Beiträge von henri

    Hallo luminic und willkommen im Forum

    Deine Probleme hast du beschrieben, wobei die Probleme mit der Familie erst durch dein Trinken entstanden sind. Es scheint mir, dass du jetzt nur wegen deiner Familie trocken werden willst. Das mag zwar anfangs Anreiz genug sein, den Alkohol zu meiden, aber was ist dann, wenn du wieder bei deiner Familie bist? Deshalb musst du für dich trocken werden, dir geht es dadurch besser und du fühlst dich wohler dabei.Es geht also einzig und allein um dich. Schorni hat es bereits erwähnt, und ich kann ihm nur Recht geben.

    Als erstes solltest du mit der Suchtberatung reden, die es in jede Stadt gibt. Diese Aufgabe hat entweder Caritas oder die Diakonie übernommen. Dort kannst du dich kostenlos beraten lassen und man wird dir auch sagen können, wie du das örtlich arrangieren kannst.

    Ein anderer Weg wäre, zuerst zum Hausarzt zu gehen. Auch da kann man dir sagen, was du weiterhin unternehmen kannst. Wenn du alleine den Entzug machen willst, ist es auf jeden Fall ratsam, zuerst mit deinem Hausarzt zu reden, da beim Entzug auch gefährliche Entzugserscheinungen auftreten können, schlimmstenfalls ein Delir. Aber auch für andere Symptome kann der Hausarzt dir Medikamente geben, die die Entzugserscheinungen dämpfen.

    Wünsche dir viel Erfolg

    VG Henri

    Hallo Sally und herzlich willkommen.

    Sich einzugestehen, dass man selbst vom Alkohol abhängig ist, ist ein großer Schritt in Richtung Abstinenz. Du schreibst, dass du jeden Tag trinkst, oft bis zum Vollrausch, andererseits, dass du dein Leben einigermaßen im Griff hast. Unter diesen Umständen wird deine Schwester sich kaum von dir helfen lassen. Sie soll auf Alkohol verzichten und du trinkst weiter. Da wundert es mich nicht, dass sie dir nicht mehr vertraut und dich belügt. Machst du nicht auch dasselbe mit ihr, erzählst ihr auch nichts von deinem trinken?

    Wäre es nicht eine gute Basis, wenn ihr beide zusammen aufhören würdet. So könnte jede der Anderen etwas beistehen. Voraussetzung für dich ist dabei allerdings, dass du auch keinen Alkohol mehr trinken willst.

    Wünsche dir, dass du es schaffst

    Henri

    Hallo Foka

    „Peinlich“ sollte es dir nur sein, wenn du trinkst und nichts dagegen tun willst. Wenn du noch trinkst und davon weg willst, bist du doch hier im Forum genau richtig und es muss dir auch nicht peinlich sein. Blödes Beispiel, ich weiß, aber du gehst doch auch nicht zu einem Arzt, wenn du kerngesund bist, sondern dann, wenn dir was fehlt. Also bleib am Ball.

    VG Henri

    Hi Bernd

    Musst du überhaupt jemand beweisen, dass du kein Weichei bist? Oh Mann, merkst du nicht, dass deine Freunde dich dauernd vera…? Du schreibst selbst, dass dein Trinken nicht der richtige Weg ist. Trotzdem lässt du dich von deinen Freunden dazu verleiten. Es muss nur jemand „Weichei“ oder „stell dich nicht so an“ zu dir zu sagen und schon machst du, was die anderen eigentlich bezwecken. Da frage ich dich, wann bist du das Weichei, wenn du dich so manipulieren lässt oder wenn du deinen eigenen Willen durchsetzt und dich nicht besäufst.

    Außerdem, sind das tatsächlich Freunde, die dich so behandeln, sich über dich lustig machen, wenn sie es wieder geschafft haben, dass du dich lächerlich gemacht hast. Ich weiß nicht, aber auf solche Freunde könnte ich verzichten. Entgegenwirken kannst du dem nur, wenn du dich auf keinen Fall provozieren lässt. Und beweisen musst du auch niemandem etwas, das hast du doch nicht nötig.

    VG Henri

    Hallo Katy

    Wenn es ihm besser geht, dann wird er vermutlich wieder mit trinken anfangen. Er hält alles für Psychokram, wie erklärt er sich aber das Wasser in Bauch und Beinen und das Geschwür in der Speiseröhre?

    Ihr könnt ihm nur klar machen, wenn er wieder mit trinken beginnt, dann wird sich dass mit dem Wasser in Bauch und Beinen wiederholen, allerdings schlimmer als beim letzten Mal. Mit dem Geschwür in der Speiseröhre ist auch nicht zu spaßen. Eine Folge der Leberzirrhose sind Krampfadern in der Speiseröhre. Reißen diese nun, kommt es zur inneren Blutung, und infolgedessen zu einer lebensbedrohenden Situation.

