Beiträge von henri

    Hallo Finia

    Nur Geduld liebe Finia, nur Geduld, darfst doch nicht von dir verlangen jahrelang zu trinken und in fünf Tagen soll das wieder alles vergessen sein. Geh davon aus, dass es nach dem vierten bis sechsten Tag besser wird. Versuche, dir nicht so unnötige Gedanken zu machen, ich weiß, ist leichter geschrieben als getan. Manches erledigt sich einfach im Laufe der Zeit von selbst Verlass dich aber nur drauf, es wird jetzt immer besser gehen.

    LG Henri

    Hallo Stupsi

    Schon mal überlegt, dass du doch nicht zu trinken brauchst? Die letzten zwei Tage bist du doch ohne ausgekommen, hast es also doch jetzt gar nicht mehr nötig. Wenn’s dir bis morgen zu lange erscheint, dann wenigstens die nächste Stunde und dann noch eine. Hey, trau dir das zu, du schaffst es und zwei Tage sind doch schon was oder sollen die umsonst gewesen sein?

    Trink was anderes, lenk dich vom trinken ab, unternimm etwas.

    LG Henri

    Hallo Chiara

    Ich bin betroffen über das, was ich da von dir lesen muss. Ein Glück aber, dass du wenigstens nicht in Panik verfällst, würde ja doch nix helfen. Du hast Recht, erst einmal die Untersuchungen hinter dich bringen und dann siehst du weiter. Bleib stark und lass dich nicht unterkriegen, es wäre schade, denn du hast dir bis jetzt soviel erkämpft.

    Wünsche dir gaaaanz viel Kraft
    und bisschen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/img203.imageshack.us/img203/1834/trost14sm.gif]


    Lieben Gruß
    Henri.

    Hallo Stupsi

    Supi, dass du das bei deinen Eltern überstanden hast, da hatte ich doch meine Bedenken. Jedenfalls wissen deine Eltern jetzt Bescheid und das nächste Mal ist es schon etwas einfacher, obschon du darauf vorbereitet sein musst, dass du doch wieder Wein angeboten bekommst.

    Versuche auch dein Denken noch umzustellen. Du bleibst trocken, nicht weil du deinen Kindern keine betrunkene Mutter zumuten willst, sondern weil ihr viel mehr Freude miteinander habt, wenn du nüchtern bist, also immer das Positive sehen.

    Wünsche dir 24 trockene Stunden

    LG Henri

    Hallo Stupsy und herzlich willkommen

    Besorg dir schon mal viele alkoholfreie Getränke. Trink soviel davon wie möglich, denn es dämmt dass Verlangen nach Alkohol und dein Körper braucht auch die gewohnte Menge an Flüssigkeit.

    Das größte Problem sehe ich auf dich zukommen, wenn du deine Eltern besuchst. Da wirst du ganz energisch sein müssen und dir schon vorher überlegen was du erzählst, um das durchzustehen.

    Wünsche dir viel Kraft bei deinem Vorhaben

    LG Henri

    Hallo Ilona

    Okay, wenn es von ihm gekommen ist, dann bin ich in meinem Beitrag von falschen Voraussetzungen ausgegangen, tut mir leid.

    Er will doch zur Therapie, und warum sollst du ihm dabei nicht behilflich sein? Ich denke, das ist eine gemeinsame Aufgabe, bei der du ihm ruhig helfen kannst, denn er tut es zwar hauptsächlich für sich, jedoch auch für euch beide. Aber du kennst ihn und kannst besser abschätzen, wie er darauf reagieren wird.

    LG Henri

    Hallo Kriegerin und herzlich willkommen

    Es hört sich an, als ob du in eurer Beziehung der dominante Partner bist. Es ist sicher gut gemeint von dir, aber solche Kleinigkeiten wie beispielsweise an seiner Schorle nippen, ob da nicht doch Alkohol drin ist, kann er als Bevormundung oder sogar als Misstrauen empfinden. Wenn du das in allem so machst, nimmst du ihm doch einen Teil seiner Selbständigkeit. Du schreibst, dass du ein Helfersyndrom entwickelt hast. Helfen ist zwar gut, aber ein Zuviel kann auch als aufdringlich empfunden werden und dann ist es eben keine Hilfe.

    Ich will damit allerdings nicht sagen, dass sein oder euer Problem alleine an dir liegt. Er wird sicher auch seinen Teil dazu beitragen. Kannst du dir vorstellen, dass ihr beide euch mal gemeinsam beraten lasst?

    Wünsche euch, dass ihr euer Glück findet

    LG

    Hallo Jasmine

    Das darf doch alles nicht wahr sein. Das Traurige ist, dass er sich wieder mal bestätigt fühlt und seinen Zorn an deiner Mutter auslassen kann. Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, was ich euch jetzt raten kann. Wahrscheinlich geht es hier allen so, denn sonst hättest du sicher schon die eine oder andere Antwort auf deinen Beitrag erhalten.

