm an. Selbst ein Delir und Krampfanfälle, wie sie bei deinem Vater waren, halten ihn nicht davon ab, weiter zu trinken, er kann einfach nicht mehr anders. Es kann dabei helfen, wenn er in eine andere Umgebung kommt, so wie dein Vater in ein Heim.

    Auch wenn er euch wehgetan hat, ist er doch dein Vater und ich verstehe auch, dass du ihn jetzt vermisst. Für dich ist das schlimm, weil du ihn nicht oft besuchen kannst. Für ihn ist es aber viel besser, weil er dort nicht trinkt und es ihm dadurch besser geht, als wenn er zuhause ist. Er fehlt dir, aber ihm geht es dafür besser. Mit diesem Gedanken ist die Trennung für dich vielleicht etwas leichter zu ertragen.

    Mach dich aber auch von dem Gedanken frei, deine Mutter und du hätten Schuld. Du kannst doch nicht schuld sein, weil dir doch als Kind die Tragweite seines Trinkens nicht bewusst sein konnte, das erkennst du doch erst seit jetzt. Selbst deine Mutter als Erwachsene hat ihn nicht dazu bringen können – also macht euch deswegen keine Vorwürfe.

    Warte jetzt mal ab, vielleicht kann er in ein anderes Heim, das näher ist und ihn öfter besuchen könnt.

    LG Henri

    Hallo crysis und herzlich willkommen

    Wie du bereits festgestellt hast, bist du nicht die einzige die Probleme mit Alkohol hat und du bist auch nicht die einzige, die wieder rückfällig geworden ist.

    Der Rückfall musste nicht sein, aber davon geht die Welt nicht unter, vor allem ist es kein Grund an Selbstmord zu denken. Nimm es als eine bittere Erfahrung hin, die du gemacht hast. Schlimm wäre es erst geworden, wenn du dich jetzt selbst aufgegeben hättest. Du hast aber in den sechs Wochen die Erfahrung gemacht, dass es zu schaffen ist. Jetzt am WE wieder kein Alkohol und du kannst am Montag mit Stolz deinem Therapeuten erzählen, dass du es wieder geschafft hast.

    Wenn du die Möglichkeit hast, eine Langzeittherapie zu machen, dann nimm sie wahr. Es ist zwar keine Garantie dafür, dass du nie mehr rückfällig wirst, aber es vermindert die Gefahr doch sehr beträchtlich. Vor allem hast du dort Zeit und Ruhe, dich ganz mit dir und dem Problem zu beschäftigen.

    Du wirst kaum eine Selbsthilfegruppe mit Leuten in deinem Alter finden. Das sollte dich aber auch nicht weiter stören. Wichtiger wäre es, wenn es Leute sind, die selbst auch ein Alkoholproblem haben. Wer das nicht hat, der kann sich nicht in unsere Lage hineinfühlen, ist einfach so. Wenn die SHG dir nicht zusagt, dann versuche eine andere zu finden, es gibt doch sicher mehr als diese eine bei euch. Kannst das aber auch am Montag mal mit deinem Therapeuten besprechen.

    Wünsche dir 24 trockene Stuinden

    Henri

    Hallo November

    Du nimmst doch viel zu viel Rücksicht auf ihn, vermeidest schon das Thema Alkohol, nur weil es ihm unangenehm ist. Stelle ihn vor die Wahl, entweder der Alkohol oder du, aber beides kann er nicht haben. Wenn du das nicht tust, wird sich so schnell nichts bei ihm ändern, er wird vermutlich nur noch mehr trinken. Ob du damit leben kannst, musst du dir selbst beantworten.

    LG Henri

    Hallo Paul

    Natürlich kannst du es schaffen. Den ersten Schritt hast du bereits getan indem du erkannt hast, dass du es nicht alleine schaffst und hier offen über dein Problem geschrieben hast.

