Beiträge von henri

    Hallo Nana [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/img203.imageshack.us/img203/2977/hallo13fl.gif]


    Nachträglich herzlichen Glückwunsch.

    Da freue ich mich besonders, dass du das trotz vieler Schwierigkeiten mit deinen kleinen Schrittchen geschafft hast. Es hat sich gezeigt, dass es nicht immer die großen Schritte sind, die zum Erfolg führen, sondern die Beharrlichkeit mit der du dein Ziel zu erreichen versuchst.

    Ich wünsche dir alles Gute und melde dich doch mal wieder öfter hier.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo Dana

    Es ist bitter und es tut sehr weh, wenn man hilflos zusehen muss, wie der eigene Vater seine Gesundheit und sein Leben ruiniert. Nur, wenn er nichts daran ändern will, dann lass es nicht zu, dass du mit hineingezogen wirst. Vergiss nicht, dass du für dich verantwortlich bist und erst einmal für dich sorgen musst. Dann erst kannst du daran denken, anderen zu helfen. Versuche auch nicht, dir irgendwelche Schuldgefühle einzureden, du kannst nicht mehr tun als du bis jetzt getan hast.

    LG Henri

    Hallo Alimine

    Persönlich kenne das nur vom Kreuzbund. Vorausschicken muss ich, dass ich aus einer ländlichen Gegend bin, wo es nicht viele solcher Gruppen gibt und für mich wegen der Entfernung nur der Kreuzbund infrage kam. Ich habe seinerzeit bei einem Gruppenleiter angerufen. Weil aber in der zweiten Gruppe weniger Mitglieder waren, hat er mich an die andere Gruppe verwiesen. Nach einem Gespräch mit dem Gruppenleiter habe ich dann die Gruppe besucht und bin auch heute noch dabei. Ich habe auch manchmal Kontakt zu den Mitgliedern der anderen Gruppen. Deshalb auch mein Vorschlag in meinem ersten Beitrag, wenn es dir in einer Gruppe nicht gefällt, in eine andere zu gehen. Schau dir am ersten Abend die Gruppe an. In unserer Gruppe kann ein „Neuer“ über sich reden wenn er möchte, muss es aber nicht. Ich denke, das wird in anderen Gruppen auch so gehandhabt.

    Es ist mir damals auch etwas schwer gefallen, jemand anzurufen, das geht wohl jedem so. Musst dir nur vor Augen halten dass die mit denen du zu tun bekommst, alle das gleiche Problem haben wie du und ich.

    Gruß Henri

    Hallo Alimine

    Es wird hier oft geraten zu einem Arzt zu gehen. Das wird deshalb gemacht, weil aus der Entfernung niemand sagen kann, was bei einem kalten Entzug passieren wird. Beim plötzlichen absetzen des Alkohols kann es zum Krampf oder Delirium kommen. Beides ist lebensbedrohend. Ein Arzt kann das wesentlich besser entscheiden und kann auch Medikamente verschreiben, die die Entzugserscheinungen erleichtern. Wenn du aber bereits seit letzten Samstag keinen Alk. getrunken hast und die Entzugserscheinungen im erträglichen Maße sind, dann ist die Gefahr, dass es jetzt noch zum Krampf oder Delirium kommt nicht sehr hoch. Die gefährlichste Zeit ist der dritte bis fünfte Tag.

    Es ist also kein „Muss“ sondern eine Empfehlung. Zu einem „Muss“ wird es aber, wenn du eine Therapie beantragst. Dann muss ein ärztliches Gutachten beigefügt werden.

    Zu der SHG. Es muss eine SHG sein die zu dir passt und du zu der Gruppe. Wenn der Besuch der Gruppe zu einem „Muss“ für dich wird, dann wirst du nicht viel erwarten können. Die AA haben verschiedene Gruppen. Zum einen welche, in denen jeder nur von sich erzählt aber kein Feedback erhält, zum anderen aber auch Gruppen, in denen ein Gespräch stattfindet. Beim Kreuzbund wird auch über die Problemen geredet. Dann gibt es Gruppen für Betroffene oder Angehörige oder auch gemischte Gruppen. Welche Gruppe nun für dich die beste ist lässt sich nicht sagen, das musst du gegebenenfalls ausprobieren, aber dann nicht gleich beim ersten Mal entscheiden, sondern zwei bis dreimal hingehen.

    Gratuliere aber auch zu der fast-Woche ohen Alkohol und wünsche dir weiterhin viele 24 h ohne Alk.

