Beiträge von henri

    Hallo thatgirl

    Vergiss es, aber nicht weil es dich nichts angeht, sondern weil du keine Veranlassung hast, etwas zu unternehmen.

    Ihr wisst nicht ob sie regelmäßig trinkt, wie viel sie trinkt und wenn sie trinkt, ob es aus bestimmten Gründen ist. Ihr habt lediglich Vermutungen und etwas Genaues wisst ihr nicht. Ich wüsste keinen Grund, warum du also etwas unternehmen solltest.

    Nur, wenn ihr immer wieder Nachforschungen anstellt, könnt ihr damit auch ihrem Ruf schaden und damit habt ihr genau das Gegenteil von dem erreicht, was ihr eigentlich wolltet. Mit Sicherheit wird euer Verhältnis nicht besser. Es ehrt dich zwar, dass du deiner Chefin helfen willst, aber ich denke, hier besteht eine Situation, in der du mit deiner gut gemeinten Hilfe mehr schaden als nützen wirst.

    LG Henri

    Hallo Karietta

    Für dich musst du aufhören, damit es dir besser geht, du dich wohl fühlst.
    Zitat: „ … es ist die xxx te heute und die Letzte? "
    Warum das „?“, Du musst dich entscheiden, war es nun die letzte oder nicht?

    LG Henri

    Hallo Heinz

    Ein Krampf sieht meiner Meinung nach anders aus. Ungeachtet dessen, ob es ein Krampf war oder nicht, bei diesen Anzeichen kannst du nur den Notarzt rufen. Besser, den Notarzt einmal zuviel alarmiert, als einmal zuwenig.

    Dass man ihm nicht ansieht, wenn er etwas getrunken hat, kann daran liegen, dass sich seine Alkoholtoleranz erhöht hat und er deshalb mehr trinken muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen als früher.

    VG Henri

    Hallo Gast ohne Name

    Wenn es 3% Erfolgsaussichten sind, dann sieht man wieder, wie wichtig es ist, dass man sich hier im Forum Hilfe und Unterstützung holen kann. Deine Worte zeigen, wie wertvoll so ein Forum wie dieses ist und dass jeder, der abstinent werden will, sich jede nur mögliche Hilfe holen sollte.

    wünsche dir Zufriedenheit und ein frohes Weihnachtsfest

    VG Henri

    Hallo Andrea und herzlich willkommen im Forum

    Wenn du trocken werden/bleiben willst, was ist dann schlimm daran, dass du nicht kontrolliert trinken kannst. Du willst doch sowieso nicht mehr trinken, dann ist es doch ganz egal, ob du kontrolliert trinken kannst oder nicht.

    Deine Angst, dass alles wieder von vorne beginnt ist berechtigt. Den Führerschein hast du diesen Monat zurückbekommen. Hängt dein Absturz letzte Woche damit zusammen? Wenn du nur wegen des Führerscheines trocken geblieben bist, dann ist dieser Grund nicht mehr vorhanden und es würde den Absturz erklären. Aber was ist jetzt? Ich kann Schorni nur zustimmen, du musst dich in den Griff bekommen und vor allem musst du es für dich tun, weil es dir dann besser geht, du dich wohl fühlst und lass den Gedanken fallen, dass du nicht abhängig bist. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du dem Alkohol nicht mehr nachtrauerst, sondern froh bist, ihn nicht mehr zu brauchen.

    Wünsche dir, dass du so denken kannst

    LG Henri

    Hallo Andrea

    Es ist nicht ganz ausgeschlossen, von sich aus ohne fremde Hilfe aufzuhören, aber sehr, sehr schwer und die meisten schaffen es nicht.

    Sein Problem in ein paar Wochen in den Griff bekommen, ist schon mal eine falsche Annahme, sein Problem muss er in Zukunft tagtäglich im Griff haben. Ich habe den Eindruck, dass er weiß, dass er zuviel trinkt, aber das Ganze doch noch nicht im gesamten Ausmaß begreift. Ich wiederhole hier, was schon oft geschrieben wurde, Alkoholismus ist eine Krankheit, die man stoppen, aber nicht heilen kann. Es kommt mir vor, dass er denkt, er meditiert ein paar Wochen und dann ist wieder alles okay. Das wird aber ganz sicher nicht der Fall sein. Er muss schon voll und ganz hinter dem Entschluss stehen nichts mehr zu trinken, sonst klappt es nicht. Vielleicht muss er aber erst noch einen Misserfolg haben, um soweit zu kommen und dann auch Hilfe anzunehmen.