    Wenn er das dann immer noch für „Psychokram„ hält, dann ist ihm nicht mehr zu helfen.

    Wünsche euch alles Gute, besonders aber ihm, dass er einsichtig wird

    Henri

    Hallo Bernd und herzlich willkommen

    An deinem Vater siehst du, was Alkohol alles bewirken kann. Du schreibst, dass du auch viel trinkst, aber es geht nicht hervor, in welchem Zusammenhang du trinkst, ob für dich alleine oder mit deinen Kumpels zusammen. Dementsprechend werden auch die Antworten aussehen.

    VG Henri

    Hallo Foka

    Zur Suchberatung zu gehen ist ein sehr guter Schritt. Es wird dir jetzt zwar schwer vorkommen, ist es aber letztlich doch nicht. Dort bist du kein Einzelfall, sondern die Suchtberater haben tagtäglich mit Leuten wie uns zu tun. Letztlich ist es immer und zu jederzeit deine eigene Entscheidung, ob du die Hilfe von dort annimmst.

    Wünsche dir ein wenig Mut, mehr brauchst du nicht

    VG Henri

    Hallo Proscrito und herzlich willkommen im Forum

    Warum der Nick „el Proscrito“? So musst du dich sicher nicht fühlen.

    Ob Bipo außen vor bleiben sollte? Ich denke, man kann nicht eines außen vor lassen, sondern muss alle Krankheiten im Zusammenhang sehen. Also ruhig mal alle Fragen stellen.

    VG Henri

    Hi Gast

    Ist mir in dem Alter genauso ergangen. Nach einiger Übung gab es bei mir auch kein "Retourtrinken" mehr. Heute denke ich, wenn ich zu der Zeit vielleicht noch nicht abhängig war, so war ich doch auf dem allerbesten Weg dazu. Der Körper wird sich an den Alkohol und auch an die Menge gewöhnt haben. Das ist mit Sicherheit ein Riesenschritt in Richtung Abhängigkeit.

    Gruß Henri

    Hallo Tabaluga

    Als erstes musst du dir einmal klar darüber werden, dass du alkoholkrank bist und dich dafür nicht zu schämen brauchst. Es ist eine Krankheit, die du nicht heilen, aber zum Stillstand bringen kannst und wer schämt sich schon für eine Krankheit?

    Es ist für mich schwer zu abzuschätzen, ob und welche Maßnahmen notwendig sind Wenn du meinst, es nicht alleine zu schaffen, dann käme als erstes eine Entgiftung in Frage. Eine reine Entgiftung dauert ca. 10 Tage, eine mit Gesprächen 2 – 3 Wochen. Da die Kinder schon so alt sind, würden sie das sicher mit deinem Mann zusammen ohne dich in dieser Zeit aushalten. Danach könntest du eine stationäre oder ambulante Therapie mitmachen. Wie schon erwähnt, stellt sich die Frage, ob du diese Maßnahmen alle mitmachen musst. Dafür erkundigst du dich besser bei der Suchtberatung (Caritas oder Diakonie). Es gibt auch dort die Möglichkeit, therap. Gespräche zu führen. Falls du eine Langzeittherapie (LZT) mitmachen willst, ist diese Stelle auch für die Antragstellung und den dazugehörigen Sozialbericht zuständig.

    Ich hoffe nur, ich konnte dir jetzt ein wenig von deiner Angst nehmen. Denke immer daran, dass du nicht die Einzige mit dieser Krankheit bist, und die Suchtberater haben jeden Tag damit zu tun. Der erste Schritt ist immer der schwerste, danach fällt es dir immer leichter.

    LG Henri

    Hallo Kölschbloot Andrea

    Zwei Fl. Wein am Tag ist schon viel. Es ist eine richtige Entscheidung, dass du den Entzug unter ärztlicher Aufsicht machst. Wenn du jetzt kaum Entzugserscheinungen hast, dann besteht die Gefahr, dass du insgeheim auf den Gedanken kommen könntest, dass du nicht abhängig bist. Falls so ein Gedanke kommt, lies dir einfach deinen ersten Beitrag in diesem Thread durch.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deinen weiteren Bemühungen

    Herni

    Hallo Foka, auch von mir herzlich willkommen

    Du erkennst das schon richtig, dass Alkohol ein schlechtes Mittel gegen den Tremor ist. Es ist also nicht nur ein Problem das du hast, sondern gleich mehrere. Ob du mit trinken aufhören kannst, wirst du selbst erkennen müssen, dafür hast du über dein Trinkverhalten doch zu wenig geschrieben. Im Zusammenhang mit dem Tremor ist es sicher ratsam, dass du zuerst einmal mit deinem Hausarzt über beide Probleme redest.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deinen Bemühungen

    Henri

    Hallo Lola und herzlich willkommen

    Wie willst du das trinken lassen, ohne dass dein Mann davon Bescheid weiß oder es erfährt. Ihr habt gemeinsam alles geschafft, warum willst du ausgerechnet dieses Problem ohne deinen Mann lösen. Sieht es dann nicht für ihn so aus, als ob du zu ihm kein Vertrauen hast? Es ist so schon schwer genug für dich es zu schaffen, nimm also auch die Hilfe deines Mannes in Anspruch und wenn seine Hilfe nur darin besteht, dir keinen Alkohol anzubieten.