    Gruß Henri

    Hallo Jenny

    Ab wann jemand abhängig ist, kann nicht gesagt werden, da das individuell verschieden ist. Der Zeitraum und die tägliche Menge spielen eine Rolle, aber es kann immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass jemand abhängig werden wird.

    Du vermutest richtig, ein Abhängiger denkt als erstes an seine tägliche Ration Alkohol. Dabei bemerkt er nicht, will es auch nicht bemerken, was er den Menschen in seiner Nähe dadurch antut. Eure Beziehung zu ihm hat doch schon sehr gelitten. Ihr könnt zwar probieren, vernünftig mit ihm zu reden, ihm klar mache, wie ihr unter seinem trinken leidet, aber ob er sich daraufhin ändert, bezweifle ich. Ihr müsstet euch aber später nicht den Vorwurf machen, es nicht versucht zu haben.

    Wenn deine Mutter es ernsthaft will, dann bekommt sie ihn auch aus dem Haus. Durch so ein Vorgehen könnte es sein, dass er doch merkt, dass sein Verhalten nicht richtig ist und er etwas ändern muss.

    wünsche euch viel Erfolg
    Henri

    Hallo Rose und herzlich willkommen

    Eine Fl. Wein am Abend ist nicht gerade wenig. Es waren allerdings immer ein oder zwei Tage Pause je Woche, in der sich die Organe wieder regenerieren konnten. Nach deiner Schilderung vermisst du den Alkohol nicht. Wenn das nicht erst seit ein paar Wochen so ist, sondern schon längere Zeit, dann kannst du davon ausgehen, dass du nicht abhängig geworden bist. Gegen ein paar Bier am WE zum Essen ist sicherlich auch nichts einzuwenden. Dass so geringe Mengen Alkohol (ein – zwei Bier am WE) bereits für einen gesunden Menschen schädigend sind, kann ich mir nicht vorstellen.

    Gruß Henri

    Hallo Dana

    Es gibt Situationen, in denen keine Hilfe die beste Hilfe ist. Kümmerst du dich um deinen Vater, wird er nichts verändern. Nur wenn er merkt, dass er durch sein trinken große Nachteile hat, bzw. ihm viele Vorteile entgehen, wird er vielleicht daran denken, sich zu verändern. Also kann deine Hilfe genau das Gegenteil von dem bewirken, was du gerne möchtest. Du hast Recht, Theorie und Praxis ist ein sehr großer Unterschied und ich kann es dir nachfühlen, wie schwer es ist, sich vom Vater zu trennen. Nur, wenn du überlegst, dass du ihm dadurch helfen kannst, fällt es dir vielleicht doch etwas leichter. Wenn du aber denkst, dass es für dich zu schwer wird und du das nicht verkraften kannst, die Suchtberatung ist auch für die Probleme der Angehörigen zuständig. Dort kannst du dir auch Rat und Hilfe holen.

    Wünsche dir viel Kraft

    Henri

    Hallo Dana

    Wenn du dich hier durch die Beiträge durchliest, dann wirst du immer wieder den Satz lesen: „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“. Das kann ich auch jetzt zu dir sagen. Du bist nicht für das Wohl deines Vaters verantwortlich, weder rechtlich noch moralisch. Wenn du ihm den Willen tun würdest, dann bist du weiterhin erpressbar. Wenn das einmal funktioniert hat, dann wird er dir immer wieder mit Suizid drohen.

    Jetzt musst du vor allem an dich selbst denken. Was nützt es, wenn du ihm den Willen tust, du selbst aber wieder depressiv wirst. Dadurch ist weder deinem Vater noch dir geholfen. Ein anderer Aspekt ist, dass du sogar seine Alkoholsucht förderst, wenn du dich um ihn kümmerst. Solange du das machst, kann er doch in aller Ruhe seinen Alkohol trinken.

    Ich weiß zwar nicht, ob es dir möglich ist und ob dein Vater es überhaupt zulässt, sonst wäre ein Gespräch mit ihm angebracht, in dem du ihm die Wahl lässt, entweder du oder sein trinken. Wenn er vom trinken weg will, dann kannst du ihm deine Hilfe anbieten, wenn nicht, dann hast du genug getan und solltest dich ganz von ihm distanzieren und brauchst dir selbst dann keine Vorwürfe zu machen, wenn er seine Suiziddrohung wahr machen sollte. Hilfe anbieten heißt aber nicht, immer für ihn da zu sein, sondern lediglich, ihm bei der Suche nach professioneller Beratung behilflich zu sein.