    Ihr könnt mit ihm reden, aber wenn er das nicht einsieht, werdet ihr momentan nicht viel machen können, dann muss er diese Erfahrung erst einmal selbst machen. Bekanntlich lernt man am meisten aus den Fehlern, die man selbst macht.

    Wünsche euch, dass er die richtige Einsicht bekommt

    LG Henri

    Hallo Andrea und herzlich willkommen

    Das sind schon spezielle Fragen, die du hast. Ob hier im Forum jemand weiß, wer die Kosten übernehmen könnte, weiß ich nicht. Du kannst aber bei der Suchtberatung nachfragen. Das macht gewöhnlich die Caritas oder die Diakonie. Wenn man dir dort auch nicht auf alle Fragen antworten kann, dann können die dir doch Stellen nennen, an denen du die Information bekommen kannst.

    Wenn es um die Krankheit selbst geht und du dazu Fragen hast, können wir dir hier schon eher weiterhelfen.

    Gruß Henri

    Hallo Monika und herzlich willkommen im Forum

    Hat das Gespräch mit der Psychologin dich tatsächlich zurückgeworfen? Im selben Atemzug sagst du doch selbst, dass sie Recht hatte. Zuerst musst du doch wissen, was es für Beweggründe sind, die dich immer wieder zum trinken veranlassen. Erst wenn du das weißt, hast du eine Basis, um Änderungen herbeizuführen, um dann auch dauerhaft trocken zu bleiben. Insofern kannst du doch das Ergebnis des Gesprächs eher als Fortschritt für dich betrachten, denn als Rückschritt.

    Und nicht für die Familie tust du das, sondern für dich, weil es dir dann besser geht und du dich dann wohl fühlst.

    Wünsche dir viel Erfolg

    Henri

    Hallo Tiana

    Wenn dein Vater nur dir zuliebe einen Entzug machen würde und nicht, weil er es für sich und seine Gesundheit einsieht, dann wird es wenig nützen. Du schreibst, dass du mit dem Schlimmsten rechnest und wenn das alles so ist, wie du schreibst, dann wird ihm auch nur noch ein Wunder helfen können. Damit wirst du dich abfinden müssen.

    Es tut immer sehr weh, wenn man zusehen muss, wie eine liebe Person so abbaut, nichts mehr für seine Gesundheit tut und man dessen Ende deshalb in naher Zukunft kommen sieht. Wenn jemand so weit ist, dann ist sicher die Frage erlaubt, ob man ihn überreden soll, noch mindestens 10-mal eine Gesprächstherapie, Entgiftung und dann noch mal eine Langzeittherapie mitzumachen oder soll man ihn die letzte Zeit damit in Ruhe lassen und ihn das machen lassen, was er will und womit er zufrieden ist. Müssen wir ihm nicht sogar das Recht zugestehen, den Rest seines Lebens so zu gestalten, wie er es gerne möchte, auch wenn das gegen unser Empfinden ist?

    Du weißt nicht, was du tun kannst? Du kannst ihm den Rest seines Lebens noch so angenehm wie möglich machen und nicht versuchen, ihn noch mit allen Mitteln zu verändern. Verkraften wirst du auch den Verlust, aber davon müssen wir heute noch nicht reden. Eines kannst du dir allerdings bewusst machen, du bist nicht für sein Handeln verantwortlich, das ist und bleibt er immer noch selbst.

    Wünsche dir viel Kraft

    LG Henri

    Hallo larissa

    Da ist es sehr schwer, dir einen Rat zu geben. Ein Rückfall kann passieren, auch sogar noch nach langjährigem Trockensein. Wenn er es schafft, heute wieder mit trinken aufzuhören, dann kann er viel für sich daraus lernen. Dann solltest du diesen Rückfall auch nicht überbewerten, er sollte nicht, kann aber passieren. Wenn er allerdings nicht mit trinken aufhört oder aufhören kann, dann wirst du dir überlegen müssen, ob es eine gemeinsame Zukunft für euch geben kann.

    Wünsche euch alles Gute und ihm, dass er mit trinken aufhören kann.