    Wünsche dir, dass du das nötige Vertrauen zu deinem Mann bekommst.

    Henri

    Hallo Annat und herzlich willkommen

    Trennung sollte immer der letzte Ausweg sein. Du schreibst selbst, dass er sich nicht ändern will. Was bleibt da noch? Entweder du akzeptierst sein trinken oder du trennst dich. Ein Kompromiss wird da kaum möglich sein. Die Trennung muss ja nicht endgültig sein. Manchmal bewirkt eine Trennung, dass der Abhängige doch noch umdenkt und trocken wird. Nur, wenn er beides haben kann, dich und den Alkohol, warum soll er dann auf eines verzichten?

    Wünsche dir, dass du für dich die richtige Entscheidung triffst

    Henri

    Hallo Tiggerinne

    Ein Abhängiger wird immer nach Entschuldigungen für sein Trinken suchen und auch versuchen, seine Sucht zu verharmlosen. Anders ist die Schuldzuweisung deines Mannes an dich nicht zu werten.

    Er gibt zu, dass er sein trinken nicht kontrollieren kann, also abhängig ist, will aber dennoch nicht aufhören. Wie es aussieht, macht er zu Zeit Trinkpausen, die aber in Zukunft immer kürzer ausfallen werden. Die Frage stellt sich dadurch für dich, ob du dich damit arrangieren kannst oder nicht. Das Wichtigste für dich wird jetzt sein, in deiner Auszeit dir darüber klar zu werden, wie du dir deine Zukunft vorstellst.

    Wünsche dir, dass du für dich die richtige Entscheidung triffst.

    Henri


    @Cool
    Zum Schmunzeln ist tatsächlich dein Versuch die Geschichte des Alkohols wiederzugeben.
    Es gilt als sicher, dass den Chinesen bereits vor 9.000 Jahren der Prozess des Fermentierens von Reis, Honig und Früchten und damit die Herstellung von Alkohol bekannt waren.

    Neu ist mir allerdings, dass es den Koran schon ca. 4.600 Jahre vor Mohammed, dem Begründer des Islam gab. Schmunzeln muss ich allerdings auch darüber, dass die Normannen sich im Besitz dieser Schriften befinden, womöglich erzählst du uns auch noch, dass Mohammed selbst von den Wikingern abstammt.

    Oder gibt es im Orient auch Normannen, von den mir nichts bekannt ist.

    Hallo Joshi

    Natürlich mit ihm reden, etwas Besseres kannst du doch im Moment nicht machen. Versuche ihn davon zu überzeugen, dass er die drei Wochen umsonst gekämpft hat, wenn er jetzt weiter trinkt. Musst ihn so weit bringen, dass er von sich aus den Entschluss fasst, wieder aufzuhören, dann könnt ihr den Vorfall als Ausrutscher ansehen. Er kann es, hat es die drei Wochen bewiesen.

    Wünsche euch, dass er die Kurve wieder bekommt

    Henri

    Hallo Donnerlicht

    So richtig weiß ich immer noch nicht, wie wir dir helfen können. Einmal schreibst du, dass du nicht weißt, warum du trinkst, dann kannst du das „nüchtern sein“ nicht aushalten, dann wiederum gibt es Probleme, die du aber nicht näher beschrieben hast. Es ist nicht einmal ersichtlich, ob du mit dem Trinken aufhören willst. Wenn wir dir helfen sollen, dann musst du schon etwas deutlicher schreiben, wobei wir dir helfen sollen.

    Ich habe fast den Eindruck, du weißt selbst nicht, warum du unzufrieden bist. Lies erst mal die Beiträge hier im Forum, die ähnliche Probleme ansprechen, wie du hast. Vielleicht findest du dadurch für dich auch eine Richtung, die du dann gehen willst und wir dir dabei helfen können.

    LG Henri

    Hallo Donnerlicht und herzlich willkommen

    Du fragst uns, was du tun sollst? Als erstes musst du dir mal klar darüber werden, was du willst. In jedem deiner Sätze wird die Aussage durch ein Wort wie „eigentlich“ eingeschränkt. Du glaubst, du willst das Studium beenden. Willst du es nun oder willst du es nicht? Eigentlich willst du zuhause ausziehen, willst du nun oder willst du nicht. Willst du jeden Tag angetrunken sein oder nicht? Wir können dir behilflich sein, aber entscheiden musst du das zuerst ganz alleine für dich.

    VG Henri