    Es ist eine sehr schwere Entscheidung, die du treffen musst, aber denke dabei auch an dich. Wenn es dir nicht gut geht, kannst du auch niemand anderem helfen.

    Wünsche dir alles Gute

    Henri

    Hallo Zander und herzlich willkommen

    Es war nicht der leichteste Weg den du gegangen bist, aber letztlich zählt das Ergebnis und mit dem kannst du bis heute sehr zufrieden sein. Wir werden hoffentlich in Zukunft noch mehr von deinen Erfahrungen hier lesen können.

    Gruß Henri

    Hallo Andreas

    Auch von mir ein herzliches Willkommen

    Wie es aussieht, kommst du innerhalb der Woche ohne oder doch mit wenig Alkohol aus. Aufhören kannst du vermutlich, ohne dass sich größere Entzugserscheinungen bemerkbar machen. Es sind also die WE, die dir zu schaffen machen, außerdem ist da noch deine Phobie zu berücksichtigen.

    An den WE müsstest du dir etwas einfallen lassen, was dich vom trinken abhält. Zuerst mache deine Wohnung alkoholfrei, sodass die Möglichkeit des Trinkens nicht mehr gegeben ist und du dafür außer Haus gehen müsstest. Dann gibt es doch in jeder Wohnung genug Arbeiten, die du in diese Zeit verlegen könntest. Wegen der Phobie wirst du nicht umhin können, mit einem Arzt zu reden. Erkundige dich doch auch einmal genauer, ob die Krankenkasse die Kosten nicht doch übernimmt.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben
    Henri

    Hallo Traurige

    Ob es eine zufrieden stellende Lösung gibt, weiß ich nicht. Dreh und Angelpunkt ist auch hier, wie so oft, sie muss mitmachen, sonst nützt all euer Bemühen nichts. Deine Überlegung, noch einmal vernünftig mit ihr zu reden, ist auch mein erster Gedanke gewesen. Ich habe auch schon daran gedacht, dass du mit ihrem Freund reden könntest, kommt aber auch auf das Verhältnis zwischen dir und ihrem Freund an. Er hat einen gewissen Einfluss auf sie und gemeinsam wäre es vielleicht möglich sie zu überzeugen.

    Die andere Möglichkeit besteht darin, dass du dich ganz zurückziehst. Leidtragende sind dann deine beiden Schwestern. Nur, sind sie das nicht auch auf Dauer, wenn du weiterhin dorthin gehst und für sie sorgst? Es besteht aber die Möglichkeit, wenn sie ihren täglichen Arbeiten nicht mehr nachkommt, dass sie doch merkt, was mit ihr los ist.

    Eine weitere Möglichkeit ist, dich bei einer Suchtberatungsstelle zu informieren. Die gibt es in jeder Stadt. Diese Leute haben tagtäglich mit solchen Problemen zu tun und sollten dir auch raten können.

    wünsche dir viel Kraft und denke auch mal ein bisschen an dich.

    Lieben Gruß

    Henri

    Hallo Maari und herzlich willkommen

    Du hast alles getan und auch alles richtig gemacht, was in deiner Macht steht. Wenn er keine Hilfe will, dann bleibt dir nichts anderes übrig als abzuwarten, so schmerzlich das auch für dich ist. Leider sieht es jetzt so aus, dass nicht er, sondern du ein Problem hast. Dein Vater hat Recht, nur er ist für sich verantwortlich und nicht du. Deshalb solltest du versuchen für dich zu akzeptieren, dass du ihm zurzeit nicht helfen kannst. Ob er zu einem späteren Zeitpunkt das Problem sieht und sich dann helfen lässt, bleibt abzuwarten.

    In jeder Stadt gibt es eine Suchtberatung. Auch Angehörige können sich dort erkundigen. Vielleicht solltest du dort nachfragen, nicht nur was du für ihn, sondern auch was du für dich tun kannst.

    wünsche dir alles Gute

    Gruß Henri

    Hallo Joey

    Kannst du bitte einmal schreiben, was du denn nun hier willst. Bis jetzt habe ich nur gesehen, dass du es ganz toll geschafft hast, vom ursprünglichen Thema abzuweichen. Du kritisierst die Äußerungen in den Beiträgen, nur konstruktive Kritik kann ich beim besten Willen nicht daran erkennen. Willst du Hilfe von uns, dann eröffne einen Thread für dich. Wenn du allerdings so wie bis jetzt nur Unruhe in die Threads bringst, dann darfst du dich nicht wundern, wenn ich das mit auf deinen Alkoholkonsum zurückführe.