    Henri

    Hallo Jule

    Vier Monate trocken ist ein guter Anfang. In der Therapie hast du das theoretische Wissen gelernt, das du jetzt in der Praxis anwenden kannst. Wünsche dir viel Erfolg dabei.

    Zitat

    Hallo Henri,

    schön das du da noch posten kannst, wo liegt denn das problem, was war denn an dem Thread jetzt so schlimm, das er gesperrt wurde, wo lag der regelverstoß, bin vielleicht noch zu neu um zu verstehen...

    Zu dem Thema wurde bereits alles geschrieben und um eine weitere unnötige Diskussion zu vermeiden, wurde der Thread geschlossen.

    VG Henri

    Hallo Chi

    Um sich da ein objektives Urteil erlauben zu können, wird sicher noch einiges an Hintergrundwissen fehlen. Deshalb kann sich manches auch nur auf Vermutungen stützen.

    Fakt ist, dass der Freund weder mit seiner Mutter noch mit seinem Vater ein vernünftiges Gespräch führen kann. Fakt ist auch, dass der Vater sehr viel trinkt und seiner Arbeit nicht mehr ordentlich nachkommt. Vermutlich ist dadurch das Verhältnis zwischen den Eltern sehr gestört und deshalb liegen auch die Nerven bei der Mutter blank. Infolgedessen rastet sie bei jeder Kleinigkeit aus und da ist dein Freund dann der Einzige, bei dem sie ihren Frust abladen kann.

    Es bleibt dem Freund also nur, sich anderswo Hilfe zu holen, alleine wird er keine Chance haben, etwas an dem Verhalten der Eltern zu ändern. Hilfe vom Jugendamt schließe ich zum jetzigen Zeitpunkt aus, weil dadurch das Verhältnis zwischen ihm und seinen Eltern noch angespannter werden würde. Eine Möglichkeit besteht darin, dass eine andere Person mit den Eltern redet. Gibt es vielleicht einen Onkel oder eine Tante, die mal mit den Eltern reden könnte? Wenn er einer Konfession angehört, dann wäre auch ein Gespräch mit dem Pfarrer oder Pastor denkbar. Dann könnte dein Freund auch mit seinem Klassenlehrer über dieses Thema reden.

    Das sind alles aber nur so Vorschläge, die einzig und alleine darauf basieren, dass das Verhalten seiner Mutter hauptsächlich auf das Trinken seines Vaters zurückzuführen ist. Zum anderen soll er sich aber auch überlegen, ob nicht auch sein Verhalten manchmal nicht okay ist. Ich will ihm damit nicht zu nahe treten, aber er wird auch z. Z. sehr gereizt sein und deshalb auch nicht immer die richtigen Worte wählen.

    Noch eine Bitte an dich liebe Chi, häng dich da nicht zu sehr mit rein. Du hast selbst genug Sorgen, ohne dass du diese Probleme auch noch zu deinen eigenen machst.

    LG Henri

    Hallo Fragensteller

    - Ob es bezahlbare Kliniken gibt, wird dir hier kaum jemand beantworten können, da die Therapien in der Regel von der Deutschen Rentenversicherung (früher BfA, LVA) bezahlt wurden und die Kosten den Patienten nicht bekannt sind.

    - Trockener Alkoholiker der trinkt, ist wie waschen ohne nass zu werden, funktioniert nicht.

    VG Henri

    Hallo sirod

    Die Menge bedeutet pro Tag ca. 120 – 130 g reiner Alkohol. Die Grenze, ab der es als gesundheitsschädigend angesehen wird, liegt bei 20 – 30 g.

    Bei dieser hohen Menge über den langen Zeitraum getrunken, kannst du mit sehr starken Entzugserscheinungen rechnen. Es kann sogar zu Krampfanfällen oder zu dem gefürchteten Delir kommen. Den Entzug alleine zu machen ist nicht ratsam. Falls es zum Schlimmsten kommt, ist niemand da der dir hilft und ein Krampfanfall oder Delir kommt so schnell, dass du nicht mehr darauf reagieren kannst. Das Delir kommt zwar nicht oft vor, aber wenn es dich trifft, befindest du dich in Lebensgefahr.

    Wenn du das Risiko trotzdem eingehst, dann wirst du mit Zittern, Schweißausbruch, erhöhtem Pulsschlag rechnen müssen. Viel Mineralwasser, Fruchtsaft usw. trinken hilft, den Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Außerdem wirkt es dämpfend auf die Entzugserscheinungen. Aber, nach Möglichkeit den Entzug nicht alleine durchziehen.