    Du sollst nur wissen, dass du nicht alleine mit deiner Meinung bist. Vielleicht tröstet dich das ein wenig. Bleib stark und lass dich nicht unterkriegen.

    Lieben Gruß

    Henri

    Hallo neuneu, nö, tun nit schümpfn

    Dass Nasenbluten beim Entzug auftritt, ist mir nicht bekannt. Ob das Zucken der Anfang eines Krampfes war, ist schwer zu sagen, wäre aber denkbar. Wenn es damit zusammenhängt, dann hast du allerdings nicht ein mittelschweres, sondern ein ausgewachsenes Problem. Nimm es nicht zu leicht, denn ein Krampfanfall kann auch lebensbedrohend sein.

    LG Henri

    Hallo Finia

    Das war ein Riesenschritt, dich deinem Mann gegenüber als Alkoholikerin zu bezeichnen. Nicht deshalb, weil du es ihm gesagt hast, sondern weil du selbst davon überzeugt bist. Und nur dann, wenn du dir selbst eingestehen kannst, abhängig zu sein, wirst du es schaffen können, trocken zu werden und auch zu bleiben.

    Du musst doch jetzt nicht jedem erzählen, dass du Alkoholikerin bist. Es reicht auch, wenn du einfach sagst, dass du keinen Alkohol trinkst. Deinen Eltern kannst du erzählen, dass du denkst, du trinkst zuviel und willst deshalb aufhören, das reicht doch vorerst.

    LG Henri

    Hallo Mel

    Soviel mir bekannt ist, muss für eine Entgiftung in einer Klinik eine Einweisung des Hausarztes vorliegen. Wenn es sich um einen akuten Notfall handelt wird er in jeder Klinik aufgenommen. Aber frag ruhig in der MHH nach, dann erfährst du mit Sicherheit, ob du eine Einweisung vom Hausarzt brauchst oder nicht.

    Eine weitere Anlaufstelle für dich ist die Suchtberatung (Psycho-Sozialer Dienst), wird meistens von der Caritas oder der Diakonie gemacht.

    Mit einer Entgiftung alleine ist es allerdings auch nicht getan. Er muss sich danach auch umstellen und sein Leben verändern, sonst wird es nicht allzu lange dauern und er ist wieder an dem Punkt, wo er jetzt ist. Zu überlegen ist auch, nach der Entgiftung eine Therapie zu machen. Dazu ist ein Sozialbericht nötig, der von der Suchtberatung erstellt wird. Deshalb ruhig mal mit denen reden, was am besten für ihn ist.

    Warum der Hausarzt nicht für eine Einweisung in ein KH ist, kann ich mir nur so erklären, dass er denkt dass nur eine Entgiftung allein keinen langfristigen Erfolg bringt und dein Vater vielleicht eine Therapie abgelehnt hat.

    Wünsche dir/euch viel Erfolg

    LG Henri

    Hallo Katy

    Auch ich möchte dir mein Beileid aussprechen.

    Der Tod deines Mannes ist ein großer Verlust für dich und du fragst dich sicher nach dem Sinn, warum gerade er und warum so früh. Wenn es dich ein bisschen tröstet, deine offenen Worte in deinem Beitrag bringen manchen zum Nachdenken und bewahren ihn vor einem ähnlichen Schicksal. Sein Tod ist also nicht sinnlos gewesen.

    Danke für deine ehrlichen und offenen Worte.

    Lieben Gruß

    Henri

    Servus Gandolfo und herzlich willkommen im Forum

    Die Frage ist, ob du bereits abhängig bist. Es hört sich für mich so an, als ob du seit einem Jahr trinkst, aber doch nicht so regelmäßig jeden Tag. Für eine Gewöhnung an den Alkohol spricht, dass du deinen Beitrag trotz einer halben Flasche Schnaps noch so korrekt geschrieben hast. Versuche, deinen Tagesablauf nach Feierabend zu verändern. Such dir etwas, das dir Spaß macht und dich vom trinken ablenkt.

    Wenn das nicht funktioniert, wird dir nichts anderes übrig bleiben, als mit deinem Hausarzt zu reden. Es gibt Medikamente, die dir helfen können, die Umstellung zu erleichtern.

    Wünsche dir viel Erfolg

    Henri

    Hallo NYmh

    Meinst du nicht, du gehst dein Problem von der falschen Seite an. Selbst wenn du das Zittern durch ein Mittel verhindern könntest, bleibt doch immer noch das Problem des zuvielen Trinkens. Glaubst du allen Ernstes, man würde nichts von deinem Alkoholproblem merken. Dein Zittern war sicher nicht die einzige Ursache, warum es zum Verslust deiner Arbeitsstelle gekommen ist.

    Wie kommst du auf den Gedanken, dass du stark genug bist, es alleine zu schaffen? Da hättest du doch längst damit beginnen können. Wenn du dein Problem ernsthaft angehen willst, dann gehst du sofort zu einem Arzt, lässt dich untersuchen und hörst mit trinken auf. Das Zittern hört dann von selbst auf, dafür brauchst du keine Medikamente.