    Henri

    Hallo kleinerPrinz

    Im ersten Beitrag bezeichnest du dich als Alkoholiker, im zweiten denkst du an normalen Umgang mit Alkohol, also kontrolliertes Trinken. Wenn du hier liest und auch mit den Leuten aus deiner Kreuzbundgruppe sprichst, wirst du nur lesen und hören, dass es das nicht gibt. Ich konnte früher nicht mit Alkohol umgehen, wie sollte ich das jetzt plötzlich können? Aber diese Gedanken hat wohl anfangs jeder von uns gehabt.

    Eine Entgiftung ist nicht zwingend notwendig, sie erleichtert nur die Anfangszeit. Ein großer Vorteil besteht darin, dass sie unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Nur, wenn du die Kosten dafür übernehmen musst, und damit ein Problem hast, dann ist das auch nicht gerade förderlich bei deinem Vorhaben. Wenn du mit dem Therapeuten schon darüber geredet hast, drei Tage mit trinken aufzuhören, dann probiere es doch einfach. Dabei ist allerdings zu empfehlen, dich vorher von deinem Hausarzt untersuchen zu lassen. Er kann dir auch Medikamente geben, die das aufhören erleichtern.

    Wie es dann nach den drei Tagen weitergeht, kannst du mit deinem Therapeuten bereden. Es reicht jedenfalls nicht, einfach mit trinken aufzuhören, sondern es muss sich auch die gesamte Einstellung ändern. Ob dazu eine ambulante oder stationäre Therapie nötig ist, kannst du mit deinem Therapeuten bereden.

    wünsche dir fürs Erste einen guten Start

    Henri

    Hallo DerkleinePrinz und herzlich willkommen

    Kostenträger für eine Entzugsbehandlung ist normalerweise die Krankenkasse oder das Sozialamt. Da bei dir keine Krankenkasse die Kosten übernimmt, besteht die Möglichkeit, dass das Sozialamt die Kosten übernimmt. Wie das bei einer qualifizierten Entzugsbehandlung ist, kann ich nicht sagen. Denkbar wäre es aber, dass sich die Rentenversicherung daran beteiligt. Du warst bereits bei der Suchtberatung (Diakonie). Dort müsste man dir auch sagen können, wer die Kosten für eine Entgiftung übernimmt. Für die Entgiftung benötigst du auch noch eine Einweisung. Die kann von deinem Hausarzt ausgestellt werden oder soviel ich weiß, auch von der Beratungsstelle. Das müsstest du entweder mit der Beratungsstelle oder mit deinem Hausarzt besprechen. Bei der Gelegenheit kannst du auch deinen Hausarzt nach der Kostenübernahme fragen. Vielleicht hat auch jemand aus der SHG des Kreuzbundes Erfahrung, also auch da mal nachfragen.

    Hauptsache ist, dass du vom Alkohol weg willst. Selbst wenn du die Kosten selbst übernehmen müsstest, rentiert es sich, die Entgiftung mitzumachen. Was nützt es dir, wenn du jetzt das Geld sparst, dir aber deine Gesundheit ruinierst. Du hast den ersten Schritt getan, jetzt mach weiter, es lohnt sich.

    Gruß Henri

    Hallo Britney

    Wenn du noch ein- zweimal in der Gruppe gewesen bist und du dich dort nicht wohl fühlst, dann suche dir eine andere Gruppe. Du musst das Gefühl haben, dass du Vertrauen zu diesen Leuten haben kannst, sonst bringt es dir nichts.

    Ich halte es für sehr, sehr schwierig mit trinken aufzuhören, wenn der Partner nicht mitzieht. Bei dir kommt nun noch dazu, dass dein Partner nicht nur selbst trinkt, sondern dir auch noch dein Vorhaben auszureden versucht. Wenn er dich nicht unterstützt, dann solltest du tatsächlich an eine Trennung denken. Dabei denke ich auch an deinen Sohn. Es kann doch für ihn nicht von Vorteil sein, wenn er täglich damit konfrontiert wird, wie die ihm nahe stehenden sich betrinken. Da ist es für ihn doch besser, wenn er nur mit seiner Mutter aufwächst.