    Besser wäre es allerdings, zuerst mit einem Arzt zu reden. Es kann dir Mittel geben, mit denen ein Entzug leichter durchzustehen ist.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben

    Gruß Henri

    Hallo Teufelchen und herzlich willkommen im Forum

    In der Langzeittherapie hast du das theoretische Wissen gelernt. Jetzt gilt es, dieses in die Praxis umzusetzen. Dabei kann dir dieses Forum sicher mit Tipps helfen, aber das erste Glas musst du immer noch selbst stehen lassen. Es wird auch noch einige Zeit dauern, bis du den Alkohol nicht mehr hasst, sondern er dir gleichgültig geworden ist, und du ihn nicht mehr brauchst.

    Wünsche dir viel Erfolg

    LG Henri

    Hallo luminic

    Das war dann Tag Nr. 4. Die größte Gefahr, dass noch ein Krampfanfall oder Delir eintritt ist vorbei. Der Krampf in deiner Hand hat damit nichts zu tun, das scheint ein normaler Muskelkrampf zu sein, der womöglich auf eine Mangelerscheinung zurückzuführen ist. Bekannt ist, dass z.B. bei Magnesiummangel vermehrt Muskelkrämpfe vorkommen.

    Das Gefühl der Leere kann auch normal sein. So langsam wird sich das Gefühl dafür entwickeln, welchen Schaden du dir durch dein Trinken angetan hast. Bis jetzt wirst du das hauptsächlich nur vom Verstand erfasst haben.

    Wünsche dir alles Gute, hast jetzt ein paar sehr schwere Tage hinter dir.

    VG Henri

    Hallo Tag_X und herzlich willkommen im Forum

    Zwischen Bier und Wein gibt es einen gravierenden Unterschied. Bier trinkst du in der Gesellschaft mit deinen Kumpels um des Trinkens willen, schließt dich auch nicht gerne in der Runde aus und kannst deshalb nicht aufhören wenn du willst. Wein trinkst du zu Hause mit Genuss und kannst auch aufhören wenn du willst.

    Nach dem Sport auf das Bierchen verzichten und nicht mehr hingehen, wird anfangs von Vorteil sein, wenn du es auch vermissen wirst. Aber, gehe hin und höre dir nüchtern die Gespräche nach der 5. und 6. Runde an, dann wird es dich nerven, wenn du immer wieder dasselbe zu hören bekommst. Nach einiger Zeit hast du keine Lust mehr hinzugehen und dir das anzutun, aber diese Erfahrung wirst du selbst machen müssen.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben

    VG Henri

    Hallo Luminic

    Folgendes zum Delir:

    Wird der Alkoholspiegel nach dem Abbau nicht wieder aufgefüllt, kann der Körper sich nicht so schnell umstellen. Entzugserscheinungen sind die Folge: Zittern, Brechreiz, starkes Schwitzen, Schlafstörungen, Angst, Unruhe. Diese Erscheinungen können fast unmerklich mit Schwächegefühlen und Verdauungsstörungen beginnen und sich bis zu einer schweren und lebensgefährlichen Krankheit, dem Delirium steigern.

    Das Delirium tremens (Delir) beginnt mit Angstzuständen und Sinnestäuschungen, (das Sehen von weißen Mäusen, hören von Stimmen etc.), dann Verwirrtheit bis hin zum Koma. Das Risiko, während eines Alkoholentzugs ein Delirium tremens zu entwickeln, ist zwar sehr gering, aber es ist nicht auszuschließen. Unbehandelt kann es auch zum Tode führen. Das Delir tritt meistens 2 – 3 Tage nach dem plötzlichen Entzug von Alkohol auf.

    Ich will dir keine Angst machen, nur erwähnen will ich es, weil es nicht ganz auszuschließen ist. Wenn du also einen kalten Entzug durchziehen willst, dann sorge dafür, dass immer jemand in deiner Nähe ist. Selbst bist du nicht mehr in der Lage, dir dabei zu helfen, da es sich im Bereich von Minuten abspielt. Wenn es eintritt, hilft nur noch ein Notruf und/oder so paradox es sich anhört, Alkohol trinken, so es denn noch möglich ist.

    VG Henri