    Gruß Henri

    Hallo Buster und herzlich willkommen

    Zwei Flaschen Wodka, da hat dein Arzt Recht. Wenn du nicht an den Alkohol gewohnt gewesen wärst, dann wäre das absolut tödlich gewesen.

    Deine Probleme werden noch immer da sein, aber ohne Alkohol ist es wesentlich leichter, sie zu lösen. Gratuliere dir zu den 5 Wochen, das ist schon mehr als ein Anfang. Bleib dabei, wirst sehen, es lohnt sich. Wenn die Gleichgewichtsstörungen weg sind, kannst du sagen, dass du noch mal Glück gehabt hast.

    Wünsche dir alles Gute

    Henri

    Hallo Zicklein

    Ist auch die Frage, kommen die Depressionen vom trinken oder sind die Depressionen für ihn Anlass zu trinken. Wo soll die Hilfe ansetzen, wahrscheinlich bei beiden Problemen gleichzeitig, da sie sich vermutlich gegenseitig hochschaukeln. Mir drängt sich immer mehr der Gedanke auf, dass ihr zur Suchtberatung gehen solltet. Nur sind wir dann schon wieder bei dem Problem, dass er einsieht, dass er abhängig ist und etwas tun muss und das fehlt noch im Moment.

    Da ihr miteinander über diese Probleme reden könnt, versuche ihn zu überzeugen, dass er ganz einfach alkoholabhängig ist, er kann es drehen und wenden wie er will, er ist es. Er kann nichts vorbringen, was das Gegenteil beweist. Soll er doch ein paar Monate auf Alkohol verzichten. Wenn er nicht abhängig ist, dann dürfte ihm das doch nicht schwer fallen. Jetzt hast du das Problem, ihn davon zu überzeugen, ohne ihn zu bevormunden, wird nicht ganz leicht für dich sein.

    Wünsche dir viel Erfolg

    Henri

    PS: Ich hatte mal Schafe. Und die kleinen Lämmer sind genauso drollig wie die kleinen Zicklein

    Hallo Andreas

    Freue mich mit dir, dass du den Abend so gut überstanden hast, aber vor allem, dass es dir nicht allzu schwer gefallen ist. Jetzt weißt du, wie du dich in so einer Gesellschaft fühlst und was auf dich zukommen kann. Das gibt dir auch das nötige Selbstvertrauen, wenn du unverhofft in so eine Situation kommen solltest.

    Wünsche dir weiterhin viele trockene 24h

    Henri

    Hallo didi

    Eine Alkoholikerin würde sich genauso benehmen wie du es beschreibst. Dennoch muss sie nicht unbedingt ein Alkoholproblem haben. Alkoholgeruch, durch Deo, Mundwasser usw. Ihre Unaufmerksamkeit weil sie noch neu ist und daher auch noch unsicher ist, kann alles eine Rolle spielen, vielleicht sogar ihr morgendliches zittern.

    Macht ihr nichts, wird weiterhin hinter ihrem Rücken über sie getuschelt, vielleicht ganz grundlos und das kann ihrem Ansehen doch sehr schaden. Mit ihr reden ist zwar etwas peinlich, aber euer Misstrauen könnte sich als grundlos herausstellen. Ich tendiere deshalb dazu, klare Verhältnisse zu schaffen. Eine Person von euch, die sie in der Zwischenzeit etwas besser kennen gelernt hat, kann doch das Thema mit ihr besprechen, natürlich nicht in der Öffentlichkeit.

    Wenn sie tatsächlich Alkoholikerin ist, dann braucht sie vielleicht eure Hilfe und Unterstützung. In beiden Fällen ist es also besser offen mit ihr zu reden.

    Gruß Henri.

    Hallo Zicklein (wie kommst du nur auf den lustigen Namen?)

    Er will sich unbedingt beweisen, dass er noch nicht abhängig ist. Da klammert er sich an jeden Strohhalm, abends Wasser trinken, für ihn ein Zeichen, dass er kontrolliert trinken kann, dafür aber morgens zur Belohnung wieder Bier. Alkoholiker sehen ihr trinken nie als schlimm an. Es gibt sooo viele Gründe, um das eigene trinken zu verharmlosen, die andern trinken auch oder noch mehr, sein Argument, dass er nicht zuhause trinkt, gehört genauso dazu wie „ich trinke nur Bier, keine harten Sachen“.

    Bevor er nicht einsieht, dass er abhängig ist, wird er es auch nicht schaffen endgültig aufzuhören, auch wenn er es für kurze Zeit ohne Alkohol auskommt. Es wird ihm noch schlechter gehen müssen, bevor er sich seine Abhängigkeit eingesteht. Dein Nase rümpfen zeigt ihm, dass du nicht mit seinem trinken einverstanden bist und trägt auch zu einem kleinen Teil dazu bei, dass er merkt, was mit ihm los ist.

    LG Henri