    Als Versager unter den Trockenen brauchst du dich ganz sicher nicht zu fühlen. Jeder von den Trockenen hat so angefangen wie du. Jeder, der früher getrunken hat, wird auch Verständnis für dich haben und jeder weiß, wie schwer es ist, vom Alkohol wegzukommen.

    Versuche doch das alles mit Frau Do zu besprechen. Sie kann dir sicher sagen, wie du bei einer Trennung vorgehen musst und vor allem, was dir finanziell zusteht.

    wünsche dir alles Gute und bitte nicht aufgeben

    Henri

    Hallo Lena

    Es ist eine ganz schwierige Situation, in der du dich befindest. Du merkst, hier ist niemand, der dir so auf Anhieb eine zufrieden stellende Antwort geben kann.

    Ich denke, du bist für ihn immer noch sein Kind und er sieht dich nicht als Erwachsene an, von der er sich Ratschläge geben lässt. Es wird also sehr viel Fingerspitzengefühl erforderlich sein, wenn du mit ihm über sein trinken redest. Du kannst versuchen, ihm deine Gefühle zu beschreiben, dass du dich schlecht fühlst, dich vor anderen Leuten für ihn schämst. Kannst ihn auch daran erinnern, dass er es doch schon mal geschafft hat, vielleicht hilft es.

    Mit seiner Freundin zu reden, ist auch eine gute Idee. Wenn ihr zusammen mit ihm redet, ist es vielleicht auch einfacher für dich, aber das musst du entscheiden, da du seine Freundin kennst und weißt, was von ihr zu erwarten ist.

    Wenn das alles nichts hilft, dann kannst du tatsächlich daran denken, ihm zu sagen, dass du ihn nicht mehr besuchen kommst. Nur, wenn du das androhst, dann musst du auch bereit sein, das wahr zu machen.

    Versuche aber unter allen Umständen es nicht zu deinem Problem zu machen. Er ist alleine für sich und sein Leben verantwortlich und nicht du. Du kannst ihm zwar behilflich sein, aber ändern muss er sich ganz alleine.

    wünsche dir alles Gute und viel Erfolg

    Henri

    Hallo schorni, hallo Teufelchen, hallo Shakti, hallo Annika, hallo sophia, hallo Karsten, hallo Joachim, hallo Chrissyta

    Da habt ihr mich aber überrascht, danke euch recht herzlich für die Glückwünsche. Tja liebe Shakti, da wird mir wohl nix anderes übrig bleiben, als das alles etwas ausführlicher zu schreiben. Hier an der Stelle daher jetzt nur ganz kurz. Vor sieben Jahren war ich noch nicht einmal überzeugt, alkoholkrank zu sein. Aber weil ich zur Therapie musste, blieb mir nichts anderes übrig, als vorher mit trinken aufzuhören, denn es hieß damals, man solle ca. 10 Tage vorher aufhören, sonst könnte es passieren, dass man noch entgiften müsse. Habe ich eben aufgehört, blieb mir ja nichts anderes übrig und das am Rosenmontag. Na ja, daraus sind dann bis heute sieben Jahre geworden. Aber die Hauptsache dabei ist, ich kann heute Abend sagen: „Ich bin bis heute trocken geblieben“.

    Ich wünsche uns allen, dass wir das auch noch nach den nächsten sieben Jahren sagen können.

    Liebe Grüße
    Henri

    Hallo Brandnew day

    Es kommt so rüber, als wenn du die richtige Einstellung hast. Versuche nur nicht mit aller Gewalt anzukämpfen, du brauchst den Alkohol nicht. Von Halsschmerzen in Verbindung mit Entzugserscheinungen habe ich noch nie gehört. Ich glaube eher, dass sich da eine Erkältung anbahnt. Deinen Schilderungen nach zu urteilen, hast du keine starken Entzugserscheinungen und nach ca. einer Woche sollte das leichte Zittern auch verschwunden sein.

    Drei Tage ist noch nicht lange, da reicht meistens ein starker Wille, um das zu schaffen. Nur, wenn du dich besser fühlst, können die Gedanken kommen, es doch wieder zu probieren, so schlimm war es doch nicht und ein Bierr…. In solchen Momenten kommt es dann auf die Einstellung an, was du tatsächlich willst. Mit deinem Satz „Und wie lange möchte ich den Alkohol bestimmen lassen, wie ich meinen Feierabend gestalte? „ hast du eine gute Einstellung, die dir hilft solche Momente zu überstehen.

    wünsche dir weiterhin viel Erfolg

    Henri