    Hast du auch schon mit deinem Partner über das Thema geredet? Er kann dir eine sehr große Hilfe sein. Wenn du es ernsthaft willst, dann mache als erstes deine Wohnung alkoholfrei. Das dürfte nicht so schwer sein, da dein Partner kaum Alkohol trinkt und deshalb sicher nichts dagegen hat und dir dabei auch behilflich sein wird. Das ist dann erstmal eine gute Basis für dich.

    Da du tagsüber nichts trinken musst, ist der Abend die gefährliche Zeit für dich. Wenn du am Abend Lust auf Bier hast, dann trinkst du Wasser und zwar soviel wie möglich. Das hilft dir, den Drang nach Bier zu vermindern. Dann such dir noch eine Beschäftigung die dich ablenkt, sodass keine Langeweile aufkommt und die Gedanken an Bier erst gar nicht aufkommen lässt.

    Probier es doch einfach mal aus. Du schaffst das, hast ja schon so manches gepackt.

    Wünsche dir viel Erfolg

    LG Henri

    Hallo morgaine

    Ohne Zweifel hätte deine Kindheit für dich besser laufen können, besser laufen müssen. Antworten, warum es nicht anders hätte sein können oder wer versagt hat, wirst du keine finden. Versuche aber zumindest, was deine Kindheit anbelangt ein schwarz-weißes Denken zu vermeiden. In allem Schlechten wirst du auch immer etwas Positives finden.

    Du wärst nicht die Persönlichkeit, die Morgaine von heute, wenn das nicht alles in der Kindheit passiert wäre. Bist du heute unglücklich? Ich glaube nicht. Versuche einfach für dich zu akzeptieren, dass du nichts daran ändern kannst. Wird nicht leicht sein, aber versuch es trotzdem.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Jenny

    Was ist aus der Woche im Dezember geworden? Da hattest du doch so gut angefangen. Warum hast du danach nicht mehr geschrieben? Gerade dann, wenn du wieder rückfällig wirst, ist es doch wichtig, dass du dir Hilfe holst, anstatt einfach aufzugeben.

    Im Sommer hast du noch die Ursache für alles in deinem trinken gesehen. Es liest sich an, als ob du dir jetzt nicht so viel Sorgen um dein trinken machst, als um deine Figur und dein Asthma.

    Drinnen bleiben ist für dein Asthma doch Gift, raus und Bewegung, kann dir doch nur gut tun und es hilft, dass es mit dem Asthma nicht schlimmer wird. Dass dabei auch der Bauch verschwindet, ist noch ein erfreulicher Nebeneffekt. Die Hauptsache ist aber, dass du nicht mehr mit trinken anfängst. Vier Tage hast du bereits geschafft. Mach weiter so, die anderen Probleme lösen sich dann schon fast von selbst.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Besran und herzlich willkommen

    Solange deine Mutter betrunken ist, hat es keinen Zweck mit ihr zu reden. Aber wenn sie nüchtern ist, kannst du versuchen sie zu überzeugen, dass sie so nicht weitermachen kann. Vorwürfe werden dabei nichts nützen. Wenn dir das nicht gelingt, gibt es nur noch die Chance, dass sie so weitermacht, bis sie zusammenbricht, sei es weil sie körperlich oder geistig an ihre Grenzen gekommen ist oder sie finanziell nicht mehr klarkommt.

    Wenn du mit „auflaufen lassen“ meinst, dass du sie einfach nicht beachtest wenn sie getrunken hat, dann ist das ein Weg, den du gehen kannst. Das kannst du ihr auch so sagen. Ob es etwas nützt? Es hat jedenfalls keinen Zweck, dass du dich in eine Diskussion mit ihr einlässt, wenn sie getrunken hat, hast du ja bereits zur Genüge gemerkt.

    Pass aber auch auf, dass sie dich da nicht zu sehr mit hineinzieht. Es kann sehr schnell geschehen, dass du dein Verhalten ohne es zu merken, zu sehr auf sie fixierst und du somit nicht mehr dein eigenes Leben lebst.

    Wünsche dir viel Kraft um das durchzustehen

    LG Henri